vorstellungsgespräch, AG von der Schwangerschaft erzählen

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Beitrag von bosanka34 - 05.02.12 - 17:05 Uhr

bin in der 12+6 ssw. . habe einen vertrag für 3 jahre auf 400 euro basis. mein arbeitgeber habe ich noch nicht informiert.

eigentlich sollte ich einen anderen vertrag (halbtagsstelle bekommen). nur das dauert bei uns immer so lange.

jetzt wird meine stelle ausgeschrieben und ich möchte mich daruaf bewerben.

ich möchte mich morgen bei uns auf der arbeit auf eine stelle bewerben und beim vorstellungsgespräch nicht erzählen, dass ich schwanger bin.

wenn ich den vertrag unterschriebe habe, möchte ich dann das mit der schwangerschaft erzählen bzw. mutterpass vorzeigen, oder wie läuft das?

geht das?

Beitrag von holidaylover - 05.02.12 - 17:07 Uhr

ich würde zwischen vertragsabschluß und outing aber einige tage (oder 2-3 wochen) vergehen lassen, sonst sieht das sehr doof aus!
beim FA bekommst für 5€ eine ss-bescheinigung für den AG, die kosten dafür trägt der AG (so ist es jedenfalls bei mir als beamtin).
lg
claudia

Beitrag von die.kleine.hexe - 05.02.12 - 17:21 Uhr

hallo,

ich finde das bei 12+6 schon sehr unfair von dir, die schwangerschaft nicht zu erwähnen, aber das eine gewissenssache - ich könnte das nicht vereinbaren !

lg

Beitrag von mone1 - 05.02.12 - 18:52 Uhr

was is daran bitte unfair??? das is ihr gutes recht! welcher ag stellt freiwillig ne ss ein???
von gutem gewissen wird man schließlich nicht satt.

Beitrag von die.kleine.hexe - 05.02.12 - 19:07 Uhr

eine schwangerschaft in diesem stadium zu verschweigen bringt sicher kein gutes arbeitsklima ! sie kann ja dann schlecht sagen "das wußte ich da noch nicht" und sich da irgendwie "raus winden"

gut, in einem größeren betrieb wird es egal sein, aber in einer kleineren klitsche finde ich das eben nicht fair dem chef gegenüber !

und eine schwangerschaft kann ein ag nicht einstellen ;-)

Beitrag von schneewittchen.77 - 06.02.12 - 08:36 Uhr

Das mit dem Arbeitsklima finde ich auch. Also ich würde mich als Arbeitsgeber bedanken wenn ich nach zwei Wochen gesagt bekäme: " Übrigens ich bin schon im 4. Monat, Hurra!"
Ich finde es immer falsch es nicht zu sagen, denn auch in einem größeren Betrieb wird sie es nicht leicht haben. Und dann kann man sich auch nicht beschweren wenn man gemobbt wird.

Der Chef kann kein Vetrauen mehr zu der Angestellten aufbauen wenn er gleich am Anfang hintergangen wird.

Beitrag von die.kleine.hexe - 06.02.12 - 09:35 Uhr

so ist es #pro

Beitrag von koerci - 06.02.12 - 14:05 Uhr

Ich gebe dir einerseits Recht. Genauso habe ich es damals auch gesehen.
Ich habe 2 Tage bevor ich meinen Arbeitsvertrag unterschreiben sollte erfahren, dass ich schwanger bin.

Was hab ich gemacht? Es dem AG ehrlich gesagt, weil ich es sonst mit meinem Gewissen nicht hätte vereinbaren können. Er hat mich trotzdem eingestellt. Glück gehabt.

Allerdings muss ich dazu sagen, dass es mir bis heute niemand gedankt hat, dass ich es gesagt habe. Als ich zum Ende hin Krankenscheine hatte, weil es mir schlecht ging, wurde sogar noch über mich hergezogen usw.

Wie ich es machen würde, wenn ich es nochmal zu machen hätte, weiß ich nicht!?

Beitrag von mateja - 05.02.12 - 17:35 Uhr

ich würde es an deiner Stelle genau so machen. was ist schon fair heute zu tagen. glaube mir, am ende wird es dir keiner danken, wenn du ehrlich bist.

es ist wichtig an erster stellen an dich und dein kind zu denken. mit einer besseren stellen hast du auch mehr elterngeld, ein ganz wichtiger aspekt!

LG

Beitrag von die.kleine.hexe - 05.02.12 - 20:38 Uhr

dann wird er sie spätestens nach ihrem erziehungsurlaub kündigen - zu recht !

Beitrag von leola - 05.02.12 - 23:21 Uhr

auch ne super einstellung...immerhin die frau bekommt ja die kinder, also auch klar, dass sie die dumme in sachen job etc. ist - zu recht!! ?

Beitrag von die.kleine.hexe - 06.02.12 - 07:02 Uhr

das habe ich oben schon geschrieben !

und ja, ich finde zu recht ! wenn sie bei 12+6 nicht mit offenen karten spielt wird der "chef" nicht sehr erfreut über die ehrlichkeit seiner mitarbeiterin sein !

Beitrag von bosanka34 - 05.02.12 - 17:47 Uhr

danke für die lieben antworten.

liebe grüße

Beitrag von schulzka - 05.02.12 - 18:55 Uhr

Hallo,

du musst bei einem Vorstellungsgespräch nicht sagen, dass zu schwanger bist. Auch darf dich das niemand im Gespräch fragen. Für sowas kann man den AG sogar verklagen.
Das ist ganz und gar deine Entscheidung, ob und wann du den AG darüber informierst. Selbst wenn du es erst eine Woche vor dem Mutterschutz sagst (bei manchen Frauen sieht man erst recht spät, dass sie schwanger sind - geht mir auch so).

Und wenn du die geeignetste Bewerberin bist, und der Chef doch rausbekommt, dass du schwanger bist, dürfen sie dich deshalb nicht ablehnen oder benachteiligen. Das wäre Diskriminierung.

LG

Beitrag von bosanka34 - 06.02.12 - 16:15 Uhr

hallo schulzka,

du hast mir Mut gemacht.

Danke für deine Antwort.
Fröhliche Grüße

Beitrag von susannea - 05.02.12 - 19:19 Uhr

KLar geht es und genau ao würde ich es wohl auch machen. Warum, weil viele AG sonst den Schwanz einziehen, auch wenn sie es rechtlich nicht dürfen.

DAs du es machst ist zulässig und nicht unüblich!

Beitrag von miss.green - 05.02.12 - 20:46 Uhr

Jeder muss selber wissen was man macht, trotzdem solltest du auch an die Konsequenzen denken, nämlich dass du im schlimmsten Fall von deinem Chef und deinen Kollegen arg gemobbt werden kannst...

Ich würde mich das nicht trauen, versteh mich nicht falsch - ich finde es moralisch absolut nicht verwerflich wenn du es machst - aber bitte sei dir bewusst dass das im schlimmsten Fall ein unschönes Ende für dich haben kann, denn selbst wenn dir rechtlich niemand was kann, emotional kommen sie an dich ran wenn sie das wollen und das kann in einer Schwangerschaft für dich und dein Baby echt nicht gut sein!!!

Ich wünsch dir trotzdem alles Gute,

Liebe Grüße

Laura und Babyboy 36. SSW

Beitrag von savaha - 05.02.12 - 21:13 Uhr

Habs ähnlich gemacht: Mein vertrag sollte verlängert werden, da war ich etwa in der 13. SSW. Erzählt habe ich es dann in der 16. SSW.
Habe dazu erwähnt (kleine Notlüge), dass ich es nicht eher sagen wollte, weil es in der Anfangszeit ja noch so unsicher ist...

Beitrag von ruhtinatar - 05.02.12 - 23:37 Uhr

Tolle Einstellung, die dir dein Arbeitgeber bestimmt spätestens nach der Elternzeit danken wird.

Beitrag von susannea - 05.02.12 - 23:59 Uhr

Wer sagt ihr denn, das ihr AG ihr das sonst nicht jetzt gedankt hätte?!?

Beitrag von baerchie89 - 06.02.12 - 07:51 Uhr

Wir hatten genau den fall bei uns in der Filiale. Und ja die Dame wurde 3 Monate vor ende der Elternzeit gekündit. Weil die Chefs gesagt haben das sie ihr nicht mehr vertrauen können.

Wenn man über die 12 wochen raus ist ist es falsch zu lügen bzw. nicht mit offenen Karten zu spielen.

Ich finde das ehrlich gesagt gerecht!

Beitrag von susannea - 06.02.12 - 08:01 Uhr

3 Monate vor Ende der Elternzeit kann die Dame nicht gekündigt werden, da hat sie Kündigungsschutz!

UNd nein, es ist nicht geracht, denn die Frauen machen das doch vor allem, weil sonst der AG nicht gerecht ist.

Ich würde also mal nachfragen, ob die wikrlich gekündigt wurde, denn das wird so nicht gegangen sien. Ich binmir sicher, dass sie letztendlich freiwilig mit einer ordentlichen Abfindung gegangen ist.
;)

Beitrag von baerchie89 - 06.02.12 - 10:35 Uhr

jepp sie ist gekündigt worden weil 3 Monate Kündigungsfrist :-p Sie ist genau zum ende der Elternzeit gekündigt worden. Sprich genau zu dem Tag an dem sie hätte wieder arbeiten müssen. Die 3 Monate hätten die gar nicht gewärhen müssen. Sie hätten sie am ersten tag wieder kommen lassen können und fristlos kündigen. So hatte sie zumindest die chance ne neue stelle zufinden.

Beitrag von susannea - 06.02.12 - 10:58 Uhr

Ich glaube, du solltest dich mal über geltende Gesetze informieren, bevor du hier solchen Unsinn schreibst.
Sie hätte erst am ersten Arbeitstag und das auch nur unter Einhaltung der Kündigungsfrist gekündigt werden!

Ich gehe also weiterhin davon aus, dass sie freiwillig gegangen ist, denn das was du hier erzählst ist purer Unsinn! #rofl

Beitrag von mateja - 06.02.12 - 15:08 Uhr

ich finde es auch schlimm, wenn man von Sachen spricht oder schreibt und eigentlich gar keine Ahnung davon hat. wenn du dich ein wenig mit dem arbeitsrecht auskennen würdest, würdest du so ein Blödsinn nicht hier schreiben. ich muss der susanne absolut recht geben. deine Kollegin könnte so niemals gekündigt werden.

deine Äußerungen sind mehr als fragwürdig!!!