stillfrust kann mich wer aufbauen?

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Beitrag von dima2309 - 05.02.12 - 19:45 Uhr

hallo ihr lieben. momentan befinde ich mich im totalen stillfrust. bei meinem ersten hat das stillen leider nicht geklappt wegen zu wenig milch. deswegen war ich sooo froh das es jetzt auf anhib so toll geklappt hat. die kleine wächst und nimmt super zu. aber irgendwie denke ich manchmal wie einfach es doch damals war einfach die flasche zu geben, zu sehen wieviel das kind trinkt, ich muss mir keinen ruhigen platz suchen zum stillen etc. ich weiß es ist doof, denn es ist einfacher brust raus und kind anlegen. aber ich denke so oft an die flasche. ich hab ihr sogar schonmal eine flasche gegeben und hatte gleich ein schlechtes gewissen bei und wollte lieber stillen, denn eig. genieße ich es total. hat man das am anfang das auch mal neg. gefühle auftauchen? geht es vll. noch jemand so oder kann mir einfach zusprechen?

lg dima mit sophia 4 wochen

Beitrag von ..allebasi.. - 05.02.12 - 19:56 Uhr

Hmm... Kennen tu ich das nicht wirklich!!! Ich finde Flasche so belastend... Ich pumpe manchmal für den Papa ab oder wenn ich unterwegs bin und nicht weiß, ob ich irgendwo stillen kann! Naja wenn die kleine hunger hat, dann muss man die ja erstmal vorbereiten, also warm machen -das dauert - Kind schreit - ich gestresst- blöd!!! Ich frag mich immer, wie Leute das entspannter finden können!
Klar in der Öffentlichkeit (z.b. Restaurant) mag ich manchmal auch lieber ne Flasche. Aber man muss dann auch lauter Kram mitschleppen und vorallem genau überlegen, wieland man bleibt (spontan länger ist ja dann auch nicht drin).

Also man merkt schon ich wäre mit der Flasche überfordert! Außerdem ist es doch so schön, diese Nähe!!!

Liebe Grüße
Allebasi

PS: Sorry für die komische Schreibweise - schreib vom smartphone.

Beitrag von dima2309 - 05.02.12 - 20:07 Uhr

danke für deine antwort. ich hatte immer so milchpulver-portionierer. das war echt praktisch da man mehrere portionen gleich passend abgemessen mitnehmen konnte ohne das viel platz weg war, da es wie ein türmchen aufgebaut ist. und dann nur eine termosflasche, da hab ich dann immer passend temperiertes wasser reingemacht sodass die flasche sofort fertig war. also schnell und ebenfalls unkompliziert. aber nun klappt das stillen endlich und nun hänge ich im stilltief. vorallem auch weil meine kleine seit 4 wochen so einen extrem schlimmen wunden offenen po hat. ich leide richtig mit. hab sämtliche sachen probiert, wie windelwechsel, salben, pilzcremes, offen liegen lassen, schwarztee, heilwolle, essen weglassen wo ich dachte das ist der auslöser. nichts half. und ich glaube das lässt mich so verzeifeln am stillen, das ich schuld an dem offenen po bin :-(
und denke mit flaschenmilch wäre das vll. nicht passiert.
lg

Beitrag von jenna26 - 05.02.12 - 20:40 Uhr

Ach mach dir nicht so viele Sorgen.

Unser Großer hatte Blähungen der aller feinsten Sorte obwohl ich ausser weißbrot mit Marmelade und Kartoffeln mit Butter und Hähnchenfleisch mix mehr gegessen habe. Aus verzweifelung habe ich nach 3 1/2 Monatn abgestillt, weil mir viele Flaschen mamis gesagt haben damit wirds bestimmt besser. Nix war besser, aber auch nicht schlimmer bis er 5 Monate war.

Beim 2 wollte ich eigentlich nur 3 Monate stillen, weil ich eigentlich schon längst ne Untersuchung hätte machen lassen sollen. Kann dann aber 3 Tage nicht stillen. Habe meinen Termin dann dochnochmal um 2 1/2 Monate verschoben weil ich nicht abstillen mochte.

Ich höre mittlerweile auf meinen Bauch. wenn du dich nicht gut fühlst beim stillen dann still ab.

Beitrag von isi1709 - 05.02.12 - 20:40 Uhr

Hi,

ich kann dir nur sagen, dass ich anfangs (die ersten 8-10 Wochen) mir auch ganz oft überlegt habe noch umzusteigen....war auch teilweise ziemlich gefrustet.

Diese negativen Gefühle kenne ich also auch......kann dir nur sagen, es ging bei mir vorbei, als es mit dem Stillen dann richtig gut geklappt hat. Mittlerweile stille ich überall (mit Stilltuch) und in allen Positionen, sogar während ich laufe, wenns denn sein muss.
Und es ist einfach nur noch super schön.

Halte durch ;-)

LG

Isabel mit Mäuschen (19 Wochen)

Beitrag von hippogreif - 06.02.12 - 08:23 Uhr

Ja, kenne ich.
Ich habe zwar 6 Monate lang gestillt und dann erst die Flasche gegeben, aber ich fand es seeeehr viel einfacher mit der Flasche, als mit der Stillerei. Diesen Stillfrust hatte ich auch. Hab es aber 6 Monate lang durchgezogen und war dann einfach nur noch froh, als es vorbei war und ich die Flasche gegeben habe.
Schlechtes Gewissen?
Klar, Mumi ist grundsätzlich besser als Flaschenmilch, aber groß werden die Flaschenkinder trotzdem. :-)

Beitrag von sonlatinos - 06.02.12 - 09:08 Uhr

Guten Morgen,

ich war auch etwas gefrustet wegen dem Stillen, aber anders rum.

Wollte mind. ein halbes Jahr stillen und auf Bedarf auch länger. Nur war nach 3 Monaten Schluß mit Mumi. :-(.

In den letzten SS-Wochen dachte ich mir, daß ich in der Öffentlichkeit mich nicht trauen würde zu stillen. Aber das hat sich von einer auf die andere Sekunde schlagartig geändert.

Wenn es mir zu "peinlich" (Lokal) war, dann hab ich einfach das Spucktuch über meine Schulter und meiner Maus gegeben. Ende !

Mir war eher der Gedanke Flasche zu machen beängstigend. Wann, Wieviel, Streß usw...

aber ich mußte mich auch an diese Situation gewöhnen. Nun und jetzt hab ich das Fläschchen in max. 1 Min. fertig - auch Unterwegs. Klar, hab ich immer den Rucksack mit, aber gehört nun schon zu meinen Alltag dazu wie Geldbörse & Co. :-)

Wenn Du Milch von Dir anbieten kannst dann gönne es Deinem Baby. Versuch Dich zu Entspannen auch gerade wenn Du unterwegs bist. Wenn es dann vorbei ist, wirst Du dich sehr gerne an die Einfachheit zurück Erinnern und wünschen Du konntest noch stillen. ;-)

Vllt. spielen auch noch die Hormone mit, hatte nach 4 Wochen auch einen Durchhänger.

Und ab dann war es richtig schön zu stillen und mit meiner Maus so eng aneinander verbunden zu sein. #verliebt

Alles Liebe #blume