Die berühmte "Strafe Gottes"

Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.

Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.

Beitrag von tweety74 - 05.02.12 - 17:45 Uhr

Das Thema kennen wir ja alle. Jemand verhält sich nicht korrekt und bekommt Jahre später dafür die Quittung. Sozusagen die Strafe Gottes.
Wäre interessant Beispiele davon aus eurem Bekanntenkreis zu hören. Oder habt ihr selbst schon was in der Richtung erlebt?

LG Tweety

Beitrag von senior888 - 05.02.12 - 17:55 Uhr

hämmmmh.... meine Leute behaupten ICH bin die Strafe Gottes wenn sie Mist machen

Beitrag von milan-hellfire - 05.02.12 - 18:57 Uhr

#rofl

Beitrag von mutschekiebchen - 05.02.12 - 21:04 Uhr

#rofl

Beitrag von michi3005 - 06.02.12 - 11:56 Uhr

#rofl

Beitrag von selmi22 - 05.02.12 - 17:56 Uhr

Hallo,

jedesmal wenn mein Mann und ich Streit hatten, ist ihm danach irgendein Unglück zugestoßen.
Für mich ist es jedesmal die Strafe Gottes gewesen und ein Zeichen dafür dass ich Recht hatte;)
Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort.

LG
Selma

Beitrag von our_darkness - 05.02.12 - 18:29 Uhr

"Jemand verhält sich nicht korrekt und bekommt Jahre später dafür die Quittung. Sozusagen die Strafe Gottes."

So ein ausgemachter Blödsinn. In jedem Leben gibt es Glück und Leid und es ist einfach nur schlicht Zufall. Oder aber etwas hausgemachtes nach dem Motto, "Ich stelle diesen und jenen Blödsinn an oder verhalte mich gegenüber jemandem blöde, habe dann ein schlechtes Gewissen und in der Folge tue ich dann - unbewusst - Dinge, die mein Leben "schlecher" machen.

Aber "Strafe Gottes" ist genauso absoluter Bullshit wie "Schwarze Katze, die einem über den Weg läuft, bringt Unglück" oder "Schuhe auf einen Tisch stellen bringt Streit". Beides stimmt nur dann, wenn ich über eine meiner beiden schwarzen Katzen stolpere und mir den Fuß verstauche oder aber wenn mein Mann mal wieder seine Schuhe zum Putzen auf den Tisch stellt und statt einer alten Tageszeitung meine noch nicht ausgelesene "Brigitte" hernimmt.

Beitrag von colle - 05.02.12 - 18:34 Uhr

#pro

Beitrag von mela05 - 05.02.12 - 20:15 Uhr

Ich bin zwwrbabsolut nicht abergläubisch aber das mit der schwarzen Katze hat es was in sich. Ich habe an diese besagte Katze nie in meinem Leben geglaubt bis sie mir wirklich mal die Straße überquert hat und keine Hundert meter weiter hatte ich einen Totalschadenunfall #zitter seitdem habe ich richtig Panik vor dieser Katze.

Ich hatte nicht den Unfall wegen dieser Katze sondern mir wurde die Vorfahrt genommen und plapp war mein schöner Fiesta Schrott #heul

Beitrag von our_darkness - 05.02.12 - 20:50 Uhr

Nun, vielleicht wäre der Unfall nicht passiert, hättest du dir nicht so viele Gedanken gemacht "Hui, da war eine Katze, na warte, was heute passiert..." und stattdessen ein bisschen aufmerksamer auf andere Verkehrsteilnehmer geachtet... dann hättest du vielleicht gemerkt, dass der andere dir die Vorfahrt nimmt und entsprechend reagiert.

Ich bleibe dabei, kreuzt eine Katze meinen Weg, heißt das nichts weiter, als dass das Tier irgendwohin geht und ich in eine andere Richtung will.

Beitrag von mela05 - 05.02.12 - 20:56 Uhr

Ich glaub du hast mich falsch verstanden ich habe noch nie an diese Katze geglaubt auch als sie mir in diesem Augenblick die Straße überquert hat (um es ein wenig näher zu erläutern war es eine wenig befahrene Dorfstraße) und ich achte sehr wohl auf meine Verkehrsteilnehmer. Bin ja nicht schuld wenn der Unfallgegner meint in einer 30 Zone mit 80 herzutuckern und ist mir frontal reingefahren.

Erst als ich zu wieder zu Hause war und mich einigermassen vom Schock erholt habe sagte ich zu meinem Mann das mir ein paar Hundert Meter vorher eine schwarze Katze die Straße überquert hat.

Ich glaube zwar immer noch nicht recht an an sie aber so ein Erlebnis prägt nun mal.

Beitrag von our_darkness - 05.02.12 - 21:10 Uhr

"und ich achte sehr wohl auf meine Verkehrsteilnehmer."

Ich habe nicht unterstellt, dass du das nicht tust. Ich unterstelle jedoch, dass diese Katze dafür gesorgt hat, dass du in dem Moment weniger achtsam warst, wahrscheinlich war dir das in diesem Moment gar nicht bewusst. Es hätte also auch ein weißer Hund, ein rotes Huhn oder was auch immer sein können, was da lang kam.

Beitrag von mela05 - 05.02.12 - 22:33 Uhr

Die Unachtsamkeit hatte keineswgs was mit dem Tier zu tun, ich habe gar nicht auf sie reagiert, sie hat die Straße überquert und für michbwar die Sqche in dem Augenblick geklärt. Mir ist es erst im Nachhinein aufgefalle. Das es wirklich eine schwarze Katze war. Natürlich hätte es auch ein anderes Tier sein können aber der Unfall im Zusammenhang mit der schwarzen Katze war für mich mysteriös. Für mich gab es in dem Augenblick einen Sinn für den Unfall schwarze Katze gleich Unglück. Ob ich den Unfall gehabt hätte bzw ob der Typ mit die Vorfahrt genommen hätte wäre kein Tier vorher da gewesen weiß ich natürlich nicht.

Dennoch bedeute für mch dieses Tie Unglück danach ist mir jie wieder was passiert.

Beitrag von senior888 - 05.02.12 - 22:35 Uhr

ich habe eine schwarzbunte Kuh auf einer wiese grasen sehen und ca 10 sekunden danach kam ein ca 50xm tiefes schlagloch und mein Auto hat sich überschlagen....immer diese unglückbringenden kühe.

Beitrag von our_darkness - 05.02.12 - 20:53 Uhr

Nachtrag: Ich besitze drei Katzen, davon zwei schwarze, diese kreuzen also ständig meinen Weg (frühmorgens bin ich sogar der Ansicht, dass sie das zu bestimmten, mir gar nicht genehmen Uhrzeiten besonders viel tun... #gaehn #augen) - und ich bin beileibe nicht vom Pech, von Krankheiten oder Verkehrsunfällen verfolgt.

Beitrag von senior888 - 05.02.12 - 20:55 Uhr

komm gib es schon zu: du liegst doch 5 mal täglich mit gebrochenem genick am fuß der treppe und nur die ständigen Kraftstromschläge deines e-Herdes halten dich am leben??#rofl#rofl#rofl#rofl

Beitrag von our_darkness - 05.02.12 - 21:07 Uhr

#gruebel Jetzt, wo du's sagst... #rofl

Beitrag von trash-cat - 05.02.12 - 18:31 Uhr

Ich glaube da kann ich 2 ganz krasse Beispiele zu steuern.

Der erste Mann meiner Mutter,entwickelte sich zum starken Alkoholiker hat sie geschlagen,misshandelt,betrogen und alles was noch so an schlimmen Dingen zu denken ist.
Als meine Mutter sich endgültig von ihm getrennt hat, hat sie ihm gesagt:" Wenn es wirklich einen lieben Gott gibt,dann wirst du deine gerechte Strafe noch bekommen!"

Der Mann hat noch 4 mal geheiratet. 3 Mal verhielt er sich genauso.
Beim vierten Mal hat die Ehefrau den Spiess irgendwann umgedreht und ihn vermöbelt.Er hat nie aufgehört zu trinken. Er ist an den Folgen seiner jahrelangen Alkoholsucht jämmerlich und langsam verreckt! (Anders kann man das leider nicht sagen,zum Schluss wurde ihm ein Fuss abgenommen usw) Er war nicht mehr zu retten.

Mein Ex Freund war und ist ein soziopathisches Muttersöhnchen.
Für ihn gibt es nur ihn und seine Mami,niemand auf der Welt kann es ihm Recht machen,niemand ist ihm gut genug.
Für ihn gibt es kein Anders,für ihn gibt es nur seine Meinung und Falsch,egal bei wem oder bei was.
Tut man nicht das,was er einem "rät" dann ist man es nicht wert,dass er einem "ungefragt" Tipps gibt.
Nach langem Reden habe ich mitbekommen,dass er auch bei seiner Exfreundin so war.

(Natürlich ist nur sie alles für ihn Schuld)

Nach einem Unfall ging es ihm gesunheitlich sehr schlecht und nur seine Mutter durfte ihm helfen,für ihn da sein usw. Daraufhin hat sie sich getrennt. ( Was natürlich so ausgelegt wurde,dass sie einfach abgehauen wäre und ihn in Stich gelassen hätte)

Ihm geht es zwar besser,hat aber immer wieder Rückschläge,wird im Verhalten immer schlimmer.
Sieht aber auch nicht ein, dass es an ihm und seinem Verhalten liegt,dass sich so gut wie jeder von ihm abgewand hat.
Auch das seh ich mittlerweile als eine Strafe für ihn an. Würde er sich anders verhalten,wäre er auch nicht so alleine.
Wäre er nicht so alleine,würde er sich auch besser fühlen.
Fühlt er sich psychisch besser,würde es meiner Meinung nach auch gesundheitlich mehr Fortschritte als Rückschläge geben!

Beitrag von trash-cat - 05.02.12 - 18:33 Uhr

P.S.: ich weiss auch,dass mein Ex mich noch dazu hintergangen und betrogen hat. Als "Entschuldigung" rief mich seine Mutter an: "Der Junge muss seine eigenen Erfahrungen machen!"

Beitrag von witch71 - 05.02.12 - 18:39 Uhr

Das ist aber weniger die Strafe Gottes, als das man das erntet, was man sät. Also eher die logische Konsequenz.

Beitrag von trash-cat - 05.02.12 - 18:41 Uhr

So sehe ich es ja auch.

Oder waren hier nur Geschichten gemeint, wo der "Übeltäter" aus heiterem Himmel vom Blitz getroffen wurde? ;-)

Beitrag von witch71 - 05.02.12 - 18:44 Uhr

Ich glaube schon, wenn ich das richtig verstanden habe.

Also beispielsweise der Mann, der jahrelang verschiedene Kinder missbraucht und dann später elendig an einer Krebserkrankung verreckt. Das hätte dann keinen sinnvollen Zusammenhang, den man logisch erklären könnte.

Beitrag von our_darkness - 05.02.12 - 18:48 Uhr

Das sind beides keine Strafen Gottes, sondern schlicht Konsequenzen des Handelns derjenigen Person.

Beitrag von golm1512 - 06.02.12 - 07:38 Uhr

Auch das hier ist ein Beitrag voller Schadenfreude, der nicht das ganze Elend der Geschichten beleuchtet.

Erst macht die Mutter ihren Sohn zu einem "Soziopathen" oder verhindert es zumindest nicht und dann lässt sie ihn im Stich und er ist halt selber "Schuld". Das ist dann die "Strafe Gottes"? Ich bitte dich!

Auch die Geschichte von prügelnden Alkoholikern ist in der Regel komplizierter und hintergründiger als das, was du schreibst. Aber schön, dass derjenige jämmerlich verreckt ist. Vorher ist er nochmal ordentlich vermöbelt worden.Da können wir uns ja alle ordentlich freuen!

Beitrag von our_darkness - 05.02.12 - 18:35 Uhr

Im Übrigen erklären einige Religionen Dinge, von denen man heute weiß, dass sie schlicht dem Wesen, der Psyche des Menschen entsprechen, gern mit "Gottes Strafe" oder "Gottes Wirken". Dabei wusste man es seinerzeit nur nicht besser zu erklären.

Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Selbsterf%C3%BCllende_Prophezeiung oder zum Beispiel eine Aussage in der Bibel, dass sich Sünden der Väter bis ins was-weiß-ich wievielte Glied fortsetzen. Auch dazu weiß die Psychologie heutzutage, dass sich bestimmte - gute wie auch böse - Familienstrukturen und Beziehungsmuster oft über Generationen fortsetzen und gerade die "bösen" Strukturen in jeder neuen Generation neues Leid verursachen.

Fazit: Religion ist heilbar.

http://www.humanismus.de/