Hausfrau sein macht keinen Spaß!

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Beitrag von marienkaefer74 - 04.02.12 - 13:43 Uhr

Hallo,

als ich noch Single war habe ich davon geträumt, einmal eine Familie mit vielen Kindern zu haben die ich umsorgen kann, vielleicht ein kleines Häuschen mit Garten dass ich uns allen gemütlich mache.

Hab ich nun alles, mein ältestes Kind ist nun 6 und diese Romantik ist echt das Klo runter gespült.#klatsch

Manchmal komme ich mir vor wie der Depp der Nation. Alle meckern rum und keinem ist es gut genug.#drache

Mein Sohn ist aus einer früheren Beziehung und findet es beim leiblichen Papa besser weil der nie >nein< sagt, er viel Fernseh gucken darf und schönere Spielsachen hat.
Meine Tochter (4) befindet sich im Zickenterrorland und macht mir morgens schon zu schaffen kaum dass ihre Augen offen sind.
Mein Mann meckert permanent am Haushalt herum, er hätte gerne Möbelausstellungs-standard - natürlich unmöglich zu erreichen, irgendwo liegt immer mal was rum. ""Du bist doch "den ganzen Tag" zu hause...."

Ist klar: ich fahre die Kinder in den Kiga, arbeite, hole sie vom Kiga ab, koche, fahre zum Ballet, Turnen, zu Freunden, zum Musikunterricht und wieder zurück, spiele usw. usw.
Ich bin den GAAAAAAAANZEN Tag zu hause....:-[

Da das alles eh keinen Spaß macht, wollte ich wieder arbeiten gehen. Mein Mann wollte aber keine Fremdbetreuung für die Kinder und ich möchte auch keine Ganztagsschule. Also habe ich mich jetzt in der Dienstleistung selbstständig gemacht und arbeite so, dass ich immer da bin wenn die Kinder nach hause kommen bzw. arbeite erst, wenn sie im Kiga sind. Und in den Ferien halt gar nicht.

Jetzt bin ich, ohnehin schon gefrustet vom Hausfrauendasein, auch noch erschöpft dazu.

Und da ging sie dahin ... die Romantik des erfüllten Familielebens....

#wolke :-[ #schrei :-( #heul #putz #pc #aerger

Viele Grüße
Marienkaefer

Beitrag von cinderella2008 - 04.02.12 - 13:55 Uhr

Hallo,

ganz klar, dass Du erschöpft bist, wenn Du von zu Hause aus arbeitest. Das ist Stress pur.

Ich würde überlegen, doch einen ganz "normalen" Job als Angestellte anzunehmen und die Kinder eben Fremdbetreuen zu lassen. Da haben am Ende alle etwas davon. Auch den Kindern wird es gut tun, mal von Mamas Rockzipfel loszukommen.

Und letztendlich hat die ganze Familie mehr von einer entspannten und glücklichen Mutter.

LG, Cinderella

Beitrag von waschbaerbaby - 04.02.12 - 13:58 Uhr

hallo,jaja, so ist das mit den schönen romantischen vorstellungen- ich glaube, das kennt jeder, manchmal sind die vorstellungen von einer lebenssituation eben nicht realistisch und dann wacht man auf und kann nicht mehr zurück. aber einiges kannst du doch ändern an deiner situation! deine tochter wird auch wieder zu einer kleinen fee, wenn sie etwas älter ist, also durchhalten! dein sohn wird auch entspannter, wenn papa auch mal nein sagt, also, durchhalten. der haushalt ist nicht nur deine sache, du arbeitest ja auch, also, wenn deinen mann die ordnung stört, soll er mal anpacken! wenn du arbeiten willst und er keine fremdbetreuung möchte, dann muß er sich auch mal was überlegen und nicht dir überlassen, dich abzustrampeln, um alles auf die reihe zu bekommen! ich würde meinem mann was husten, wenn er an meiner ordnung rummäkelt! ich bin im erziehungsjahr und trotzdem ist der haushalt halbe halbe geteilt! und in einem jahr gehen wir beide gleich viel arbeiten und teilen uns die betreuung. versuch doch mal, was zu ändern, damit dein leben etwas mehr qualität bekommt!

Beitrag von dominiksmami - 04.02.12 - 14:09 Uhr

Huhu,

>>Hausfrau sein macht keinen Spaß!<<

doch macht es, sogar eine ganze Menge, ich finde es herrlich und ja, auch wenns für viele unverständlich ist, ich vermisse NICHTS.

Aber, es ist nicht jeder so und vor allem darf man nie davon ausgehen das es immer nur "schön" ist, nichts im Leben ist immer nur schön...egal ob zu Hause oder auf der Arbeit.

Vielleicht mußt du dich anders organisieren um Luft für dich zu finden?

lg

Andrea

Beitrag von eichkatzerl - 04.02.12 - 17:52 Uhr

#winke

Wir sind wohl 2 von einer aussterbenden Rasse!

Ich bin jetzt seit gut 1,5 Jahren daheim und finde es toll! Ich vermisse nix und habe auch nicht vor, das so schnell zu ändern.

Ich bin aber auch ein Mensch, der sich nie langweilt und immer was für sich findet.

Zufriedenheit hängt, meiner Meinung nach, nicht davon ab was man ist und tut. Es hat was mit innerer Einstellung und innerem Gleichgewicht zu tun.

LG
Eichkatzerl

Beitrag von dominiksmami - 04.02.12 - 19:02 Uhr

*g* ich bin jetzt seit über 8 Jahren zu Hause und finde es nach wie vor toll.

Allerdings muß man bei aller Euphorie natürlich auch intensiv an die finanzielle Seite denken ( Rente, Trennungsfall etc.).

Langeweile kenne ich auch nicht wirklich *nick*

lg

Andrea

Beitrag von eichkatzerl - 04.02.12 - 19:15 Uhr

#winke

Das kann ich toppen :-)

Meine Schwester ist seit 12 Jahren daheim und außer einer Stelle bei der Mittagsbetreuung unserer Grundschule (2x die Woche für 2 Std. am frühen Mittag) ist sie "nur Hausfrau" und sehr zufrieden mit sich und der Welt.

Wir sind beide so aufgewachsen, dass unser Mama daheim war und haben es sehr genossen. Unsere Mama übrigens auch, sagt sie heute.

Klar Rente usw. spielt schon ne Rolle. Aber wenn ich mein Leben nur in Stress und dem Spagat zwischen Familie und Job und Angst vor ner evtl. Trennung verbringe...:-(

LG

Beitrag von dominiksmami - 04.02.12 - 19:39 Uhr

so finde ich das sehr schön!

Ich arbeite ehrenamtlich in der Schule, immer wenn etwas anliegt. Koche/backe für Feiern, fahre Kinder zu Ausflügen, bastle mit den Kindern etc. Das macht Spaß, man kommt raus, aber es ist nicht vergleichbar mit täglich, oder zumindest mehrfach die Woche, arbeiten gehen zu müssen.

Mit dem Thema Rente und Trennung haben mein Mann und ich uns bei Zeiten auseinandergesetzt, ich bin privat gut rentenversichert und im Falle einer Trennung habe ich die finanziellen Mittel um einige Monate in Ruhe nach einer Arbeit suchen können.

Eben, diesen Spagat finde ich für mich persönlich auch schrecklich. Wenn die KLeine mal in den Kindergarten geht und sich ein passender kleiner Job findet...irgendwas nettes, das Spaß macht etc., dann gehe ich vielleicht wieder. Ich hab auch schon überlegt, wenn Laura dann zur Schule geht vielleicht eine neue Ausbildung zu machen...einfach so für mich, aber da muß ich erstmal sehen was bis dahin alles anliegt und wie das in unsere Familie passen würde.

lg

Beitrag von anyca - 04.02.12 - 21:08 Uhr

"Aber wenn ich mein Leben nur in Stress und dem Spagat zwischen Familie und Job und Angst vor ner evtl. Trennung verbringe..."

Verstehe ich grade nicht. Eine "Nur-Hausfrau" hat doch bei einer Trennung viel mehr zu befürchten als eine Frau mit Job?

Beitrag von eichkatzerl - 05.02.12 - 09:02 Uhr

Ich meine damit, dass wenn ich nur in die Arbeit renne und mir den Stress mit dem Spagat zwischen Familie und Job macht nur weil ich befrüchte ich könnte mich irgendwann mal trennen...das finde ich übel.

Ich gehe persönlich davon aus, dass meine Ehe ein Leben lang hält.
Natürlich kann man das nicht genau wissen...aber schon von vornherein davon ausgehen, dass man sich irgendwann eh trennt und man nur deswegen arbeitet.
Das finde ich persönlich auch keine Basis für ne gesunde Beziehung...also diese ständige Trennungsangst.

So ist das gemeint.

Beitrag von berry26 - 05.02.12 - 12:32 Uhr

Naja Trennungsangst ist das eine aber jemand der mal eine gewisse Zeit aus dem Job ist findet eben einfach nichts mehr ausser Aushilfsjobs. Sollte dem Hauptverdiener da etwas passieren (Arbeitslosigkeit, Unfall, Krankheit...) sieht es nicht gerade rosig aus.

Klar kann man sich mit Versicherungen eindecken aber nicht gegen jeden Zwischenfall gibt es auch welche.

Da sollte man die Risiken schon abschätzen...

Beitrag von eichkatzerl - 05.02.12 - 18:02 Uhr

Das kommt glaub ich darauf an, wo man wohnt.

Ich persönlich kenne einige, die länger als die üblichen 3 Jahre (ich meine jetzt 10 Jahre und mehr) ausgesetzt haben...und keiner hat nen Aushilfsjob.
Das Stichwort heißt: Weiterbildung :-)

Aber ich gebe zu, ich red mich da leicht. Ich bin verbeamtete Lehrerin und brauche mir um meinen Job keine Sorgen machen. Ich darf aussetzen, bis mein Kind 18 ist, ohne mir Sorgen zu machen.
Deshalb kann ich da echt Sorglos sein.

Aber wer sich in der Zeit daheim weiterbildet und was für sich tut, der hat hinterher auch bessere Chancen.

Und wie gesagt, kommt wohl auch darauf an wo man wohnt. Bei uns ist die Arbeitslosenquote sehr gering.

Beitrag von berry26 - 05.02.12 - 19:56 Uhr

Ich weiß nicht genau wie du dir das mit dem "weiterbilden" vorstellst.

Meine Mutter z.B. ist gelernte PTA. Sie hätte nach 15 Jahren niemals wieder einen Job bekommen. Inwiefern willst du dich da weiterbilden. In vielen Berufen ist es auch einfach ein Problem wenn man so lang nicht mehr praktisch gearbeitet hat. Zudem sollte man auch sein Alter bedenken. Mit 45 und nur 5-10 Jahren tatsächlicher Berufserfahrung wird einem kaum einer eine Chance geben im erlernten Beruf.

Selbst wenn ich von mir ausgehe und vor einer Ärztin, Anwältin oder Architektin stehe die seit 10-20 Jahren nicht mehr in ihrem Job gearbeitet hat..... Ich wäre nicht gern der erste Patient, Klient bzw. Kunde!! Dann such ich mir lieber einen anderen Kollegen!

LG

Beitrag von eichkatzerl - 06.02.12 - 09:02 Uhr

Wie gesagt ich kenne einige, bei denen das geklappt hat.

Beispiel PTA: Meine Cousine hat in 8 Jahren Elternzeit Ernährungsberaterin, homöopathische Heilmittel und Schmerztherapie als Weiterbildung gemacht. Als sie nach fast 9 Jahren wieder eingestiegen ist, hätte sie gleich 5! mögliche Arbeitsplätze gehabt, weil sie sich spezialisiert hatte.

Eine Freundin von mir (Sozialpädagogin) hat sich in 12 Jahren daheim auf Familientherapie, systemische Familientherapie, ADHS, Autismus und Genderpädagogik weitergebildet. Sie hat ohne Probleme ne Vollzeitstelle bei einer Erziehungsberatungsstelle bekommen und macht nebenher noch Erziehungsbeistandschaft.

Eine bekannte Bankerin von mir hat nach 19!!! Jahren Erziehungszeit zur Erzieherin umgelernt (mit der kompletten Ausbildung, freiwillig, nix vom Arbeitsamt) und hat hinterher sofort ne Stelle in ner Krippe bekommen. Trotz ihres Alters von 52 Jahren und insgesamt 3 Kindern. Oder vielleicht deswegen?

Du siehst, es geht schon...wenn man will und sich selber engagiert. Die Kosten dafür muss man allerdings alleine tragen. Und Weiterbildung ist leider nicht billig.

LG

Beitrag von roterschmetterling7 - 04.02.12 - 14:15 Uhr

Willkommen im Club.
Bei mir ist es ähnlich.

Kind aus erster Ehe. Luca ist nun neun Jahre alt, KV wollte nie Kontakt. Dann kam mein Mann in unser Leben. Alles supi. Luca hat ihn dann an seinem siebten Geb. gefragt, ob er sein Papa sein möchte und Papa in spe hat "JA" gesagt. Wir haben alle vor Freude geweint...
Dann Hochzeit im Mai 2011, an meinem Geburtstag, Idee meines Mannes, ich war soo gerührt. Toller Tag. Im November kam dann unser Mini Janne auf die Welt.

Und nun ist Papa ausgezogen, weil er sein altes Leben wieder haben möchte.

Bin in seinen Augen immer noch die schönste Frau, schlafen öfter miteinander als vor der Trennung, aber wehe es erfahren seine Eltern. Die Herrschaften wohnen hier ums Eck in diesem Mini-Dorf. Haben ihren Sohn wieder bei sich aufgenommen.
Waren übrigends von Anfang an gegen die Hochzeit und fallen mir nur in den Rücken.
Mein SV ist ein Alfa-Tier, dass Oberhaupt der Familie. Und dann kam ich. Selbstbewußte junge Frau, welche ihre Kids auch allein groß ziehen kann. Und will in der Beziehung zu seinem Sohn auch ab und an mal die Hosen anhaben, sorry. Geht irgendwie gar nicht in dieser Familie, ich passe nicht in ihr Weltbild einer Ehefrau und Mutter.
Mein Mann hat zum Schluß alle Entscheidungen ohne mich getroffen und auch oft, obwohl er wußte, dass ich dagegen bin.

Er ist der Mann und sagt wo es lang geht. Er hat sich so verändert. Ich mich natürlich auch! Seine Bedürfnisse waren mir irgendwann schnuppe, denn ich habe ihn auch nicht mehr interessiert.
Hochschwanger (RisikoSS, Janne wurde in der 36 SSW geholt per KS) ging es mir sehr schlecht, aber ich durfte zu hause bleiben. Und mein Mann, Fehlanzeige, immer nur unterwegs für andere.Gggrrrrrrrrrr...
Blumen zur Entbindung gab es nicht, weil kein Geld. Aber Winterurlaub hinter meinem Rücken buchen, dafür ist ausreichend Geld vorhanden. Dann habe ich mich tatsächlich getraut, ihm zu Weihnachten nen Tanzkurs (4 h, immer sonntags für n Hunderter) zu schenken, in der Hoffnung unsere Beziehung entspanne sich etwas, wenn wir als Paar mal etwas für uns tun.
Ich konnte mir was anhören, als er es ausgepackt hatte: Wie ich dazu komme, soooooooooooooooooooooooooviel Geld einfach auszugeben, wo wir es doch nicht so haben. Aber er darf allein in den Urlaub, weil: IST DOCH SEINE KOHLE!

Versuch jetzt um ihn zu kämpfen. Der Einfluß seines Vaters hat ihn echt verändert.
Mein Mann findet auch, dass wir doch eine Familie sind und immer bleiben werden. Er ist gegangen. Familie sind nur noch die Kids und ich. Alles was er noch ist in unserer Familie ist diese Lücke, die sein Weggang mit sich brachte.

Bin echt am überlegen, hier alles abzubrechen und weg zu gehen. Mit den Kids woanders neu anfangen. Andereseits war es mit einem Kind als Alleinerziehnde schon schwierig. Nicht immer, aber mit zwei Mäusen...
Leider hab ich keine Familie, die hinter mir steht. Ich möcht auch wieder arbeiten gehen, schon allein weil mir die Decke auf den Kopf fallen möchte.
Ich hoffe, dass sich alles wieder einrenkt...auch für Dich!

viele Grüße aus der Nähe von Magdeburg,
Christina#winke

Beitrag von inlocoparentis - 04.02.12 - 15:17 Uhr

Wie sagt der Brite so schön? Love it, leave it or change it.

Du wolltest das perfekte kleine Haus und jetzt fällt es dir schwer, es auf dem Standard zu halten, den dein Partner erwartet (was ich an sich schon etwas grotesk finde, diese Erwartungshaltung). Vielleicht entfernt ihr euch beide einmal von eurem Anspruchsdenken und setzt euch zusammen und findet eine Lösung. Weniger Freizeitstress, ein bisschen mehr Fremdbetreuung und mal fünfe gerade sein lassen. Und das wichtigste: Du suchst dir ganz schnell einen Bereich, der nur für dich ist. Sei es ein Angestelltenjob, ein Ehrenamt oder ein extravagantes Hobby.

Beitrag von sandra7.12.75 - 04.02.12 - 15:34 Uhr

Hallo

Hier meckert Gottseidank keiner rum wenn was nicht geschafft wurde.Trotzdem bin ich nicht so richtig glücklich damit nur Hausfrau und Mutter zu sein und deshalb bin ich gleich bei meiner ehem.Kollegin und sag ihr wann ich arbeiten kann.

Such dir doch was für ausserhalb.

Nur daheim da wird man doch bekloppt.Hobby,Fortbildung usw.

lg

Beitrag von renamausi - 04.02.12 - 16:50 Uhr

Ich wäre gerne wieder nur Hausfrau, denn hier bleibet doch öfters mal was leigen, aber ich denke ich hab hier auch eine ganz andere Ausgangsituation als du,
aber es gibt doch da den schönen spruch ( ich finde ihn gerade nicht), wo die Wohnung aussieht wie ein Saustall usw, und die Frau sagt ich habe heute mal gar nichts gemacht.Finde ihn nur gerade leider nicht.

Aber dein mann darf dir doch bestimm gerne helfe..^^

Beitrag von kathrincat - 04.02.12 - 16:50 Uhr

und warum macht dein mann nicht was mit, deine kinder können auch schon einiges, du bist doch selber schuld, wenn du dich wie ein dienstmädchen behandeln lässt.

Beitrag von alpenbaby711 - 04.02.12 - 16:56 Uhr

Deinem Mann würde ich mal verbal in den allerwertesten treten. Denn so geht ja nicht. Du machst genug und drehst schließlich auch nicht den ganzen Tag Däumchen. Von daher sollte er mal lieber die Bälle flach halten. Bei so einem Knaller wäre ich sicherlich schon längst geplatzt.
Ela

Beitrag von queenofrain - 04.02.12 - 17:36 Uhr

Hallo,

ich kann Dich verstehen, mich nervt der Haushalt manchmal derart, dass ich mich dann nicht aufraffen kann und es erstmal liegen bleibt. Mein Mann ist allerdings auch von der Sorte, der alles im Haushalt machen kann und macht und sich am Wochenende da verstärkt einbringt und mich entlastet, da er von Montag bis Freitag nicht zu Hause ist und ich mich um alles kümmern muss.

Wie entlastet Dich Dein Mann? Habt ihr den Haushalt geteilt, wenn ihr schon beide arbeitet? Das wäre gerecht und nötig, dass er einen gewissen Anteil übernimmt. Ausserdem kann er ja, wenn es seine Arbeitszeiten zulassen, auch Bring- .Holdienste sowie ein Hobby der Kinder übernehmen. So ein Pascha-Verhalten würde meiner Gott sei Dank nie an den Tag legen

Und damit sich Deine Laune bessert, hier ein Buchauszug aus "Alleinerziehend mit Mann" - ziemlich passend und irgendwie findet sich dort jeder mehr oder weniger wieder:

3. Märchenstunde für große Prinzessinnen

Es waren einmal ein Prinz und eine Prinzessin, die hatten sich sehr lieb. Und deshalb dachten sie, dass die Krönung ihrer Liebe doch so ein winziges kleines Baby sei – eine wunderbare Mischung aus ihnen beiden. So machten sie sich ans Werk, und kaum neun Monate später war das entzückendste Wesen auf der ganzen Welt da – ihre kleine Prinzessin.

Und wahrlich, was für eine Prinzessin das war – so klein, so süß und so hilflos. Die Herzen des Prinzen und der Prinzessin flossen über vor Liebe. Vierundzwanzig Stunden am Tag. Und vierundzwanzig Stunden in der Nacht. Wobei die Nächte für die große Prinzessin nun merklich kürzer und merklich unruhiger waren als vorher. Während der Prinz neben ihr einfach weiterschnarchte. Schließlich konnte er ja nicht stillen – Prinzen haben nun mal keine Brüste.

Und die Prinzessin wünschte sich nach der fünfhundertsten nicht geschlafenen Nacht ganz dringend eine gute Fee herbei, die dem Prinzen auch Brüste zaubern sollte. Aber die gute Fee kam einfach nicht – die gibt es nun wirklich nur im Märchen. Und natürlich wollte die große Prinzessin ihren tollen Beruf auch mit einer kleinen Prinzessin weitermachen. Schließlich hatte sie in vielen Schlachten gekämpft und viele Präsentationen gewonnen und war sich sicher, das mit der vollen Unterstützung des Prinzen auch weiterhin problemlos und mit links zu schaffen.

Alles kein Problem, hatte ihr der Prinz noch mitten in den Presswehen versichert. Aber kaum waren alle wieder in ihrem kleinen Schloss in der Vorstadt, stellte die große Prinzessin fest, dass der Prinz immer öfter und immer länger mit seiner goldenen Audi-A8-Kutsche in Richtung Büro verschwand.

Und die große Prinzessin fragte sich immer öfter, ob sie vielleicht einen Prinzen geküsst hatte, der sich langsam aber sicher in einen Frosch verwandelte?

LG

Alexandra

Beitrag von vanilli.milli - 05.02.12 - 01:32 Uhr

Danke für den Buchauszug!

Schöne Geschichte und ich kann mich auch nur ein ganz kleines bisschen wiederfinden...#schein

Beitrag von sweety03 - 04.02.12 - 19:45 Uhr

Hallo,

Dein Mann sollte sich auch zu Hause etwas im Haushalt einbringen!
Ich arbeite VZ, mein Mann ist selbstständig (aber nur ca 20 Std./Woche) und ich beteilige mich an der Kinderbetreuung, Haushalt etc. fast so viel wie er.
Hausfrau allein hätte mich nie und nimmer ausgefüllt.
Mein Rat: Such Dir einen Job und hole Deinen Mann ins Boot.

Sweety

Beitrag von junisonne10 - 04.02.12 - 20:00 Uhr

"Du bist doch "den ganzen Tag" zu hause...."

mein mann hat mir einmal gesagt, nachdem ich den ganzen tag die wäsche gemacht habe, ich solle mich nicht so haben, waschen tut doch die maschine und trocknen tut der trockner!

daraufhin hatte ich die nächsten wochen sehr, sehr wenig wäsche und war nicht so gestresst, dass auch noch alles zu schaffen, denn seine sachen gingen mich einfach nichts mehr an und als sich so langsam sein schrank leerte und er ankam und mich anbluffte, dass er keine sachen mehr im schrank hat, da bin ich ins bad, hab ihn die anleitung für die waschmaschine und waschmittel in die hand gedrückt, nett gelächelt und gesagt: keine sorge schatz, waschen tut die maschine und trocknen tut der trockner!

nach einigen wochen ist er reumütig angekrochen und seit dem achtet er meine arbeit im haushalt, denn ich gehe schließlich auch arbeiten und hab meine zeit nicht im lotto gewonnen und ich bin nicht mehr so doof und lass ihn mit anpacken!

vielleicht solltest du einfach mal an dich denken...

Beitrag von viva-la-florida - 04.02.12 - 20:29 Uhr

Ja, spätestens dann begreifen sie es ...

LG