Schwanger mit 3. Kind

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Beitrag von oje-oje-oje - 05.02.12 - 21:22 Uhr

Hallo,
oje, oh weh, was nun ?
Ich weiss seit 5 Tagen das ich mit dem 3. Kind schwanger bin.
Habe eine 5jährige Tochter und einen fsat 2jährigen Sohn.

Ein drittes war nicht mehr geplant.

Mein erster Gedanke die ersten Tage war: Abbruch. Habe auch alles dafür
in die Wege geleitet, habe schon den Beratungsschein, habe das OK von der KK zur Übernahme der Kosten und übermorgen ist der Termin in der Klinik. War bis gestern auch ganz cool.

Aber ich weiss auch, dass der Hauptgrund für den Abbruch nur meine 2 verkorksten Schwangerschaften sind. Hatte beide Male SS-Diabetes, recht heftig, das eine Mal sogar mit Insulin-Spritzen, KH-Aufenthalt wegen extremer Diabetes-Werte trotz dessen, dass ich mich streng an alle Vorgaben des Diabetologen gehalten habe.
Kinder waren nach Geburt beide unterzuckert, meine Tochter war 2 Tage nicht in der Lage zu stillen , die hat nach der Geburt beim Pieks in die Ferse keinen Ton von sich gegeben, so unterzuckert war sie.
Aber die Schwangerschaften waren der Alptraum, das ständige Sich-Beschäftigen-Müssen mit dem Essen, das Messen, das Spritzen - die Hölle !!!
NIE NIE wieder will ich da durch hab ich mir gesagt.
Auch wenn ich nicht gegen ein weiteres Kind abgeneigt wäre ...
Aber der Diabetes hängt wie ein Damokles-Schwert über mir .... die Schwangerschaften waren nur reinste Quälerei, hatten nichts mit Vorfreude etc. zu tun ....

Ich pack die Schwangerschaft nicht mehr !
Und gleichzeitig bin ich so unendlich traurig wegen dem Kindlein in mir. Es kann doch ncihts dafür. Ich mag es nicht einfach aus mir raussaugen lassen und wegwerfen lassen wie Abfall - es ist mein kleines unschuldiges Kind.
Ich spüre im Unterleib wie es zieht, wie es wächst.
Und doch muss ich doch auch an mich und meinen Körper denken, hab zu grosse Angst, dass der Diabetes nach einer weiteren SS endgültig bleibt - oh Gott, der Horror !!!
Bin 36 J.

Wollte es mir nur von der Seele schreiben.
Ich glaube ich werde danach sehr rasch beichten gehen, ich hoffe der Herr im Himmel vergibt mir.

Oder kann hier jemand von mehreren SS mti Diabetes berichten ab Mitte 30, und alles problemlos verlaufen ? Ach Mensch, ich weiss was der Diabetologe mir schon sagte, und das ist alles nciht positiv.

Danke
LG
oje -oje -oje

Beitrag von kate23 - 05.02.12 - 21:56 Uhr

Ganz ehrlich? Das schaffst du, andere haben ihr leben lang Diabetes!! Vllt wird's diesmal auch nicht so arg.
Ich Drücke die fest die Daumen dass du richtig für dich entscheidest #liebdrueck
Alles gute!

Beitrag von y1b - 05.02.12 - 22:04 Uhr

Hallöchen!

Also erst einmal, bleibe ruhig! Ich bin auch mit dem 3. Kind schwanger, allerdings geplant, obwohl ich zweimal schon heftigen SS Diabetes hatte! Muss seit der 8. Woche schon spritzen und ständig den Zucker kontrollieren, aber ich sage dir, es gibt ja wohl Schlimmeres im Leben, oder?! Und du weißt, wofür du es tust. Für DEIN Kind im Bauch. Und die Gefahr, dass du den Diabetes behältst, ist gleich hoch, egal, wie viel Schwangerschaften du hast oder hattest!!! Das spielt keine Rolle. Mein Weg führt mich wöchentlich zum Diabetolgen, der mich super eingestellt hat.
Bleibe locker und überlege ruhig, was du jetzt willst. Ich drücke dir die Daumen!

Alles Liebe,

y1b

Beitrag von connie36 - 05.02.12 - 22:14 Uhr

Hi
War bei meiner letzten ss 37. Meine ersten beiden ss gingen ohne ss diabetis einher. War damals 27 und 28 jahre alt. Bei der dritten habe ich ab der 20. Ssw gemerkt, das was nicht stimmt, hatte, fuer mich untypisch, viel durst, musste dauernd was trinken. Test wurde gemacht, war positiv. Naechster tag diabetologe, eine woche kontrolle dann ging das spritzen los, rapid insulin und nacht insulin. Musste dauernd die dosis erhoehen, war trotz aufpassen immer leicht ueber den werten.
Mein sohn war nach der geburt absolut ok. Er wurde, das hatte aber wenig mit dem diabetis zu tun, 3 wochen eher geholt. Er wog 2960 gr. Kein zuckerproblem, weder bei ihm, noch bei mir danach.
Ich wusste wofuer ich die gefuehlte 100 x pickserei und spritzerei mitmache. Das waere fuer mich kein grund zum abbruch#liebdrueck ich hatte von anfang an eher angst vor der postnatalen depression, die mich ganz schlimm nach dem 2. Kind erwischte. Aber dieses mal war alles super#huepf
Lg conny mit baerchen, 12 monate alt

Beitrag von catelus.3 - 05.02.12 - 23:48 Uhr

hatte wirklich 2 besch.:-[ schwangerschaften. die erste mit zwillinge und die 2 mit drillinge. sie waren beide erwünscht aber wirklich nicht so.

bei der drillinge war ich recht bald ins kh gelandet 22+2 ssw. zuckertest bei 23+3, lungenreifespritze bei 23+4 , verfälscht die zuckerwerte. da es kurz vor weihnachten war sollte ich aber eingestelt werden und insulin spritzen. es ist sooooooooo vieles falsch gelaufen, der reinste horror. mußte 2 meiner drillinge auch wieder hergeben. haben die geburt in der 27+0 + infektion nicht geschaft. mit unserer lena waren wir 3,2 monate im kh gewesen:-(

aber wenn ich meinen #sonneschein anschaue hat sich wirklich alles gelohnt. würde gerne die zeit umdrehen um etliches anderst zu machen.

du schafst es. denk dran du kanst in letzter minute immer noch nein sagen.
wünsche euch alles gute#liebdrueck mia

Beitrag von herzmamaherz - 06.02.12 - 05:23 Uhr

Hallo,

erstmal #liebdrueck!!!

Also wenn ich Deine Zeilen lese läuft mir der Schauer über den Rücken.... ich mein, diese liebevollen Zeilen:

"Und gleichzeitig bin ich so unendlich traurig wegen dem Kindlein in mir. Es kann doch ncihts dafür. Ich mag es nicht einfach aus mir raussaugen lassen und wegwerfen lassen wie Abfall - es ist mein kleines unschuldiges Kind.
Ich spüre im Unterleib wie es zieht, wie es wächst."

+

"Ich glaube ich werde danach sehr rasch beichten gehen, ich hoffe der Herr im Himmel vergibt mir."

Bei diesen Zeilen habe ich wirklich das Gefühl das Du, wenn Du dich gegen das Kind entscheidest, sehr daran nagen wirst.

Du liebst dieses Kind schon jetzt, bist nicht abgeneigt von einem weiteren Kind, das einzige was dazwischen liegt, ist diese Angst vor der SS- Diabetes!!!!

Würdest Du das wirklich verkraften???

Ich mein, das mit der Diabetes bekommst Du mit Sichherheit in den Griff...

Wenn ich mir überlege was manche sonst in Kauf nehmen damit sie SS werden... wir Frauen nehmen auch die Geburt in Kauf und wissen das es sssseeeehhhrrrr wehtut....

Und wofür??!!!! Für das Wunder überhaupt!!!!

Die Tage sind auch teilweise nicht besser, wir sind Multitasking fähig, können mit Schlafentzug lange zurecht kommen....

Wischen ohne mit der Wimper zu zucken den Hintern, die Nase und ausgek**** weg.

Trotz der Wut und Trotzattacken der Kleinen lieben wir sie abgöttisch....

Würden eben alles für Sie tun!!!!!!!!!!!!

Will Dich keinesfalls überreden, doch lese ich das aus Deinen Zeilen.

Und wollt das dazu schreiben was ich denke!!!

Ich hoffe sehr das Du die richtige Entscheidung für Dich triffst!!!
Lass von Dir hören.

<3

Beitrag von ps.alm-139 - 06.02.12 - 13:00 Uhr

Hallo, ich schließe mich den Postings an. Du bist so eine liebevolle, herzliche Mutter, Du schaffst das.
Ich hatte eine Horrorgeburt und habe schlimme Sorgen mit einem herzkranken 3. Kind.
dann kündigte sich das 4.an. Ich dachte: nie wieder! Mein Kind kam traumhaft zur Welt und ist der Sonnenschein überhaupt.
- Als würde jemand sagen: die schlimmen Erfahrungen sollen nicht das Letzte sein, ich setz was Gutes drauf !
Das wünsch ich Dir - was Gutes oben drauf. Lass es zu.

Ich wünsche Dir alles Gute.#sonne
P.S.: Ich kenne einen kleinen Jungen, 4 Jahre, Diabetes. Er trägt das Gepickse ohne zu klagen- wahrscheinlich lebenslänglich.

Beitrag von stefannette - 06.02.12 - 14:53 Uhr

Das hast Du schön gesagt, ps.alm139.#sonne

Ich denke auch, lass es zu. Du weißt ja bescheid über Deine Probleme in der Schwangerschaft und kannst frühzeitig schon nachschauen und den Zucker einstellen lassen.
Es muß ja gar nicht sein,das der Zucker bleibt.

Alles alles Gute für dich!!
LG Annette#liebdrueck

Beitrag von kyra97 - 07.02.12 - 11:49 Uhr

hier gibt es auch die möglichkeit, private nachrichten zu erhalten - schau mal nach!! :-)

liebe grüße von kyra

Beitrag von salida-del-sol - 07.02.12 - 22:29 Uhr

Hallo Du,
es ist gut, dass Du Dir hier alles von der Seele schreibst, denn dazu ist das Forum ja da.
Schwangerschaftsdiabetes ist schon eine auswendige Sache. Du wolltest keine Schwangerschaft mehr, aber jetzt bist Du traurig, wegen dem Kindlein in Dir. Daas "Kindlein in Dir" klingt so richtig liebevoll. Diese Liebe wird Dich stark machen auch einen rauhen und schweren Weg zu gehen. Denn Du hörst Dich einfach nicht so an. als würdest Du eine Abtreibung verkraften können. Sie kann für Dich zu einer Verlusterfahrung werden, die Dich über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann.
Und wenn Du das Kind in Deinen Armen hälst, dann weißt Du für wen Du dies alles durchlitten hast.
Sei ganz lieb gegrüßt von salida-del-sol