Hallo!
Wir haben einen 12jährigen Eurasier und zwei Kinder (2+4). Unser Hund ist bisher immer gut mit Besucherkindern klar gekommen. natürlich lassen wir sie nicht mit ihnen alleine spielen aber sie lässt sich streicheln und spielt auch mal mit.Nun ist es heute leider zum zweiten Mal in kurzer Zeit passiert, dass sie ein Kind (6) gezwickt hat. Es hat nicht geblutet, aber es hat wohl sehr weh getan und das Mädchen hatte danach natürlich große Angst vor dem Hund...
Wir machen uns jetzt zunehmend Gedanken, wie wir mit der Situation umgehen sollen. Wir lassen den Hund meistens in den Garten, aber bei der Kälte ist das natürlich nicht so lange möglich. Außerdem habe ich mittlerweile etwas Bedenken, ob sich das Verhalten verstärkt und wir auch Angst um unsere Kinder haben müssen. Da ist bisher noch nie etwas passiert...
Kennt jemand diese Situation oder hat einen Rat für uns?
und liebe Grüße,
CEO
Unser Eurasier wird immer schwieriger mit Gastkindern...
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Beitrag von cleopatra2 - 05.02.12 - 20:06 Uhr
Beitrag von elcheveri - 05.02.12 - 20:16 Uhr
hast Du denn beobachten können in welchen Situationen das passiert ist?? Hat Sie sich bedrängt gefühlt?
Klar kann sich so ein Verhalten schnell angewöhnt werden deshalb wäre es wichtig zu wissen wann Sie schnappt........
Ich mein Sie ist 12 Jahre..das ist ja schon ein stolzes Alter...sieht Sie evtl schlechter und hat sich erschrocken? Wie ist das Gehör??
Ich würde evtl mal vom TA körperl Ursachen auschließen lassen und dann ein paar Tips von einem verhaltenstrainer oder Hundeschule holen......
Lg
Beitrag von risala - 06.02.12 - 11:36 Uhr
Hi,
bei einem Hund, der bisher immer lieb zu Kindern war, würde ich erstmal zum Tierarzt fahren und den gesundheitlichen Aspekt abklären:
evtl. hat der Hund eine Ohrenentzündung oder anderweitig Schmerzen
evtl. sieht/hört er altersbedingt nicht mehr richtig
Wichtig ist hierbei auch, wie schon geschrieben: In welchen Situationen kam das Zwicken vor?
Meine erste Lösung wäre (bis gesundheitlich alles abgeklärt ist):
Besuchskinder streicheln nur noch unter Aufsicht, gespielt wird nicht mehr mit dem Hund. Körbchen ist tabu für alle Kinder. Für Ruhe sorgen, damit der alte Hund nicht zu sehr gestresst wird (toben z.B. nur noch im Kinderzimmer).
Meine persönliche Erfahrung ist, dass für so ein Verhalten meist Schmerzen die Ursache sind.
Gruß
Kim
Beitrag von sashto - 07.02.12 - 12:02 Uhr
unser hund war immer lieb zu kindern und hat sich auch immer einiges gefallen lassen.
doch zuletzt, als er krank wurde (11 jahre) hat er immer mehr das weite von kindern gesucht....um kleine kinder hat er einen großen bogen gemacht, es war ihm zu viel!
und ich hätte nicht meine hand ins feuer gelegt dass er auch mal zugeschnappt hätte, einfach aus der not heraus!
habt ihr nicht die möglichkeit den hund räumlich zu trennen wenn besucherkinder da sind?
z.b. durch ein tierschutzgitter? ...dann dürfen die kinder eben nicht mehr durch die ganze bude rennen sondern spielen im zimmer o. wohnzimmer.
je nachdem wie bei euch eine räumliche abtrennung möglich wäre.
ich denke ich würde zusehen das kein besucherkind mehr an den hund ran kommt, es gefällt ihm offenbar nicht.
den eigenen kindern würde ich nochmal deutlich machen dass der hund alt ist, seine ruhe brauch und das er nur ruhig gestreichelt werden darf wenn er das will! ihm hinterherlaufen/rennen wenn er weggeht ist absolutes tabu.
alles gute.
Beitrag von kaja3462 - 08.02.12 - 17:19 Uhr
Ich würde den Hund konsequent wegsperren (vielleicht in euer Schlafzimmer?), wenn Besuchskinder da sind. Das Risiko, dass er nochmal eines blutig zwickt, würde ich nicht eingehen wollen. Ihn jetzt noch an einen Maulkorb zu gewöhnen, den er trägt, wenn ihr Besuch habt (oder auch immer), ist wahrscheinlich schwierig, aber vielleicht alternativ dazu einen Versuch wert.
