Seit drei Tagen weiß ich, dass ich schwanger bin.
Wir haben zwei wunderbare Söhne (4,5 und 1,5 Jahre alt).
Meine erste Schwangerschaft war eine Katastrophe. Ich habe bis zu 20 mal am Tag gespuckt, 9 Monate lang.
Die Geburt endete in einer Not-Sectio mit Vollnarkose.
Ich wollte nie wieder schwanger sein.
Dann meldete sich der Kleine an. Gut wir haben nicht aufgepasst und wir haben immer gesagt, wenn es passiert, dann behalten wir es, wir stehen das durch. Die Schwangerschaft war noch viel viel schlimmer. Bis zu 30 mal brechen, 9 Monate lang. Die Geburt war ok, es war ein geplanter Kaiserschnitt, ich konnte mich gut vorbereiten.
Aber ich wollte nie wieder schwanger sein.
Jetzt bin ich es, trotz aller Maßnahmen. Nur bei dem Gedanken daran, wird mir schon schlecht.
Wir haben hier keinen Platz mehr und müssten das ganze Haus umbauen. Ich arbeite wieder und weiß, dass ich mir meinen Chefposten in 6 Jahren mit drei Kindern abschminken kann. Ich müsste wieder zu Hause bleiben (min ein Jahr) und ich weiß, dass ich den beiden großen sehr viel zumuten würde. In der Schwangerschaft und auch danach. Der Große musste das ja schon einmal mitmachen.
Das Beratungsgespräch hatte ich bereits und am DOnnerstag den nächsten FA-Termin um zu schauen und zu besprechen wann und wie wir es machen.
Und doch frage ich mich ab und an wäre es nicht irgendwie zu wuppen? Auch wenn ich ganz genau weiß, dass es richtig ist, es nicht zu bekommen.
Viele Gedanken
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Beitrag von Wir waren doch fertig - 04.02.12 - 07:07 Uhr
Beitrag von Wir waren doch fertig - 04.02.12 - 07:11 Uhr
Noch was vergessen:
Beim zweiten habe ich zweimal im KH gelegen in der Schwangerschaft. Am Anfang wegen der Spuckerei.
In der 24 Woche wegen Bakterien, durch den ich ihn fast verloren habe. Diese Bakterien hatte ich vor vier Wochen erst wieder. Also sie kommen und gehen wann sie wollen.
Beitrag von meandco - 04.02.12 - 08:34 Uhr

du hörst dich so an als würdest du gerne von uns hören dass diesmal alles anders wird ...
aber das kann dir wohl keiner hier versprechen ...
du könntest es mit homöopathie versuchen, wegen der spuckerei
lass dir nen guten homöopathen empfehlen und frag den ob er ne möglichkeit sieht was zu machen ...
habt ihr das mit den bakterien (welche sind das - chlamydien?) nach der ss in den griff gekriegt oder hast du die immer noch immer wieder?
das mit der geburt scheint ja ganz gut zu laufen jetzt - denn diesmal hättest du auf jeden fall nen geplanten ks ...
was deinen posten anlangt ...warum solltest du den nicht wieder bekommen? und was das jahr pause anlangt, das musst du auch nicht nehmen - du musst 2 monate gehen, dann kannst du wieder arbeiten wenn du magst. aber wenn es dich gesundheitlich so belastet schwanger zu sein würd ich es nehmen.
du steckst in einer extrem schwierigen situation und das tut mir leid. klar könnte man es wuppen und klar gibts 1000 gründe dafür dir das nicht noch mal anzutun ....
bedenke aber, dass du dass du der ss nicht gänzlich abgeneigt zu sein scheinst. wenn du sie abbrichst, verabschiede dich gut von der ss und dem kleinen.
und dann wär es vermutlich ganz toll wenn dein mann sich ner vasektomie unterziehen würd
damit die wahrscheinlichkeit einer weiteren ss stark sinkt!
alles liebe, fühl dich
und ich wünsch dir ganz viel klarheit und kraft damit du da gut durchkommst egal wie du dich entscheidest.
lg
me
Beitrag von Wir waren doch fertig - 04.02.12 - 11:30 Uhr
Danke für die lieben Worte,
mein Mann hatte zwischen SS eins und zwei bereits das Vorgespräch zur Vasectomie. Dann 14 Tage später war Nummer zwei unterwegs.
Und jetzt überlegt er gerade zu welchem Urologen er hier geht. Vorher geht hier nichts mehr. Grins.
Mir geht es manchmal so, dass wenn ich es nicht zulasse im Kopf, dann ist es auch nicht wahr. Nicht drüber reden (außer mit meinem Mann).
Ich würde auch keinen Medikamentösen Abbruch machen können, da wäre ich zu sehr dabei. Weißt was ich meine?
Ich würde, will und mit drei Kindern auch müsste auf jeden Fall wieder arbeiten gehen nach einem Jahr, nur ich finde es jetzt schon mit zweien manchmal so anstrengend, mit der Anzieherei, der Fahrerei in die Einrichtungen, alles wieder Rückwärts etc etc. Das ich glaube ich gar nicht so starke Nerven hätte um allen gleich gerecht zu werden ohne zu einer Mutter zu mutieren, die nur schimpft um schreit und frustriert ist. Da würden dann alle Kinder drunter leiden und mein Mann und auch ich. So müssten wenigstens nur mein Mann und ich mit dem Gewissen leben, aber die Kinder würden es nicht "abbekommen".
Ganz liebe Grüße
Beitrag von salida-del-sol - 04.02.12 - 22:22 Uhr
Hallo Du,
es ist gut, dass Du hier so offen über Deine Gedanken schreibst und die Möglichkeiten, die Du siehst.
Deine Bedenken vor einem medikamnteusen Abbruch kann ich verstehen, denn für viele Frauen ist es im Nachhinein psychisch belastend das Ganze über einen so langen Zeitraum, bei vollen Bewußtsein mitbekommen zu haben. Aber ich persönlich kann Dir auch keine andere Abtreibungsmethode empfehlen, denn das Ergebnis ist bei allen das Selbe. Und es kann für Dich zu einer Verlusterfahrung werden, die Dich über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann. Kinder sind sehr feinfühlig und merken genau, wenn es den Eltern nicht gutgeht, somit könnten es Deine Kinder genauso abbekommen.
Es ist logisch, dass Du mit 2 Kindern an Grenzen kommst. Aber wir wachsen mit und an unseren Aufgaben. Wenn Du wieder arbeiten gehst, und Dir die ganze Fahrerei zu stressig ist, hättest Du dann die Möglichkeit z.B. eine Tagesmutter zu nehmen oder ein Au-Pair Mädchen, oder jemand der den Fahrdienst übernehmen kann? Überlege Dir doch was täte Dir gut und was wäre machbar.
Sei ganz lieb gegrüßt von salida-del-sol
Beitrag von Wir waren doch fertig - 05.02.12 - 07:13 Uhr
Danke für Deine Antwort,
die Abbruchmethode steht für mich fest. Und ich frage mich oft, ob und wie meine Psyche das mitmacht. Und das hab ich auch meinem Mann schon oft gefragt.
Derzeit ist der "stand" der Dinge quasi so: Ich sehe, das die Tragweite es zu bekommen viel viel größer ist, als nicht. Ich muss mit meinem Gewissen dann leben, könnte mir im Zweifel professionelle Hilfe holen, aber und es geht ja nicht nur um die Fahrerei, alles, wirklich alles würde siche ändern.
Hausumbau mit anschließender total enger Wohnsituation, Ende der Träumerei und Hoffen auf meinen Chefposten, ich bin meistens und will es immer sein, eine entspannte Mutter, die langsam wieder in Form kommt und richtig glücklich ist, wie es jetzt ist. Mit Ihren Jungs, mit ausreichend Platz, einem tollen Job etc etc.
Und dann diese furchtbare Angst. Vor der Übelkeit und vor Behinderungen, oder ähnlichem. Jede Woche war ich beim kleinen beim Arzt wg des Infektes, die Übelkeitgsgeschichte hatte ich schon beschrieben.
Da geht man über kurz oder lang am Stock.
Ich saß oft jeden Abend am Abendbrottisch und hab geheult. Weil mir kotzübel war, ich mein Kind nicht ins Bett bringen konnte, mir einfach die Geduld fehlte und ich mich zusammenreißen musste nicht ungerecht zu werden.
Im KH hab ich gedacht: Frag ob sie es wegmachen, damit die Schmerzen aufhören. Und selbst wenn ich all das nochmal überstehen könnte, komme ich nach Hause und lebe hier in unsereme ehelmals Traumhaus (Eigentum-deshalb umziehen ausgeschlossen) min 20 Jahre total beengt. Allein die Vorstellung einen 16 Jährigen, einen 13 Jährigen und einen / eine 11 Jährigen / jährige auf 12 qm zum Abendbrot zu quetschen macht mich verrückt.
Weißt du, wir Eltern stehen hier jeden Tag um 04:30 Uhr auf und das bliebe auch so, wenn ich wieder arbeiten gehe. Au pair etc geht nicht wg Platz und Tagesmutter kommt nicht in Frage, da wir eine super EInrichtung hier haben. Das heißt auch, wir gehen um spätestens 20 Uhr ins Bett, mit drei Kindern bleibt da aber wirklich auch keine Zeit mehr für uns als Paar. Und ich bin auch nicht bereit, meine Ehe aufs Spiel zu setzen, denn das alles ist ja auch kein Test auf Zeit.
Ich hab mich gestern gefragt, ob ich überhaupt genug Liebe für drei Kinder hätte. Und allein die Frage geht gar nicht.
LG
Beitrag von 5fachmama1980 - 04.02.12 - 10:07 Uhr
Natürlich ist es zu wuppen, ich geh mit 5 Kleinen arbeiten,
aber ich hab mir die Kinder gewünscht, und wenn man was will, schafft man das auch.
Aber bei dir sieht es etwas anders aus, du hast ja nicht wirklich damit gerechnet,
was ich nicht soo ganz verstehen kann, wenn du schon ein zweites mal unverhofft schwanger wurdest, passt man doch auf, das es nicht nochmal passiert, oder?
Ich mach dir keine Vorwürfe, versteh mich nicht falsch.
Versuch jetzt für dich rauszufinden, ob du damit klarkommst, es wegzumachen. Das kannst du wirklich nur machen, wenn du 100% hinter deiner Entscheidung stehst. Letzte Woche hat meine Freundin einen Abbruch vorgenommen, war für sie wirklich nicht schlimm, weil sie absolut dahinter stand, es wäre einfach eine Katastrophe gewesen, jetzt ein Kind auszutragen.
Versuch auf dein Herz zu hören, daß ist ganz wichtig, vielleicht kann auch dein Mann die Elternzeit nehmen,... es gibt Mittel und Wege, ein Kind zu bekommen, wenn man es möchte...
Beitrag von waren auch fertig - 04.02.12 - 10:58 Uhr
Als ich mit unserem vierten ungeolant schwanger geworden bin,brach für mich auch eine große Welt zusammen.Von SS zu SS wurde es mit der Hyperemesis G (Brecherei) immer schlimmer.Beim dritten lag ich ständig im KH.Aber mir wurde von Anfang an bei Nr. die berühmten Agyrax Tabletten verschrieben.Und im Notfall hätte ich ambulant Infusionen bekommen.Doch die Tabletten halfen so gut,daß ich zählen konnte,wie oft ich in der SS gebrochen hatte.In der Beziehung würde es sicherlich einen Weg geben.
Ich wünsche dir alles Gute !
Beitrag von Wir waren doch fertig - 04.02.12 - 11:20 Uhr
Danke für die Antworten.
Selbstverständlich haben wir aufgepasst. Das einzige was wir uns vorwerfen könnten diesbezüglich ist, dass mein Mann das Kondom nach dem Sex nicht auf Löcher untersucht hat.
Mein Mann hat bei dem zweiten die Elternzeit genommen und ist als Beamter gerade auf seinen Wunschposten nach 10 Jahren versetzt worden. Es wäre eine berufliche Tragweite die wir überhaupt nicht abschätzen könnten, wenn er wieder in Elternzeit ginge. Das könnte von Zwangsversetzung bis dableiben alles bedeuten. Zwangsversetzung käme auch mit Standortwechsel und Schichtdienst gleich. Für uns völlig ausgeschlossen.
Meinen Posten bekäme ich gewiss wieder. Aber in ca 6 Jahren steht der Chefstuhl aus Altersgründen leer und ich stehe wohl recht hoch in der Wahl. Es gibt auch schon Gespräche mit Überlegungen wie es halbwegs Teilzeit gehen kann, da ich derzeit nur auf 20 STunden arbeite und auf keinen Fall wieder 40 Stunden arbeiten will, da ich dazu keine Kinder bekommen hab. Aber mit drei Kindern würden sie mir nahe legen, da zu belieben wo ich jetzt bin. Das Unternehmerische Risiko ist ja dadurch höher.
Zur Brecherei: Als ich am Donnerstag beim Arzt war, sagte er quasi: Es ist so bei Ihnen: Alles kann nichts muss, aber wenn es los geht, dann richten sie sich auf KH ein für eine längere Anfangszeit. (Wochen). Ich kenne alle Tabletten, egal ob Homöopatisch oder klassische Medizin, nur der Tropf, drei bis zu fünfmal am Tag hilft, daher geht ambulant leider auch nicht.
Cor der Geburt hätte ich keine ANgst (das ist das einzige) aber vor der Zeit danach. Ich fand es schon mit zweien schwierig, aber gut machbar. UNd irgendwie will ich mein Leben auch nicht ändern (müssen), weil es gerade so perfekt ist. Und dann kommen wieder die Gedanken, ob es wohl richtig ist.
Beitrag von hensaba - 04.02.12 - 11:29 Uhr
das ding ist glaub ich auch, wie hoch ist die wahrscheinlichkeit, das du den chefposten in 6 jahren bekommst...wieviel wasser ist bis dahin noch den rhein runer geflossen...
angenommen, du würdest dich aus dem chefposten-grund gegen das kind entscheiden, könntest du damit leben, wenn du den chefposten doch net bekommst und deshalb aber dein baby weg hast machen lassen???
oh je du arme, ich will echt grad net in deiner haut stecken
also fühl dich einfach nur lieb gedrückt...
Beitrag von Wir waren doch fertig - 04.02.12 - 11:38 Uhr
Ich weiß nicht, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist. Aber wenn ich es auf jeden Fall bekomme, dann weiß ich das ich raus bin.
Selbst wenn sie es mir dann noch anbieten würden (was nicht sein würde), dann würde ich ablehnen, weil es mir zu viel werden würde und ich weder den Kindern noch dem Job gerecht werden würde. Das kleine wäre dann erst sechs. Sein erstes Schuljahr etc etc.
Und ich finde es jetzt auch schon so anstrengend manchmal das ich auch Angst vor der Zeit mit drittem Kind habe. ANziehen, aussziehen, hin und her fahren etc etc. Und das alles mit Gelasseheit und RUhe. Ich will keine Mutter sein die schreit und schimpft und frustriert ist.
Jetzt merke ich, wie es langsam besser wird, aber dann käme noch die wirklich enge Wohnsituation dazu, die durch den Umbau entstehen würde.
Ich möchte für alle Kinder ein Zimmer. ABer dafür müssten wir das Wohnzimmer so teilen, dass wir nicht einmal richtig essen könnten. Geschweige dann spielende Kinder hinein bekämen.
LG
Beitrag von 5fachmama1980 - 04.02.12 - 12:33 Uhr
Du hast ja noch ein bisschen Zeit, oder? Du musst dich ja jetzt nicht direkt entscheiden,
schlaf mal noch drüber, ausführlich mit dem leben Mann diskutieren, vieleicht sagt er ja, Schatzi, kein Problem, das kriegen wir hin.... im Moment hört sich das ein bisschen an, als ob du etwas verlassen und verloren mit deinen Sorgen bist.
Und wie die nächste SS wird, kann keiner sagen, stell dir vor, es wird alles locker?
Normalerweise kommen Kinder nicht ohne Grund, denk ich mir, vielleicht ist es Geschenk, das man annehmen sollte. Im Endeffekt kann dir aber niemand reinreden, Du musst es austragen und dich darum kümmern, es darf sich niemand ein Urteil erlauben, versuche eine Lösung zu finden, mit der du LANGFRISTIG gut leben kannst. Ich kann nur sagen, wenn du es mit zweien hinbekommst, ist das dritte keine große Umstellung. Ich hatte damals mir auch gedacht, obwohl es ein Wunschkind war, ob ich das schaffe? Ich hab doch nur zwei Hände! Was mache ich wenn alle drei an meine Hand wollen? Ich hab mir die unmöglichsten Sorgen gemacht, das darf ich gar keinem erzählen... und es war so einfach, ich hatte meine erste Traumhafte Geburt, ich hab mein Baby unter Aufsicht ganz alleine geholt. Es war wirklich schön, ... und auch danach sehr einfach und unkompliziert. Eigentlich bekommt doch meistens das Kind, das zu einem passt, oder?
Beitrag von Wir waren doch fertig - 04.02.12 - 15:42 Uhr
Ich hatte gerade folgenden Gedanken:
Ich versuch gerade pro und contra auseinander zu bringen.
Contra Baby hat ganz viele Seiten, wie schon oben erwähnt
Auf der Pro steht eines: Ich hab dann kein schlechtes Gewissen dem Baby gegenüber.
Aber das kann doch nicht richtig sein das Baby zu bekommen, wegen des Gewissens. Dann müssen ja alle mein Gewissen quasi ausbaden? Das geht doch gar nicht. Und die einzigen die damit leben müssen sind mein Mann und ich. Nicht unsere Kinder.
Beitrag von 5fachmama1980 - 04.02.12 - 16:28 Uhr
Wie gesagt, lass dir ein bisschen Zeit....
bis du dir 100 % sicher bist, egal in welche Richtung es geht....
Beitrag von Wir waren doch fertig - 04.02.12 - 16:30 Uhr
Ich bemühe mich.
Nur Geduld ist nicht gerade mein zweiter Vorname. Leider...
Beitrag von stefannette - 04.02.12 - 16:57 Uhr
Hallo Du
3 Kinder sind auf jedenfall zu schaffen. Glaub es mir,wir haben 5 und das geht (auch wenn ich da in der letzten Schwangerschaft manchmal nicht dran geglaubt habe
)
Das Einzigste was es wirklich krass istt bei Dir ist die Spuckerei, das stell ich mir auch echt schlimm vor.
Vielleicht gibt es in der Zwischenzeit neue Medikamente die es erträglicher machen,oder es geht diesmal besser.
Ich würde es Dir sehr wünschen!
Alles Gute für Dich!!
Beitrag von Wir waren doch fertig - 04.02.12 - 17:43 Uhr
Lieb von Dir, danke,
wie gesagt der Arzt sieht da keine Chancen mit Medikamenten. Lange KH-Aufenthalte kann ich definitiv einplanen.
Beim kleinen war es so, dass ich aus dem KH kam und es meint ja jeder gut, und das beste Beispiel war: Koch dir doch einen Tee. Von einer Frau, die selbst Kinder hat.
Ich kam also aus dem KH und konnte nichtmal aufs Klo gehen alleine. Vom Weg zum Wasserkocher wollen wir gar nicht sprechen. EIgentlich konnte ich gar nicht gehen, war nur zu stolz für einen Rollstuhl.
Mein Mann hat Urlaub genommen, und wäre er kein Beamter, wäre er auch als Pflegekraft daheim geblieben, ging aber nicht.
So hat uns ein ausgeklügeltes Essen-Trinken-Schlafen-Nachbarn-Hilfe-Konzept ein wenig gerettet.
WIr haben auch keine Familie die Helfen kann, nur eben tolle Nachbarn und gute Freunde. Aber die haben dann schon die beiden Großen.
Wenn ich mein Mann nicht gehabt hätte, er ist schon wirklich toll. Hat nachts die Schüssel sauber gemacht, denn ich beherrsche die im Bett-Brecherei als hätte ich darin mein Examen gemacht. ABer ich hätte es auch nie aufs Klo geschaftt. Augen auf und los gings.
Auch für meinen Mann wäre es weiter solche Schwangerschaft eine Zumutung, obwohl er der Beste Mann der Welt ist.
Er möchte partout kein drittes kind, aber ich weiß, er würde immer zu mir stehen, egal wie.
Beitrag von 5fachmama1980 - 04.02.12 - 18:29 Uhr
Ich hab auch immer viel Brechen müssen,
aber es ging halbwegs, wenn ich den ganzen Tag etwas zu essen hatte,
das erklärt auch, warum ich jedes Mal 30 Kilo zugenommen hab, vielleicht gehst du mal noch zu einem anderen Arzt, viell. gibts doch noch was anderes, statt ins KH.
Das ist schon ein Problem, da kann ich dich verstehen.
Beitrag von Wir waren doch fertig - 04.02.12 - 18:36 Uhr
In der letzten SS war ich bei ganz vielen Ärzten, Hebammen, Homöopathen.
Ambulant Tropf ist ja immer eine Alternative, geht bei mir nicht wegen der Häufigkeit. Ich brauch ja auch nachts einen Tropf zum schlafen.
Beitrag von stefannette - 04.02.12 - 18:45 Uhr
Mensch,dass ist ja wirklich schlimm, ich will mir das gar nicht vorstellen. Hoffentlich findet ihr einen guten Weg!!
Beitrag von 5fachmama1980 - 04.02.12 - 18:57 Uhr
mann, da sehen wir mal wieder, was fürn Glück wir hatten....
Tut mir so leid für die Arme...
Beitrag von Wir waren doch fertig - 04.02.12 - 19:39 Uhr
Danke Ihr zwei.
Lieb das ihr mir zuhört.
5 Kinder finde ich echt bewundernswert.
Beitrag von stefannette - 05.02.12 - 10:32 Uhr
Du wirst das sicher locker schaffen mit den Kindern. Wir zwei sind sicher auch keine Supermütter (oder 5fachmama??
) trotzdem lieben wir unsere Kinder und es geht ganz gut.
Ich stell aber auch immer fest,dass so komplikationslose Schwangerschaften wie ich sie hatte nicht selbstverständlich sind. Hätte ich bei 2 Kindern nur gespuckt,dann hätte ich mir wahrscheinlich auch viele GEdanken in der dritten SChwangerschaft gemacht.
Ach ich wünsche Dir so,dass Du eine positive Entscheidung treffen kannst und diesmal nicht (oder nur mal morgens...) spucken mußt. 
Hab mal ne Seite über Hyperemesis gravidarum (Unstillbares Erbrechen in der Ss) gefunden, die ich sehr informativ fand,weil sie von einer Frau geschrieben wurde die das auch in 2 Schwangerschaften hatte. Mal sehen,wenn ich sie nochmal finde,dann schick ich sie dir!
Beitrag von stefannette - 05.02.12 - 10:36 Uhr
Hier die Seite, aber vielleicht kennst du sie ja schon:
http://www.hyperemesis.de/
Beitrag von verstehe nicht - 04.02.12 - 18:49 Uhr
also ehrlich gesagt versteh ich zwar das du Bedenken hast
aber auf der anderen Seite hast du 2 wunderbare Söhne wie kannst du dir vorstellen
jetz das Baby in dir töten zu lassen??
Du würdest dir später auch sagen : jetz wäre es ca. 1 Jahr... (Entbindungstermin)
fragst dich sicher ob es vielleicht ein Mädchen geworden wäre...
all die Fragen und das schlechte Gewissen können dich noch Jahre lang begleiten.
Auch wenn es unverhofft für euch kam so denke ich doch das es einfach ein großes und einmaliges Wunder ist ... jetzt in dir.... es wächst jeden Augenblick... alles ist schon vorgeplant... wundervoll und einmalig. WERTVOLL!!
ich glaube ihr könntet das schaffen... und würdet es nicht bereuen!
Ganz viel Mut und Gottes Segen
