Erfahrungsberichte: 1. und 2. Geburt

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Beitrag von sommersprossenmaus87 - 06.02.12 - 11:33 Uhr

Guten Morgen liebe (frischgebackenen) Mamis

(schon mal im Geburt&Wochenbett forum gepostet, aber leider noch keine Antwort bekommen)

Mich würde mal interessieren, wie so bei euch die zweite (evtl. dritte) Geburt im Vergleich zur ersten Geburt gelaufen ist.

Ging es zeitlich wirklich schneller???
Waren die Wehen-schmerzen "anders"?

Ich habe in +/- 11 Wochen meine zweite Geburt vor mir, und obwohl die erste Geburt an sich eine Traumgeburt mit 4Stunden, keinen Schnitt, keinen Riss,...war, hab ich doch ein bisschen muffe sausen

Ich weiß das es dafür keine Faustregel gibt, aber eure Erfahrungen würden mich trotzdem mal interessieren.

Ich hab nämlich jetzt schon von der Hebamme mir sagen lassen müssen, dass ich sofort bei den ersten wehen los sollte, da in der Regel die zweite Geburt etwas schneller verläuft und sonst die Gefahr besteht, es nicht mehr rechtzeitig in die Klinik zu schaffen

Liebe Grüße sommersprossenmaus mit großer Maus (3,5 Jahre) und 29ssw

Beitrag von lucy121 - 06.02.12 - 13:03 Uhr

Halli Hallo,

also bei beiden hatte ich eine Einleitung die über mehrere Tage ging.

Beim ersten einfach nur der Horror.Am 3ten Tag Wehentropf und ab 8:30WEhen ohne Pause bis das Kind da war-also bis 17.10Uhr
Das waren die schlimmsten Schmerzen und Stunden meines Lebens!Mit der PDA hat s nicht geklappt,haben es über 1 Stunde versucht.
Da war zudem auch noch sehr viel Streß so das ich teilweise auch noch allein rumlag und dachte ich sterbe.

Beim 2ten (also im September 2011) hatte ich sogar schon öfter WEhen und alle Chancen standen gut das es von allein losging-meine Frauenärztin meinte nach der Vorsorge Untersuchung ja kann gut sein das es heut soweit ist wenn sichs weiter einweht.
Pustekuchen.Hatte zwar Wehen und der kleine lag schon so extrem tief aber es ging einfach nicht.
Also wieder einleitung!4Tage Wehen keine Nacht mehr wirklich schlaf und dann haben sie den von mir verhassten Wehentropf rangehangen (aber ganz ganz langsam laufen lassen sonst wäre ich Amok gelaufen!!!)Also richtig unangenehm wurde es erst halb 12 (hab dann auch ein super Schmerzmittel bekommen was wohl unter BTM läuft)und 13.10Uhr war er da!Die Geburt war wirklich wirklich wirklich um sovieles besser und gar kein vergleich zur ersten.Die Hebi musste aber die ganze Zeit mit der Hand den muttermund in die richtige position bringen-ich denke deswegen konnte er nicht von allein kommen.Der Schmerz war genau der selbe aber dadurch das ich wenigstens Pausen hatte wie das ja eigentlich auch normal ist und es schneller ging war es wirklich zu ertragen.

Ich wünsch Dir alles gute für die Geburt!

Beitrag von lucy121 - 06.02.12 - 13:11 Uhr

PS: komischerweise ging es mir nach der 2ten Geburt tagelang nicht so gut.Stärkste Nachwehen so ca 3-4 Tage das ich Nachts vorallem viel Schmerzmittel bekommen habe und auch so war ich total fertig und einfach nur "im Arsch"

Beitrag von stefannette - 06.02.12 - 14:55 Uhr

Die erste Geburt war die Längste und Anstrengenste die anderen gingen schnell und Problemlos.
Erste Geburt 14 Stunden, beid en anderen war ich nur immer ca eine Stunde +/- im KH!

Beitrag von pinocchiokroete - 06.02.12 - 19:22 Uhr

Also, meine Geburten begannen beide auf genau die gleiche Art und Weise: knapp 3 Wochen vor dem Termin, Blasensprung ohne Wehen.

Das erste Mal war es abends um halb 8, ich war nach KKH-Rechnung noch vor den 3 Wochen und wurde damit stationär aufgenommen und mir eine Einleitung für den nächsten Morgen angekündigt. Die Wehen kamen aber relativ schnell, und 5.40 war unsere Tochter geboren.

Das zweite Mal war der Blasensprung morgens um 5, wir sind gegen 10 ins KKH, und da sich da immer noch keine Wehen zeigten, wurde ich an den Wehentropf gehängt - Kommentar: "ich komme in einer halben Stunde wieder, bei der Dosis passiert sowieso nix..." Pustekuchen, es ging die Post ab, und nachdem die Hebamme um 13.57 konstatierte, dass ich 5 cm geschafft hätte und gut auf dem Weg wäre, kam ein Wehensturm und unser Sohnemann war 15 Minuten später draußen #schock

Vom Schmerzempfinden her muss ich sagen, dass ich das erste Mal realistischer war - das zweite Mal dachte ich nur, ich hba´s schon mal geschafft, also los gehts - und dann kam dieser Wehensturm, der mir sämtliche Hemmschwellen genommen hat #schein
Nachwehen kann ich auch bestätigen, sind beim zweiten Mal deutlcih heftiger - ich habe mich die ersten Tage mit Paracetamol hingehalten, vor allem beim Stillen wars heftig, das war beim ersten Mal nicht annähernd so schlimm.

Na ja, und nun freue ich mich auf die nächste Geburt - und bin schon gespannt, was da wohl passiert ;-) Mein Mann sagt schon, er ruft bei der ersten Wehe oder sofort beim Blasensprung das Taxi - denn wir haben gute 20 Minuten Fahrzeit zum KKH, bisher waren es nur 5-7...

Lg, und dir eine schöne Geburt
Claudia mit Krümel im Bauch (8.SSW) und Benedict (dec 10) und Mirjam (nov 08) an der Hand

Beitrag von babybaer4 - 07.02.12 - 22:05 Uhr

Hallo,

die erste Geburt wurde eingeleitet.Vom Legen des Geles dauerte es 4 Stunden und unsere Tochter war da.Da gab es kein anfängliches Ziehen"Ist das jetzt eine Wehe oder habe ich Darmprobleme"Nee ,das waren direkt die Fiesen ohne Pause.
Bei Geburt Nr 2 fand ich es unheimlich schön Zuhause diese Anfänge mitzuerleben.Das Rätseln Wehe oder Nicht,welche Abstände....und die Erkenntniss das Mutter Natur gut daran getan hat das man die Wehenschmerzen teilweise vergisst.
Die Geburt dauerte 8 Stunden ab der ersten Wehe ,ich habe mich übergeben,hatte Schüttelfrost und eine ewige Presswehe die irgendwie nichts halbes und nichts ganzes war.
Fazit :Geburt Nr 1 empfand ich leichter ,bei Geburt Nr 2 war ich schneller fit.

Lg Sabine

Beitrag von treesa - 08.02.12 - 11:15 Uhr

Geburt Nr. 1 Einleitung an ET + 6 mit Wehentropf (Blasenriss)

Kind war 2 Stunden später auf der Welt, Schmerzen? Kaum! Mir gings sofort prima!

Geburt Nr. 2 Einleitung an ET - 1 mit Wehentropf (großes Kind)

Kind war nach 18 Stunden starken Wehen und PDA auf der Welt.. auch nix dramatisches aber wesentlich anstrengender.. mir gings danach auch super, hatte nur ein bissl an der Geburt zu knabbern weil ich es mir aufgrund der schnellen 1. total anders vorgestellt hatte..

Nachwehen kenne ich bisher nicht ;-)

Beitrag von resca - 09.02.12 - 17:24 Uhr

Hi!

Alles kann - nicht muss! Toller Spruch, was ;-):-p

Bei mir war es so:

1. Geburt bei ET-16 ging los mit Blasensprung, gleich darauf heftig Wehen - 3 Stunden später war meine Tochter da. Wannengeburt, kein Riss, alles traumhaft für eine Erstgebärende.

Aufgrund der schnellen ersten Geburt, hatte ich mich bei der zweiten auch drauf vorbereitet, gleich bei der ersten Wehe die Beine in die Hand zu nehmen und ins nächste KH los zu rennen.

War aber gar nicht so.

Erstmal ging es mit einem Fehlalarm los. Sie ließ dann noch 7 Tage auf sich warten und bescherte mir an den 7 Tagen Wehen in Endlosschleife. Ich nahm die Schmerzen schon gar nicht mehr ernst, bis sie sich am Tag vor ET bis zum Abend hin so steigerten, dass ich irgendwann doch nach an eine baldige Geburt glaubte. Abends um 23 Uhr war ich im KH, morgens um 7.20 Uhr war sie da. Wie lange die Geburt nun gedauert hat, weiss ich nicht genau. Schätzungsweise um die 7 Tage rum ;-) Aber wieder Wassergeburt, wieder alles traumhaft.

Das einzige was ich sicher weiss, ist die Fruchtblase bei mir erst geplatzt, dann geht es zackig. Bei Nummer eins wie gesagt 3 Stunden, bei Nummer zwei 40 Minuten.

Ich wünsche die alles Gute!