Ich geb jetzt auf - kann einfach nicht mehr :-(

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Beitrag von steffisternchen87 - 06.02.12 - 10:40 Uhr

Hallo ihr Lieben,

hatte ja schon ein paar mal hier geschrieben wegen großen Stillproblemen. Hatte nach einer OP und einem etwas längerem Krankenhausaufenthalt einfach zu wenig Milch. Das ist jetzt aber bereits 4 Wochen her. Seitdem versuche ich alles das es doch klappt..

Ich habe pausenlos angelegt, aber meine Maus war trotzdem NIE zufrieden, hat immer nur gebrüllt. Habe dabei dann natürlich die Flasche weggelassen. Ich habe Bockhornkleesamen genommen, Stilltees getrunken, auch so genug getrunken. Sie wurde immer nach kurzer Zeit schon wieder wach, da sie einfach noch totalen hunger hatte. Und wenn ich ihr dann die Flasche gebe, dann trinkt sie auch noch ihre 80 ml, das ist ja nichtmal eben ein bisschen!! Zu Hause ausruhen...

Ich hatte mir das alles ganz anders vorgestellt.. :-(

Meine Hebamme die mich vor und nach der Geburt betreut hat, hat mir nun geraten (nachdem sie ja mit mir zusammen auch alles ausprobiert hat) ich sollte mir jetzt nicht so einen großen Stress machen, es wäre auch gegenüber der Maus unfair, da sie so nie in ihren Rhytmus finden kann! Ich sollte mich mit dem Gedanken anfreunden ihr die Flasche zu geben.

Ich muss dazu sagen das unsere Tochter in einer Woche ca 200 g zunimmt!! Sie bekommt die HA PRE Nahrung von Aptamil (also keine Dickmacher o.ä.) Sie hat also auch den hunger..

Es ist doch nicht fair sie hungern zu lassen??

Ich bin einfach unendlich traurig, da es nicht klappen möchte mit dem stillen und seit die Hebamme mir nur noch zur Flasche geraten hat, stille ich trotzdem immernoch vorher. Jede Seite 10 Minuten. (Vorher habe ich wie gesagt Stundenlang gestillt). Ich kann nicht einfach so aufgeben, aber es macht mich fertig :-( Bei meiner 1. Tochter hat alles so super geklappt. Sie hat noch nie aus einer Flasche trinken müssen..

Sie sagte außerdem soll mindestens ein Abstand zwischen 2 Mahlzeiten von 2 - 2 1/2 Stunden eingehalten werden.

Ich habe Angst das ich meinem Kind etwas wichtiges vorenthalte!! (Auch was meine andere Tochter ja bekommen hat). Außerdem habe ich klar im Gefühl das sie sich an der Brust 1000 mal besser beruhigen kann als an so einer blöden Plastikflasche..

Überall liest man stillen ist das Beste für ihr Baby... JA DAS WEIß.. aber wenn ich sowas immer lese oder sehe (sogar auf den Stilleinlangen von Penaten stehts drauf), dann macht mich das nochmehr fertig!!!

Bin ich jetzt eine schlechte Mutter die nicht alles versucht hat???? :-(

Ich muss gerade schon wieder weinen, weil ich mein Pech einfach nicht fassen kann :-(

Liebe Grüße

von einer traurigen Steffi mit Ida 5 1/2 Wochen alt

Beitrag von pingumom - 06.02.12 - 10:53 Uhr

Hallo,

genau dieses Gefühl hatte ich auch immer: Stillen ist das beste fürs Baby. Und ich hab mich immer als totaler Versager gefühlt, weil ich ihr genau das nicht geben konnte. Ich hab immer gedacht: "Jede blöde Steinzeitfrau konnte ihr Baby stillen, nur ich schaff es nicht. Hätte es mehr so Mütter wie mich gegeben, wäre die Menschheit ausgestorben."
Mir hat die Hebamme auch geraten, abzustillen, weil es einfach nur ein Kampf aus Anlegen, Abpumpen, Zufüttern war und ich fix und fertig war. Das hat mich viele Tränen und Überwindung gekostet, glaub es mir.

Irgendwann hab ich aber kapiert: Das BESTE für mein Kind ist, wenn es satt und zufrieden ist. Und dazu muss ich es nicht zwangsläufig stillen. Was hat mein Kind davon, wenn es hungrig und frustriert meine Brust anbrüllt und ich mich auch noch schlecht fühle?
Wenn es nicht geht, dann geht es nicht. Punkt.

Du kannst dir wirklich nicht vorwerfen, du hättest nicht alles probiert.
Und auch eine Flasche kannst du sehr liebevoll und innig geben. Du wirst sehen, dass sich dein Kind auch bei einer Flasche mit viiiieeel Gekuschel beruhigt und ich glaube nicht, dass es deshalb langfristig einen psychischen Schaden davontragen wird.

Du hast eine Zeitlang gestillt, einen gewissen Nest- und Immunschutz hat dein Kind mitbekommen, und jetzt muss es wachsen und groß werden. Und dazu braucht es Energie.

LG

Beitrag von mirtai - 06.02.12 - 10:57 Uhr

Hmm so Probleme hatte ich glücklicherweise nicht, aber frag deine Hebamme doch mal nach einem brusternährungsset. So bekommt deine kleine genug zu trinken und regt trotzdem dabei die milchbildung an. Auf einen Versuch würd ich's ankommen lassen :)

Lg Rebecca mit ihrem kleinen milchegel 15w

Beitrag von steffisternchen87 - 06.02.12 - 11:02 Uhr

Danach habe ich sie schon gefragt und sie sagte sowas bringt nur etwas (ist ja auch logisch), wenn man kein saugstarkes Kind hat! Meine Tochtet hat ja gesaugt und gesaugt auch wenn nichtsmehr kam. Ich habe sie angelegt und sie hat super gesaugt..aber nach 3-4 Wochen müsste sich die Milchbildung längst eingestellt haben. :-(

Liebe Grüße

Beitrag von mirtai - 06.02.12 - 12:21 Uhr

Naja aber du bist ja schon sehr gestresst, vielleicht hat sich die milchmenge deswegen noch nicht gesteigert.
Und so hättest du ein zufriedenes baby und weniger Stress ;)

Beitrag von monsterlein - 06.02.12 - 11:06 Uhr

Hallo,
ich verstehe das Du traurig bist weil Du Stillen willst und es nicht so klappt.
Aber warum machst Du Dir solche Vorwürfe?

Du hast doch alles probiert! Jetzt werden wieder einige kommen und STILLBERATERIN schreien, ja klar kannst Du das machen. Aber Du bist doch total unzufrieden.
Ich gebe nur die Flasche, bei meiner 1 und jetzt auch wieder. Ich habe weder ein schlechtes Gewissen , noch bin ich traurig.
Und weist Du warum?
Weil ich damit glücklich bin.
Meine Kinder haben keine Anpassungsschwierigkeiten ( das Unwort der letzten Jahre)
sind total verschmust, und und und

Ich finde es traurig das Du Dir selber Vorwürfe machst und das es in diesem Forum immer wieder Frauen gibt, die meinen das Stillen das einzigste ist und nur Stillmütter sind angeblich gute Mütter. Wenn man eine gute Mutter nur übers Stillen ist, dann gute Nacht!!

Ich respektiere jede stillende Mutter, jedoch finde ich das es auch noch was anderes gibt. Ausserdem ist eine glückliche Mutter besser als eine unglückliche, frustrierte.

Auch ich vertrete die Meinung, das Hungern lassen gar nicht geht.
Was mir aber aufgefallen ist, warum sagt deine Hebamme das zwischen den Mahlzeiten 2 - 2 1/2 Stunden liegen sollen? Das ist doch quatsch, Pre gibt man nach Bedarf.

Alles Gute!

Beitrag von steffisternchen87 - 06.02.12 - 11:14 Uhr

Hallo,

ich habe sogar auch schon eine Stillberaterin aus meinem Ort kontaktiert..diese hat mir das mit dem pausenlos anlegen ja geraten!! Sorry ich habe es ausprobiert mehrere Tage und ich bin einfach nichtmehr vor die Tür gekommen, da sie sich nur an der Brust beruhigt hat und nicht satt geworden ist, und somit nur gebrüllt hat! Also für mich keine ideal Lösung :-(

Mit dem Zeitabstand: Da meine Tochter immer nur ein bisschen trinkt (also zumindest bisher), dann schläft sie kurz ein, dann hat sie wieder hunger usw. sie kommt nie in einen richtigen etwas längeren Schlaf und somit ist sie am Ende total übermüdet und findet fast garnichtmehr in den Schlaf. Es wird immer nur der erste Hunger gestillt..

Wenn ich einen etwas größeren Abstand zwischen den Mahlzeiten lasse dann trinkt sie mehr und ist auch mal zufrieden, was sie vorher nicht war!! Ich habs jetzt seit Samstag so gemacht und ich kann echt eine erstaunliche Verbesserung feststellen (sie ist einfach auch mal zufrieden wenn sie wach ist, schaut rum, ich kann mit ihr etwas singen und spielen). Vorher hat sie einfach nur geschrien..

Liebe Grüße

Beitrag von lucy121 - 06.02.12 - 11:25 Uhr

Is zwar blöd aber ich sags mal offen und ehrlich.

Du schreibst erst Du hast die Flasche weggelassen,nach den schlafen hat dein Baby totalen Hunger gehabt Du hast angelegt und dann wieder die Flasche gegeben!
Dann sagt deine Hebi dein Baby braucht einen Trinkrhythmus? Ja nee is klar!
Dein Baby bekommt dann was wenn es Hunger hat und nicht nach der Uhr!WEnn Du selbst nach der Uhr anlegst kann das ja alles auch nix werden!

UND das nächste!Ida ist 51/2 Wochen!Natürlich braucht das alles seine Zeit!
Bei mir hat das auch erst so ab den 2 Monat einigermaßen geklappt!

Ich denke ehrlich Du gibst zu Zeitig auf.

Leg Dich mit Ida in dein Bett,Kuschelt den ganzen Tag leg immer wieder an,trink ne Flasche Alkoholfreien Sekt und versuch mal den Gedanken loszulassen das Ida nicht satt wird.

Beitrag von schmusepuppe - 06.02.12 - 12:40 Uhr

Hallo Steffi!

Ich bin wirklich die letzte die die Flasche verteufelt, hab ja selbst nach 6 wochen abgestillt weil ich einfach keine Schmerzen mehr haben wollte. Bin auch zufrieden damit auch wenn ich es mir anders gewünscht hätte.

Aber wenn ich du wäre, würd ich echt noch ein bisschen probieren. Erstens: Flasche weg, zweitens: Rythmus vergessen ( ein Kind braucht keinen Rythmus, WOZU frag ich mich??), drittens : vergiss den Blödsinn mit den Abständen.

Leg an wann immer deine Maus danach verlangt. Dass kann stundenlang am Stück sein!

Wenn du jetzt sagst, das schaff ich nicht, dafür hab ich nicht die Zeit, ich hab noch ein Kind, das halten meine Brüste nicht aus, dann finde ich das auch total ok und dann solltest du abstillen und die Flasche geben, ohne schlechtes Gewissen!

lg schmusepuppe

Beitrag von cala81 - 06.02.12 - 12:40 Uhr

Hallo Steffi...#winke

erst einmal lass dich #liebdrueck.

Mir ging es genauso. Mit dem einen Unterschied, dass ich Zwillinge habe. Ich habe es auch ohne Ende probiert mit dem Stillen. Habe meine Mäuse immer regelmäßig angelegt. Hatte ne Stillberatung. Habe Stillhüttchen ausprobiert, massig Stilltee getrunken und und und. Geholfen hat leider nichts. Meine beiden Mäuse wurden einfach nicht satt. Füttere seit Anfang an zu. War Wochen lang frustriert und total down. Die Kleinen haben nicht ordentlich zugenommen. Meine Hebi (sie ist auch Stillberaterin) meinte nach vielen Versuchen ich solle mich entscheiden Stillen ja oder nein. Ich habe mich dann dagegen entschieden. Seitdem ist es wesentlich stressfreier. Pumpe noch ein oder zwei Wochen lang ab, merke aber dass die Milch deutlich weniger wird.
Du hast alles richtig gemacht und brauchst dir keine Vorwürfe machen. Deine kleine Maus wird auch mit Flasche groß werden. #blume

LG
Anja #herzlich+Amy+Emily (fast 13 Wochen alt #verliebt)

Beitrag von isolde52 - 06.02.12 - 12:45 Uhr

hi!

Oh man, ich kann da voll mit dir mitfühlen. Hatte mit Meiner kleinen auch Startschwierigkeiten. Ich schliesse mich da lucy121 an, ich finde es ist noch viel zu früh um aufzugeben! Mit nicht mal 6 Wochen hat bestimmt noch kein baby nen richtigen Rythmus. Weder stillkind noch Flaschenkind. Bei uns hat es locker 12 Wochen gedauert bis ich sowas ähnliches wie n Rythmus hatte. Ich glaube das bei den wenigstens in den ersten Monaten so toll läuft wie man das überall liest. Also gib deinem Kind noch n paar Tage. Ich hab mit Meiner kleinen wirklich alles durch und war so oft am verzweifeln und wenn ich Jedesmal abgestillt hätte als ich dachte ich kann nicht mehr.....heute klopf ich mir selbst auf die Schulter, meine kleine ist 18 Wochen und das stillen ist einfach nur klasse. Und bevor ich Ärger kriege, ich hab 2 Flaschenkinder vorneweg, ich kenne also auch den bequemen weg :-). aber ich wollte diesmal unbedingt stillen.
Ich wünsche dir das du durchhälst...und wenn du nach dem stillen noch zufütterst ist das doch auch ok. Wenn dein Kind mal "alt" genug ist, dann holt es sich schon die Menge die es braucht beim stillen. (meine Erfahrung)
Liebe grüsse und gute Nerven #liebdrueck
Isolde und die Rasselbande

Beitrag von erongo-simba - 06.02.12 - 13:22 Uhr

Huhu!

Ich hab durch zwei Fehlgesetzte PDA`s total in den Seilen gehangen. Mein Mann musste mir zu trinken geben, füttern etc. Er hat sich um den kleinen gekümmert und mir zum stillen neben mich gelegt. Ich konnte noch nichtmal ohne Hilfe, geschweige denn auf zwei Beinen zur Toilette gehen. War zugedröhnt mir Paracetamol und Ibuprofen und das 5 Wochen lang!!! Ich hab das stillen genossen und mein kleiner auch, aber die Milch wurde immer weniger, da kam einfach irgendwann fast nichts mehr. Der kleine wurde nicht mehr satt, nur noch am brüllen alle 30 minuten anlegen. Ich war fix und fertig, ich konnte einfach nicht mehr.

Ich hab dann auch nach ein paar Wochen auf die Flasche zurückgegriffen. Ich war echt am weinen, wenn er von mir die Flasche bekam, aber mir ging es stetig besser und dem kleinen hat es auch nicht geschadet. Er kuschelt trotzdem gerne und ist bei uns.

Jetzt wenn das zweite kommt, werde ich wieder stillen und diesmal wohl auch länger schaffen. Lass mir bestimmt keine PDA mehr setzen, was dann sowieso nicht funktioniert. #nanana

Traurig bin ich schon noch, daß es nicht so geklappt hat, aber auch mit Flasche werden sie groß und entwickeln sich super!

Es gibt halt leider Zeitpunkte, wo es eher krank macht zu stillen und es ist nicht gut, wenn die Mama krank ist, wenn so ein kleines Würmchen einen braucht.

LG erongo-simba

Beitrag von lucccy - 06.02.12 - 13:33 Uhr

Hallo,

mein Kommentar: Du bist noch im Wochenbett. Und durch die OP scheint Euch ein Teil des bisherigen Wochenbetts zu fehlen.

Sprich nochmal in Ruhe mit Deinem Mann, was für Eure Familie die richtige Lösung ist. Ich war im Hormonchaos des Wochenbetts froh, dass mein Mann mir den Rücken gestärkt hat bei unseren Entscheidungen und dass er wusste, wie ich hormon-ärmer gedacht habe.

Ganz nebenbei: eine Hebamme, die im Wochenbett schon von Rythmus spricht und von Abständen von 2 Stunden, die scheint auf den ersten Blick nicht sehr stillfreundlich zu sein.

Gruß Lucccy

Beitrag von hibbel-elena - 06.02.12 - 15:17 Uhr

Oh Steffi, ich kann dich soooo gut verstehen, mir gings ähnlich.

Weißt du was, ich habe nach 4 Wochen aufgegeben, auch unter vielen Tränen. Aber mein Kind war glücklich. Denn es wurde satt. Und bekam eine ausgeglichene Mutter, die nicht ständig aus Enttäuschung, wenn beim Pumpen wieder nur 30 ml kamen, geheult hat.

Mach dich nicht fertig. Du hast ja eh alles versucht und manchmal gehts, manchmal gehts halt nicht.

Dein Kind wird trotzdem groß und stark, so schlecht ist Pre-Nahrung nicht. :-)

Wenn du aber erst stillst und deine Ida anschließend mit einem Fläschchen satt trinken lässt, finde ich das eine super Entscheidung. So hat sie beides. Sie kriegt Mumi und darf sich danach satt trinken. Die Frage ist, wie lange du dann Mumi hast, bei mir war sie so gleich weg. Aber eine Freundin von mir hat 6 Monate teilgestillt, das geht also schon.

Ich schick dir eine liebe Umarmung!

Beitrag von viviana2006 - 06.02.12 - 16:26 Uhr

Och du Süße, mach dir doch keinen Stress. Ich sag dir jetzt mal was ich war auch immer so eine Stillmami, hab meine beiden halbes Jahr voll gestillt und danach noch bis 1 Jahr weiter. So und was habe ich davon. Meine Beiden Kinder sind dauerkrank, jetzt nicht dass das am stillen liegt, aber geholfen hats auch nicht. Die Tochter meiner Freundin (FLASCHENKIND) ist nieeee krank. Mach dich echt nicht verrückt. Außerdem hat dein Baby das wichtige Kolostrum bereits bekommen und viele Ärzte sagen die ersten 4-6 Wochen stillen ist das wichtigste.

Beitrag von loddlluis2007 - 06.02.12 - 17:03 Uhr

Hallo!

Du hast ja schon viele Tipps bekommen!

Ich wollt dir noch das Milchbildungsöl von Weleda ans Herz legen! Das hat bei mir super geholfen!

Vielleicht versuchst du es mal noch damit!?

Alles gute!

Beitrag von taricha - 06.02.12 - 17:15 Uhr

Hallo Steffi,

ich befinde mich gerade in einer ähnlichen Situation wie Du. Unser Kleiner ist 7 Wochen. Als er zwei Wochen alt war, hatte ich ebenfalls eine OP, in deren Folge ich einige Tage nicht stillen konnte.

Bei uns ist es allerdings anders herum. Ich habe genug Milch, aber unser Baby akzeptiert seitdem die Brust nicht mehr. Sobald ich ihn anlegen will, wird nur noch gebrüllt. Ich habe wirklich alles Mögliche versucht, von der Stillberaterin bis zum Stillhütchen. Nichts hat geholfen. Also pumpe ich seit der OP ab und füttere die Milch mit dem Fläschchen. Da ich aber noch zwei ältere Kinder habe, empfinde ich die Situation zunehmend als Belastung. Ich bin nur noch gestresst und frustriert und könnte bei jedem bißchen losheulen. Also habe ich mich schweren Herzens dazu entschlossen abzustillen, bin aber alles andere als glücklich damit. Ich hoffe, dass es besser wird, wenn ich den Schritt dann gemacht habe und endlich etwas Ruhe einkehrt.

Ich wünsche Dir viel Kraft, für welchen Weg Du Dich auch immer entscheidest.

LG
taricha