guten morgen....
ich brauche mal eure meinungen, erfahrungen...!meine tochter wird in 9 tagen 1 jahr alt
!!!ich habe sie 5 monate voll gestillt und danach langsam mit brei angefangen, sie wollte relativ schnell"feste"nahrung haben und ißt komplett bei uns mit!so weit so gut!!ich hab sie immer gerne gestillt, immer nach bedarf, tagsüber stille ich sie noch zum einschlafen, ABER nachts gehts rund bei uns...3,4,5 mal stillen pro nacht!!sie akzeptiert nichts anderes-kein singen, schaukeln, wasser trinken, kuscheln,....nein!!mama muss die brust auspacken
erst dann geths ihr gut!!eigentlich sehr schön, nur leider komme ich langsam an meine grenzen!ich fühle mich schkapp.müde, schlafe nie mehr als 2h am stück....!was mache ich nur?mache ich das überhaupt richtig?
wie wars bei euch?stillen sich diese kleinen hartnäckigen stillerinnen wirklich irgendwann alleine ab?offensichtlich braucht sie mich noch sehr sehr dicht bei sich, kann sie haben, wenn ich nur wüßte ob das alles richtig ist????????????????
mein sohn ist 5 jahre
alt, mit 8monaten hat er sich abgestillt und mit 10 monaten durchgeschlafen
...beweißt mal wieder:jedes kind ist anders!
liebe grüß und vielen dank
publu+luisa
Stillen, stillen, stillen....12monate alt!zu Hüüülfe!
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Beitrag von publu16 - 04.02.12 - 09:40 Uhr
Beitrag von motmot1410 - 04.02.12 - 10:33 Uhr
Jedes Kind stillt sich irgendwann ab. Die Frage ist nur, ob Du so lange warten möchtest?
Wenn nicht, dann wirst Du sie wohl "zwangsabstillen" müssen und das wird vermutlich nicht ohne Tränen gehen. Das wird sie aber verkraften, wenn Du ihr "beistehst".
Vielleicht hilft Dir das hier:
http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/stichwortsuche.htm?stichwort=brustentwoehnung-in-der-nacht
Beitrag von meram - 04.02.12 - 11:45 Uhr
Hallo,
das klingt genau wie bei uns! Noa ist inzwischen bald 14 Monate, tagsüber stille ich sie maximal zum einschlafen (je nach Tagesablauf auch garnicht), aber nachts noch locker 4-5 Mal... absolutes Minimum sind 2 Mal in der Nacht und dann noch einmal zum aufwachen. Grade ist sie krank, da sind es dann eher 5-6 Mal 
Im Moment fehlt mir die Kraft mir irgendwas anderes zu überlegen (abgesehen davon, dass das in einer Krankheitsphase sowieso keine gute Idee ist). Wenn ich mir vorstelle, ich müsste sie jetzt jedes Mal wenn sie aufwacht weinend herumtragen
da krieg ich ja noch weniger Schlaf. Außerdem geht bei uns nächste Woche die Kita los, da will ich dann auch nicht noch dazu die geliebte Brust in der Nacht wegnehmen. Ich denke ich mache noch eine Weile so weiter. Für uns ist es im Moment die bequemste Variante, auch wenn ich schon langsam unter dem Schlafmangel leide. Ich hab mir vorgenommen im Frühjahr, wenn die Kitaeingewöhnung (hoffentlich gut) über die Bühne gegangen ist mal einen Versuch zu starten. Es gibt ja diese Idee, sich einen Zeitraum von ein paar Stunden in der Nacht festzulegen in dem man nicht stillt, ich glaube für den Anfang von 5 Stunden. Vorher stillst du ganz normal, danach auch wieder. In diesem Zeitraum versuchst du halt anders zu beruhigen, tragen, schuckeln etc... die Theorie ist, dass das Kind sich nach wenigen Nächten daran gewöhnt in diesem Zeitraum nicht zu trinken und eben die Zeit durchschläft. Google mal "Gordon-Methode". So werd ich das dann mal probieren, in der Hoffnung, dass es klappt 
LG und viel Erfolg
m.
Beitrag von matsel - 04.02.12 - 12:03 Uhr
hallo,
ich kenne das zu gut. und hatte das fast ganze 2 jahre und auch jetzt wacht sie immer noch oft auf - nur eben dann ohne stillen. ich habe vor kurzem abgestillt, sie ist 25monate alt. wenn du es irgendwie managen kannst dann laß es so wie es ist. ich war nach einem jahr auch mit 30wochenstunden wieder berufstätig, aber das sillen in der nacht hat mich weniger gestreßt als das gebrüll.
lg
Beitrag von ssabrina - 04.02.12 - 12:26 Uhr
Wir waren grad dabei, nachts abzustillen. Durch einen Magen-Darm-Virus stille ich sie (13 Monate) jetzt nachts wieder.
Bei ihr lief das nächtliche abstillen ohne viele Tränen. Ich habe es sehr langsam angehen lassen, weil ich mich nie richtig getraut habe. Die Verlockung ist halt groß, diesem bettelndem Welpenblick nach zugeben
.
Bei uns ist es auch bestimmt einfacher, da sie nicht in den Schlaf gestillt, sondern getragen wird.
Als sie 11 Monate alt war, ist bis Mitternacht der Papa zu ihr (geht eh nie früher ins Bett) und hat sie getragen/geschaukelt. Nach 2 min hat sie weiter geschlafen ohne schreien.
Dann bekam sie ab Mitternacht die Brust, je nachdem wie sie sich gemeldet hat.
Erst ein paar Wochen darauf hab ich mich auch getraut, ihrem Welpenblick nachts zu entgehen und hab sie geschaukelt. Da habe ich sie dann nur noch etwa um Mitternacht und um ca. 4 Uhr gestillt.
Tagsüber wird sie übrigens noch 2 mal gestillt. (Diese Nähe braucht sie noch sehr.. und ich ehrlich gesagt auch
).
Vor kurzem hab ich unseren Kinderarzt zwecks Schlaf gefragt, da sie fast jede Nacht mehrere Stunden wach ist (ob mit oder ohne stillen). Sie meinte, ich sollte nachts komplett abstillen und ihren Schlafrythmus etwas ändern. Sie hat wohl zu viel geschlafen. Sie meinte auch, die Nächte werden erst wieder besser, sobald sie alleine einschlafen kann. Ich soll sie also ins Bett legen, nebendran sitzen und schreien lassen. Es könnte die erste Zeit mehrere Stunden dauern. Wenn ich etwas dagegen hätte, könnte ich ja Ohrstöpsel rein machen... Diesen Tip nehme ich natürlich nicht ernst.
Jedoch habe ich ab da komplett nachts abgestillt. Sie bekam also 18 Uhr Abendbrei, kurz vor dem Schlafen noch etwas Brot. Um ca. 20 Uhr schläft sie dann. Immer wenn sie wach wurde, wurde sie getragen/geschaukelt. Um 7 Uhr wird sie wieder gestillt, aber im hellen Wohnzimmer. Den dann ist die Nacht vorbei. Wasser hat sie abgelehnt.
Schon ab der 2. Nacht hat es Verbesserung gegeben. Vorletzte Nacht hat sie sogar von 22-05 Uhr durchgeschlafen.
Es gibt immernoch Nächte, indenen sie nicht mehr richtig in den schlaf findet. Aber allgemein ist es besser geworden. Jedoch machen wir das erst seit 2 Wochen so und jetzt ist sie eben noch krank. Danach wird das Abstillen sicher wieder unproblematisch sein. Sie braucht es einfach nicht mehr.
Sie schläft übrigens in ihrem eigenen Zimmer.
Oh,... jetzt ist es etwas lang geworden. 
Im Prinzip möchte ich damit nur Mut zum nächtlichen Abstillen geben.
Beitrag von sonnnne - 04.02.12 - 17:17 Uhr
Ja, jedes Kind stillt sich irgendwann ab. Ganz von allein. 
Nur halt auch in sehr unterschiedlichen Zeitrahmen. Vor dem zweiten Geburtstag ist das Abstillen eher die Ausnahme, die meisten sind dann so bis zum vierten Geburtstag so weit, wobei die meisten Kinder im dritten Lebensjahr in der Lage sind (ist eine Frage der Gehirnentwicklung/-reife) durchzuschlafen.
Das ist so der normale, natürliche, biologische Rahmen.
Wenn du dazu etwas lesen magst:
http://www.uebersstillen.org/dettwd.htm
www.kinderverstehen.de/images/langzeitstillen_lang.pdf
Gibt noch viel mehr dazu im Netz, wenn es dich interessiert. 
Du kannst also abstillen, Gordon-Methode würde ich da auch vorschlagen, oder halt den Dingen ihren Lauf lassen. Das fällt vielen beim Thema Stillen sehr viel schwerer als z.B. beim Thema Laufen (da gehen die Kinder ja auch extrem unterschiedliche Wege, manche laufen mit 9 Monaten los, andere erst mit 18 Monaten), ist aber genauso gut möglich wie gesund. Wozu ohne Not forcieren, was ohnehin von allein kommt?
-> "Das Gras wächst nicht schneller (oder besser), wenn man daran zieht."
LG, Sonnnne
