Hallo zusammen,
unser kleiner Mann ist nun 8 Tage alt und wir müssen ihn langsam bei der KK anmelden.
Fest steht, dass er wg. der Einkommensverhältnisse in die PKV muss.
Die Kosten betragen bei meiner best. KK 148,- pro Monat, das sei der normale Tarif.
Beihilfeberechtigt bin ich nicht.
Was zahlt ihr denn so für Beiträge? Ist das ein gängiger Betrag?
Vielen Dank.
kieselchen mit Nicholas
Kosten PKV
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Beitrag von kieselchen77 - 07.02.12 - 16:04 Uhr
Beitrag von ironic666 - 07.02.12 - 16:49 Uhr
148 euro zusätzlich für dein baby? heftig,... bei meiner gesetzliche hab ich meine versicherung in ne familienversicherung umschreiben lassen, kostet keinen cent mehr!
Beitrag von miau2 - 07.02.12 - 17:05 Uhr
Soll tatsächlich Konstellationen geben, wo eine Familienversicherung ausgeschlossen ist. Bei uns zum Beispiel (mein Mann ist privat versichert und verdient oberhalb der Einkommensgrenze und dazu mehr als ich - ich bin gesetzlich versichert, eine Familienversicherung ist so ausgeschlossen)
Glaub mir, die Betroffenen überprüfen das in aller Regel sehr genau - weil es eben sonst ziemlich teuer wird.
Viele grüße
miau2
Beitrag von ironic666 - 07.02.12 - 17:25 Uhr
hoffentlich! Das ist wirklich SEHR teuer! Das gehalt meies Lebensgefärten hat mkeie versicherung aber überhaupt nicht interessiert!, nur ich bin dort versichert gewesen, hab angerufen weil ich schwanger war und wissen sollte wie´s mit der lütten dann aussieht, darufhin hieß es, sie schreiben die police um, ich muss nur gegenzeichnen, kosten bleiben gleich bis die kleine volljährig ist
Beitrag von miau2 - 07.02.12 - 17:50 Uhr
Wie du schon schreibst - "Lebensgefährte".
DANN interessiert das Gehalt des Partners tatsächlich nicht.
Im Moment, wo man heiratet ist das anders.
Viele Grüße
miau2
Beitrag von ironic666 - 07.02.12 - 18:36 Uhr
Wieso macht es einen unterschied für die Versicherung des Kindesob die Eltern verheiratet sind oder nicht?
Beitrag von miau2 - 07.02.12 - 19:54 Uhr
Keine Ahnung, ich habe die Gesetze nicht gemacht
.
Aber Trauschein ja oder nein spielt ja in vielen Fällen noch eine Rolle...bei der Krankenversicherung z.B. nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Partnern. Wenn dein Lebensgefährte gesetzlich versichert ist könnte er DICH trotzdem nicht familienversichern (oder umgekehrt), weil ihr eben nicht verheiratet seit.
Und auch bei Zuzahlungsgrenzen gilt ab Trauschein das Familienkeinkommen und die Familienzuzahlungen (also alle zusammen) - vorher wird jeder getrennt berechnet.
Beitrag von apyllon - 07.02.12 - 16:57 Uhr
Hallo,
ist dein Mann oder du Privatversichert? Dann wird er in die Private gehen müssen.
Beitrag von miau2 - 07.02.12 - 17:06 Uhr
Soweit war die TE doch auch schon?
Stimmt aber auch so nicht. Sie hat immer noch die Wahl zwischen privat und freiwillig gesetzlich.
Viele Grüße
miau2
Beitrag von apyllon - 07.02.12 - 17:15 Uhr
Klar, die Wahl zwischen PKV und GKV hat man immer und unabhängig davon was man verdient :)
Beitrag von miau2 - 07.02.12 - 17:03 Uhr
Hi,
"Fest steht, dass er wg. der Einkommensverhältnisse in die PKV muss."
DAS ist falsch.
Ihr habt IMMER die Wahl zwischen einer freiwilligen gesetzlichen Versicherung und einer privaten Versicherung. Wer Euch anderes erzählt will Euch etwas verkaufen (und das ist dann keine freiwillige gesetzliche Versicherung...). Wo sich diese Überlegung meistens nicht lohnt sind eben Leute mit Beihilfeanspruch. Ansonsten sollte es zumindest mal überlegt werden.
Was nicht geht wäre die beitragsfreie gesetzliche Versicherung.
"normaler Tarif" - das kann bei einer PKV alles heißen von Basisversorgung bis zu Ein-Bett-Zimmer und Chefarzt. Du musst extrem genau hingucken, was da enthalten ist. Und - wenn es nicht gerade schon bekannte gesundheitliche Probleme beim Kind gibt - lasst Euch schnellstens Vergleichsangebote schicken. Es ist kein Muss, dass das Baby in die Kasse von einem Elternteil geht. Es sind nur umgekehrt die Kassen der Eltern, die das kind - ungeachtet medizinischer Probleme - aufnehmen müssen (innerhalb einer bestimmten Frist, Kontrahierungspflicht). Aber wo es keine Probleme gibt habt ihr freie Kassenwahl, wenn man eine andere aufnahmewillige findet. Wobei nicht alle Kinder ohne Eltern versichern.
Also, genaue Angebote einholen und vergleichen. Eine eventuelle Selbstbeteiligung sollte dabei natürlich auch beachtet werden. eigentlich kann man mit Kindern (wenn sie das Babyalter hinter sich haben, manchmal auch schon vorher) die SB schon als feste Kosten im Jahr einplanen.
Und überlegen, ob die PKV wirklich das richtige ist.
Was alle uns damals vorliegenden Angebote NICHT enthalten haben war
- Haushaltshilfe (wenn es um Geschwisterkinder geht relevant)
- rooming in (das war bei einer für satte 250 Euro im Monat o.s.ä. enthalten)
- Kind-krank-Tage (nur relevant, wenn zumindest ein Elternteil gesetzlich versichert ist, wie bei uns der Fall)
Was einige nicht enthalten haben waren einige Impfungen (auch die STIKO-empfohlenen). Reiseimpfungen hat fast keine enthalten (die übernimmt meine gesetzliche zum Beispiel). Und ich kenne von einigen Eltern HOrrorgeschichten darüber, was ihreprivate KV gemacht hat, als es um (teurere) Hilfsmittel ging. Umgekehrt kenne ich auch sehr zufriedene Eltern (die auch schon einiges durch haben mit ihren Kindern).
Wir haben uns nach langer Überlegung für die freiwillige gesetzliche KV entschieden, mit Zusatzversicherung für Einbett und Chefarzt im KH. Wir haben es bis heute keinen Tag bereut.
Preislich liegen wir so ungefähr im Rahmen des Angebots deiner PKV. Wobei die Kostenexplosionen der PKV von meinem Mann ein Wahnsinn sind im Vergleich zu der Steigerung bei den gesetzlichen Kassen.
Wir hatten damals Angebote zwischen ca. 80 und ca. 300 Euro pro Kind. Bei dem für 80 hätte allerdings zu JEDEM Arztbesuch, zu jedem Rezept usw. 10 Euro zugezahlt werden müssen - wenn ich mal zusammenzähle, was wir dann in den ersten 3 Lebensjahren von unserem Kleinen geblecht hätten wären wir wohl ziemlich arm geworden.
So (also freiwillig gesetzlich versichert) beliefen sich die notwendigen Zuzahlungen auf stolze 0 Euro.
Viele Grüße
miau2
Beitrag von apyllon - 07.02.12 - 17:07 Uhr
Hat sich da mittlerweile was geändert?
Mein Stand ist immer noch, wenn einer von beiden in der PKV ist muss das Kind auch dort rein.
Beitrag von miau2 - 07.02.12 - 17:59 Uhr
Hi,
nein, das ist nicht neu.
Es ist nur der riesengroße Unterschied zwischen freiwillig gesetzlich (gegen Bezahlung) oder eben (beitragsfrei) familienversichert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Freiwillige_Krankenversicherung
Viele grüße
miau2
Beitrag von kieselchen77 - 07.02.12 - 17:21 Uhr
Hallo Mia2,
du scheinst bei dem Thema ja ziemlich fit zu sein.
Also, ich bin geschf.-Ges. einer GmbH und aufgrund der Mehrheitsverhältnisse nicht sozialversicherungspflichtig, zahle also auch keine anderen Sozialversicherungsbeiträge.
Ich verdiene oberhalt der Einkommensgrenze und bin ich der PKV.
Mein Mann verdient unterhalb der Einkommensgrenze und ist daher ganz normal pflichtversichert.
Mein Steuerberater hat gesagt, unser Kleine müsse definitiv in eine PKV, freiwillig gesetzlich ginge nicht, sonst würde ich das wohl so wählen, wie du das getan hast mit einer Zusatzversicherung.
Muss ich bei der Anforderung der Angebote auf was Bestimmtes achten? Also Leistungen vorgeben?
Hilfreich waren dein Tipps bzgl. Haushaltshilfe, Krankengeld Kind etc. schon sehr. Steht in den Verträgen explizit, welche Impfungen z. B. übernommen werden?
Echt schwierig, denn man weiss ja anfangs noch gar nicht, was für eine Versorgung so ein kleiner Mensch benötigt.
Ganz vielen Dank
kieselchen
Beitrag von miau2 - 07.02.12 - 17:58 Uhr
Hi,
es wäre mir neu, wenn die freiwillige gesetzliche nicht gehen würde.
Ruft doch mal bei der von deinem Mann an und klärt das. DIE hätten ja auch ein gewisses Interesse darin, ein (freiwillig versichertes, also zahlendes) Mitglied zu gewinnen...
Meine KK hat mir damals sehr freundlich Auskunft gegeben und mir schriftlich alle Infos zugeschickt. Unser Finanzberater hatte bei seinen Ausführungen diese klitzekleine Kleinigkeit irgendwie vergessen und war hinterher stinkbeleidigt, als wir uns gegen die PKV entschieden haben.
Wie die Verträge aussehen weiß ich nicht. Wir hatten damals von besagtem Finanzberater eine Übersicht mit wesentlichen Punkten, wo dabei stand, was jeweils übernommen wird und was nicht. Reiseimpfungen war z.B. mit "gar keine" oder "einige" dabei. Impfungen allgemein war "gemäß STIKO-empfehlung" (wozu z.B. Rota nicht gehört, wenn man das will) oder auch einige explizit aufgeführt, die übernommen werden.
die versicherung meines Mannes wäre übrigens eine der teuersten gewesen, allerdings auch die einzige, die in Frage gekommen wäre - unser Großer hatte da schon bekannte Probleme, und beim Kleinen kam die erste Diagnose direkt nach der Geburt.
Also, fragt bei der gesetzlichen Kasse nach. Guck mal hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Freiwillige_Krankenversicherung Viele grüße
miau2
Beitrag von kikiy - 07.02.12 - 20:25 Uhr
Da wurdet ihr aber schlecht beraten. Ein Anruf bei der Krankenkasse deines Mannes hätte ergeben, dass er das Kind bei sich familienversichern könnte. Dadurch entstehen keine Kosten. Bei uns ist das auch so. Ich bin angestellt, meine Kinder und ich gesetzlich versichert. Mein Mann ist Beamter und er ist der einzige bei uns, der privat versichert ist.
Außer dass du die freie Klinikwahl hast und bei einigen Untersuchungen ggf. kürzere Wartezeiten, hat die PKV keine Vorteile. Wir haben Jahre voller OPs, Krankenhausaufenthalte, Therapiemaßnahmen etc durch und mein Sohn bekam IMMER bessere Leistungen mit der gesetzlichen Versicherung. Ich war mit ihm 3 Jahre lang in der Frühförderstelle und die PKV hätte nicht eine Therapiestunde dort übernommen. Wir hätten uns dumm und dämlich bezahlt.
Wenn es meinem Sohn akut schlecht geht (das ist leider ab und an der Fall) ruft unsere Kinderärztin in der Uniklinik an und ich kann sofort oder am nächsten Tag mit ihm da vorbei kommen. Also auch in der gesetzlichen Krankenversicherung muss man nicht warten, wenn man krank oder verletzt ist. Überlegt es euch gut. es geht ja doch um eine Menge Geld. Selbst wenn man das leicht erübrigen kann, macht es doch mehr Sinn es in eine Ausbildungsversicherung oder dergleichen zu stecken als in eine private Krankenversicherung.
LG
Beitrag von kieselchen77 - 07.02.12 - 20:40 Uhr
Vielen dank
Waere es denn dafuer nun zu spaet? Noch ist er nicht versichert, dann wuerde ich gleich morgen mal anrufen.
Darf ich fragen, bei welcher gkv ihr seid?
Lg,
Kieselchen
Beitrag von kikiy - 07.02.12 - 20:46 Uhr
Nein, wenn dein Kind noch nicht versichert ist, ist es nicht zu spät.
Ruf einfach dort an. Ich bin bei der Techniker versichert. Ich bin sehr sehr zufrieden damit und auch in vielen Tests hat sie als beste gesetzliche Versicherung abgeschnitten. Du kannst dich auch (ggf. gegen Gebühr) bei dem Verbraucherschutz über Krankenversicherungen informieren. Dein Mann kann evtl auch wechseln, falls ihr eine bestimmte favorisieren solltet. Die Techniker ist wirklich super,man kann jederzeit anrufen und wird wirklich immer sehr nett und zuvorkommend behandelt. Wenn ich Formulare etc. anfordere sind die am nächsten Tag da. Ich hatte neulich noch einen Herren von de..ka (PKV) hier bei der mein Mann auch versichert ist und er wollte auch gerne unsere Kinder versichern. Wir haben uns aber ganz bewusst dagegen entschieden aus den Gründen die ich dir schon aufgezählt habe. Das Geld geht statt dessen auf einen Sparvertrag.
Falls du noch Fragen hast meld dich ruhig!
Beitrag von miau2 - 08.02.12 - 16:57 Uhr
Das geht aber nur, wenn der privat versicherte Partner nicht über der Gehaltsgrenze liegt oder wenn der gesetzlich versicherte mehr verdient als der privat versicherte!
Wenn der privat versicherte über dieser Grenze liegt (ich bin gerade überfragt, ob die BBG relevant ist oder die Jahresarbeitsentgeltgrenzet - JAEG wäre 50.800 in 2012, BBG glaube ich 67.200) und mehr verdient als der gesetzlich versicherte EHEpartner ist es nicht möglich, Kinder beitragsfrei gesetzlich zu versichern (als Familienversicherung).
Wenn die TE das schon geprüft hat machst du hier komplett falsche Hoffnungen.
Und es gibt ja Menschen, die derartiges erst prüfen und dann posten! Von daher sollte man diese nicht unwesentliche Kleinigkeit zumindest mal nebenbei erwähnen...
Viele Grüße
Miau2
Beitrag von kikiy - 08.02.12 - 17:47 Uhr
Die gesetzliche Krankenversicherung MUSS jemanden versichern, das ist in Deutschland nun mal so.
Außerdem hab ich ihr keine Hoffnungen gemacht sondern ihr geraten sich erst einmal nach der gesetzlichen Versicherung zu erkundigen, da sie offenbar erst am Anfang ihrer Überlegungen steht. Da muss man nicht gleich schnippisch reagieren!
Beitrag von miau2 - 08.02.12 - 19:45 Uhr
Sie muss dich vielleicht aufnehmen - aber eben nicht als beitragsfreie Familienversicherung. Ein Unterschied von mindestens Ca.150 Euro im Monat.
Und deine Aussage war nun mal, dass ein Anruf bei der Kk ihres Mannes gezeigt hätte, dass es auch kostenlos gehen würde. Und tut mir leid - wen solche Halbwahrheiten oder auch Falschinformationen verbreitet werden als DER Tip -da werde ich auch mal schnippisch.
Beitrag von kikiy - 08.02.12 - 19:54 Uhr
Lächerlich. Hier wurde noch nie nach dem Einkommen des Mannes gefragt seitens meiner gesetzlichen Krankenversicherung. Sie haben die Kinder bei mir versichert und gut.
Aber es ist ja alles gesagt.
Beitrag von miau2 - 08.02.12 - 20:11 Uhr
Du hast Recht, und ich meine Ruhe.
Für die, die es besser wissen wollen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Familienversicherung#Ausschluss_der_Familienversicherung
P.S. lt. TK -Website werden die Bedingungen, ob die beitragsfreie Familienversicherung möglich ist bei Kindern alle 3 Jahre überprüft. Und keine Sorge, wenn das bei Euch der Fall sein sollte und die beitragsfreie Familienversicherung eben nicht möglich gewesen wäre auf Grund der Einkommensgrenzen kommt die Rechnung aller Wahrscheinlichkeit nach danach.
Beschwer dich aber dann bitte nicht hier über die Nachforderung.
Beitrag von keep.smiling - 01.03.12 - 21:56 Uhr
Hallo,
bei welcher KV bist du denn?
Denn was miau2 so schreibt, kann ich alles aus eigener Erfahrung zu 100% bestätigen.
LG ks
Beitrag von kikiy - 07.02.12 - 17:42 Uhr
Ich denke schon dass das hinkommt. Ihr habt ja auch ein entsprechend hohes Einkommen. Bei uns ist es so, dass die Kinder 80% beihilfeberechtigt sind und die PKV dann 35 Euro pro Monat und Kind kosten würde. Meine Kinder sind aber gesetzlich versichert und bleiben das auch. Mein Sohn braucht mehrere Therapiemaßnahmen die die PKV nicht im Katalog hat,
LG
