Kennt mein Kind mich noch?? :-(

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Beitrag von kenntmeinkindmichnoch - 07.02.12 - 11:24 Uhr

Guten Morgen,

habe mein Kind (5 Jahre) seit 1 1/2 Wochen nicht mehr gesehen. Er lebt bei seinem Vater, weil er ein Papakind ist. Ich vermisse ihn sehr. Ich war letzte Woche krank und konnte deshalb nicht zu ihm, weil ich ihn nicht anstecken wollte, weil er selbst erst krank war. Zum Glück sehe ich ihn jetzt morgen und am Wochenende wieder.

Habe echt Angst, dass er mich nicht mehr kennt. Er telefoniert nicht gerne und deshalb habe ich letzte Woche nur 2 mal angerufen, weil ich merke, dass er genervt ist, wenn er telefonieren "muss".

Habe solche Angst, dass er mich nicht mehr erkennt. :-(

Ich denke immer, dass er böse auf mich ist, weil ich gegangen bin. Wenn er aber bei mir ist, dann spielen wir immer sehr schön miteinander. Ich vermisse ihn sehr.

#heul

Beitrag von binnurich - 07.02.12 - 11:41 Uhr

klar - ein Kind vergißt seine Mama nicht.

Was mich wundert ist aber tatsächlich, dass ein so junges Kind beim Papa lebt und nicht bei der Mama. Papakinder hin oder her, aber in so jungem Alter sind die Kids doch meist bei Mama.

Aber vielleicht ist deine Frage ein Teil deines Problems mit deinem Kind, du verstehst nicht, wie das Kind funktioniert, sonst würdest du dich nach 1,5 Wochen fragen, ob dein Kind dich noch erkennt.

Böse auf dich ist es vielleicht schon - wobei böse nicht das richtige Wort ist. Zeig ihm, dass du ihn vermisst und ihn nicht vergessen hast. Sei da und reagiere nicht, wenn er die erste Zeit abwesend ist. Es kann auch sein, er ist stinkig mit dir - auch da musst du schauen, dass du das richtige Maß zwischen "was darfst du dir gefallen lassen" und "was ignorierst du einfach" findest

Beitrag von hippogreif - 07.02.12 - 12:57 Uhr

Zitat:

Was mich wundert ist aber tatsächlich, dass ein so junges Kind beim Papa lebt und nicht bei der Mama. Papakinder hin oder her, aber in so jungem Alter sind die Kids doch meist bei Mama.

Ich verstehe diese Aussage nicht. Was hat denn das mit dem Alter zu tun, ob das Kind bei der Mutter oder dem Vater lebt? Der Vater kann sich doch genauso gut um das Kind kümmern, wie die Mutter.

Ich finde es seltsam, dass irgendwie alle automatisch davon ausgehen, dass Scheidungs/Trennungskinder bei der Mutter bleiben...

Beitrag von redrose123 - 07.02.12 - 13:42 Uhr

Ich frag mich bei diesen Aussagen immer, wenn ein Vater dies schreiben würde würde so ein Gedanke nie aufkommen, lieben Väter Ihre Kinder in Ihren Augen weniger#gruebel

Beitrag von binnurich - 07.02.12 - 14:59 Uhr

nein, ich wollte damit nicht sagen, dass Väter ihre Kinder weniger lieben - sondern einfach dass Väter einfach häufiger hergeben (müssen) und kleinere Kinder (häufiger) an die Mutter gebunden sind und ich das als Regel erlebe und Abweichungen von dieser Regel eigentlich seltener und wenn dann bisher immer in begründeten Fällen.

(Die Tochter einer Freundin hat sich für ihren Vater entschieden, da war sie aber 13. Hintergrund gab es nach meinem Wissen keinen besonderen - aber ich denke, dass die Abhängigkeit von der Mutter mit zunehmendem Alter sinkt)

Beitrag von binnurich - 07.02.12 - 15:05 Uhr

ja, ich gehe da zumindest bei jüngeren Kindern einfach davon aus (ich weiß, dass es nicht immer so ist). Ich gehe deshalb davon aus, weil ich es in meinem weiterem umfeld immer so erlebt habe (was nicht heißt, dass nur, weil ich es erlebt habe so richtig ist).

Aber ich habe eigentlich nur dann erlebt, dass so kleine Kinder beim Vater bleiben, wenn die Mutter irgendwelche Probleme hatte.
Und ich habe das deshalb geschrieben, weil ich glaube, dass kleinere Kinder eine stärkere Mutterbindung haben (auch diese Annahme basiert auf meinem persönlichen Erfahrungshintergrund und mag durchaus nicht stimmen), was bei den mir bekannten Fällen vielleicht einfach daran liegt, dass ich niemanden kenne, wo der Vater die komplette Elternzeit gemacht hat (dies könnte eine Ursache sein)

und ich habe es so geschrieben, weil es durchaus sein kann, dass die TE eh schon ein schlechtes Gefühl hat und vielleicht ungünstige Rahmenbedingungen, die ihr Gefühl des Verlassenseins und Vergessenwerdens noch verstärken

Beitrag von redrose123 - 07.02.12 - 13:41 Uhr

Und nur weil es meist so ist soll man Ihn zwingen zur Mama zu gehen? Ich denke der kleine liebt seine Mama sicher aber hier hängt er mehr am Papa. Werft doch die alte Denkensweise über bord....Hier haben Eltern für das Wohl des Kindes gehandelt, der TE ist dies siche rnicht leicht gefallen.

Beitrag von binnurich - 07.02.12 - 14:56 Uhr

nein, sag ich gar nicht - mich wundert es nur, weil es von der mir bekannten Realität eben abweicht - will nichts heißen, kann aber einen Hintergrund haben und sicherlich noch mal einen hintergrund haben, der das "mein Kind könnte mich vergessen haben"-Gefühl verstärkt

ich denke, dass nicht nur kleiner Kinder eine noch stärkere Bindung an Mutter als an Vater haben und es bei den Müttern aber auch so ist.

Ich weiß - sexistische Betrachtungsweise und vielleicht auch gar nicht wahr, dafür entspricht es aber einfach meinem Erfahrungshintergrund, den ich auch gern zu erweitern bereit bin ;-)

Beitrag von hippogreif - 07.02.12 - 15:08 Uhr

Also meine Tochter hat zu mir eine genauso starke Bindung wie zu meinem Mann (ihrem Vater). Sie vermißt ihn genauso stark, wie sie mich vermißt, wenn ich oder er nicht zu Hause ist.

Das kommt aber wahrscheinlich daher, weil wir uns beide um ihre Belange kümmern und er sich bei Kindererziehung/spielen/betreuen/nachts aufstehen etc. genauso einbindet, wie ich.
Und dann hat sie Phasen, wo bei ihr alles nur die Mama machen darf und genauso, wo alles nur vom Papa gemacht werden darf. Völlig normal und so kenne ich das auch von anderen Kindern.

Beitrag von binnurich - 07.02.12 - 15:15 Uhr

wir haben uns auch immer beide gekümmert - mein Mann hat gegen mich theoretisch trotzdem keine Chance - weshalb auch immer, obwohl meine diese Phasen auch hatte

und natürlich und selbstverständlich ist es wohl am besten wenn ein Kind beide hat.
Wie gesagt, ich denke es hat trotzdem fast immer einen Grund, wenn so kleine Kinder bei einer Trennung zum Vater gehen (und sei es der, dass z. B. der Vater die Erziehungszeit hatte)

Beitrag von redrose123 - 07.02.12 - 15:14 Uhr

Ja meistens ist es so, kenn aber viele Alleinerziehende Väter heutzutage auch die Ihre Kinder bei sich haben;-) Und die haben keinen Schaden davongetragen.

Beitrag von binnurich - 07.02.12 - 15:18 Uhr

um Gottes Willen ... ich wollte auch nicht sagen, dass das für die Kids in irgendeiner Weise schlecht ist ;-)

nur einfach, dass es einfach etwas ungewöhnlicher ist, wenn die Mütter gehen (ich gehöre im übrigen zu den Müttern die bei einer Trennung gegangen wären, auch wenn meine Tochter mich bevorzugt hätte. Es gab bei mir eine Zeit, da hätte ich sie bei einer Trennung beim Vater gelassen und dann sicher ein sehr schlechtes Gewissen gehabt. Und das denke ich kann vielen der Mütter die gehen so ergehen. Und schlechtes Gewissen macht diese Gedanken der TE)

Beitrag von punkt3 - 07.02.12 - 12:08 Uhr

gehört hier irgendwie nciht hin, aber wie kriegt man hier einen anonymen Beitrag rein? #kratz

Beitrag von trixi35 - 07.02.12 - 12:10 Uhr

Du postest in Partnerschaft oder anderen "Schwarzschreiberubriken" und dann wird der Thread verschoben.

Alles klar? #cool

Beitrag von punkt3 - 07.02.12 - 12:11 Uhr

*schäm*

Hmmm....

#danke

Beitrag von anyca - 07.02.12 - 12:14 Uhr

Also meine Zweijährige erkennt ihre Großeltern auch nach vier, fünf Wochen Pause noch. Wieso sollte ein Fünfjähriger die Mama vergessen, bloß weil er sie mal zwei Wochen nicht sieht?

Beitrag von blackcat9 - 07.02.12 - 12:17 Uhr

Hallo.

Ich kann Deine Ängste verstehen, aber ganz ruhig. Er wird seine Mama genauso vermissen, wie Du ihn. Und er vergisst Dich nicht.

Mein Lebensgefährte hat einen jetzt 7-jährigen Sohn. Bei der Trennung seiner Eltern war Justin 4,5 Jahre alt. Seitdem hatte er bei der Mutter gewohnt, war aber erst regelmäßig aller 1-2 Wochenenden bei uns, seit September 2011 wohnt er bei uns. Justin ist ein absolutes Papa-Kind und seine Mutter gibt zu, dass sie es nicht mit ihm schafft (sie haben noch ein gemeinsames Kind, der ein absolutes Mama-Kind ist). Justin ist nun in der 1. Klasse und seiner Mama fällt es schwer, mit im zu lernen und sich um die Schule zu kümmern. Er ist aller 2 Wochenenden bei seiner Mama und telefoniert fast täglich mit ihr.

Er liebt seine Mama und auch seinen Papa. Nur hatte er sich dafür entschieden, lieber beim Papa zu wohnen.

Es kommt natürlich auch mit drauf an, warum Du gegangen bist oder wie das Verhältnis zwischen Dir und Deinem Sohn ist. Aber ich denke, wenn Du für Deinen Sohn da bist, sollte es auch nach längerer Zeit (wegen Krankheit) nicht Sehens keine Probleme geben.

LG und alles Gute
Franzi

Beitrag von redrose123 - 07.02.12 - 13:40 Uhr

Die Kids meines Mannes kommen manchmal 6 wochen nicht und erkennen Ihn noch ;-)

Beitrag von lulu2003 - 07.02.12 - 15:11 Uhr

Entschuldige, aber die Frage ist nicht wirklich ernst gemeint, oder etwa doch?

Lass dir bitte wegen deiner Probleme helfen.