3 Kinder unter 3

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Beitrag von neuhier2011 - 05.02.12 - 16:40 Uhr

Hallo,

hab da mal ein paar Fragen zum Thema oben.
Wir haben zwei Kinder 6 und 22 Monate alt. Der Abstand ist bewußt so gewählt und gewollt.
Wir wollten immer 3 Kinder haben und kommen nun an den Punkt wo wir uns Gedanken darüber machen ob es wirklich noch ein Drittes werden soll oder ob unsere 2 Schätze kein Geschwisterchen mehr bekommen. Weil wenn noch eins, dann eher früher als später.

Wer kann über seine Erfahrungen mit 3 Kindern unter 3 berichten. Wie stressig ist das? Welches Auto fahrt ihr? Wie gestaltet sich der Alltag?

Danke für Eure Antworten.

Viele liebe Grüße
Jessica

Beitrag von patty1205 - 05.02.12 - 19:08 Uhr

Hallo,

es kommt auf eure Voraussetzungen an. Wenn der finanzielle Rahmen stimmt, 3 Kinder müssen eine Ausbildung/Studium machen, benötigen Klamotten usw., dann ist es schon eine gute Ausgangsbasis.

Anstrengend ist es zeitweise sicherlich, aber es kommt auf deine innere Haltung an und auf deine Belastungsfähigkeit, dies kannst nur du einschätzen. Deine Kinder werden dich fordern, je älter sie werden. Aber das muss trotzdem nicht mit negativen Stress gleichgesetzt werden.

Warum muss der Altersabstand so klein sein?

LG Patty

Beitrag von matsel - 05.02.12 - 20:39 Uhr

hallo,
helfen kann ich dir nicht wirklich. aber meine oma hat 3 kinder in 3jahren (meine ma und meine tante haben am gleichen tag geburtstag - sind aber ein jahr auseinander, meine andere tante kam 1 jahr und 3 monate später auf die welt) damals eine logistische leistung, heue mit sicherheit nicht anders. mmeine oma äußert sich nie negativ über diese zeit und mit sicherheit gibt es auch vorteile (gemeinsames spiel usw). aber trotzdem, du hast ggf 3kinder mi unterschiedlichen schlaf, ess und verhaltensgewohnheiten. ggf alle 3 noch zu windeln, alle im für infekte anfälligen alter. also ich hätte mehr kontra als pro punkte. und bei meiner oma - und allen anderen aus den erziehungszeiten rausgewachsenen- der stift der innerung ist golden.
ich erwarte mein drites kind (habe dann 3 kinder unter 6 ) und ich gleube mir perönlich reichtt es dann auch.
lg und alles gute --egal wie ihr euch entscheidet

Beitrag von sonntagsmalerin - 05.02.12 - 22:52 Uhr

Ich persönlich glaube, dass das Vorhaben, drei Kinder so kurz nacheinander zu bekommen, zu Lasten der Kinder gehen kann. Ich würde den Abstand größer wählen.

Warum nicht jetzt erst mal das Leben mit den beiden Kindern genießen?

Beitrag von co.co21 - 05.02.12 - 23:15 Uhr

Hallo,

ich kann dir nicht sagen, wie es mit 3 Kindern unter 3 ist, weil wir erst 2 haben (22 Monate Abstand). Wollten aber auch bewusst einen kleinen Abstand.

ich selbst hab eine Schwester mit 18 Abstand und fand das immer perfekt so zusammen aufzuwachsen, mein Mann hat 4 Geschwister mit 18-24 Monate Abstand (also hatte meine Schwiegermama zeitweise 4 Kinder unter 6 Jahren ;-) ) und fand es immer toll. Er selbst ist 13 Jahre älter also quasi ein Einzelkind und fand es total doof.

Ich denke es ist auch eine Typsache, aber wenn du schon bewusst 2 Kinder so bekommen hast, warum nicht noch ein drittes? Fiinde ich absolut ok...klar ist es zeitweise stressig, aber wenn man ehrlich ist, ist es dann immer mal mit Kindern, egal wie alt sie sind. Ich pesönlich finde kleine Abstände toll...wir sind auch noch am überlegen, wie wirs weiter machen, gerade jetzt mit evtl Hausbau etc.

Also, wenn dein Herz dir sagt, du möchtest gerne jetzt das Dritte, warum nicht!

LG SImone

Beitrag von neuhier2011 - 05.02.12 - 23:29 Uhr

Hallo Simone,

ja Hausbau ist bei uns auch ein Thema was dazu kommt. Geht im April los und wir ziehen im September um. Dazu käme, dass dann ein neues Auto fällig wäre (wir fahren jetzt einen Golf Variant da passen definitiv keine 3 Kinder rein).
Also vieles was zu bedenken ist. Aber all das hebelt halt unsere Überlegung, dass kleine Abstände super sind nicht aus. Also ist es momentan eigentlich echt eine Überlegung entweder jetzt in nächster Zeit noch eins auf den Weg schicken oder es bleiben 2. Weil wenn die Beiden erstmal "aus dem Gröbsten" raus sind, fangen wir ganz sicher nicht wieder von vorne an.

VLG
Jessica

Beitrag von co.co21 - 06.02.12 - 00:05 Uhr

Ja alles nicht so einfach...ist ja bei uns ähnlich....Herz gegen Verstand ;-)

Wobei ich schon unbedingt 3 Kinder haben möchte, und wenns eben erst in 2-3 Jahren ist, dann ist es eben so. :-)

LG

Beitrag von 3fachmum2011 - 06.02.12 - 11:35 Uhr

Wir haben 3 Kinder unter 3, 5 Jahren. Die beiden Großen sind 14 Monate auseinander ( war so geplant ) und dann folgte nach 25 Monaten ungeplant unser 3. kleiner Engel.

Der Alltag ist machbar, für mich nicht so sonderlich anstrengend, obwohl man manchmal auch an seine Grenzen stößt, wenn mal einer/ oder zwei krank sind, oder wenn ich mal ausfalle.
Wir haben viele Termine und jedes Kind hat seine Baustelle- der Große muß zur Logo, der Mittlere hat Neurodermitis und muß zeitweilig 3-5 mal am Tag komplett gecremt werden, unser Baby muß 2x die Woche zur Physio.

Unsere Freizeitgestalltung gestalltet sich im Moment einfach, weil alle drei die gleichen Interessen haben und man die Jungs glücklich macht, wenn man auf Spielplätze oder einfach nur in den Wald geht. Wir treffen uns auch gerne mit anderen Kinderreichen Müttern/ Familien.
Das tut gut und man hat die gleichen Sorgen/ Nöte.
Die Abende alleine sind stressig, wenn alle gleichzeitig müde, quengelig und hungrig sind.

Was wichtig ist, ist ein Mann, der hinter dir steht und im Alltag kräftig mit anpackt.

Viele Grüße 3fachmum mit den 3 Rabauken- die sich in ferner Zukunft sogar noch ein 4. Kind vorstellen kann. Aber diesmal mit mindestens 4 Jahren Abstand.;-)

Beitrag von blackcat9 - 06.02.12 - 13:39 Uhr

Hallo Jessica,

wir haben 3 Kinder bei uns wohnen, war nicht alle unter 3 Jahren, aber trotzdem kann ich Dir von uns mal erzählen.

Mein Freund ist noch bis Ende des Monats im Erziehungsjahr, geht dann 35 Stunden pro Woche arbeiten. Mein Sohn Colin (3,5) ist aus einer anderen Beziehung und geht in den Kindergarten. Mein Stiefsohn Justin (7) geht in die 1. Klasse. Unsere gemeinsame Tochter Lilian (13 Monate) geht ab Ende des Monats zur Tagesmutter. Ich gehe 40 Stunden pro Woche arbeiten. Daneben gibt es noch einen anderen Stiefsohn (Niklas, fast 3 Jahre), der ab und zu bei uns mit ist, sonst aber bei der Mutter lebt.

Es ist schon sehr stressig teilweise. Wir haben derzeit nur ein Auto - Ford Mondeo Kombi, der ausreichend Platz bietet, wenn 3 Kinder da sind. Kommt Niklas auch zu uns und brauchen das Auto wegen einem Ausflug oder so, borgen wir uns das Auto meiner Mama oder von der Ex meines Freundes. Aber wir kaufen demnächst noch einen Skoda Fabia.

Derzeit bringe ich früh meinen Sohn in den Kindergarten und fahre dann auf Arbeit. Justin wird später dann von seinem Papa in die Schule gebracht. Er holt dann die Jungs zusammen mit Lilian nachmittags ab, weil ich erst gegen 17Uhr zu Hause bin. Ich schaffe es nicht. Die Jungs spielen dann meistens zusammen im Zimmer. der Große muss manchmal noch Hausaufgaben machen oder lernen. Dann spielt Colin allein im Zimmer, weil mein Freund ja die Aufgaben vom Justin beaufsichtigen und sich noch um unsere Tochter kümmern muss. Wenn ich dann heimkomme, spielen wir zusammen. Oft geht auch nun Lilian mit zu ihren Brüdern und will "spielen". Meistens darf sie dann auch bleiben. Das ist natürlich auch eine kleinere Entlastung. Spätestens 19:30-20 Uhr sind alle Kinder im Bett. Die Wochenenden werden intensiv genutzt.

Ab März wird es so, dass ich die Kinder früh wegbringe (Kindergarten, Schule und Tagesmutter), dann arbeiten gehe. Mein Freund holt die Kinder nachmittags nach der Arbeit ab.

LG
Franzi

Beitrag von kess79 - 06.02.12 - 16:34 Uhr

Hallo Jessica,

Wir haben gerade unser 3. Kind bekommen. Die große ist 3,5 und der mittlere 2 Jahre alt. Wir haben uns auch bewusst für einen engen Abstand entschieden (er hätte auch etwas größer sein können, aber Nr. 2+3 haben sich immer sofort angekündigt;-))

Man merkt jetzt schon wie eng die beiden großen sind und wie toll sie zusammenspielen. Daher finde ich es prima, dass Nr.3 auch dicht dabei ist. Somit sind wir jetzt als Familie angekommen und in 3 Jahren auch mit allen aus dem gröbsten raus. Gefällt mir persönlich besser als alle 3 Jahre wieder von vorn anzufangen.

Es ist manchmal schon stressig z.B. die große morgens in KiGa bringen, den mittleren dann 1 Stunde in die Spielgruppe und das bei den Temperaturen derzeit. Zum Glück war mein Mann die ersten 2 Monate zu Hause und konnte mich unterstützen, anders wäre es schwer geworden da er beruflich von Mo-Do meisten gar nicht zu Hause ist. Ich denke man muss einfach zulassen, dass der Haushalt nicht immer perfekt ist und dass man einfach viel zu organisieren hat, damit alles gut läuft, aber es ist auch eine schöne Herausforderung.

Wir haben uns zum unserem A4 (Firmenwagen), den ich immer mit den Kindern fahre noch einen Peugeot 5008 gekauft. Den fahren wir immer, wenn wir zu 5. unterwegs sind.

Hast Du noch mehr Fragen? Dann schreib mich gern an.

Liebe Grüße Kerstin mit #stern, Marie-Theres, Jakob & Luise (9 Wochen)