Hallo,
mich würde es mal generell interessieren. Irgendwie kommt es mir so vor, als ob es zwei Typen Menschen gibt.
Ich erlebe es im Bekanntenkreis sehr oft, dass sich Leute trennen und in relativ kurzer Zeit wieder jemanden finden, der wirklich gut zu ihnen passt.
Und dann gibt es so die "ewigen Singles wider Willen", die seit Jahren suchen und nicht finden, oder die Suche aufgegeben haben. Ich habe mehrere Freundinnen, die sich eigentlich eine Familie und einen Partner gewünscht haben, es aber irgendwie nicht geklappt hat. Irgendwie total traurig.
Miss Mary
Gibt es Leute, die einfach nie jemanden treffen, der zu ihnen passt?
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Beitrag von misssaintmary - 03.02.12 - 18:01 Uhr
Beitrag von seelenspiegel - 03.02.12 - 18:20 Uhr
Und was ist mit denen die froh sind Single zu sein?
Oder jene, die durchaus einiges an Auswahl hätten, das passende aber nicht dabei ist?
Oder mit denen, die jemanden haben... den sie lieber nicht hätten?
Usw.........
Da gibt es meiner Meinung nach durchaus mehr als 2 Sorten Menschen.
<<<Ich habe mehrere Freundinnen, die sich eigentlich eine Familie und einen Partner gewünscht haben, es aber irgendwie nicht geklappt hat>>>
Fange mal an, die Geschichte hinter dem "irgendwie" zu hinterfragen und zu überdenken, und meistens wird es schnell offensichtlich an was es liegt.
Beitrag von neele02 - 03.02.12 - 18:34 Uhr
Ach ja? Es wird offensichtlich an was es liegt?
Ich habe auch eine Schwester, die sich einen Lebenspartner und Kinder wünscht, aber irgendwie funktioniert es nie(!!!).
Dabei kann ich wirklich nicht sagen, an was es liegt. Manchmal denke ich, es liegt daran, daß sie auch alleine ihren "Mann" stehen kann. Unabhängig und selbstständig ist. Aber das kann es doch wirlich nicht sein,oder?
Andere in meinem Bekanntenkreis trennen sich von ihren Partnern und sind nach kurzer Zeit wieder verbandelt.
LG,
Neele
Beitrag von oh doch... - 03.02.12 - 19:01 Uhr
"Manchmal denke ich, es liegt daran, daß sie auch alleine ihren "Mann" stehen kann. Unabhängig und selbstständig ist. Aber das kann es doch wirlich nicht sein,oder?"
Oh doch!
Mir hat mal ein Mann gesagt, ich sei so selbstständig und unabhängig und in der Lage jedes Problem zu lösen, sei es mental, mit der Bohrmaschine oder sonst wie, dass ich doch gar keinen Mann "brauche". Außerdem würde man sich dann so "schwach" und unmännlich neben mir fühlen.
Öhm ja. Entweder es findet sich mal einer, der damit umgehen kann oder ich bleibe dann wohl ungewollt Single. Zum hilflosen Weibchen, das auf den starken Helden wartet, damit sie nicht lebensunfähig dahinstirbt, werde ich deshalb sicher nicht
Beitrag von neele02 - 03.02.12 - 19:09 Uhr
Vielleicht können Männer mit "starken" Frauen nicht umgehen.
Meiner kann es zum Glück
.
Aber grundsätzlich ist es doch besser, wenn man auch alleine leben kann. Vielleicht sollte 'frau' das nur nicht von Anfang an zeigen.
Es kann doch nicht der Wunsch aller Männer sein ein kleines Mäuschen zuhause sitzen zu haben......
Man will doch ebenbürdige Partner auf Augenhöhe.
Beitrag von nick71 - 03.02.12 - 19:43 Uhr
"Manchmal denke ich, es liegt daran, daß sie auch alleine ihren "Mann" stehen kann. Unabhängig und selbstständig ist. Aber das kann es doch wirlich nicht sein,oder?"
Daran wird es ganz sicher nicht liegen...denn ansonsten hätte ja keine Frau, die unabhängig und selbständig ist, einen Partner.
Beitrag von neele02 - 03.02.12 - 19:47 Uhr
Ich wollte es nicht verallgemeinern
.
Es wird ganz bestimmt auch selbstbewußte Männer geben, die mit starken Frauen klar kommen. Habe ja selbst auch so einen
, aber vielleicht ist das die Ausnahme
?
Beitrag von doch - 03.02.12 - 19:43 Uhr
Genau das wird es sein: Männer haben Angst vor zu eigenständigen Frauen!
Beitrag von seelenspiegel - 04.02.12 - 09:47 Uhr
Indem man die Hintergründe erfragt, wird es IMMER klar werden, warum eine Situation so ist wie sie ist.
Wie ersichtlich es auf Anhieb ist, steht auf einem anderen Blatt. Dennoch hast auch Du eine Theorie, an was es liegen könnte, wenn es um Deine Schwester geht.
Es wäre auch gar nicht so weit hergeholt.....wirklich starke Frauen passen oftmals nicht in das Rollenbild das auch heute noch weit verbreitet ist.
<<<Andere in meinem Bekanntenkreis trennen sich von ihren Partnern und sind nach kurzer Zeit wieder verbandelt.>>>
Ob das von Dauer ist, wäre dann wieder ein anderes Thema. Solche Leute habe ich auch zur genüge im Bekanntenkreis, und manchmal kommen mir diese Beziehungen vor, als würde nach 2-3 Jahren nur ein neues Auto geleast werden.
Beitrag von yesmaam - 04.02.12 - 15:59 Uhr
Doch. Das kann schon ein Problem sein. Bei mir hats auch gedauert, bis ein Mann des Weges kam, der nicht nur damit leben kann, sondern auch noch stolz drauf ist..
Beitrag von misssaintmary - 04.02.12 - 08:21 Uhr
Hi,
ich habe die Leute einfach mal geteilt in Gruppe "könnte, aber will nicht" - dazu gehören auch die überzeugten Singles und din die "will, aber findet nicht".
Ich habe schon überlegt, ob es evtl. deutlich weniger bindungswillige Männer als Frauen gibt? Bei unserem 20 jährigen Klassentreffen waren fast alle Frauen verheiratet, von den 14 Männern einer (!) und einer hatte ein uneheliches Kind. Der Rest war karrierereorientierter Single.
GLG
Miss Mary
Beitrag von daddy-69 - 03.02.12 - 19:32 Uhr
Menschen, die wirklich, ernsthaft und aufrichtig jemanden suchen, der zu ihnen passt und die nie einen finden?
Natürlich gibt es die. Bei ein paar Mrd. Menschen und den entsprechenden Faktoren werden das sogar richtig viele sein.
Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Beitrag von topspin - 03.02.12 - 20:10 Uhr
Hey,
also ich bin auch fest davon überzeugt, dass es solche Leute gibt.
Kenne mehrere, die von einer Beziehung in die nächste hüpfen, die halt recht schnell einen neuen Partner finden und dann kenn ich auch welche, die sich immer Kinder gewünscht haben aber nie den Mann, bzw. nie einen Mann kennengelernt haben, mit dem es für eine Beziehung gereicht hätte (natürlich auch umgekehrt). Und man kann noch so viel suchen: Manche finden trotzdem keinen ordentlichen Partner, unfreiwillig. Ebenso für eine "einfache" Beziehung, Familie wäre ja quasi "nur" ein Bonus.
LG, Jassi
Beitrag von binnurich - 03.02.12 - 22:09 Uhr
ich glaube die die nie jemanden finden sind:
- zu wenig kompromißbereit oder
- haben zu wenig Profil oder
- stellen zu hohe Ansprüche oder
Beitrag von cassiopeia76 - 04.02.12 - 09:34 Uhr
"zu wenig kompromissbereit" - wenn ich einen Kompromiss eingehe, heißt das nichts anderes als: da gibt es sicher irgendwo noch jemanden, der sehr viel besser zu mir passt....ergo: ich bin ständig auf der Suche bzw. bin schnell fasziniert von anderen Personen, die möglicherweise den perfekteren Partner abgeben würden
Für beide Seiten eine unbefriedigende Situation!
"zu wenig Profil" - naja....für den passenden Partner hat jeder das richtige Profil. Das ist Geschmackssache.
"stellen zu hohe Ansprüche" - dem stimme ich nur dann zu, wennes auf Äußerlichkeiten bezogen ist. Wenn jetzt jemand sagt: sie muss blond sein, 1,70m, blaue Augen, 55 kg wiegen.... das ist Blödsinn! Ansonsten gilt für die Ansprüche dasselbe wie für die Kompromissbereitschaft.
Wenn der Partner den Ansprüchen nicht genügt, wird es immer wieder andere geben, die den Ansprüchen DOCH genügen. Man wird unglücklich und trennt sich irgendwann.
Beitrag von binnurich - 04.02.12 - 14:03 Uhr
nein, das ist einfach das, was ich im Umfeld beobachtet habe.
Kompromisse muss man manchmal eingehen, es fragt sich nur wie groß diese sein müssen. Aber bei den Singelfreunden/freundinnen bei uns ist es so, dass sie einfach auf den 100 % Menschen warten und ganz fest auf ihrem Standpunkt stehen und sich von diesem nicht wegbewegen
Krompromisse sind was ganz wesentliches im menschlichen Zusammenleben, wenn man gemeinsam mit einem Menschen zusammen sein will.
klar, gibt es vielleicht irgendwo jemanden, wo man diesen Kompromiß nicht eingehen muss, dafr aber einen anderen.
Ich glaube nicht, dass es den Menschen gibt, der ein Leben lang 100 Prozent ist.
Das trifft natürlich nur zu, wenn du nicht egoistisch einfach dein Ding durchziehen willst.
Zwingt dich ja keiner diesen Kompromiß einzugehen, kannst auch weiter nach dem Mister 100 Prozent suchen, der der 100 Prozent das tut und läßt, was dir paßt (nicht sich anpaßt sondern schon so ist - weil sonst wäre es doch schon wieder ein Kompromiß - einer, den er eingeht). Einer der 100 Prozent dich nimmt wie du bist - für den du dich aber nicht verändern solltest - weil sonst gehtst du einen Kompromiß ein.
Beitrag von cassiopeia76 - 04.02.12 - 16:59 Uhr
Diesen Mister 100 % habe ich aber gefunden.....
nach langem Suchen und vielen Fehlversuchen.
Und ich sehe das in meinem Umfeld auch bei eigentlich allen Paaren: sie haben den 100% Partner.
Wer einen Kompromiss eingeht.....dessen Beziehung funktioniert i.d.R. nach kurzer zeit schon nicht mehr. OK, es gibt viele, die sich dann arrangieren. Aber was ist, wenn dann doch noch Partner 100% kommt?
Ich bleibe dabei: keine Kompromisse! Anfangs kann man über vieles hinwegsehen, später entwickelt es sich zu unüberwindbaren Hürden.
Beitrag von binnurich - 04.02.12 - 18:39 Uhr
ich mein ja nicht, dass man den 50 Prozent-mann nehmen sollte 
aber so um die 95 .... 100 gibt es nicht, dafür bin ich vielleicht zu nörgelig.
Ich habe in 40 Jahren nie einen mann getroffen wo ich sagen würde 100 Prozent - wenn dann maximal vielleicht 100 % mit Aber.... nicht die Aber am ersten Tag sondern die, die man nach einigen Tagen entdeckt oder vielleicht Monaten..... wenn du den Kompromiß schon am ersten Abend eingehen musst, dass ist das vielleicht zuviel des Kompromisses - soweit würde ich dir Recht geben
Beitrag von sina ihh - 03.02.12 - 23:45 Uhr
Ein grosses Problem sehe ich in den Ansprüchen.
Man möchte einen Partner der was darstellt, natürlich muss man sich auch mit ihm sehen lassen können. Dabei sollte er auch einen Background haben und die gleichen Interessen. Selbst wenn man bei gewissen Sachen Abstriche macht und dem vielleicht Partner eine Chance gibt kommt dann der Alltag hinzu. Treffen dann zwei selbstbewusste Menschen aufeinander die ihre Vorstellung durchsetzen wollen, und dazu noch unabhängig sind braucht man nur noch auf den Abflug der Schmetterlinge zu warten bis es vorbei ist.
Wir Frauen in Europa haben (Gott sei dank) die Wahl wie und mit wem wir leben wollen, aber die haben die Männer auch. Somit kann jeder sich entscheiden wie oft er es versuchen will einen passenden Partner zu finden. Was aber auch bedeutet das man keine Sicherheit hat einen Partner zu finden der bis zum Lebensende bleibt.
Beitrag von m_orena - 04.02.12 - 13:41 Uhr
“A great marriage is not when the 'perfect couple' come together. It is when an imperfect couple learns to enjoy their differences.”
Da ist was wahres Dran :)
