Wie viel kann/muß ein Mensch ertragen...?

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Beitrag von tearsie - 07.02.12 - 13:08 Uhr

Hallo,eine Freundin von mir,knapp 30,hat 2 Brüder,der eine Mitte 20,der andere gerade mal 13...am 04.Januar verstarb die Mama,sie hatte schon den 2.Hirntumor und vor ein paar Monaten hat man bei ihr Lungenkrebs festgestellt...Weihnachten bekam sie eine Lungenentzündung und am 04.01 war es leider vorbei...der 13 jährige Sohn sah wie seine Mama aus dem Haus getragen wurde...in ein paar Monaten wäre sie 50 geworden...am 05.02 wollte der Sohn seinen Vater wecken...nur einen Monat später verstarb nun auch sein Papa an einen Herzinfarkt...er wäre in ein paar Tagen 44 geworden...wie grausam doch alles sein kann...und die Geschwister können sich nicht einigen,wer die Vormundschaft übernimmt...

Beitrag von mami0488 - 07.02.12 - 13:22 Uhr

oh gott, das sind ja schlimme nachrichten#schmoll!

das tut mir vor allem für den jüngsten sohn leid. mit 13 schon beide eltern in so einem kurzen zeitraum zu verlieren ist einfach nur schrecklich und man mag da garnicht dran denken.

ich zünde eine #kerze für seine beiden eltern und #liebdrueck den armen sohn und den rest der familie!

lg mami

Beitrag von zauber04 - 07.02.12 - 13:32 Uhr

hallo , ich kann diese gefühle sehr gut nachvollziehen . ich habe meine eltern auch innerhalb weniger wochen verloren meine mutti am 13.10 2011 und meinen vati an 23. 12.2011.also wie du siehst mir geht es genauso und ich frage mich auch immer wie soll ich das alles ertagen können ? keien ahnung wie das gehen soll ,wird wohl ein langer weg werden .ich drücke deienr freundin die daumen und wünsche allen viel kraft . gruß zauber04

Beitrag von bambuswald - 07.02.12 - 13:56 Uhr

Ich habe mit 12 beziehungsweise 13 Jahren meine Eltern verloren. So brutal es klingt: in dem Alter kann man so einen Verlust vielleicht besser ertragen als später.
ABER, relevant ist nun, dass die Interessen des Jungen im Vordergrund stehen, was heisst, es könne keine Einigung gefunden werden, wer die Vormundschaft übernehmen soll? Sowas klingt nicht gut.
Warum keine Amtsvormundschaft, dort hat es Fachleute, die ihren Job professionell machen und über die entsprechende Ausbildung und Erfahrung verfügen.

Beitrag von tearsie - 07.02.12 - 20:55 Uhr

Hey,vielleicht ist es besser in dem Alter...aber irgendwie unvorstellbar...momentan ist er in psychologischer Behandlung und bekommt Beruhigungsmittel,soweit ich weiß,der ältere Bruder will das Sorgerecht,dabei kann er sich nicht mal um sich selbst kümmern...die Schwester will das Sorgerecht,aber ich glaub nicht,das das gut geht,denn der jüngste wird ja sicherlich vollwaisenrente oder sowas bekommen und das haus auch,aber seine schwester und deren mann können sich nicht mal um die beiden eigenen kinder kümmern und meine vermutung ist,die wollen es dann nur wegen dem geld machen,denn sie hat sich sonst auch nicht unbedingt liebevoll um den kleineren gekümmert.

Beitrag von bambuswald - 07.02.12 - 21:01 Uhr

Eben, genau das meine ich, deshalb lieber eine Amtsvormundschaft! Bei mir war auch zuerst mein Bruder mein Vormund, nie, nie mehr sowas....

Beitrag von tearsie - 07.02.12 - 21:43 Uhr

Ich hoffe,das das Amt das genauso sieht...