http://www.frauenzimmer.de/cms/stars-news/aerzte-liessen-fruehchen-charlotte-sterben-1d152-9f8b-11-964493.html
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Beitrag von minkabilly - 05.02.12 - 08:27 Uhr
Beitrag von adrian83 - 05.02.12 - 09:45 Uhr
Da hat man echt keine Worte für!!!
Ich habe diesen Artikel in der BILD gelesen und kann nur den Kopf schütteln ich vertrete die Meinung sobald ein Kind lebend auf die Welt kommt egal wie groß wie schwer es ist, sollte man verdammt nochmal alles tun und dem Kind eine Chance geben! Denn es gibt genug Beispiele wie toll Kinder kämpfen können und es auch schaffen!
Gruß Adrian
Beitrag von hermiene - 05.02.12 - 10:20 Uhr
Die meisten Kinder (auch in sehr frühen Wochen wie z.B. 21.) machen "irgendwas"! Aber sehr, sehr, viele extrem unreife Frühchen leiden furchtbare Quallen in den ersten Tagen und Wochen und überleben es dann doch nicht oder schwerstbehindert!!!
Keiner hier ist in der Lage die Reife dieses Kindes zu beurteilen!!! Geschrieben wird viel....
Du weißt NICHT wovon Du schreibst, sonst würdest Du nicht dafür plädieren eine Maximaltherapie zu beginnen sobald es ein Lebenszeichen gibt! Zumal man da auch an die Grenzen der Möglichlkeiten stößt - bei vielen halten nichtmal Elektroden und der kleinste Tubus geht kaum rein!!!
Extreme Früchchen die da ohne größere Probleme rauskommen schaffen es auch wenn man erstmal keine Maximaltherapie beginnt. Die holen sich ihre Chance selbst!
Bei allen anderen Kindern sollte man vielleicht eher über eine vernünftige Sterbebegleitung nachdenken. Und zum Gück wird das auch in manchen Kliniken gemacht.
Beitrag von sternenschnee - 05.02.12 - 11:03 Uhr
Hallo,
dieses Kind hat fast 1 stunde gekämpft und niemand hat diesem Kind geholfen.Das geht nicht,das Kind hat gezeigt das es Leben will nämlich fast 1 Stunde lang.
Nicht nur Früchen erleiden Qualen auch kranke Kinder die immer wieder zu Ops müssen und lange KKH Aufenthalte haben.
sollen die auch sterben weil sie erst mal durch die Behandlung leiden die ihnen ja aber letzt endlich hilft?
Bei meinem großen wurde damals gesagt das er kaum eine Chance hat und ja er hatte sie und gewonnen.
Beitrag von hermiene - 05.02.12 - 20:12 Uhr
Da verdrehst Du aber ein paar Dinge gewaltig!!!
Ich habe auf diesen Satz geantwortet "ich vertrete die Meinung sobald ein Kind lebend auf die Welt kommt egal wie groß wie schwer es ist, sollte man verdammt nochmal alles tun und dem Kind eine Chance geben! Denn es gibt genug Beispiele wie toll Kinder kämpfen können und es auch schaffen!"
Aus jahrelanger Erfahrung bin ich nicht der Meinung, dass man auf Teufel komm raus alles tun soll - ja, auch bei größeren Kindern und Erwachsenen.
Aber meine Antwort heißt nicht, dass man alle Kinder gleich sterben lassen soll nur weil ihnen KH-Aufenthalte oder OPs drohen 
Und wenn ein extrem unreifes Frühgeborenes traumatisch intubiert wird (anders bei der Größe nicht möglich), die Haut sich überall ablöst, das Kind unendliche male gestochen werden muß damit es überhaupt mal ein Schmerzmittel/Sedierung bekommen kann, sich an die Schmerzmittel/Sedierung abartig schnell gewöhnt, das Kind üble Infektionen bekommt, unter Atemnot leidet, x Untersuchungen überstehen muß und dieser Zeit (teils Wochen) nicht einmal Körperkontakt mit der Mama haben darf weil es eine Umlagerung nicht verkraften würde - wo ist das noch lebenswert??? Natürlich trifft das nicht auf jedes Kind zu, aber die extrem unreifen Kinder trifft es!
Ein 1jähriger z.B. wird von Mama in den OP begleitet und wieder abgeholt, bekommt Schmerzmittel bedarfsgerecht und gewöhnt sich nicht gleich dran. Beim kompletten KH-Aufenthalt ist eine Bezugsperson dabei, in der Regel weiß man auch wann er das KH wieder verlassen darf und das er es verlässt!!!
Und ob es bei diesem speziellen Kind wirklich so lief wie in den Medien geschrieben weiß auch niemand von uns!!!
Beitrag von sternenschnee - 05.02.12 - 22:16 Uhr
es geht um diesen Fall und diese Kind hat fast 1 stunde gekämpft und erzähl mir nicht was Kinder so alles durch leben.
Habe selber Erfahrung damit also erzähl mir nichts![]()
Mir ging es hier um diesen Fall.
Beitrag von belala - 06.02.12 - 07:42 Uhr
Hallo sternenschnee,
hier lesen wir nur die Sicht der Mutter.
Natürlich solidarisieren wir mit den Gefühlen der Mutter. Schliesslich haben wir es auch erlebt.
Es gibt Grenzen und das ist gut so. Besonders KH Ärzte brauchen diese um auch die vollständige Verantwortung übernehmen zu können. Gäbe es keine Grenze von 24+0, würden wahrscheinlich auch extrem unreife Frühgeborene aus viel früheren Ssw vollverkabelt in den Inkubator gelegt und würden monatelang ums Überleben kämpfen und ihn verlieren.
LG,belala
Beitrag von adrian83 - 05.02.12 - 18:00 Uhr
Wir reden hier nicht von wiederbeleben oder ähnliches das Kind hat (laut Mutter) über eine Stunde selbstständig gelebt und da bin ich der Meinung hätte man es zumindest versuchen können! Klar das Gesetz sieht vor dass Ärzte erst ab der 24 Woche helfen müssen irgendwo muss ja die Grenze gesetzt werden logo versteh ich alles aber die Chancen waren ja gerade in diesem Fall nicht aussichtslos denke ich zumindest!
Es ist ein echt schwieriges Thema aber wie kann man wissen ob was anders gelaufen wäre wenn man es nicht versucht hat? Es wird auch immer Menschen geben die dafür sind und wieder andere die dagegen sind! Ich denke jedoch man sollte es nicht von der Schwangerschaftswoche abhängig machen sondern vom Zustand des Kindes und dem Willen der Eltern. Denn ein zeitlich geborenes, behindertes oder krankes Kind wird auch nicht einfach seinem Schicksal überlassen!
Ich respektiere und verstehe Deine Meinung auch wenn ich Dir nur zum Teil zustimme! Denn ich rede nicht von der Allgemeinheit sondern von einem Kind das nicht nur "irgendwas" gemacht hat es hat geatmet und das Herz hat geschlagen!! Und das sind für mich Lebenszeichen!
Gruß Adrian
Beitrag von hermiene - 05.02.12 - 19:58 Uhr
Ich habe auch nicht von reanimation geredet! die allerwenigsten kinder kommen tot auf die welt! aber ohne maximaltherapie würden sie nicht überleben. nur sehr wenige können mit wenig hilfe weiter leben, die haben dann aber auch nen entsprechenden lebenswillen.
und ob das was die mutter "angeblich" sagt auch so stimmt weiß keiner von uns. sie kann falsch zitiert worden sein, eine falsche wahrnehmung gehabt haben usw.
Beitrag von donaldine72 - 05.02.12 - 10:54 Uhr
Da stehen mir die haare zu berge!!!!!!!
Wie kann man nur !!!!
Wenn ich ein Kind bekommen würde,, welches viel zu früh und noch die GANZE GEBURT LEBEND UBERSTANDEN HÄTTE UND DANACH ABER IMMER NOCH LEBEND ,
WÜRDE ICH SAGEN ES HAT EIN WILLEN ZU LEBEN !!!!
Wenn man dann meinem Kind nicht helfen würde, würde ich die Wände hoch gehen und alles dran setzen, damit geholfen wird, und wenn nicht, dann würde ich genauso handeln wie die Mutter von diesem Baby
Ich mag mir garnicht vorstellen, wie sie sich gefühlt hat , ein lebendes baby auf dem bauch zu bekommen, und kein Arzt hilft oder tut was damit es eine Chance bekommt mit Unterstützung!!!!
Ich bin selber Mutter von 9 Kindern und daß letzte ist leider schhwer krank, ABER ICH MÖCHTE ES NICHT MISSEN , und wenn sich nur ansatzweise ein Arzt angemaßt hätte zu sagen ER hat keine Chance , ICH HÄTTE IHN IN DER LUFT ZERRISSEN !!!
ICH /WIR SIND GLUCKLICH DAS WIR IHN HABEN UND HOFFEN DAS ER UNS NOCH LANGE MIT SEINER HERZLICHEN ART ERFREUT !!!
LG
Beitrag von donaldine72 - 05.02.12 - 11:02 Uhr
Noch vergessen!!
Es gab Ärzte , die zu einem Abbruch geraten haben , da keine Überlebens Chance bestand !!!!!
Und ...... Der kleine ist zumundestens jetzt schon 14 Monate alt !!!!


Ein Versuch hat jeder verdient, der wie dieses Baby die normale Geburt überlebt hat TROTZ DER SSW UND DES GERINGE GEWICHT !!!!!
Beitrag von jasifrosch - 05.02.12 - 14:11 Uhr
Schwieriges Thema.
Jedes Elternpaar sollte die Chance haben zusammen mit den Ärzten eine für alle akzeptable Entscheidung zu treffen, wobei an 1.Stelle stehen sollte, dass das kleine Wesen nicht leiden soll.
Lg Jasifrosch mit Gretamaus
an der Hand ( 30+4)
und Sternensohn Anton
( geb. und zu den Sternen gelassen 30+4) und zwei Ministernchen
und Bauchzwerg Gustav
(32+4)
Beitrag von butterflyeffekt - 05.02.12 - 17:18 Uhr
Schrecklich!!!
Die Arme Mutter. Das war in meinen Augen Mord!
Unterlassene Hilfeleistung!
Beitrag von anna031977 - 05.02.12 - 18:17 Uhr
in welchem KH und wo war das denn? vielleicht hatten sie gar nicht die Möglichkeit....
aber dann hätte man ja schon einen Hubschrauber während der Geburt anfordern können...
gibt es eine gesetzliche Verpflichtung? will sagen, hat die Klage eine Chance und wenn ja wer hat dann was davon...die Mutter?....Charlotte?....
Ich finde es aber schon komisch, wenn ein Baby so gut und "rosig" aussieht und alleine atmet, dass man es dann sterben lässt...
Beitrag von mama-tine - 05.02.12 - 18:47 Uhr
für die kleine Charlotte die nicht hätte sterben müssen
Beitrag von minkabilly - 05.02.12 - 19:55 Uhr
...es ging wohl nur um 3-4 Tage, die Charlotte fehlten ,ab der 24. SSW hätte die Klinik was getan...sie war glaub ich 22+4 SSW
und wenn ich dann daran denke, daß sich sooft mit der SSW verrechnet wird...
Charlotte hatte schon die normale Geburt überlebt (normal ist ja Kaiserschnitt) und dann hat sie 54 Minuten gekämpft...aber ohne Hilfe einfach vergeblich....und sie hatte ja schon mehr an Gewicht als meine Süße...sie hätte eine Chance verdient...finde ich
Beitrag von anna031977 - 06.02.12 - 09:42 Uhr
Selbstverständlich hatte sie eine Chance verdient...
Ich finde es nur so unglaublich...dass, wenn es ihr wirklich so gut ging, wie die Mutter beschreibt, man sie dann sterben lässt. Welche Veranlassung gab es dazu?
Deshalb kam ich darauf, dass das KH vielleicht gar nicht die Möglichkeiten hatte, weil es ein kleines Feld Wald und Wiesen KH war....und keiner konnte es oder sie hatten keine Mittel zur Extremfrühchenbehandlung!
Ich will es nicht glauben, dass es solche Ärzte gibt!
Mit dem Verrechnen hast Du sicher auch recht...
Es muss einen Grund gegeben haben...hoffe ich, sonst verliere ich den Glauben....
Beitrag von hase2101 - 06.02.12 - 12:50 Uhr
"Deshalb kam ich darauf, dass das KH vielleicht gar nicht die Möglichkeiten hatte, weil es ein kleines Feld Wald und Wiesen KH war....und keiner konnte es oder sie hatten keine Mittel zur Extremfrühchenbehandlung!"
Nee, das war in der Uni-Klinik Köln. Die haben da alle Möglichkeiten.... Hab meinen Kleinen da entbunden und bin von der Klinik, Kinderärzten, Frühchenstation (letztere kenn ich nur durch meine Freundin, mein Sohn war zum Glück direkt topfit!) etc. wirklich überzeugt!
Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass da ein rosiges, selbstatmendes Kind einfach sich selbst überlassen wird.... 
Der leitende Kinderarzt hat damals bei der Kreisssaal-Führung gesagt, dass man bei jedem Frühchen neu und spontan entscheiden muss, wie weit man hilft. Und dass diese Grenze 24. SSW für ihn ein Richtwert ist - entscheidend sei für ihn der Zustand vom Kind!
Beitrag von anna031977 - 06.02.12 - 12:53 Uhr
Sehr ominös...
Aber wie auch immer für die Mutter, den Vater, alle emotional Beteiligten und das Baby sehr sehr traurig!
Beitrag von hase2101 - 06.02.12 - 12:54 Uhr
Neeein- falsch!!! Hab mir den Film gerade nochmal angeschaut!! Das ist NICHT die Uni-Klinik, aber eine Klinik mit angeschlossener Frühchenstation!!!
Sorry - aber komisch find ich das trotzdem alles noch!
Beitrag von tragemama0709 - 09.02.12 - 17:23 Uhr
Hallo,
in welchen Zeitungen stand sogar 21+4
Beitrag von 19fledermaus88 - 05.02.12 - 18:58 Uhr
Es kam doch letztens ein Bericht, das das 3. kleinste Frühchen der Welt das Krankenhaus verlassen hat. Ich glaube das Kind kam in der 16. Woche mit 250gr zu Welt und die Ärzte haben es über monate hinweg aufgepäppelt und nun wurde sie entlassen.
Wieso es hier nichtmals versuche gab ist mir unbegreiflich
für das Mädchen und die Mutter
Fledermaus mit Jayee 6 Wochen und stolzem Ehemann
Beitrag von minkabilly - 05.02.12 - 19:48 Uhr
...das war Melinda, das 270 g-Frühchen...sie kam 16 Wochen zu früh...nicht in der 16.SSW.....in der 16.SSW haben die Kleinen nun wirklich noch keine Chance...
Beitrag von minkabilly - 05.02.12 - 19:49 Uhr
hier nochmal der Beitrag:
http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/usa-fruehchen-melinda-war-nur-270-gramm-schwer-1e347-51ca-14-998933.html
Beitrag von 19fledermaus88 - 06.02.12 - 10:37 Uhr
Ja genau, die Kleine meinte ich.
Sorry wusste nur das da was mit 16 war.
Bei Urbia ist gerade auch ein interessanter Beitrag
http://www.urbia.de/magazin/baby/gesundheit-und-entwicklung/kampf-ins-leben
