Ich gehör noch nicht her aber trotzdem.. Frage!

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Beitrag von mum21 - 07.02.12 - 20:54 Uhr

Meine Tochter geht wohl ab nächstes Jahr in die Schule wenn nichts zwischen kommt.

So.. nun haben wir hier zwei Schulen von denen ich weiß hier.

Die 1. hier um die Ecke fast. 5 Minuten Fussweg. Praktisch, aber sie soll wohl nicht gaaanz so gut sein. Somit Bildung auch nicht sonderlich.

Nun haben wir eine andere hier.. die ist aber 20 Minuten in etwa entfernt. Über eine Hauptstrasse (Kreuzung).

ABER diese hat natürlich einen besseren Ruf. Auch von Muttis die ihre Kinder mal auf die schlechtere schickten und dann auf diese brachten. Also nur Mundpropaganda. Da dort noch kein Tag der offenen Tür war konnte ich mich nicht selbst davon überzeugen.

Nun geht das ja anfangs.. da bringen wir sie ja hin, aber irgendwann wird und will sie alleine gehen. Das heißt sie müsste allein über diese Strasse wo mir das Herz jetzt schon in die Hose rutscht.

Was würdet ihr für eure Kinder auf euch nehmen um eure Kinder die beste Bildung zu ermöglichen? (Wenn das da so sein sollte)

Und würdet ihr dann zu der zweiten tendieren?

LG mum21 die etwas ratlos ist auch wann sie ihre Tochter anmelden muss. (25.2.2007)

Beitrag von schullek - 07.02.12 - 21:50 Uhr

hallo,

in der regel meldest du dein kind in der schule an, die euch zugeteilt ist, also in deren einzugsgebiet ihr wohnt. das wäre dann wohl erstere. dann stellt ihr einen antrag bei der anderen schule und hofft auf einen platz.

zur auswahl:
schau euch beide schulen genau an, redet mit den lehreren etc.
ja, mundpropaganda ist gut. aber auch mit vorsicht zu genießen.

wir wohnen in einer großen stadt und haben ne große auswahl an schulen. die 15 kinder aus der gruppe meines sohnes im kiga werden an die 6-7 verschiedene schulen besuchen.
es gibt genau eine, auf die ich mein kind auf keinen fall schicken würde. alle anderen sind ok-gut. aber je nachdem, mit wem man sich unterhält bekommt man auch das feedback.
leider muss ich sagen: alles negative höre ich nahezu ausschließlich von müttern aus einem eher schwachen sozialen umfeld. das positive eher von anderen. ist mein subjektives empfinden. da ich lehramt studiere achte ich zudem auch auf andere details als auf andere. und loege eventuell auch wert auf andere dinge.

wenn euch am ende die zweite schule besser gefällt für eure tochter, würde ich schauen, dass sie diese schule besuchen kann.
was nehmen wir auf uns: jeden monat schulgeld, obwohl wir mit mir als studentin das geld sicherlich nicht so locker sitzen haben. aber wir haben lamge überlegt und die schule, die er hoffentlich besuchen wird bietet weitaus mehr von dem, was wir uns für unser kind in einer schule wünschen,als alle anderen.

lg

Beitrag von bine3002 - 07.02.12 - 21:59 Uhr

Bei uns ist es gar nicht so einfach, das Kind außerhalb des Schulbezirks unterzubringen. Man stellt einen Gastschulantrag, den muss man begründen, z. B. mit Nachmittagsbetreuung im Hort oder bei Tagesmutter im gleichen Bezirk. Viele Begründungen, die logisch klingen, werden dennoch abgelehnt. Oftmals bekommen die Eltern erst einige Tage vor der Einschulung eine endgültige Nachricht.

Mir war das alles zu viel Stress und zu viel Ungewissheit. Ich wollte meiner Tochter nicht erst drei Tage vorher sagen: "Ach übrigens: Du kommst auf diese Schule!" Aus dem Grund lasse ich alles so laufen wie es eben ist und sie wird auf die Schule in unserem Schulbezirk gehen. Ich denke, dass es auch für ihr Selbstbewusstsein gut ist, wenn sie den Schulweg recht schnell alleine bewältigen kann. Man muss ja auch mal daran denken, das ein Kind bei Wind und Wetter, Hitze und Kälte den ganzen Schulweg laufen muss und das 4 Jahre lang.

Außerdem ist das ganze Leben kein Wunschkonzert und manchmal sollte man Dinge einfach so nehmen wie sie sind. Ich denke, dass ein intelligentes Kind dennoch seinen Weg gehen wird. Und jede schlechte Schule hier ist allemal besser als gar keine (in Entwicklungsländern). Und außerdem finde ich das ganze Schulsystem schlecht, da macht es keinen wirklichen Unterschied, ob man einfach eine andere öffentliche Schule aussucht. Und hier ging es ja jetzt nicht um eine private Schule oder?

Beitrag von h-m - 07.02.12 - 22:54 Uhr

Zunächst kommt es darauf an, in welchem Bundesland Ihr wohnt. Wir wohnen in NRW und haben hier seit einigen Jahren freie Grundschulwahl. Meine Tochter besucht auch nicht die nächstgelegene Schule, eben weil ich eine andere für besser befunden habe. Sie wird eben gebracht und abgeholt, zusammen mit dem Nachbarmädchen, weil der Weg entsprechend weit und auch gefährlich ist (Großstadt). Aber so geht es auch vielen ihrer Schulkameraden, da sie aus unterschiedlichen Stadtteilen kommen, das ist hier nichts ungewöhnliches - meine Tochter hat auch noch nie den Wunsch geäußert, den Weg unbedingt allein zu bewältigen.

Beitrag von brausepulver - 07.02.12 - 23:06 Uhr

Hallo

meine Tochter ist nur 2 Monate jünger und muss dieses Jahr eingeschult werden (Berlin). Ich werde sie definitiv das erste Jahr bringen. Das zweite vermutlich auch noch, da wäre sie dann 6,5 Jahre. Ich glaub, bevor sie 7 ist, würde ich sie nicht alleine gehen lassen.

Die Schule im Einzugsgebiet ist quasi gegenüber (keine 5 min Fußweg). Die zweite sehr nahe Schule ist ca. 8 min Fußweg entfernt. Und trotzdem wird sie in eine Schule gehen, die 1,5 KM entfernt ist, wo sie mit Rad fahren muss oder, im Winter, mit dem Bus fahren muss. Das wäre mir nichts, so alleine #schwitz

Ich würde nie die nahe Schule vorziehen, nur weil sie näher ist. Ich hab ja auch nicht den Kindergarten nebenan vorgezogen, sondern den am anderen Ende der Stadt #rofl

Liebe Grüße

p.s. angemeldet hab ich sie im November letzten Jahres ;-)

Beitrag von zanadu01 - 08.02.12 - 08:41 Uhr

Hallo, die Beste Bildung? Die Schule die ich mir vorstelle werde ich nicht bekommen und für die Inselinternate fehlt mir das Geld. Bei uns gib es einge Kinder die zu den Schulen schon sehr lange Wege haben. Manche sind 1,5 Stunden mit dem Bus unterwegs. Ich würde da doch lieber die Schule um die Ecke nehmen.

Ich habe die Erfahrung gemacht die kochen alle nur mit Wasser.

Es gib gute Klasse, gute Lehrer und es gibt schlechte Klassen und schlechte Lehrer für dein Kind.Die kleinen Schüler brauchen doch eine gute , liebe Bezugsperson.

Ich habe Zwillinge in zwei Klassen , in der einen Klasse sind nette Kinder mit netten Eltern in der anderen Klasse sind sehr viele unangenehme Schüler mit grausigen Eltern. Trotzdem hat die Lehrein in der grausigen KLasse das Beste aus meinen Sohn herausgeholt.
Mein Sohn hat eine LRS und beim Trainning treffe ich Eltern aus vielen Schulen alle erzählen von Problemen . Stutzig gemacht hat mich das einge Kinder aus einer hochgelobten Grundschule dazugekommen sind, da hat die Lehrerin nicht einmal gemerkt das die Kinder in der dritten Klasse nicht lesen konnten.

Beitrag von erstes-huhn - 08.02.12 - 08:50 Uhr

Schau dir beide Schulen an. Sprich mit den Lehrerinnen, dazu überlegst du dir Fragen zu Themen, die dir wichtig sind. Frag an beiden Schulen das gleiche. Wenn es um Leistung geht ist es sicherlich interresant zu wissen wieviele Schüler der Schulen eine Quali für das Gymnasium schaffen (in der Realtion zu den Schülerzahlen). Wobei mir da auch andere Sachen wichtig wären, z.B. pädagogische Ausrichtung, Zusammenarbeit mit den Eltern, Angebote auserhalb des Unterrichts wie Klasse 2000, Betreuung etc.

Dann würde ich die Schule nehmen, die dir am besten gefallen hat, damit Du dein Kind jeden Morgen mit guten Gewissen in die Schule schicken kannst.

Das mit dem Strassenverkehr, ist sicherlich nicht ungefährlich, aber das kann man üben und dann klappt das auch.

Noch so: Meine Kinder waren/sind in einem Kindergarten, der einen echt schlechten Ruf hat und alle Mütter fragen mich, wie ICH meine Kinder DA hinschicken kann. Ich bin aber sehr zufrieden mit dem Kindergarten, da stimmt alles, die Betreuung, die pädagogische Kompetenz, die Flexibilität und die anderen wichtigen Dinge. Ich kann nicht verstehn woher dieser Ruf kommt.