großes Problem - bei Oma schlafen

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Beitrag von cleomio - 05.02.12 - 16:09 Uhr

hallo,
wir haben 2 jungs (4 j und 14 mo)

bei unserem 2. haben wir mit ca. 10 mo. versucht, dass er übernachtet - und es hat am anfang gut geklappt
aber seit ca. 6 MONATEN, wird es immer schlechter.

bei meiner mama gehts untertags ganz gut (nachts noch nicht probiert, sie hat nicht so gute nerven)

bei meiner schwiegermama klappt es überhaupt nicht!!!!:-p

zb. letzte nacht hat er übernachtet und schlief erst um 22.00!!!!!!! auf dem bauch von opa ein! (sonst 19.30 im bett)
und seinen mittagsschlaf hat er überhaupt nicht gemacht.
kaum zu hause im bett - schlief er!

wir haben schon alles mögliche gemacht. eigener schlafsack, kuscheltuch usw... mitgegeben
auch wenn ich ihn tags bei ihnen ins bett bringe, macht er terror.
mag er das bett nicht?? (reisebett)

die jungs übernachten so ca. 1x im monat bei oma und darauf freu ich mich schon, denn das letzte jahr war nicht einfach und unserer beziehung tut es gut, wir brauchen das, aber wenn er beim übernachten jedesmal terror macht, macht es mir keinen spaß mehr!

habt ihr ideen tipps?????
bitte her damit (achja.... auch sonst ist sein schlafverhalten die letzten 3-4 WOCHEN zu hause auch viel schlechter geworden, er schlief bereits durch, jetzt will er oft um 4.00 uhr sein fläschchen ist dann oft bis 9.00 uhr wach:-[ - das zehrt)

und danke schon mal
lg
cleo

Beitrag von kikiy - 05.02.12 - 21:46 Uhr

Er ist schlicht und einfach mit 14 Monaten zu jung um auswärts ohne Mama und Papa zu übernachten!

Beitrag von motmot1410 - 05.02.12 - 22:49 Uhr

Sehe ich auch so.

Wieso sollen die Kinder unbedingt woanders schlafen?

Es reicht doch, wenn sie zwischendurch mal tagsüber weg sind und ihr euch eurem Paarleben widmen könnt. Dann gibt es eben einen netten Brunch, anstatt einem Abendessen. Danach Kino und Sex am Nachmittag ist doch eh viel schöner ;-)

Beitrag von kikiy - 06.02.12 - 08:50 Uhr

Richtig.Zeitfenster gibt es in 24 Stunden wohl genug.

Beitrag von cleomio - 06.02.12 - 11:22 Uhr

hallo
tja...
wer weiß, was bei uns in den letzten 2 jahren abgegangen ist, der versteht, warum wir auch mal durchschlafen wollen!

und wir sind der meinung, je später man damit anfängt, sie übernachten zu lassen, desto schwieriger wirds (kenne genügend solcher fälle)

aber trotzdem danke für eure meinung, auch wenn unsere eine andere ist
lg
cleo

Beitrag von rockinmama - 06.02.12 - 11:36 Uhr

Ganz ehrlich wegen meiner muss mein Kind auch nie irgendwo übernachten. Obwohl ich davon ausgehe, dass es das wahrscheinlich irgendwann von ganz alleine möchte (bei Freund/Freundin aus dem KiGa). Warum sollte man das einem so kleinen Wesen denn "antrainieren"? Mein Kind darf/kann dann woanders schlafen, wenn es das selber auch defintitiv möchte und nicht weil mama durchschlafen will.

Auch unser erstes Jahr war eine Katastrophe:

3-monats Koliken und mit 3 1/2 Monaten kamen die ersten Zähne und jeden weiteren Monat die nächsten etc.

Also Schlaf war auch hier reiner Luxus! Na und?! Dafür ist man Mama bzw. Papa. Das weiß man doch vorher!#klatsch

Beitrag von motmot1410 - 06.02.12 - 12:11 Uhr

"und wir sind der meinung, je später man damit anfängt, sie übernachten zu lassen, desto schwieriger wirds (kenne genügend solcher fälle)"

Das ist ein Erziehungsmythos und mehr nicht! Kinder werden aus sich heraus selbstständig, man braucht sie nicht in die Selbstständigkeit hinein schubsen. Sie schlafen völlig freiwillig bei den Großeltern, wenn sie so weit sind. Wann es so weit ist, hängt zu einem vom Temperament des Kindes ab und zum anderem vom elterlichen Verhalten (die Bemühung um eine sichere Bindung und das Zulassen der Loslösung des Kindes). Aber nicht davon, dass man Kinder um jeden Preis an solche Dinge gewöhnt.

Manche Kinder können problemlos mit wenigen Monaten bei den Großeltern schlafen und andere müssen sogar noch im Schulalter wieder abgeholt werden (diese krassen Gegensätze gab es zwischen mir und meinen Geschwistern).

"wer weiß, was bei uns in den letzten 2 jahren abgegangen ist, der versteht, warum wir auch mal durchschlafen wollen!"

Letztendlich ist es irrelevant, was bei euch abgegangen ist. Wenn ihr mal durchschlafen möchtet, dann ist das durchaus legitim. Aber das Durchsetzen dieses Bedürfnisses sollte nicht auf Kosten eurer Kinder passieren und schon gar nicht unter "pseudo-pädagogischen" Vorwänden.

Das Problem an eurem Vorgehen ist, dass ihr eurem Kind 2 Faktoren nimmt, die ihm Sicherheit beim Einschlafen geben. Die Bezugspersonen UND die gewohnte Einschlafumgebung. Euer Kind ist in einem Alter, in dem es diese Faktoren noch benötigt (es ist darauf konditioniert und deshalb kann es jetzt schon alleine einschlafen). Er kann sich noch nicht klar machen, dass es auch bei Oma und Opa sicher ist und man auch dort einschlafen kann, wenn man müde ist. Diesen Schritt wird er erst im Laufe des Kleinkindalters vollziehen können.

Also solltet ihr nun einmal darüber nachdenken, wie ihr ihm das Ganze erleichtern könnt. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, dass ihr euch einfach für eine Nacht ein Hotelzimmer nehmt und die Großeltern die Kinder bei euch zuhause sitten. Dann wären nur die Bezugspersonen ausgetauscht, nicht aber die sichere Umgebung. #winke

Beitrag von rockinmama - 06.02.12 - 12:16 Uhr

"und die Großeltern die Kinder bei euch zuhause sitten. Dann wären nur die Bezugspersonen ausgetauscht, nicht aber die sichere Umgebung."

Richtig, so wird es bei uns auch gemacht, allerdings gaaaaanz gaaaanz selten (ich glaube in den 15 Monaten erst 2 x) wenn man mal abends verabredet ist und mal wieder unter "bekannte" Leute möchte. Allerdings sind wir dann auch meist um 24 Uhr wieder zu hause, damit die oma dann auch wieder nach hause kann um zu heiern.:-p

Beitrag von kikiy - 06.02.12 - 13:12 Uhr

"hallo
tja...
wer weiß, was bei uns in den letzten 2 jahren abgegangen ist, der versteht, warum wir auch mal durchschlafen wollen!"

Ach du, so brauchst du nicht kommen, Das sehr sehr vielen Eltern so. Stell dir vor, seit dem vor 3,5 Jahren unser Sohn geboren wurde haben mein Mann und ich auch nicht durchgeschlafen, zumindest nicht gleichzeitig. Unser Sohn ist behindert und kann nicht einfach mal auswärts übernachten. Muss er auch nicht. Ich brauche nicht erwähnen dass er einen pflegerischen Mehraufwand benötigt als ein gesundes Kind. Unsere kleinere Tochter muss das auch nicht. Wir leben übrigens noch.

Beitrag von hutzel_1 - 06.02.12 - 13:52 Uhr

Meine Güte! Ihr tut alle so, als wollte der Threadschreiberin ihre Kinder umbringen!

Wenn Ihr alle keine Atempause braucht und Eure Kinder nicht woanders schlafen lasst, ist es ja in Ordnung, aber muss man jemanden deshalb so fertig machen?!

Es schadet garantiert keinem Kind bei Oma und Opa zu übernachten! So ein Quatsch!

Das kann ja zum Glück jeder selbst entscheiden, wann er seine Kinder wo schlafen lässt. Lasst mal die Kirche im Dorf!

Unser großer Sohn war 5 Monate alt, als er zum ersten Mal bei Oma schlief und er tat und tut es bis heute sehr gerne! (er ist 4 1/2 Jahre alt)

An die Threadschreiberin:

Ich würde gemeinsam mit der Oma gucken, wie sie das Einschlafritual möglichst so gestalten kann wie bei Euch zu Hause! Dazu vielleicht die eigene Decke mitnehmen, ein Kuscheltier etc.

Bei uns war es so, dass unser Sohnd das Reisebett schrecklich fand, Oma hatte dann ein richtiges Gitterbett (gebraucht gib es die ja schon für kleines Geld) und alles war gut. Er kannte dann schon seine Bettwäsche, wusste wo sein bettchen stand usw. Auch wenn er nicht dort schlief, konnte er immer hingehen und es sich anschauen usw. Wir hatten so nie Probleme. Mittlerweile schläft er bei Oma IM Bett...

LG,
Hutzel_1

Beitrag von motmot1410 - 06.02.12 - 14:05 Uhr

"Es schadet garantiert keinem Kind bei Oma und Opa zu übernachten! So ein Quatsch!"

Doch, es schadet einem Kind, wenn man es auf Biegen und Brechen durchsetzen möchte, obwohl das Kind ganz klar zeigt, dass es noch nicht so weit ist!

"Unser großer Sohn war 5 Monate alt, als er zum ersten Mal bei Oma schlief und er tat und tut es bis heute sehr gerne! (er ist 4 1/2 Jahre alt)"

Ich schrieb in meinem Beitrag ja auch, dass es durchaus Kinder gibt, die das problemlos verkraften. Andere aber eben nicht! Und dann muß man eine Lösung finden, die für ALLE akzeptabel ist! Ich fand es bis ins Schulalter schrecklich woanders zu schlafen (zum Glück hatten meine Eltern dafür Verständnis). Meine Geschwister hingegen haben schon von klein auf bei den Großeltern geschlafen und das ohne je irgendwelche Probleme damit zu haben. Kinder sind nicht alle gleich und es ist die Aufgabe von Eltern darauf Rücksicht zunehmen!

Beitrag von marysa1705 - 06.02.12 - 15:02 Uhr

>>und wir sind der meinung, je später man damit anfängt, sie übernachten zu lassen, desto schwieriger wirds (kenne genügend solcher fälle)<<

Auch das gehört zu diesen "mach das möglichst früh so, sonst wirst Du NIE mehr..."-Mythen!

Unsere Kinder haben alle erst dann wo anders übernachtet, als sie von selbst den Wunsch danach geäussert haben.

Natürlich darfst Du eine andere Meinung haben. Aber dann wirst Du - bzw. Dein Kind - eben auch die Probleme haben, die ihr jetzt habt.

Die ersten Lebensjahre sind wichtig für eine "sichere Bindung". Das Selbstständig werden und das Alleinmachen kommt ganz von selbst. Ein Kind fängt von selbst an zu laufen, man muss es dazu nicht auf die Füsse stellen.

Beitrag von marmita - 06.02.12 - 21:33 Uhr

Hallo.

Das ist doch Unsinn.

Das ist alles eine Sache der Gewohnheit. Ich habe meine Kinder schon ganz früh bei der Tante (in unserem Fall der Großelternersatz) übernachten lassen.

Meine Tochter war zehn Wochen alt beim ersten Mal, mein Sohn war damals ähnlich alt.

Meine Kinder verbringen seitdem fast jedes zweite Wochenende bei ihrer Tante - und sie lieben es und fordern es auch ein.
Weil sie gerne dort sind und es auch einfach so kennen.

Wenn man sich an seinen Babys festklammert und jedes Mal ein riesiges Gewese darum macht, dass das Kind mal woanders übernachten soll, dann braucht man sich auch nicht zu wundern, dass das Kind nicht von Mama weg möchte.

Beitrag von jo-hanna- - 05.02.12 - 22:50 Uhr

Hi!

Ich finde es gut, dass ihr die Möglichkeit nutzt, dass die Kinder auch mal bei den Großeltern schlafen!

Wenn er im Moment auch zuhause schlechter schläft, ist es jedoch logisch, dass es bei Oma und Opa noch schwieriger wird...

Ich finde folgendes wichtig / ggf. hilfreich:
- Kuscheltier von zuhause
- gleiches / ähnliches Abendritual
- nicht nur zum Schlafen zu den Großeltern, sondern schon vorher dort Zeit verbringen
- Ruhe und Gelassenheit

Viel Erfolg für die nächsten Versuche....

Beitrag von cleomio - 06.02.12 - 20:03 Uhr

ach du schande!!!

dass ich so eine lawine los trete hätte ich nicht gedacht!!!

nur kurz:

ich weiß, dass eltern dazu da sind, 24 std. für ihre kinder da zu sein!
ich weiß, dass bindung und sicherheit wichtig ist
ich weiß, dass viele von euch schwierige zeiten hinter sich haben (tja, ich dachte 2x mein kind stirbt - zuerst der kleine als er 10 tage alt war, / vor kurzem erst der große! warum tut hier nichts zur sache und ich bin seit über 1,5 jahren dauerkrank!)

wir sind eben der meinung, dass wir uns auch mal etwas auszeit gönnen dürfen und müssen!

und wir sind eben der meinung, dass es wichtig ist, dass die kinder lernen, dass auch omas ein sicherer hafen sind

und wir probieren nicht auf biegen und brechen, dass er übernachtet, wir probieren es immer wieder mal
und ich wollte ja nur wissen, wie wir ihm helfen können mehr nicht -

kein grund... mich als rabenmutter hinzustellen

damit ist das thema hiermit für mich beendet

und ich bin ehrlich... ich frage mich das nächste mal 2x ob ich eine frage hier stelle. denn niemand von euch kennt die ganze geschichte und mißverständnisse können schlecht erklärt werden und niemand sieht mich heulend in der früh am tisch sitzen, wenn ich wieder mal die fünfte nacht in folge nur 2 std. geschlafen habe und ich nicht weiß, wie ich mit knochenhautentzündung den tag überstehen soll

gruß
cleo

Beitrag von anjalein0509 - 06.02.12 - 20:16 Uhr

Stimmts,
manchmal hat man in diesem Forum das Gefühl, dass man nur eine gute Mutter ist, wenn man

a) 24h rund um die Uhr sein Kind bei sich hat (und nie zu Oma und Opa gibt)
b) möglichst lange stillt (denn das Kind stillt sich ja selbst ab)#
c) das Kind im Familienbett liegt und nicht im eigenen Zimmer schlafen muss
kurz: komplett die eigenen Bedürfnisse (und mögen sie noch so menschlich sein) völlig hinten anstellt.
Das es dem Kind nur dann gut geht wenn es den Eltern gut geht und diese ausgeglichen und glücklich sind ist mal völlig wurst.

Ist echt komisch manchmal

Ich kann Dich voll verstehen - mein Kleiner (7 Monate) übernachtet dieses Wochenende auch bei seiner Oma
Grund: ich will mit meinem Mann ausgehen und etwas feiern #schock

Alles Gute für Euch#liebdrueck

Beitrag von motmot1410 - 06.02.12 - 21:04 Uhr

Ach herrje, jetzt übertreib es mal nicht. Wer hat Dich denn als Rabenmutter dargestellt?

"und ich wollte ja nur wissen, wie wir ihm helfen können mehr nicht -"

Das habe ich Dir ja aufgezeigt:

"Das Problem an eurem Vorgehen ist, dass ihr eurem Kind 2 Faktoren nimmt, die ihm Sicherheit beim Einschlafen geben. Die Bezugspersonen UND die gewohnte Einschlafumgebung. Euer Kind ist in einem Alter, in dem es diese Faktoren noch benötigt (es ist darauf konditioniert und deshalb kann es jetzt schon alleine einschlafen). Er kann sich noch nicht klar machen, dass es auch bei Oma und Opa sicher ist und man auch dort einschlafen kann, wenn man müde ist. Diesen Schritt wird er erst im Laufe des Kleinkindalters vollziehen können.

Also solltet ihr nun einmal darüber nachdenken, wie ihr ihm das Ganze erleichtern könnt. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, dass ihr euch einfach für eine Nacht ein Hotelzimmer nehmt und die Großeltern die Kinder bei euch zuhause sitten. Dann wären nur die Bezugspersonen ausgetauscht, nicht aber die sichere Umgebung. #winke"

Das wäre ein Vorgehen bei dem der Kleine auch lernt, dass die Großeltern auch Sicherheit bieten können.

Was soll also dieser "Rund-um-Schlag"-Post. #kratz

Beitrag von nici08 - 06.02.12 - 21:32 Uhr

Du bist keine Rabenmutter !!! ... Die anderen sind Hubschraubereltern ...

Beitrag von nici08 - 06.02.12 - 21:26 Uhr

Tipps ?

Ich würde ihn solange wach lassen, bis er " umfällt " :-)

ich habe meine Tochter sehr früh bei Oma schlafen lassen und es gab und gibt gaaar keine Probleme, im Gegenteil, sie freut sich wie Bolle mal aushalb zu schlafen :-)

ich persönlich finde es gut, die Kinder auch mal bei Oma/ Opa oder so unter zu bringen ...

ist gesund für einen selber und auch für die Kids !