Hallo liebe Mama's,
ich würde gern wissen, welche Rituale Ihr denn so für Eure ungefähr 1-jährigen habt?????
Mir ist nämlich heute aufgefallen, dass wir ausser den Mahlzeiten gar keine zeitlich festen Rituale haben
Und Mahlzeiten sind ja nicht so wirklich Rituale..
Bin gespannt auf Eure Antworten. Habt Ihr Eure Rituale immer zu ganz festen Uhrzeiten???
Danke und 
GGLG Sternschnuppe-72
An die Mama's mit ca. 1-jährigen Sprösslingen-Welche RITUALE?
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Beitrag von sternschnuppe-72 - 04.02.12 - 14:53 Uhr
Beitrag von jurbs - 04.02.12 - 15:02 Uhr
keine wirklichen ...
also außer sowas wie dass wir abends alle zusammen essen und dann beide zusammen wickeln und es dann ins Kinderzimmer geht, wo immer die gleiche Musik läuft - aber das mehr normaler Ablauf, kein Ritual
Beitrag von fanvonnora - 04.02.12 - 15:19 Uhr
,
bei uns sieht das Schlafengehen immer ziemlich gleich aus, auch morgens zum Aufstehen haben wir ein Ritual, das Nora schon einfordert. Jeweils sehr kurz, sonst fände ich es nicht alltagstauglich.
Und über den Tag verteilt, haben wir noch das Ritual, zusammen Bücher anzusehen und da immer ganz bestimmte Seiten am liebsten, und ich weiß genau, was ich dazu erzählen muss, weil Nora das hören möchte.Z.Zt. sind es die Tiere, v.a. Katzen und Vögel, die spannend sind.
Dann noch Kleinigkeiten. Die Fahnen beim real bestaunen, wenn wir dort einkaufen z.B. Am Fenster stehen und die Vögel beobachten und dazu Vogelgeräusche machen. 2,3 Lieder singen, die sie gerne hat. Beim Spaziergang immer denselben roten Pömpel bewundern
.
Lauter Kleinkrams, der bestimmt nicht immer so bleibt, aber sich im Moment täglich wiederholt.
Ich schaue einfach, was sich aus unserem Tagesablauf ergibt und was Nora mag. Das baue ich dann immer mal wieder ein.
Und wenn ich merke, es kommt nicht mehr an, halte ich nach neuen "Ritualen" Ausschau.
Beitrag von bine3002 - 04.02.12 - 16:02 Uhr
Du verwechselst Rhythmus und Rituale.
Bei einem zeitlichen Rhythmus tut man bestimmte Dinge immer zur selben Zeit. In der Regel "passiert" das ganz automatisch, wenn man zeitlich gebunden ist, z. B. arbeitet, das Kind in den Kindergarten oder die Schule geht usw. Bei einem so kleinen Kind würde ich persönlich die Baby- und Kleinkind Zeit genießen, in der man mal keine (oder nur wenige) regelmäßigen Termine hat. Auch dich wird das Schicksal fast jeder Mama ereilen und Du wirst deinen Tag um die Termine des Kindes herum planen. Genieß es einfach, mal bis mittags im Schlafanzug zu sein und den Tag ganz cool anzugehen.
Ein Ritual ist etwas anderes. Und auch das "passiert" meist einfach so, weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Wenn Du mal darauf achtest, hast Du sicher sehr viele Rituale. Du schaltest morgens die Kaffeemaschine an, DANN gehst Du duschen, DANN wird gefrühstückt. Vielleicht hast Du eine Lieblingstasse, die Du IMMER morgens nimmst. Und deinen Haustürschlüssel nimmst Du auch IMMER aus dem Schlüsselkasten, BEVOR Du gehst. Nur so als Beispiel, aber das alles sind Rituale. Das Kind nimmt diese Rituale wahr, es hört die Kaffeemaschine oder das Klappern des Schlüssels, es riecht den Kaffee usw.
Und natürlich sind Mahlzeiten Rituale. Sehr wichtige sogar, weil sie den Tag schon mal ganz grob strukturieren, den Vormittag vom Nachmittag trennen, den Mittagsschlaf ankündigen usw. Außerdem sind es kleine "Ruheinseln", in denen die Familie zusammenkommt. Ich würde mal sagen, Mahlzeiten sind sogar die wichtigsten Rituale überhaupt, eben weil sie wirklich täglich mehrfach stattfinden MÜSSEN.
Beitrag von knusperflocke99 - 04.02.12 - 16:09 Uhr
Keine, finde ich aber auch nicht schlimm. Unser kommt gut ohne klar und das schon immer.
Schlafen ist bis auf Ausnahmen kein Problem.
Beim Essen gibts halbwegs feste Zeiträume und geschlafen wird nach dem Mittag, denn da ist er eh müde und Abends wenn er müde ist, eine feste Zeit gibts da nicht.
Seit ein paar Tagen wird meistens dem Winnie Pooh an der Wand (ein aufgehangenes Puzzle) gute Nacht gesagt aber das würde ich nicht als richtiges Ritaul bezeichnen denn es geht auch ohne und es wird wie gesagt erst seit ein paar Tagen gemacht, weil er jetzt immer auf Sachen zeigt.
Er wird in gut 1 Woche 1 Jahr alt.
Beitrag von eichkatzerl - 04.02.12 - 16:29 Uhr

Du meinst bestimmt Rhythmen (Regelmäßigkeiten) und nicht Rituale (vorgegebene Handlung).
Wir z.B. haben:
- feste Essens- und Schlafenszeiten
- wir gehen tägl. ca. zur gleichen Zeit raus
Rituale haben wir folgende:
- wir haben ein Abendritual, das vor jedem Schlafengehen gleich ist
- wir gehen jeden Montag in die Spielgruppe, dort sind auch alle Abläufe in etwa gleich
- wir gehen 2x die Wochen schwimmen, da läuft auch immer alles gleich
Rhythmen und Rituale haben eigentlich den selben Zweck. Sie bieten Sicherheit, Regelmäßigkeit. Die Kinder wissen woran sie sind. Kinder in einem bestimmten Alter schätzen das sehr und benötigen es auch, weil sie selber Zeiträume und Zeiten nicht abschätzen und einteilen können.
So kann man z.B. (Einschlaf-)Schlafstörungen, Überreizung, Hibbeligkeit vermeiden.
Klar, feste Rhythmen machen unflexibel (hat man ja in unserer Gesellschaft nicht so gerne), aber die wenigsten kleinen Kinder mögen Flexibilität. Sie reagieren darauf oft mit den von mir angesprochenen "Störungen".
Je älter die Kinder werden, je mehr Zeitverständnis sie entwickeln...desto flexibler werden sie.
Deshalb macht es mir z.b. nix aus im Moment recht unflexibel zu sein. Mein Sohn dankt es mir mit Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Ändern tut sich das bei Zeiten von alleine.
LG
Eichkatzerl
P.S. Natürlich gibt es Kinder die mehr oder weniger auf einen arhythmischen Lebensstil reagieren. Das muss man probieren und sich dementsprechend anpassen.
Beitrag von corny123 - 04.02.12 - 16:42 Uhr
Keine. Ich finde diesen künstlichen "Ritual-Schick" auch schwachsinnig. Spätestens, wenn das Kind fremdbetreut wird, spielen sich ganz automatisch bestimmte Tagesabläufe ein.
Beitrag von kerstini - 04.02.12 - 17:42 Uhr
Guten Morgen,
so richtige Rituale haben wir gar nicht.
Morgens nach dem Aufstehen wird erstmal noch gekuschelt und nach dem anziehen gemeinsam gefrühstückt (wenn die Zeit es denn zulässt).
Und vor dem schlafen gehn wird Ida beim Windelwechseln nochmal schön massiert und bespaßt. Danach setzen wir uns in den Sessel neben ihrem Bett, kuscheln, sie trinkt ein Fläschchen und ich singe ihr "ihr" Lied vor und wenns mal länger dauert erzähle ich ihr eine Geschichte.
Wenn sie eingeschlafen ist lege ich sie in ihr Bett und kuschel mit dem Papa auf der Couch weiter 
LG
Kerstin mit Ida
an der Hand und MADITA, LEO &
im
Beitrag von mopsi2008 - 04.02.12 - 20:01 Uhr
Wir haben auch nur das Abendritual, bestehend aus Fläschen, Zähne putzen, Waschen und Geschichte lesen.
Da mein Mann Schicht arbeitet und ich auch nicht immer am selben Tag arbeite schwankt unser Tagesrythmus immer etwas.
LG Steffi & Mia-Sophie (12 Monate)
Beitrag von thalia.81 - 04.02.12 - 21:00 Uhr
Ihr habt bestimmt unzählige RItuale, nur verstehst dud en Begriff - gaube ich - falsch.
---------
Rituale sind ja Handlungen, die stets den gleichen Ablauf haben und für die Beteiligten symbolische Bedeutung besitzen. Sie dienen der Strukturierung und Rhythmisierung des Tagesablaufs und entlasten, da viele Sachen vorhersehbar sind. Somit geben sie dem Kind Sicherheit.
Und jetzt fallen dir sicherlich zig Rituale aus eurem Alltag ein
Es sind ja eigentlich "nur" feste Angewohnheiten, wiederkehrende Handlungsabläufe.
Wichtig auch, sie sind kein Zwang und können sich jederzeit wieder ändern. Und gewissermaßen enthierarchisieren sie, indem viele direkt vom Kind selber kommen.
Bei uns z.B. (alles kam von ihm selber u hat sich so eingeschliffen)
- Morgens Hausschuhe anziehen
- bevor ich unser Sohn wasche u anziehe kurz spielen
- wenn wir heimkommen: Schuhe vor der Tür ausziehen
- vor dem Spaziergang Jacke u Mütze holen
- erst putzt sich unser Sohn die Zähne selber, dann wir nach
- vor dem Essen hilft er, den Tisch zu decken
- wenn wir Martinshorn hören, kommt er, sagt "Arm" u will ans Fenster 
- wenn er müde ist, holt er sich einen Schnuller u geht zur Schlafzimmertür
- usw.
LG
Beitrag von hael - 04.02.12 - 21:49 Uhr
Essen ist bei uns auch (fast) immer um die selbe Zeit, aber nicht immer unbedingt zu Hause. Darüber hinaus haben wir auch einen Zu-Bett-Gehen Ritual. Erst Abendessen, dann Baden und Zähnputzen, Babymassage, Wickeln, Anziehen und ab ins Bett und Mama singt was zum Einschlafen vor
Das klappt super, aber bedeutet nicht, dass wir mal unflexibel sind. Wir essen auch mal Abendbrei bei Freunde/Onkel&Tante und schlafen im KiWa ein, das klappt auch gut, ist aber natürlich eine Ausnahme.
Beitrag von jenna2011 - 04.02.12 - 22:24 Uhr
ouh... RITUALE..
ich glaub sowas haben wir auch nich...
nein, auch bei genauerem überlegen nicht... wir haben abläufe die sich ähneln aber keine starren rituale.
