An die Wannenentbinderinnen...

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Beitrag von annesusanne - 06.02.12 - 20:53 Uhr

Hey ihr,

ich mach mir langsam Gedanken über den Geburtsplatz im Geburtshaus (dort will ich, wenn alles glatt geht, entbinden... Es sieht sehr danach aus #freu!).

Meine Hebi LIEBT Wassergeburten, die Hälfte der Frauen entbindet sie in der Wanne. Ich kann mich auch damit anfreunden, aber mach mir schon meinen Kopf deswegen. Klar, eine Geburt kann man nie planen, und außerdem gefällt einem ja dann genau das, was man vorher nicht so dolle fand... :-D Meine Erfahrung. Ich wollte z.B. meinen Großen NIE im Bett entbinden. Und wo lag ich dann? Dreimal dürft ihr raten :-)

Was ich mir aber fies vorstelle, ist nicht die Geburt an sich, sondern das Danach. Ich stell mir die ganze Zeit vor, wie frau da als frisch Entbundende wieder rauskommt? Jetzt hab ich ja schon teilweise Probleme damit, aus dem Wasser zu kommen. Wie ist das denn dann, wenn man 6 Kilo leichter ist, seine Körpermitte neu finden muss und dann aus dem Wasser muss? Geht das?
Und: Will man denn lange in der "Dreckbrühe" noch hocken bleiben mit frischem Baby auf der Brust? Ich kann mir das nicht vorstellen. Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, sofort nach der Geburt wieder sich so extrem bewegen zu müssen...

Außerdem: Ihr kennt das ja sicher, wenn wir unsere Periode haben und dann baden gehen, dass es dann beim Aufstehen aus dem Wasser so schwallartig rausfließt (sorry... #hicks). Das wird doch sicher bei der Geburt auch so sein, oder? Aber da kommt doch dann nicht nur ne Menge Blut, sondern auch Fruchtwasser, Schleim usw. Das stell ich mir echt gemein vor...

Ist das eine zu schlimme Vorstellung von mir oder ist es wirklich so? Oder interessiert es einen dann überhaupt nicht (kann ich mir aber nicht vorstellen, finde das Gefühl jetzt ja schon eklig, wenn ich mich zurückerinnere, wie es so auf einmal rausläuft (bei der Periode)...).

Danke für eure Antworten, hoffentlich helfen sie weiter! Klar, im Endeffekt lass ich alles auf mich zukommen und entscheide spontan, aber trotzdem...

Schönen Abend
Anne mit Jonathan (4 Jahre, 6 Monate) fest an der Hand und #schwanger 37+0

Beitrag von felizitas-sonnenblum - 06.02.12 - 22:39 Uhr

Hallo!

Leider kann ich nicht wirklich was dazu sagen. Ich gebäre auch im Pool, aber darüber habe ich mir nicht solche "leckeren" Gedanken ausgemalt. Mein Freund wird auch dabei sein. Ist das nicht egal nach so einem Erlebnis???

Ausserdem hat man mit sich selbst zu tun und geht nach dem die Plazenta rauskommt wohl erstmal duschen, für den "Dreck" sind doch andere zuständig und die haben das schon 1000x gemacht. Manche verlieren Stuhl bei der Geburt, ich denke nicht, dass die Aktion Wassergeburt dann abgeblasen wird?!

Das Blut usw. kommt doch erst mit der Plazenta oder nicht? Die kann auch an Land geboren werden. Bis dahin kann aber genug Zeit vergehen in der Du mit Deinem Kind noch im Wasser kuscheln kannst.

So stelle ich mir das jedenfalls vor. Werde aber das Thema weiter verfolgen. ;-)

LG #winke

Beitrag von annesusanne - 06.02.12 - 22:51 Uhr

Hey,
naja, es geht ja weniger um die "leckeren" Gedanken an sich (hab bei meiner ersten Geburt auch trotz vorherigem Durchfall bei Wehenbeginn nochmal aufs Geburtsbett machen müssen :-) Und mir wars und ists heut noch sch... egal, im wahrsten Sinne!), als um ungute Gefühle. Mag das halt nicht, wenn frau dann so "ausfliesst"...

Und duschen konnte ich nicht direkt nach meiner ersten Geburt. Ich war froh, dass ich ein paar Stündchen liegen konnte, war fix und alle...

Hoffentlich antwortet noch jemand, die da was Genaues zu sagen kann :-)

Schönen Abend dir!

Beitrag von finja2 - 07.02.12 - 21:17 Uhr

Hallo annesusanne,

ich hab meine 2te Tochter vor 10 Tagen in der Wanne bekommen und bin auch restlos begeistert davon #pro.
Die Geburt ging ratz-fatz und war auch bei mir (bei & trotz vorausgegangenem Durchfall #schwitz) eine total saubere Angelegenheit #huepf - und in keinster Weise eklig.
Ich musste mich nur ein paar Mal übergeben- aber auch das hab ich noch in die Schale geschafft :-p das Wasser war bis zum Aussteigen absolut sauber!

Eine kurze Weile lag die Kleine nach der Geburt noch bei mir auf dem Bauch- zum Aussteigen bekam ich Hilfe von der Hebamme- das Bett wurde ausserdem DIREKT an die Wanne gefahren und ich musste somit gar nicht laufen. Auch beim Abtrocknen & anziehen bequemer Klamotte bekam ich Unterstützung... & die Kleine kurz nach dem Messen/Wiegen sofort wieder naggisch auf meinen Bauch.
Dies war zwar definitiv unser letztes Kind, aber ich würde es im Falle des Falles wieder genauso machen wollen! :-D
Keinerlei Geburtsverletzung #huepf trotz der Eile meiner Tochter #verliebt (2,5 Std. ab der 1. Wehe- sofort nach Blasensrpung )
Ich wünsch´Dir auf jeden Fall ne tolle -einfache und genauso unkomplizierte Geburt #blume
#winke Finja

Beitrag von hailie - 07.02.12 - 00:13 Uhr

Meine zweite Geburt war eine Wassergeburt und ich habe nichts davon so wahrgenommen.

Es war einfach nur perfekt! Wie das Baby im Wasser sanft zur Welt kommt, einen anschaut... #verliebt von Blut oder sonstwas habe ich da gar nichts in Erinnerung.

Ich glaube, mir wurde nach der Geburt aus der Wanne geholfen. War nicht weiter problematisch. Gefroren habe ich auch nie.

Auf jeden Fall "plane" ich jetzt wieder eine Wassergeburt. Mal sehen, wie es diesmal wirklich wird... :-)

LG Astrid

Beitrag von dorfkind - 07.02.12 - 08:22 Uhr

Hallo!

Ich selbt habe leider keine Wassergeburt erlebt, schreibe aber trotzdem.

Ich wollte NIEMALS in die Wanne, da kommt ja schließlich nicht nur Baby mit raus. Im Kreissaal angekommen wollte ich plötzlich unbedingt in die Wanne. Leider war ich wohl ungeeignet, kaum in der Wann, keine spürbare Presswehe mehr. Wir haben es 3 mal versucht, immer wieder sackten die Wehen ab, zumindest tat es zum entspannen richtig gut mal eine kurze Wehenpause zu haben.
Aber laut meiner damaligen Hebi muss das bei der nächsten Geburt nicht wieder so sein, der Körper würde immer anders reagieren, ich werde es wohl wieder versuchen.

Das Aufstehen in der Wanne war ganz leicht, außerdem wird die Hebi schon dlarauf achten das du nicht ausrutschst und gut aussteigen kannst.

Meine Freundin hatte eine Wassergeburt und sie fand es im ersten Moment super schön, aber im 2. Moment. Wie sie sagte: "als ich wieder klar denken konnte" fand sie es einfach nur eklig zwischen Schmodder, Blut und Schleimhautresten zu schwimmen. Sie sagt aber auch das sie immer wieder im Wasser entbinden würde, man kann sich ja direkt danach duschen.

LG

Beitrag von uvd - 07.02.12 - 08:57 Uhr

beim aufstehen/raussteigen wird dir geholfen, du wirst gestützt. meist hängt auch ein tuch über der wanne, da kann man sich gut festhalten. manche geburtswannen kann man öffnen, die haben eine tür, da geht es auch ganz leicht.

dreckbrühe? schau dir mal unten die geburtsfotos und geburtsvideos an, da siehst du, wie das wasser bei oder nach einer wassergeburt aussieht. blutig wird es erst nach der plazentageburt. die kannst du auch an land gebären, wenn du das im wasser nicht magst.

wassergeburtsbilder: http://www.geburtspool.de/index.php/bildergalerie/54-geburtsbilder-galerie

wassergeburtsvideos: http://www.geburtspool.de/index.php/geburtsvideos

Beitrag von danisahne24 - 08.02.12 - 16:39 Uhr

Dem kann man nichts hinzufügen.

Ich habe auch meine zweite tochter im wasser geboren. Drin im wasser war nur fruchtwasser und das normale wasser ;-)
Nac h ca. 20 Minuten bin ich wieder ruas. Meine hebi und mein mann haben mich gestützt. Ich konnte sogar mit baby auf dem arm über den poolrand steigen.

auf dem sofa habe ich dann die plazenta geboren und ab dann kam as blut.

Also alles halb so schlimm.

Lg dani, die es diesmal hoffentlich genauso macht.

Beitrag von panoramama - 07.02.12 - 09:09 Uhr

Also ich fand es einfach nur genial. Ich wollte eigentlich auch nicht in die Wanne, konnte ich mir irgendwie nicht mehr vorstellen. Aber meine Hebamme hat mich dann doch in die Wanne gesteckt und das war super. Viel angenehmer von den Wehen her und danach hat sie uns sowieso gleich raus aus der Wanne gelotst, direkt in dicke Handtücher gepackt und rüber ins Bett gebracht. Viel Sauerei war da nicht- die Plazenta kam dann im Bett, da hatte sie eine Unterlage druntergepackt. Fertig. Insgesamt war das ein kleiner Müllbeutel mit der Unterlage und zwei große Handtücher.
Ich kann es nur empfehlen.
LG

Beitrag von gslehrerin - 07.02.12 - 11:39 Uhr

Zum Glück weiß man vorher nie, wie es dann wird, die Gedanken um dieses oder jenes kann man sich echt sparen.
Meine 2. Geburt vor 3 Wochen war eine Wassergeburt. Gänzlich ungeplant, denn ich war eigentlich der Meinung, zur Geburt werden alle Frauen wieder aus der Wanne geholt, zumindest war das bei mir beim 1. mal so und ich hab das auch nur so von anderen frauen gehört (was das Khs. angeht, in dem ich war).

Jedenfalls kam es bei der Diskussion um die PDA dazu, das die Hebamme meinte, wenn ich darauf verzichte, könnte ich ja in der Wanne das Kind bekommen. Darauf hab ich sie dann festgenagelt und 15 Minuten später (zu einer PDA wäre es also gar nicht mehr gekommen) war das Kind schon da. Ich hab auch die Plazenta in der Wanne geboren, damit ist der meiste "Dreck" ja raus. Ein Schwall kam auch nicht beim Aufstehen, in der Wanne noch schnell abgeduscht, schneller geht es gar nicht. Ich bin mal locker über den Rand gekrabbelt, obwohl man die Wanne auch öffnen kann. Mit Bauch (1. Geburt) war das aussteigen viel schwieriger. Einzig der Bauch sah übel aus, mit den CTG-Gurten dran.
Ich fand´s genial, keinerlei Geburtsverletzungen und Kind in 2 Presswehen da.
Geh es locker an, planen kann man eh nichts.

LG
Susanne

Beitrag von anyca - 07.02.12 - 12:45 Uhr

Ich habe zwei Kinder in der Wanne bekommen. Beim Raussteigen haben mich Hebi und Ärztin gestützt, das ging schon. Und da die Nachgeburt erst auf dem Bett kommen sollte, war da auch keine große Schweinerei.

Wobei, die Große hat mir zur "Begrüßung" erst mal auf den Bauch gekackt :-p, da war das mit der Wanne echt praktisch, da da auch ne kleine Handbrause dran ist ...

Beitrag von marysa1705 - 07.02.12 - 12:53 Uhr

Hallo,

ich hatte 3 Wassergeburten.

Bei keiner war ich in einer "Dreckbrühe", sondern es kam nur klares Fruchtwasser. Die Blutung hat erst angefangen, als ich schon lange draussen auf dem Sofa lag - nämlich als sich die Plazenta gelöst hat.

Aus dem Pool/der Wanne haben mir die Hebamme und mein Mann geholfen. Viel zu helfen gab es aber gar nicht - sie haben mir ein Handtuch umgelegt und mich etwas gestützt bzw. geschaut, dass die Nabelschnur nicht "im Weg" ist. Sogar mein Baby habe ich jeweils selbst auf dem Arm gehabt.

Ich denke, Du hast da wirklich eine viel zu schlimme Vorstellung. ;-)

LG Sabrina

Beitrag von sedaya - 07.02.12 - 13:06 Uhr

Ich habe mein 4. Kind in der Wanne bekommen und ich muss sagen das ich mich ärgere das ich die anderen 3 nicht auch im Wasser geboren habe.

Ich habe ihn selbst aus dem Wasser geholt.Das ist auch heute für mich was besonderes.Ich war die jenige die ihm auf dem Arm hatte als er seinen ersten Atemzug gemacht hat und ich war die erste die ihn angefasst hat.

Es war ein wunderschönes Erlebniss.

Nun ich hab das alles überhaupt nicht mehr richtig uberrissen als der kleine Mann auf meinem Arm lag was da um mich rum passiert.

Ich weiß nur aber noch das sie etwas Wasser abgelassen haben und mir dann beim aufstehen geholfen haben mir nen Bademantel übergeworfen haben und mich dann in den Kreissaal gefahren haben.

Die Plazenta wurde erst im Kreisbett "geboren" also denke ich nicht das irgendwas rauslief.Aber selbst wenn weiß ich das nicht mehr.Ich war völlig müde von der anstregenden Geburt und völlig geflasht von dem wundervollem Baby :)

Ich persönlich kann die eine Wassergeburt sehr weiterempfehlen.Es war wirklich die schönste Geburt.

Eine schöne rest - Ss und alles gute bei der Geburt

Betty

Beitrag von escada87 - 07.02.12 - 17:00 Uhr

Ich wünschte ich hätte mein 2. Kind auch im Wasser bekommen und nicht seitlich liegend im Bett, rechtes Bein gestützt/gehalten vom Mann #zitter also nie wieder das weiß ich ;-)

die Wannengeburt hingegen war wunderbar, das Baby kam im Wasser zur Welt und wurde natürlich sofort rausgefischt und auf meinen Bauch/Brust gelegt, er weinte kaum. Das zweite Kind hingegen ließ sich kaum beruhigen weil es zu schnell ging. Ich bin auch mehr gerissen und wohl fühlte ich mich auf dem Bett auch gar nicht obwohl ich nur während der Presswehen drauf lag, davor war ich in der Wanne und "musste" raus weil ich Nabelschnurblut spenden wollte