Hallo an alle.
Meine Tochter (wird im April 4) hat imaginäre Freunde, bzw. es sind eigentlich ihre Kinder.
Soweit ist das ja nichts schlimmes, soll ja sogar sprachfördernd sein.
Allerdings hat sie diese "Kinder" nun schon seit fast 9 Monaten und langsam frage ich mich, ob es wirklich noch normal ist, dass diese "Kinder" schon so lange "bei uns" sind.
Kurz zur Erläuterung:
Vor fast 9 Monaten waren sie auf einmal da, Nanni und Nonni. Das sind die beiden Kinder von meiner Tochter.
Nach kurzer Zeit tauchte dann auch noch (ich schreibe es jetzt so, wie sie es spricht) Owell auf. Dieser Owell ist der Freund von Nanni und Nonni und ist immer böse. Er spuckt, krazt, schlägt, tritt.
Das ganze blieb immer unverändert bis heute, außer dass manchmal noch Freunde von Nanni und Nonni da sind, aber diese "Freunde" sind dann vielleicht 1 Stunde da, danach nur noch Nanni und Nonni.
Es wird auch immer intensiver, denn egal wo wir sind, sind diese Kinder auch dabei. Beim AUtofahren müssen wir die Gurte anlegen, weil auf den freien Plätzen ja Nanni und Nonni sitzen, wenn Lena mir beim Kochen hilft, helfen die beiden auch mit. Sie sitzen auf Stülen, auf denen wir uns setzen wollen,belagern manchmal die Couch. Ich muss sie in den Schlaf wiegen oder auf die beiden aufpassen, wenn Lena auf Toilette muss.
Es war ja immer i.O. für mich, aber langsam mache ich mir Sorgen, weil dieses "Spiel" immer intensiver wird.
Ist das immer noch normal? Mache ich mir unnötig Sorgen?
Danke für eure Antworten schon mal im Vorraus!
Chrissy
Imaginäre Freunde
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Beitrag von chrissy2588 - 06.02.12 - 11:37 Uhr
Beitrag von chipmunky - 06.02.12 - 11:42 Uhr
Ja ich würde sagen total normal.
Unsere Tochter hatte ihre imaginären Freunde mit 2,5 ca. Ole und Minnie, hinzu kamen wie bei immer mal Freunde.
Das ging ganz intensiv bis sie 4 wurde (also 1,5 jahre!) und hat eigentlich erst jetzt mit 5 aufgehört, ich glaube wir haben nun seit 2-3 monaten nicht mehr von den beiden gehört.
Freu dich dass deine Tochter so eine Fantasie hat, ist doch toll!
Ich hatte früher einen imaginären Hamster, der hat mich 2 Jahre begleitet
Beitrag von chrissy2588 - 06.02.12 - 11:45 Uhr
Danke für deine Antwort.
Ich war einfach ein bisschen beunruhigt 
Es ist schon sehr interessant zu sehen, was für Geschichten Lena sich dabei ausdenken muss, wenn Owell mal wieder böse war, oder Nanni oder Nonni krank sind usw.
Beitrag von ratpanat75 - 06.02.12 - 11:56 Uhr
Hallo,
ja, da ist normal, google mal nach "magischer Phase" - die ist bei manchen Kindern eben stärker ausgeprägt
, meistens bei denen mit großer Fantasie.
Mein Sohn hatte auch von 2,5 bis 4 auch magische Freunde, so eine Art Superhelden, mit denen er Abenteuer erlebt hat und die alles konnten und alles durften.
LG
Beitrag von hustinetten - 06.02.12 - 11:51 Uhr
Meine Große hat imaginäre Haustiere. Die waren monatelang weg und seit ein paar Wochen sind sie wieder da.
Ich glaube, Kinder wissen ganz genau, dass es nur ein Spiel ist. Aber mal ehrlich, wenn ein Kind eine Puppe in den Schlaf wiegt, freuen sich alle über das phantasievolle Spiel, wird eine unsichtbare Puppe gewiegt, soll es plötzlich bedenklich sein?
lg
Beitrag von hedele - 06.02.12 - 12:12 Uhr
Hallöchen,
find das total normal, meine Grosse hatte auch so einen Freund.... "Schenni" hieß der, ging auch recht lang und dann wars auf einmal vorbei.
Sarah - die kleine - spielt auch gerne mit unsichtbaren Freunden, heute morgen meinte sie, sie könnte sich heute nicht mit ihrer Freundin verabreden, heute kommen ihr zwei unsichtbaren Freunde.... ich find das lustig, wie die das spielt.... neulich sind die sogar freiwillig nach Hause gegangen, weil die Grosse und ich gestritten haben lach... O-Ton "Die können das Gejaule nicht ertragen"
Beitrag von proseccobarbie - 06.02.12 - 12:19 Uhr
Wir werden auch schon ca. 6 Monate von den imaginären Freunden meines Sohnes begleitet. Die beiden heißen Julian und Theo und was meinst Du, was die so alles erleben. 
Mich gruselt das irgendwie auch ein wenig, ich gehe nicht besonders darauf ein (also ich stelle Julian und Theo keinen Teller zum Essen mit auf den Tisch oder so) aber nehme ihn schon Ernst, wenn er von den beiden erzählt.
Ich hoffe, die verschwinden irgendwann wieder.
Beitrag von punkt3 - 06.02.12 - 12:23 Uhr
Sausolila war mehr als 1,5 Jahre aktiv bei uns. Wir mussten ihr nen Teller hinstellen, sie hat Strafen bekommen, wenn sie wieder mal den Becher umgestoßen hat usw. Im amilienbett durfte ich mcih nicht umdrehen, weil da Sausolila lag. Als dann noch Welwo und Frau Mödder einzogen, habe ich zumindest nachts gestreikt und die beiden aus unserem Schlafzimmer geschmissen.
Mittlerweile höre ich gar ncihts mehr von denen. Frau Mödder haben wir auf der Autobahn ausgesetzt, nachdem sie in das Auto gepinkelt hat....
ALso alles ganz normal, denke ich...
Beitrag von butler - 06.02.12 - 12:46 Uhr
Unser "E ESTER " ist seit ca.4 Monaten kaum noch da. Vorher war E Ester der jenige mit dem mein Zwerg schon überall war und die Mama von E Ester hat alles erlaubt was ich verboten habe. Und ständig ist der umgezogen....
Aufpassen das man sich nicht auf den Freund setzt gehört dazu.
Bei uns genieße ich die Ruhe ohne E Ester und habe mich schon ein paar mal dabei ertappt ihn nach E Ester fragen zu wollen, was ich nicht getan habe
Also abwarten es wird auch zeiten ohne Imaginäre freunde geben
Beitrag von chrissy2588 - 06.02.12 - 12:58 Uhr
Danke für eure Antworten.
Dann bin ich mal gespannt, wie lange Nanni, Nonni und Owell noch bei uns hausen.
