Hallo,
eigentlich gehören wir hier noch nicht hin, aber ich denke ihr könnt mir besser helfen.
Wir suchen für unsere Tochter ein Hochbett in weiß mit Rutsche und einer Treppe oder einer abgeschrägt gestellten Leiter, evtl mit Vorhängen und das ganze am besten noch bezahlbar ;)
Welches könnt ihr empfehlen? Oder vielleicht auch welches nicht? Und woher habt ihr eure Betten bezogen?
Vielen dank
littlequeen mit Mausi 22 Monate und Bauchzwerg 7. ssw
Hochbett mit Rutsche welches und woher?
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Beitrag von littlequeen - 05.02.12 - 13:56 Uhr
Beitrag von tokee21 - 05.02.12 - 14:09 Uhr
Hallo!
Unsere Tochter wird am Mittwoch 4 und hat ein Paidi-Bett bekommen. 700€ haben wir bei Möbel XXXL bezahlt, ohne Matratze. Es hat eine schräge Leiter, rosa-weiße Vorhänge mit einer Krone und oben drüber einen Halb-Tunnel.
Ist wirklich seeehr schön. 
Und jetzt kommt das aber: ich finde Deine Tochter definitiv zu jung für ein Hochbett!
Die Empfehlungen gehen ja sogar dahin, dass Hochbetten nichts für Kinder unter 6 Jahren sind.
Ein uns bekanntes Kind ist 2;3 Jahre und ist auf der Leiter ganz böse gestürzt, Lippe und Zunge mussten genäht werden.
Ich persönlich traue es meiner Tochter zu und es gibt ganz klare Absprachen, z.b. darf auf dem Bett nicht gestanden oder sonstwie geklettert werden.
Außerdem war mir wichtig, dass sie nachts zuverlässig trocken ist, denn es ist nicht eben einfach, dieses Bett zu beziehen (obwohl es mit 1,25m eines der niedrigeren ist)
Da helfen auch die wasserdichten Unterlagen nicht.
Falls Du jetzt ein neues Bett kaufen willst: viele (auch unseres) kann man niedrig umbauen, und es dann später zum Hochbett aufstocken.
Nur ein gut gemeinter Rat...
Alles Gute und LG,
Iris
Beitrag von silbermond65 - 05.02.12 - 14:11 Uhr
Dein Kind ist noch nicht mal 2 .Da würde ich am besten noch gar kein Hochbett kaufen.
Und mit Rutsche schon mal gar nicht.
Betten sind zum Schlafen da und nicht zum spielen.Und die Rutsche wird eher zum toben verleiten.
Beitrag von kleiner-gruener-hase - 05.02.12 - 15:06 Uhr
In dem Alter gar keins!
http://www.kindersicherheit.de/html/faq11.html
Erst Anfang diesen Jahres schrieb hier eine junge Frau, während ihr Sohn im OP lag, der vom Hochbett gefallen war und sich den Oberschenkelhals gebrochen hat.
Und damit hatte er noch Glück, ich glaube die Zahl der Kopfverletzungen nach Stürzen aus dem Hochbett ist noch höher.
Ich würde keins meiner Kinder in ein Hochbett stecken...
Beitrag von zahnweh - 05.02.12 - 21:57 Uhr
Hier in der Umgebung liegt ein Kind auf dem Friedhof, zwei hatten schwere Kopfverletzungen und eines einen Gips bis zum Oberschenkel. Und bei Rutsche kommt hinzu, dass viel Platz zum Spielen genommen wird und die Gefahr des Strangulierens (Rutschen, Halskette bleibt hängen und reißt nicht, Kind kann nicht schreien)
Einige Hochbettenhersteller empfehlen sogar ein Mindestalter ab 5 Jahren. (wobei die, die ihr Hochbett überlebt haben, oft ab dem 6. Geburtstag gar keines mehr wollen und sich die Eltern über den Preis ärgern, den sie ausgegeben haben).
Beitrag von kleiner-gruener-hase - 05.02.12 - 22:37 Uhr
Genau DAS ist nämlich auch einer Punkte warum ich es nicht einsehe. Das Hochbett mag 2 Jahre ganz toll sein und dann nervts nur noch und sie wollen ein anderes.
Beitrag von loonis - 05.02.12 - 15:13 Uhr
Wir haben Billi Bolli Hochbetten,da bleiben keine Wünsche offen.
Teuer,aber TOP!
Auf d.Rutsche haben wir allerdings verzichtet.
LG Loonis
Beitrag von laratabea - 05.02.12 - 15:14 Uhr
hallo
schau mal hier...
http://www.aktion-sarah.de/
deswegen bekommt mein Sohn KEIN Hochbett.
lg laratabea
Beitrag von loeckchen_2004 - 05.02.12 - 15:28 Uhr
Naja dann würde ich auch von Rad fahren, Auto fahren, schwimmen und allen anderen Sachen abraten bei denen man die Kinder nicht in Watte packen kann!
Natürlich ist das schlimm keine Frage!
Aber ist es nicht auch schlimm das Kinder überfahren werden? Lässt du dein Kind jetzt nicht mehr auf die Straße?
Von der Rutsche fallen? Also besser kein Spielplatz mehr!
Ertrinken? Verzichten wir also besser auf Schwimmbad und Urlaub!
Man kann es auch übertreiben, Gefahren lauern immer und überall aber deshalb muß man nicht alles verteufeln.
Beitrag von laratabea - 05.02.12 - 15:38 Uhr
klar lauern überall Gefahren, aber ich muss mir damit im klaren sein was passieren kann, wenn mein Kind schlaftrunken fürs Bett runterknallt. Und ICH will das def. nicht verantworten.
Wenn du deinem Kind ein Hochbett kaufen willst, dann mach das. Ich sagte das mein Sohn keins bekommt.
Beitrag von miau2 - 05.02.12 - 16:07 Uhr
Hi,
die Frage ist aber die, ob man sich eine solche Gefahrenquelle ins Kinderzimmer stellt. Oder nicht. Oder ob es Gefahren sind, die einfach automatisch zum Leben dazu gehören. Und wenn ja, ob man das schon mit einem Kind macht, das einfach aus Altersgründen noch absolut kein Gefahrenbewußtsein hat (und man das auch nicht verlangen sollte).
In dem Alter sollte das Kinderzimmer absolut kindersicher sein. Was es mit einem Hochbett nicht mehr ist.
Fahrradfahren? Klar dürfen meine Kinder das. Mit Helm. Abseits vom Privatgrundstück unter Aufsicht. Bei einem Hochbett muss ich mich darauf verlassen können das es auch ohne Helm und Aufsicht klappt.
Schimmen gehen? Klar machen wir das. Mit permanenter aufsicht. Ich würde NIE ein Kind, das nicht sicher schwimmen kann ohne Aufsicht ins Wasser lassen. Du etwa?
Auf die Straße gehen? Machen wir täglich. Mit Aufsicht - und das so lange, bis die kinder das notwendige Bewußtsein haben um sich (soweit wie möglich) sicher im Straßenverkehr bewegen zu können.
Spielplatz? Da dürfen die zwei sogar alleine hin (Fußweg vom Haus). Nur was gerne bei dem Vergleich Hochbett-Spielplatz vergessen wird: für (öffentliche) Spielplätze gelten extrem strenge Sicherheitsvorschriften. Eine Fallhöhe von 1,50 kann man mit vielen Hochbetten problemlos erreichen. Für diese Fallhöhe ist auf Spielplätzen ein Fallschutzboden Vorschrift. Und normaler Rasen reicht da nicht mehr aus - geschweige denn ein Teppich auf Parkett oder Stein. So ein Schutzboden würde sicher keinen gebrochenen Arm verhindern. Er soll aber vor schwersten verletzungen, v.a. Kopfverletzungen schützen.
Ebenso ist ein Fallraum Vorschrift, heißt, es muss um das Gerät herum Freiraum sein um beim Fallen nicht noch mit dem Kopf irgendwo drauf zu landen. Auch wieder etwas, was in den wenigsten Kinderzimmern (allein aus Platzgründen) nicht der Fall ist. In den meisten ist doch problemlos beim Fallen die Kante von der Fensterbank erreichbar. Oder die Ecke vom Schreibtisch. Oder anderes. Etwas, was auf Spielplätzen nicht zulässig wäre.
DER Vergleich hinkt schlicht und einfach ganz gewaltig.
Eher wäre es die frage, ob die Kinder auch mal im Wald klettern dürfen - fernab von allen durchgenormten Spielplätzen. Nur: auch das dürfen zumindest meine erst, wenn sie ein gewisses Bewußtsein für Gefahren entwickelt haben. Und das haben 2jährige schlicht und einfach nicht. 3jährige übrigens auch nicht. Nicht grundlos werden die meisten Kindergartenkinder nicht alleine auf den Straßenverkehr losgelassen...
viele grüße
miau2
Beitrag von silbermond65 - 05.02.12 - 18:32 Uhr
"Aber ist es nicht auch schlimm das Kinder überfahren werden? Lässt du dein Kind jetzt nicht mehr auf die Straße?"
Meine Tochter ist 4 und NEWIN,ich laß sie nicht auf die Straße.Rad fährt sie auf dem Rad- bzw. Fußweg und die Straße überquert sie nur in Begleitung.
"Von der Rutsche fallen? Also besser kein Spielplatz mehr!"
Ein Spielplatz ist zum spielen da und dort sind die Kinder im hellwachen Zustand.
"Ertrinken? Verzichten wir also besser auf Schwimmbad und Urlaub!"
Meine 4 jährige geht nicht ungesichert und nicht ohne Aufsicht ins Wasser solange sie nicht sicher schwimmen kann.
Ein Hochbett mit Rutsche wird sie jedenfalls nicht bekommen.
Gestern abend zB. stand sie im Halbschlaf ,den Arm voller Kuscheltiere plötzlich im Wohnzimmer.Heute morgen wußte sie davon gar nichts mehr.
Ob sie wohl heil aus einem Hochbett gekommen wäre?
Wenn dir egal ist,ob deine Kinder sich den Hals brechen oder nicht,dann stell doch so ein Teil auf ,aber das Kind der TE ist noch nicht mal 2 Jahre alt.
Beitrag von miau2 - 05.02.12 - 15:57 Uhr
Hi,
bei einem vernünftig ausgewählten Bett sollte es unmöglich sein, dass ein Kind unter dem Seiten-Rausfallschutz durchrutscht.
Zumindest DIESES Risiko ist vermeidbar. Deswegen würde ich es nicht ablehnen.
In dem Alter aber wegen jeglichem Fehlen vom Bewußtsein für Gefahren. Die allein durch die Höhe nun mal immer bestehen bei solchen Betten.
Viele grüße
miau2
Beitrag von suameztak - 05.02.12 - 16:28 Uhr
>Hi,
bei einem vernünftig ausgewählten Bett sollte es unmöglich sein, dass ein Kind unter dem Seiten-Rausfallschutz durchrutscht.
Zumindest DIESES Risiko ist vermeidbar.<
da sagst du was Wahres! nur leider achten viele Eltern nicht darauf. Da kauft man ein Bett, dass für 6-jährige konstruiert wurde und übersieht dabei, dass ein Zweijähriges andere Körpermaße hat und dadurch andere Sicherheitsvorkehrungen braucht.
Beitrag von miau2 - 07.02.12 - 16:45 Uhr
Unser Großer hatte den Rausfallschutz schon dran, als das bett auf dem Boden stand (er ist ja wie gesagt mit 2 in dieses Bett umgezogen). Ich halte es bei diesem bett für ausgeschlossen, dass selbst ein fast noch Baby da durchrutscht.
Aber da kann es gewaltige Unterschiede geben. Leider - da alle Kinder anders gebaut sind oder auch mal ein kleines Geschwisterkind (trotz vielleicht aller Verbote) hochklettert sollte so etwas herstellerseitig ausgeschlossen sein.
Viele grüße
Miau2
Beitrag von zwiebelchen1977 - 05.02.12 - 16:59 Uhr
Hallo
Unfälle können überall passieren. Und ich frage mich, was das für ein Bett war, wo man mit dem Kopf durch den Rausfallschutz rutschen kann.
Bianca
Beitrag von doreensch - 05.02.12 - 20:01 Uhr
ganz normales handelsübliches Hochbett sicher, meine Tochter fiel aus einem handelsüblichem normalen Hochbett das ich zusätzlich mit einer Absturzsicherung gesichert hatte, mitsamt dieser Sicherung im Tiefschlaf aus dem Hochbett
Beitrag von zwiebelchen1977 - 05.02.12 - 20:09 Uhr
Dieses Kind ist aber mit dem Kopf zwischen die beiden Bretter geraten. Und da frage ich mich schon, wie das passiert
Beitrag von doreensch - 05.02.12 - 20:30 Uhr
Po hoch und den Kopf an eine Begrenzung rangedrückt, Matratze gibt bissel nach Kopf rutscht rein, Schwerkraft dazu - Peng
Beitrag von zwiebelchen1977 - 05.02.12 - 20:40 Uhr
Das ginge bei uns definitiv net, dazu sind die Abstande zu gering.
BIanca
Beitrag von zahnweh - 05.02.12 - 22:02 Uhr
Stimmt.
Allerdings ist das Kinderzimmer der Ort, an dem sich mein Kind
- müde sein darf
- rumtoben darf
- sich auch mal ausbocken darf
- auf dem Bett schlafen sollte.
Auf den Spielplatz gehe ich mit ihr, wenn sie FIT ist.
Im Straßenverkehr nehme ich sie an die Hand, wenn sie Blödsinn macht.
Aber ins Kinderzimmer stecken wenn sie müde ist und vor bockig sein keine Regel mehr beachtet ein verlockendes Unfallrisiko stellen. Nun ja.
Bekannte haben auch ein Hochbett "unser Kind hält sich immer an die Regel, und weiß, was er nicht darf". Wenn er im Wohnzimmer die Regeln bricht, schreit, tobt usw. wird das Kind ins Kinderzimmer gesteckt.
Beitrag von miau2 - 05.02.12 - 15:27 Uhr
Hi,
in dem Alter: gar keins.
Für ältere Kinder: nur eins ohne Rutsche - wenn du zum Toben und spielen noch einlädtst erhöhst du das Unfallrisiko gewaltig.
Wenn ihr jetzt schon ein neues Bett kaufen wollt würde ich ein mitwachsendes empfehlen. Das kannst du jetzt schon kaufen und auf den boden stellen - und irgendwann mal (unser Großer musste auf den Zeitpunkt fast 4 Jahre warten) kann es dann erhöht werden - auf die Höhe, die man braucht bzw. will. Bei uns wurde es z.B. ein Etagenbett. Und das "Betreten" vom oberen Bett ist tagsüber verboten, es ist wirklich ein reiner schlafplatz.
Wir haben das System von Flexa, gibt es auch in weiß. Im Gegensatz zu BilliBolli sind die auch für Normalsterbliche bezahlbar
. Es gibt deutlich billigere (Ikea - fand ich nicht wirklich überzeugend), und eben deutlich teurere Varianten (auch Paidi ist teurer). Inkl. Matratze haben wir für die "Basisversion" ohne Zubehör zum hochbauen ca. 400 Euro bezahlt. Fürs Zubehör (also das, was man zum Hochbauen braucht, oder eben zum Zusammenbau als Etagenbett) gibts eine Nachkaufgarantie von 5 Jahren, da muss man sich also nicht sofort entscheiden.
Als frühestes Alter für Hochbetten wird i.d.R. 6 Jahre oder auch Grundschulreife genannt. So lange haben wir gewartet (unser Großer wird im Mai 6 und nutzt das Bett als niedriges seit er 2 ist).
Alternative wäre höchstens das ganze mit Netzen bis zur Decke total abzusichern. Wenn du googelst nach Netzen für Hochbetten findest du da Vorschläge. Meine sache wäre es nicht. Meine Sache wäre aber auch nicht die Erfahrung einer bekannten, die ihr Kindergartenkind bewußtlos auf dem Boden vor dem Hochbett gefunden hat (und das kind ist nicht mal von oben gefallen, sondern nur von der Leiter).
Viele grüße
miau2
Beitrag von zwiebelchen1977 - 05.02.12 - 16:56 Uhr
Hallo
Dein Kind ist definitiv zu jung für ein Hochbett. Und meiner Meinung nach sind Rutschen absoluter Quatsch am Bett und haben da nichts zu suchen. Wenn man rutschen will, kann man das auf dem Spielplatz tun
Wir haben auch ein halbhohes Bett, allerdings ohne Rutsche, da unser Sohn auch eine 3 Meter Rutsche mit Piratenturm im Garten hat.
Bianca
Beitrag von a79 - 05.02.12 - 20:06 Uhr
Hallo,
wir haben eines von Thuka Flexa - sehr teuer aber auch tolle Qualität! Man kann es runterbauen als normales Bett, die Rtusche kann dabei trotzdem stehen bleiben.
Wir hatten damals Glück und haben es gebruacht bekommen. Es war fast wie neu, hat aber statt Neupreis rund 500 Euro nur noch 250 Euro gekostet - ich würde es immer wieder kaufen!
LG
Andrea
Beitrag von sunflower.1976 - 06.02.12 - 08:59 Uhr
Hallo!
In dem Alter gar keins!
Mein großer Sohn hat ein halbhohes Bett von Flexa. Bis er 6 Jahre alt war, wollte er das Bett in einer normal niedrigen Höhe haben. Aber dann brauchte er Platz für seine Carrera-Bahn.
Als wir das Hochbett-Zubehör für das bestehende Bett gekauft haben, war nur mein kleiner Sohn mit im Möbelgeschäft. Dort haben sich zwei Verkäufer mehrfach versichert, dass das Hochbett wirklich für den großen Bruder ist und haben mich auch über die Gefahren für Kleinkinder aufgeklärt.
Mein kleiner Sohn (und auch mein großer Sohn im Alter von drei Jahren) sind/waren nachts viel zu verschlafen, um eine Leiter sicher herunterzuklettern. Da hätte es mit Sicherheit einige Stürze gegeben. Und es könnte sogar gut sein, dass sie im Halbschlaf auf dem Weg zur Toilette nicht die Leiter runtergeklettert wären sondern irgendwie über die Absturzsicherung.
Außerdem nimmt eine Rutsche im Zimmer sehr viel Platz weg. Wenn das Zimmer nicht wirklich sehr groß ist, würde ich den Platz lieber zum Spielen frei halten. Denn eine Rutsche kann schnell langweilig werden und es macht mehr Spaß, auf dem Fußboden große "Bauwerke" zu errichten.
LG Silvia
