Hallo Mädels 
Ein wenig weiter unten habe ich ja geschrieben das meine Schwigermutter meinen (bald) Mann vor die Wahl stellt, entweder sein Vater kommmt nicht oder wenn er kommt, kommt sie nicht. 
Am Freitag war sie nochmal im Büro bei meinem Mann und fragte meinen Mann ob er etwa mit mir darüber gesprochen habe. Er sagte das wir natürlich darüber gesprochen haben.
Sie meinte dann nur: "Ich hoffe ich habt euch dagegen entschieden das dein Vater kommt" Und ging 
Daraufhin reichte es mir, wir riefen sie abends an, stellten das Telefon auf laut. Sie beharrte immernoch darauf. Mein Mann meinte dann nur das er sich nicht erpressen ließe und es total egoistisch und gemein findet ihn nach 30 Jahren immernoch zwischen 2 Stühlen zu stellen. Es seie nicht ihr tag sondern unserer.
Sie meinte dann das sie es nicht ertragen könne das er ein halbes Leben lang nicht für sienen Sohn da war und auf einmal an solch einen intimen Moment teilhaben darf.
Dann meinte mein Mann wieder das sie es ertragen müsse, schließlich ist es seine hochzeit und er möchte seinen Vater dabei haben. Dabei bleibt es. Er möchte sich nicht später die Bilder angucken und feststellen das sein Vater fehle und es bereuen, denn dieser Tag kommt nie wieder. Sie bleib dabei, wenn er kommt komme ich nicht.
Gut meinte er, überleg es dir genau, denn auch für dich kommt dieser Tag nicht wieder. Weißt du noch das du mir mal vorgeworfen hast das ich dich nicht wie eine Mutter behandeln würde? In diesem Moment als du mich vor die Wahl gestellt hast, entweder du oder mein Vater hast du mich nicht wie dein Kind behandelt. Denk mal drüber nach.
Wenn du mit den für dich entstehenden konsequenzen leben kannst dann tu das was du für richtig hältst.
Dann hat sie aufgelegt. Wie sollen wir uns nun verhalten? Abwarten ob sie dann wirklich kommt im Juli? Bis dahin funkstille? Warten bis sie sich meldet oder nochmal versuchen mit ihr zu sprechen?
Ich raff es einfach nicht, wie kann man nur so sein? Das auch noch zu seinem eigenen Kind? Ich hätte es verstanden wenn ihr Partner (denn verheiratet waren sie nicht) sie damals geschlagen hätte oder sie jetzt noch fertig machen würde. Aber nein das hat er nie, er verhält sich ihr gegenüber wie ein ganz normaler erwachsener Mann. Er redet normal mit ihr, ist nett zu ihr. Und das sie es nicht geschafft hat in ihrem Leben mit irgendjemandem zusammen´zubleiben dafür kann doch ihr Sohn nichts. Da gehören immer 2 dazu und sicher hat auch sie ihren Teil dazu beigetragen das alle Beziehungen in die Brüche gingen. Wie kann ich mein Kind für irgendwas bestrafen was ich nicht auf die Reihe gekriegt habe.
Für mich ist das egoistisch und kindisch, mehr nicht. Mir tut nur mein Mann leid, weil er wirklich gerne beide dabei haben würde. Von uns hätte nie jemand gedacht das so eine Diskusion aufkommt, denn sie hat nie gesagt das sie das stören würde.
Das Gespräch mit Schwiegermonster! Wie verhalten wir uns nun?
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Beitrag von mamavonpaul - 06.02.12 - 10:52 Uhr
Beitrag von mamavonpaul - 06.02.12 - 11:00 Uhr
Ohhh ich sehe grad das sollte ins Hochzeitsforum
Beitrag von prinzesschen29 - 06.02.12 - 11:39 Uhr
Hallo,
du bist doch im Hochzeitsforum
. Es ist wirklich eine bescheidene Situation die ihr da habt, da möchte wohl kaum jemand mit euch tauschen
. Spaß beseite. Ich finde es sehr traurig, dass deine Schwiegermutter so reagiert und ihr kommen von einer einzigen Person abhängig macht. Slebst wenn sie kein super verhältnis zu einander haben, so sollte Sie doch erwachsen genug sein, ihrem Sohn zu liebe Ruhe zu geben.
Sie kann nicht verlangen, dass er sich zwischen beiden entscheiden muß. Es muß doch möglich sein, erwachsen miteinander umzugehen. Dieser eine besondere Tag kommt nur einmal, schade dass sie das nicht begreift. Was ihr jetzt macht, kann ich euch auch nicht sagen, aber ich würde mich erstmal nicht melden. Sie bekommt eine Einladung und wird mit eingeplant und dann würde ich es darauf ankommen lassen lassen, ob sie kommt oder nicht. Ihr könnt sie nicht zwingen, aber den Papa würde ich auch nicht ausladen. Natürlich ist es keine schöne Situation, wenn sie nicht dabei ist, denn immerhin haben uns unsere Eltern zu dem gemacht, was wir heute sind
. Ich hoffe für euch, dass sie sich beruhigt und einlenkt und dann zur Hochzeit kommt.
Bei uns ist es so, dass mein Freund seinen Onkel mit Frau und Sohn nicht einladen möchte und ich auch nicht, aber er hat seine Mutter gefragt (es ist ihr Bruder) und sie meinte erst es wäre unsere Entscheidung, doch als sie mitbekam, dass meine Tante / Onkel / Cousin / Cousine auch kommen, hätte sich die Frage ob wir die anderen drei auch einladen wohl erübrigt
. Klar ist es unsere Entscheidung, aber wenn das Glück dieses Tages von "nur" 3 Personen abhängt, dann laden wir sie eben ein, was solls, aber bei uns ist das auch nicht so schlimm wie bei euch 
Lg Annika
Beitrag von mamavonpaul - 06.02.12 - 11:47 Uhr
Wurde ja auch verschoben also der Beitrag
Beitrag von pheobie.2 - 06.02.12 - 11:48 Uhr
Hallo,
zunächst einmal vorweg, ich bin auch vom Kindsvater getrennt. Sein Verantwortungsgefühl dem Kind gegenüber ist auch sehr fragwürdig. Das schon ihr ganzes Leben lang. Vom ersten Lebenstag an habe ich mich ALLEIN um meine Tochter gekümmert. Und auch mir grault es schon JETZT (meine Tochter ist 6 Jahre alt) vor diesem Tag. Komischerweise lieben Kinder ihre Erzeuger (damit meine ich beide Mutter und Vater) unabhängig davon, um was für Pfeifen es sich dabei handelt. Egal, was sie anstellen. Es ist eine komische Laune der Natur. Daher ist mir klar, dass ich irgendwann auch einmal vor dieser Situation stehen werde. Ich weiß auch nicht, wie ich mich entscheiden werde. Dieses Thema gruselt mich heute schon. Sicher, vllt sieht das in ein paar Jahren anders aus. Man muss natürlich auch berücksichtigen dass bei euch schon viele Jahre ins Land gestrichen sind.
Betrachten wir mal die ganze Situation aus der Sicht deiner Schwiegermutter:
Du schreibst, dass der Vater deines Partners 12 Jahre keinen Kontakt zu seinem Sohn hatte. Daraus schließe ich jetzt einfachmal (auch wenn das nicht ganz aus deinem Text hervorgeht) dass es sich auch um einige Jahre der Kindheit handelte, in denen sich seine Mutter ALLEIN um ihren Sohn gekümmert hat.
Sie, war es, die sich sowohl finanziell, physisch und psychisch um ihr Kind gekümmert hat. Das hat sie sicherlich auch sehr gern getan. Es ist verdammt hart für ein Kind allein verantwortlich zu sein, aber man denkt immer still bei sich "es wird es mir schon danken".
Der Vater deines Partners jedoch, hatte ganz offensichtlich besseres zu tun, als sich um sein Kind zu kümmern. Ja jetzt, wo er Erwachsen ist, und ja nichts mehr zu tun ist, da ist es natürlich auch toll sich mit einem gut geratenem Mann als Sohn zu schmücken.
Seine Mutter hat alle Energie, Kraft und Liebe in deinen Partner gesteckt. Ihn geformt, gefördert und ja scheinbar einen so tollen Menschen groß gezogen, dass du ihn als Mann haben willst.
Und sein Vater? Der darf sich jetzt schmücken.
Ihr (bzw. dein Partner) sagt seiner Mutter jetzt ganz klar:
Mutter und Vater, ihr seid mir gleich viel wert.
Ja man fragt sich ganz ehrlich, warum hat man sich soviel Mühe gegeben? Sicherlich liebt man sein Kind und möchte jeden Moment teilen und erzieht auch gerne. Aber all das ist nicht nur Spaß. Es ist Arbeit ein Kind zu erziehen.
Seine Mutter verbietet euch nicht den Vater einzuladen. Sie sagt ganz klar: Entweder er oder ich. Sie wird daraus ihre Schlüsse ziehen. Ich kann sie sehr gut verstehen.
Sie wird auch damit klar kommen, wenn ihr sie nicht einladet. Dann muss dein Partner auch damit klar kommen, dass er wohl auch demnächst auf seine Mutter verzichten darf.
Es ist wie ein Schlag ins Gesicht!
Das nur mal aus dieser Sicht. Ich hatte das Gefühl, das kam bisher ein wenig kurz.
Ich wollte damit nicht werten ob euer Ärger deshalb berechtigt ist oder nicht. Sicherlich kann ich euch auch verstehen. Aber versucht auch einmal sie zu verstehen.
12 Jahre war dem Mann sein Sohn egal. Und auf einmal will er gleich wertvoll sein wie die Mutter?
Alles Gute euch.
pheobie
Beitrag von mamavonpaul - 06.02.12 - 11:55 Uhr
Ich antworte die mal. Um diese 12 Jahre die es sich handelt, ja du hast recht das war in der Kindheit. Zum Anfang war das Verhältnis da und man verstand sich auch. Aber als der Vater dann eine neue Frau hatte und mit ihr auch eine Tochter bekam untersagte die Mutter meines Mannes den Kontakt. Sie kam damit nicht klar.
Er zahlte weiterhin für seinen Sohn.
Dann zogen Mutter und Kind in ein anderes Bundesland. Der vater hat lange nach seinem Kind (meinem Mann) gesucht und ihn erst durch einen Zeitungsartikel wiedergefunden. Daraufhin schreib er ihm vor 5 Jahren eine E Mail auf seine Firmenemail die in dem Zeitungsartikel zu lesen war.
Beitrag von hedda.gabler - 06.02.12 - 12:03 Uhr
Hallo.
Ich schließe mich phoebe2. an - auch wenn Du jetzt nachgeschoben hast, dass die Mutter an dem Kontaktabbruch Schuld wäre (ich kann das nicht so ernst nehmen, da Du offensichtlich alles andere als neutral bist und nicht das beste Verhältnis zu Deiner Schwiegermutter hast). Ich habe auch ein bißchen das Gefühl, dass es Dir gar nicht so Unrecht ist, nun die Schwiegermutter als den Buhmann dastehen zu lassen.
Ich kann die Mutter Deines Zukünftigen verstehen - und ich denke, dass es an dem Vater Deines Freundes ist, sich zurückzunehmen, wenn es nicht möglich ist, dass beide an der Hochzeit teilnehmen.
LG
Beitrag von pheobie.2 - 06.02.12 - 12:13 Uhr
Das wirft natürlich schon ein ganz anderes Licht auf die Dinge. Da habe ich scheinbar zu viel aus meiner Situation hinein interpretiert.
Da kann ich euch auch verstehen, dass ihr den Vater dabei haben wollt.
Ich würde dann vllt klar stellen, dass es ihr in seiner Kindheit zwar gelungen ist, den Vater "auszuladen", er jetzt aber wohl mitzureden hat.
Aber das möchte ich jetzt nur ganz vorsichtig angemerkt haben.
Es könnte helfen, wenn er sich mit seiner Mutter zusammen setzt und darüber redet was damals passiert ist. Wenn er sie erklären lässt, warum sie den Vater nicht mehr in ihrem Leben haben wollte. Entweder öffnen sich so noch ganz andere Sichtweisen für deinen Partner (die tatsächlich auch ihr Handeln erklären), oder aber seine Mutter kann sich selbst darüber klar werden, dass es ihr gekränktes Herz war, dass sie dazu bewogen hat ihm den Vater vorzuenthalten.
Ich denke, wenn sie sich dessen selbst bewusst wird, kann sie sich auch auf der Hochzeit dem stellen.
Oder aber dein Mann bekommt eine Version zu hören, die ihm auch einiges klarer werden lässt.
Scheinbar liegt da noch einiges im Argen.
Ihr werdet aber eher eine Lösung finden, wenn ihr verständnissvoll mit der Mutter umgeht und nicht gleich ein "Schwiegermonster" aus ihr macht. Sie will euch bestimmt nicht extra ärgern.
Ich wünsche euch eine schöne Hochzeit.
Beitrag von hedda.gabler - 06.02.12 - 12:01 Uhr
Hallo.
Danke - die nimmst mir die Worte aus dem Mund.
Genau diese Sichtweise ist mir bisher auch zu kurz gekommen - und ich kann die Mutter verstehen (auch wenn hier von der TE plötzlich nachgeschoben wird, dass die Mutter ja allein Schuld an dem Kontaktabbruch wäre).
LG
Beitrag von mamavonpaul - 06.02.12 - 12:03 Uhr
Das sage ich nicht jeder hat seinen teil dazu beigetragen. Doch es wird doch wohl möglich sein das sie sich an diesem tag zusammenreißt und ihrem Sohn zuliebe kommt.
Beitrag von hedda.gabler - 06.02.12 - 12:11 Uhr
Hallo.
>>> Doch es wird doch wohl möglich sein das sie sich an diesem tag zusammenreißt und ihrem Sohn zuliebe kommt. <<<
Nein, manchmal ist das eben nicht möglich - das musst Du ja nicht verstehen, aber akzeptieren.
Und anstatt jetzt auf die Mutter so zu schimpfen, solltet Ihr vielleicht mal an den Vater appellieren, dass es nicht angeht, dass er nach so langer Zeit des Nicht-Kontakts nun seinen Sohn emotional zwischen die Stühle setzt.
LG
Beitrag von mamavonpaul - 06.02.12 - 12:55 Uhr
hast du auch gelesen warum es keine Kontakt gab?
Beitrag von hedda.gabler - 06.02.12 - 16:30 Uhr
Hallo.
Ja, habe ich gelesen ... ist mir aber zu einfach und zu einseitig dargestellt.
LG
Beitrag von secret5401 - 06.02.12 - 12:07 Uhr
Huhu,
eine Lösung habe ich leider nicht für Euch...aber ich kenne das Problem. Meine Mutter möchte auch nicht, dass mein Vater bei der Hochzeit dabei ist, und schon gar nicht will sie, dass dieser Mensch mich zum Altar bringt....
Sie erzählt mir immer wieder, ich müsse Sie doch verstehen. Ich frag michnur, wer versteht mich??? Von Ihrem neuen Mann wurde ich adoptiert, um quasi die Vergangenheit auszulöschen (mein Vater hatte zugestimmt, damit ich meinen Frieden habe). Mein Stiefvater lebt mittlerweile nicht mehr und ich habe sei fast 16 Jahren wieder Kontakt zu meinem Vater...
Ich frag mich wirklcih wo das Problem ist???? Es ist unsere Hochzeit, so wie es Eure Hochzeit ist. Da kann man doch wohl mal für einen Tag seine Bedürfnisse hinten anstellen.....
Wünsche Euch von Herzen dass Ihr eine Einigung findet!
LG Secret
Beitrag von blackcat9 - 06.02.12 - 12:23 Uhr
Ich würde sie wohl erstmal ein paar Tage in Ruhe lassen.
Ich kann es verstehen, dass Dein Partner beide Elternteile dabei haben will. Dass sich Deine Schwiegermutter immernoch so dagegen wehrt, ist absolut nicht nachvollziehbar. Sie will auf Biegen und Brechen, dass sich Dein Partner zwischen ihr und seinem Vater entscheidet. Mehr als ungerecht.
Auch, wenn sie sich 12 Jahre allein um Deinen Partner gekümmert hat:
Du hattest ja geschrieben, dass sein Vater sich gekümmert hat, aber seinen Sohn aus den Augen verloren hat, weil Deine Schwiegermutter nichts gesagt hat. Dass er auch 12 Jahre danach noch soviel Engagement zeigt, finde ich toll. Dass er seinem Sohn gleich auf die Firmenemailadresse geschrieben hat. Klasse. ![]()
Ich finde es äußerst ungewöhnlich, dass Deine Schwiegermutter so darauf besteht, dass Dein Schwiegervater nicht dabei sein soll. Ist da vielleicht doch mehr vorgefallen? Wenn das Verhalten vom SV völlig normal ist und die Scheidung schon 30 Jahre zurückliegt, sollte es doch kein Problem zwischen Erwachsenen sein, sich mal an einem Tag nicht an die Gurgel zu hüpfen.
Wie sieht Dein LG das denn? Er will sich bestimmt nicht zwischen Beiden entscheiden müssen - könnte ich wohl auch nicht. Ich würde trotzdem an beide die Einladung verschicken. Vielleicht springt Deine SM doch noch über ihren Schatten und entscheidet, dass sie an Eurem Tag doch dabei sein wird und dafür ihren Ex erträgt. Man möchte doch meinen, dass Erwachsene einen anderen Menschenverstand haben. 
Alles Gute
Franzi
Beitrag von 004 - 06.02.12 - 16:31 Uhr
Hi MamavonPaul!
Ich möchte Dir nicht zu nahe treten. Aber woher möchtest Du bitte wissen, was damals alles vorgefallen ist in der Ehe Deiner Schwiegereltern? Du schreibst z.B., dass es nichts gäbe, warum man so wie Deine SM gehandelt hat. Sorry, aber grad die ältere Generation trägt nicht alles nach außen, manche Sachen werden/wurden hingenommen und geschluckt, bis nichts mehr ging, oder totgeschwiegen. Und wenn man so verbittert ist gegenüber einem Familienmitglied, MUSS es einen Grund dafür geben. Ich persönlich finde, Dein Mann muß das ALLEINE mit seiner Mutter besprechen. Und mit der ihm weiterbringenden oder unangenehmen Wahrheit erstmal selber zurechtkommen. Und das Gespräch muß ohne Dich stattfinden - nicht persönlich nehmen!!! Das ist etwas ganz ganz persönliches, was da wohl geklärt werden muß. Anstelle Deines Mannes würde ich ganz in Ruhe mit ihr reden, aber unter 4 Augen, nicht am Telefon, nicht zwischen Tür und Angel. Sie hat ja auch anscheinend ein Problem damit, wenn Dein Mann mit Dir über diese Angelegenheit spricht, deswegen wird er nicht weiterkommen, wenn Du dabei bist. Du wirst dadurch nicht hintenanstehen, glaube mir, aber Ihr werdet so sicher mehr Klarheit in die Sache bekommen. Er wird sicherlich wissen, auf welche Art und Weise er an seine Mutter herankommt. Und wenn Du bisher ein gutes Verhältnis zu ihr hattest, lass Dich nicht zum "Schwiegermonster" herab. Sie wurde verletzt und getroffene Hunde beißen (heißt das so?). Evtl. kannst Du die Geschichte, die Du schriebst, mal aus Deiner Sicht sehen. Du liebst Deinen Mann, Ihr seit DIE Familie für Dich. Plötzlich kommt ne andere Frau, und Dein Mann ist weg. Die Art und Weise, wie das abläuft, macht viel aus. Verletzte Gefühle, Eifersucht, Tränen, Rache, um sich besser zu fühlen. Fühl Dich mal hinein. Wenns nur die Trennung war... Anstelle Deines Mannes würde ich sie jetzt nicht hängen lassen in ihrem Gefühlschaos, auch wenn er selbst verletzt ist. Aber er ist im Moment der Stärkere von den beiden, verstehst Du? DU mußt ihn ermutigen, die Sache zu klären, und darfst nicht gegen sie reden, auch wenn Dir danach ist. Schluck erstmal und warte ab. Stärke Deinem Mann den Rücken. Aber in positiver Hinsicht. Schlechte Energie bringt Euch nicht weiter und Eure Hochzeit wird einen faden Beigeschmack haben, denn ich bin mir sicher, Deinem Mann wird es nicht gleichgültig sein am Tag der Tage, dass sie nicht dabei ist. Und wenn er erst hinterher herausfindet, warum sie so ist, wird er es u.U. bereuen, dass er nicht hinterfragt hat, dass er sie nicht verstanden hat, dass er nicht darauf bestanden hat, dass sie dabei ist, dass er nicht für sie da war... Ich habe noch ein Beispiel, was hoffentlich nicht zu Deinen Schwiegereltern paßt, aber das nur am Rande: Wir haben Bekannte, verheiratet, bei denen lief alles soweit gut. Bis es immer wieder zu Handgreiflichkeiten seinerseits kam. Sie hat nie etwas gesagt, niemandem, bis er ihr die Nase blutig geschlagen hat und sie die Polizei rufen mußte. Aber: Er stellt sich als Unschuldslamm hin, und hat sich sogar bei ihren Eltern einquartiert. Und sie glauben IHM, weil SIE NIE irgendein Wort über die Geschehnisse verloren hat. Was ich nur damit sagen will: Wir treten alle irgendwann in die Leben von anderen, und keiner von uns darf sich anmaßen, über die Zeit, die die anderen vorher verlebt haben, zu urteilen, deswegen darf man nicht sagen, dass nie etwas gewesen wäre, wenn man es doch garnicht wissen kann, weil man nicht dabei war. Wenn Du und Dein Mann im Streit seit, soll Euer Sohn das bestimmt nicht mitbekommen, deswegen macht Ihr es "unter Euch" aus. Genauso kann Dein Mann auch nichts mitbekommen haben, wenn was anderes gewesen wäre wie mit der neuen Frau an der Seite seines Vaters.
Ich habe etwas wirr geschrieben, ich hoffe, Du kannst es nachvollziehen, aber nicht persönlich nehmen! Nur nicht zusätzlich die Fronten verhärten, wenn Dir Deine SM nicht so wichtig ist, aber sie ist die Oma Deines Enkels und die Mutter Deines Mannes - sie ist ein wichtiger Familienbestandteil, den man nicht einfach so das Recht aberkennen darf, seine eigene - auch wenn noch nicht nachvollziehbare - Meinung zu haben. Wie gesagt: Stell Dich persönlich zurück.
LG, 004
Beitrag von vifrana58116 - 06.02.12 - 21:20 Uhr
Aus welchen Gründen und unter welchen Umständen auch immer sich die Eltern deines Künftigen damals getrennt haben - er sollte es nicht am Tag seiner Hochzeit ausbaden müssen.
So lange sein Vater seine Mutter nicht misshandelt - oder ähnlich schlimmes - hat, steht ihre gekränkte Eitelkeit nicht über dem Wunsch deines Freundes, beide Eltern dabei zu haben. Was bei denen damals schief gelaufen ist, hat dein Freund nicht zu verantworten. Er hatte ja auch damals keinen Einfluss darauf. Diese Art der emotionalen Erpressung steht einer Mutter - ebenso wie einem Vater - niemals im Leben zu! Nichts anderes tut sie aber, wenn sie ihn vor die Wahl stellt.
Sollte es berechtigte Gründe geben (wie oben erwähnt), warum deine SchieMu ihren Ex nicht ertragen kann, muss sie das deinem Freund gegenüber schon konkret benennen. Andernfalls kann man für so ein Verhalten kein Verständnis aufbringen. Dein Freund wird ja sicher nicht erwarten, dass sie miteinander tanzen oder am gleichen Tisch sitzen?!
Beitrag von trulla1985 - 07.02.12 - 17:24 Uhr
Hallo,
ich finde es gut, dass dein (zukünftiger) Mann daran festhält, seinen Vater einzuladen, wenn er ihn bei eurer Hochzeit dabei haben möchte.
Finde somit seine Reaktion super.
>>Dann hat sie aufgelegt. Wie sollen wir uns nun verhalten? Abwarten ob sie dann wirklich kommt im Juli? Bis dahin funkstille? Warten bis sie sich meldet oder nochmal versuchen mit ihr zu sprechen?<<
Ich persönlich würde gar nichts mehr machen.
Dein Mann hat seine Entscheidung getroffen und somit obliegt es jetzt seiner Mutter, ob sie kommt oder nicht. Ich würde sie nicht betteln, folglich auch nicht mehr hinterher telefonieren oder ähnliches.
Ich wünsche euch dennoch eine super schöne Hochzeit
Beitrag von alpenbaby711 - 11.02.12 - 17:10 Uhr
Mach dir nichts draus, so hart es klingt, aber meine Eltern blieben damals auch fern weil sie nicht mitbestimmten durften und ich den Onkel von mir einlud. Mit dem hat meine Mutter, seit ich 15 bin, ein Problem. Gut ich weiß was damals gewesen ist aber ich hatte noch ne Lösung gefunden wo sich beide nicht begegnet wären. Wobei er damit kein Problem hätte. Fakt ist sie behaupte das man es ihr ( meiner Tante) eh nicht würde recht machen können und den Onkel aber sie hatte jeden Vorschlag abgelehnt, hmmmm muß ich jetzt auch nicht verstehen. Sie kamen dann übrigens bis vors Standesamt ( nachdem wir eigentlich ne Lösung hatten und somit "Friede, Freude, Eierkuchen" gewesen ist) und dann stänkerten sie rum, kamen nicht zur Trauung hoch. Danach schon und meinten noch " Jetzt kannste ja mal überlegen was du uns angetan hast! Muß ich jetzt nicht verstehen. Dann fuhren sie in Urlaub und wir hatten ne tolle Feier. Zum Glück blieben sie weg. Aber das ist ne andere Geschichte.
Ela
