Hi zusammen,
ich hatte letzten Freitag mein erstes Elterngespräch.
Unsere Tochter (jetzt 5) wurde im September in die Vorschulklasse ihrer zukünftigen Schule aufgenommen.
Nun stand zum Halbjahr das erste Gespräch an und ich bin ehrlich gesagt etwas enttäuscht... Die Lehrerin begann das Gespräch damit, dass sie eigentlich gar nichts zu Bastienne direkt erzählen kann. Sie fällt nicht auf und macht gut mit.
Ich bin nicht enttäuscht, weil sie nicht bis in den Himmel hinauf gelobt wurde, sondern eher, weil ich schon finde oder davon ausgegangen bin, dass sich die Lehrerin eine halbe Std. Zeit nimmt sich auf das Gespräch vorzubereiten.
Anfangs hatte sie, natürlich, denn sie war eben noch 4, Probleme sich beim "Schwimmen" zügig umzuziehen. Als ich die Lehrerin darauf ansprach, sagte sie, ja also ihr wäre es jetzt nicht im Gedächtnis geblieben, dass sie Bastienne in letzter Zeit auffordern musste sich zu beeilen. Sie war wohl sogar mal erste (stimmt auch mit der Erzählung meiner Tochter).
Sie geht nimmt im Sprachrohr am Unterricht der Erstklässler teil. Als ich die Lehrerin darauf ansprach wie Bastienne dort zurecht kommt. Oh, das kann ich Ihnen gar nicht sagen, dass macht eine andere Lehrerin.
Auch andere Dinge wie z.B. lässt sie sich schnell ablenken, lenkt sie selbst andere Kinder von Aufgaben ab oder beteiligt sie sich musste ich der Lehrerin die Antworten regelrecht aus der Nase ziehen.
Also, wie seht ihr das? Stell ich mich zu sehr an oder sollte ich einfach mit weniger Ansprüchen in das nächste Gespräch im Sommer gehen? Eigentlich möchte ich mich insofern nicht zurücknehmen müssen, da im nächsten Gespräch ja auch entschieden wird, ob sie dann mit allen anderen Kindern in die erste Klasse wechseln kann und somit dann mit 5 eingeschult wird.
Danke fürs Lesen.
LG, Susan
Elterngespräch - Ist nicht auffallen gut?
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Beitrag von susile_83 - 07.02.12 - 16:18 Uhr
Beitrag von humdidum - 07.02.12 - 16:28 Uhr
Huhu .-)
Man kann nicht wirklich wissen, wie viel Zeit die Lehrerin in die Vorbereitung dieses Gesprächs gesteckt hat.
Ich kann ein wenig deine "Enttäuschung" verstehen - man erhofft sich ja einen gewissen Einblick in das, was die Kinder so machen, wie sie sich als (Vor-)Schüler geben. Und dieser Einblick soll dann möglichst lebendig sein. (Geht mir jedenfalls so.)
Versuch es aber insgesamt positiv zu sehen. Manchmal ist "nicht auffällig sein" tatsächlich einfach mal eine gute Nachricht.
Leider sind manche Lehrenden auch einfach nicht so geschickt beim führen von Elterngesprächen – z.B. wenn sie das elterliche Bedürfnis nach dem "Blick durchs Schlüsselloch" nicht ganz nachfühlen können.
Viele Grüße
Beitrag von wirallevier - 07.02.12 - 17:13 Uhr
Hallo,
leider kenne ich das nur zu gut. Es gibt wirklich so transparente Kinder, die einfach nicht auffallen und die keiner bemerkt. Schreibe doch mal einige Dinge auf, die dich interessieren und bitte die Lehrerin gezielt danach zu schauen. Dann gehst du in 4 Wochen nochmal hin.
LG
Beitrag von emily86 - 07.02.12 - 17:38 Uhr
Ich bin Lehrerin einer 2. Klasse
und auch hier gabs kein Zeugnis,
sondern ein Elterngespräch.
Wenn man sich auf viele Elterngespräche vorbereitet,
dann treten unauffällige Dinge in den Hintergrund,
vielleicht wurde deshalb nicht so viel gesagt wie erwartet.
Wir hatten einen 3 seitigen Protokollbogen für jedes Kind,
damit man eben jeden Punkt ansprechen kann.
Ich würde die Lehrerin einfach nochmal in einer Sprechstunde
auf alles genau ansprechen.
Beitrag von erstes-huhn - 08.02.12 - 08:53 Uhr
Das was du schreibst spricht für deine Tocher und gegen die Kompetenz der Lehrerin!!!
