Hey,
Meine maus ist jetzt knapp drei Monate alt. Nun wurde ich ab April gerne wieder arbeiten. Wäre auch nur vier std am Tag und sie würde in die kita gehen. Nun ist der Streit entbrannt in meiner Familie dass es zu früh ist und ich sie dadurch vernachlassige und sie den Bezug zu mir verliert. Also ich liebe mein Kind von Herzen aber mir fällt die decke auf den kopf und iwi kann ich nix schlimmes dran finden tgl vier stunden arbeiten zu gehen.
Was meint ihr?
LG mini
wieder arbeiten...
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Beitrag von minimaus87 - 07.02.12 - 22:43 Uhr
Beitrag von jo-hanna- - 07.02.12 - 22:52 Uhr
Hi!
Zufriedene Kinder brauchen zufriedene Eltern!!!
Du musst auf dein Bauchgefühl hören und dann entscheiden!!
Kein anderer muss deine Entscheidung verstehen oder gutheißen.
ABER
ein Kind wird nicht gerne in die Kita gehen, wenn es spürt Mama hat auch keine Lust zu arbeiten!
ein Kind wird keine gute Bindung zur Mama aufbauen, wenn es das Gefühl hat, ich reiche meiner Mama nicht; sie ist nicht genug gefordert!
eine Mama wird nicht geduldig sein, wenn sie mit ihrer Situation unzufrieden ist!
....
Viel Glück!
LG
Johanna
(Mama, die noch nicht arbeiten möchte!
Erzieherin, die schon einige kleine Kinder erlebt hat, denen der Kita-Alltag gut getan hat!
)
Beitrag von sonlatinos - 07.02.12 - 22:55 Uhr
Hallo,
ist jetzt wirklich nur meine Meinung:
Deine Maus ist 3 Monate, jetzt beginnt bei ihr das "interessante" langsam kennenzulernen.
Dich noch mehr. Wenn Du im April arbeiten gehst, fängt sie mit Krabbeln, Sitzen, Hochziehen etc.. an. Das sind Erfahrungen, wenn ich die verpasse bei meiner Maus, mich sehr traurig machen würden.
Gibts für dich mit Baby nichts interessantes was du machen kannst. Ihr zwei alleine oder mit lieben Freunden. Einfach die Kennlernzeit gemeinsam zu genießen und erforschen.
Wenn es wegen Finanzieller hinsicht ist, dann muß man sicher damit auch umgehen lernen.
Aber wenn du es nicht mußt, wäre doch die Zeit mit Deiner Maus zu genießen ein unbezahlbares Gut, oder ?
Versteh mich bitte nicht falsch
, Lg Sonlatinos
Beitrag von sloujetr - 07.02.12 - 22:56 Uhr
Hallo,
Du mußt entscheiden. Und wenn es für Dich die richtige Entscheidung ist, hast Du ein besseres Gefühl und bist entspannter - gut für das Kind.
Wäre eine Tagesmutter nicht besser für Dein Kleines? In der Kita sehen oft die größeren Kinder Babies als lebende Puppen an oder möchten sich gern darum kümmern. Das könnte zu viel werden. Zudem ist eine Kita im Gegensatz zu einer Tagesmutter recht laut.
LG
Sonja
Beitrag von chriszx9r - 07.02.12 - 23:00 Uhr
Hier in den Niederlanden gibt es nur 10-12 Wochen Mutterschutz nach der Geburt ( abhängig wie lange man vor der Geburt noch gearbeitet hat) Also d.h. dass die meisten Mütter wieder arbeiten gehen wenn das Kind knapp 4 Monate alt ist.
Ich habe mich sehr schwer getan. Durch einen super Chef konnte ich noch etwas unbezahlten Urlaub nehmen, sodass ich dann wieder arbeiten ging als sie 6 Monate alt war.
Trotzdem bekam ich auch von meinen Eltern und Schwiegerelten kommentare, wieso wir ein Kind in die Welt setzen um es dann in die Fremdbetreuung zu geben.
Was ich eigentlich sagen will ist, dass Deutschland eines der wenigen Länder ist, wo man min. 1 Jahr fast sein Gehalt weiter bekommt ( 30% einbußen? Aber hört sich für uns traumhaft an,gibt es hier nämlich nicht) Kaum ein anderes Land auf der Welt hat das, und das bedeutet nicht, dass die Mütter der anderen Länder ihre Kinder vernachlässigen!
Es ist dein Kind, und du wirst wahrscheinlich die restliche Zeit, die du am Tag mit deinem Kind verbringst noch intensiver erfahren und geniessen.
Lass dich nicht unterkriegen! Wenn du dich gut dabei fühlst ... mach es.
Viel Kraft.
Liebe Grüsse
Chris
Beitrag von jules22 - 08.02.12 - 11:09 Uhr
Hallo,
danke für diesen Beitrag, das musste auch mal gesagt werden. Überall auf der Welt müssen Mütter so wieder arbeiten gehen wie du. Wir haben es hier echt gut was das angeht.
Und ich finde es furchtbar den Muttis einzureden, dass sie eine schlechte Mutter sind nur weil sie wieder arbeiten gehen. Damit wären Milliiarden Mütter auf der Welt schlecht.
Hier in Deutschland hat man die Wahl. Also soll sie auch jedem gelassen werden.
LG von der Julia mit Selina 3 und Leon 16 Monate (die beide mit einem Jahr in die Krippe kamen)
Beitrag von bine3002 - 07.02.12 - 23:07 Uhr
Ich hätte mir nie im Leben vorstellen können, diese tolle Zeit zu verpassen: Das erste Krabbeln, Hochziehen, Laufen, die ersten Worte. Wenn Du jetzt arbeiten gehst, besteht die Möglichkeit das alles zu verpassen. Irgendeine Erzieherin oder Tagesmutter wird dir davon erzählen. Ja sicher, das Kind wird wieder krabbeln, sich wieder hochziehen, laufen und sprechen, aber es ist nicht dasselbe wie dieses allererste Mal. Noch heute bin ich stolz und glücklich, Babys und kleine Kinder bei solchen Premieren erleben zu dürfen, selbst wenn es nicht meine eigenen Kinder sind. Neulich war es die Tochter einer Freundin, die das erste Mal aufgestanden ist. Dieser Glanz in den Augen des Kindes... das war so schön und hat die Erinnerung geweckt an mein eigenes Kind! Genug geschwärmt...
Ich kann mir nicht vorstellen, was einen so dringend zur Arbeit treibt, wenn man ein Baby hat (außer das Geld natürlich, wenn man es dringend braucht). Vielleicht habe ich die falsche Arbeit, mag sein. Glaube ich aber nicht, denn meine Arbeit macht mir Spaß. Diese Erlebnisse mit meinem Kind sind aber einmalig und durch keine noch so tolle Arbeit auf der Welt zu ersetzen.
Außerdem hat mein Kind so dermaßen schlecht geschlafen, dass ich nach einem Jahr praktisch gar nicht arbeitsfähig war. Aber das ist eine andere Geschichte....
Es tut mir leid, wenn das nicht die Antwort ist, die Du hören wolltest, aber es ist die Wahrheit... MEINE Wahrheit. Und bitte verstehe das nicht falsch. Ich verurteile keine Mutter, die arbeiten geht, auch wenn es finanziell nicht nötig ist. Dem Kind wird es trotzdem gut gehen, ich gehe ja mal davon aus, dass Du die Kita mit Bedacht auswählst. Ich respektiere solche Entscheidungen. Nur verstehen kann ich sie einfach nicht.
Beitrag von dentatus77 - 07.02.12 - 23:17 Uhr
Hallo!
Erst einmal stimme ich Johanna zu: Nur zufriedene Mütter haben zufriedene Kinder.
Davon ganz abgesehen: Meine Tochter habe ich mit 3mon an 2 Tagen in der Woche zur Tagesmutter gegeben, bei meinem Sohn wird es genauso laufen (wir machen gerade die Eingewöhnung). An einem Tag betreut der Papa die Beiden.
Aber obwohl meine Tochter so insgesamt 3 Bezugspersonen hat, hat sie von jeher eine super Bindung zu mir gehabt. Und ich würde sagen, an mir hängt sie am meisten. Sie ging die meiste Zeit morgens gerne zur Tagesmutter, hat sich aber genauso gefreut, wenn ich sie abends wieder abgeholt hat. Und davon abgesehen hat meine Tochter enorm von der frühen Betreuung und dem frühen Kontakt zu anderen Kindern profitiert. Sie war gleichaltrigen Kinder immer und in jeder Hinsicht in der Entwicklung vorraus. Und mein Sohn scheint jetzt schon genauso zu profitieren. Er liegt bei der Tagesmutter im Laufgitter, die anderen Kinder spielen und schauen natürlich auch immer mal wieder nach ihm. Sobald der Kleine (er ist jetzt 2mon. alt) die anderen Kinder sieht, ist er zufrieden und lacht sogar. Wenn die anderen Kinder sich von ihm abwenden, weint er. Ich find das toll und bin gespannt, wie es so weiter geht. Ob er genauso früh wie seine Schwester läuft und spricht?
Also ich kann dir nur raten: hör auf dein Gefühl, such dir ne Betreuungseinrichtung, der du vertraust, dann kann dein Kind nur profitieren.
Liebe Grüße!
Beitrag von haruka80 - 07.02.12 - 23:33 Uhr
Hallo,
hör bitte auf dein Bauchgefühl was das betrifft.
Ich bin jemand, der sowas nicht nachvollziehen kann, mir wäre es zu früh.
Dennoch arbeite ich auch 6 Mo nach der Geburt bereits wieder.
Allerdings: ich arbeite 3 Std in der Woche- 2 Tage a 1,5 Std.
Warum? Weil ich die tolle Chance habe an der KiTa meines (großen)Sohnes in meinem JOb langsam einzusteigen und ab Mitte 2013 auf 10 Std die Woche zu erhöhen-dann ist der Kleine 2 und wird in die kITa kommen.
Ich freue mich darauf, was zu tun, ich hab immer irgendwie was gemacht und wenns 1x im Monat ne Weiterbildung für 3-4 Tage im Monat war (zumindest die letzten 1,5 Jahre lang).
Wenn du dich damit gut fühlst, ist das doch ok! In der KiTa wo ich arbeite, nehmen die ab 5 Monaten auf. Fand ich sehr heftig, als ich das das 1. Mal gesehen habe, aberich bin auch einfach jemand, der KiTa unter 1,5-2 Jahren nicht so prickelnd findet. Das ist ne reine Einstellungssache, ich würde mich dabei überhaupt nicht gut fühlen, du bist da anders und wenn du dich gut damit fühlst, dann ist es so.
Mir is tübrigens nie die Decke auf den Kopf gefallen, ich war täglich mit meinem Sohn unterwegs und fand das total interessant und anregend. Vielleicht hast du dich auch einfach nicht erkundigt, was für tolle Sachen es gibt mit Baby?
Bei meinem 1. wußte ich gar nicht, was für tolle Sachen man machen kann, wieviel man unterwegs sein kann und wie toll das alles ist.
Hör auf dein Herz
Beitrag von julimond28 - 07.02.12 - 23:41 Uhr
Kurz und kanpp:
Ich finde es zu früh!!
lg
Beitrag von apyllon - 08.02.12 - 08:21 Uhr
Hallo,
hör auf deinen Bauch!
Ich finde es sehr wichtig, als Mutter, als Ehefrau und als eine selbstständige Frau im Einklang mit sich selbst zu sein. Denn wenn man das nicht ist, dann leidet die Beziehung... sowohl zum Kind als auch zum Partner!
Zudem will die TE nur 4 Stunden am Tag arbeiten gehen. Ich denke, wenn die Mutter zufrieden und glücklich ist dann profitiert das Kind viel mehr davon.
LG, Apyllon
Beitrag von .ita. - 08.02.12 - 09:08 Uhr
Nein, da ist nichts schlimmes dran. Ich habe drei Kinder und hab bei allen dreien früh zu arbeiten begonnen (zwischen dem vierten und siebten Monat des Kindes). Alles drei bei einer Tagesmutter, wobei eine Krippe sicher genauso gut ist.
Ich habe alles Wichtige meiner Kinder erlebt, sie lieben mich heiß und innig (und ich sie)
, ich verbringe sehr viel Zeit mit ihnen und sie nerven mich fast nie (was sie schon tun würden, wenn ich immer auf ihnen picken würde).
Und ganz ehrlich - würdest du mit deinem Partner Tag und Nacht verbringen wollen? Oder deiner Mutter? Ich nicht. Und meine Kinder auch nicht mit mir.
Aer das ist ja auch eine sehr österreichisch/deutsche Diskussion. In Frankreich oder der Schweiz hätte niemand das Gefühl, das eigene Kind zu vernachlässigen, wenn sie mit drei Monaten in die Creche kommen. Und die Kinder dort sind auch alle recht gut entwickelt (kein Hospitalismus
).
Ich kann dir raten, mach es, ich habs nie bereut.
Beitrag von prinzesschen29 - 08.02.12 - 09:25 Uhr
Hallo,
ich persönlich finde es auch viel zu früh
. Die Zeit mit deiner kleinen bekommst du nie wieder. Natürlich mußt du es entscheiden und wenn es finaziell nicht anders geht ist es sicher die einzige Lösung. Aber nur weil dir die Decke auf den Kopf fällt?
Sorry, aber ich hatte nie Langeweile, noch ist mir die Decke auf den Kopf gefallen und ich hab nicht tausend Kurse besucht. Wir haben "nur" Babyschwimmen gemacht, sind viel spazieren gegangen und haben gespielt. Und es war einfach toll zu sehen wie er sich entwickelt. Das verpasst du alles, also überlege es dir gut 
Lg Annika
Beitrag von pinklady666 - 08.02.12 - 09:49 Uhr
Hallo
Nein, ich finde es nicht zu früh.
Ich bin Französin und für uns ist es ganz normal früh wieder in den Job einzusteigen und die Kinder in der Krippe fremdbetreuen zu lassen.
Bei 4 Stunden wirst du auch nicht das erste Krabbeln o. ä. verpassen.
Ich bin Krippefachkraft und kann dir versichern, dass es meist so ist, dass die Eltern morgens freidestrahlend kommen und erzählen, dass das Kind nun krabbelt, steht etc.
Ich selbst wollte auch wieder beginnen, als der Kleine 3 Monate alt war. Er hätte mitkommen können, wäre aber in ein anderes Zimmer gekommen. Leider gingen die Vorstellungen von mir und der Einrichtung sehr weit auseinander (kein Laufstall - Baby auf den Boden zwischen alle anderen Kinder legen - absolutes Nogo wegen der Unfallgefahr; keine Ausstattung für Säuglinge angefangen vom fehlenden Kiwa mit Liegeposition, den ich hätte stellen müssen bis hin zum fehlen einer Teage und jemandem der bereit gewesen wäre das Kind in die Trage zu nehmen; etc.) und mein alter Arbeitgeber nimmt mich erst wieder wenn ich kirchlich verheiratet bin 
Wenn du dich mit dieser Entscheidung gut fühlst, dann mach es und lass dir kein schlechtes Gewissen einreden!
Liebe Grüße
Bianca
Beitrag von pebbelz - 08.02.12 - 09:53 Uhr
Es sind deine Kinder und du entscheidest!Wenn du dich nicht gut fühlst dann merken deine Kinder das auch. Alle Parteien müssen sich gut fühlen
Ich arbeite in einer Krabbelgruppe und habe vorher es nie gut gefunden, wenn man Kinder so früh ab gibt. Aber seid ich da arbeite, ist das nicht mehr so, weil ich einfach sehe wie gut den Kindern das tut! Sie gehen in den Kiga und sind viel selbstbewusster. Und einige sind auch schon viel weiter als manch anderes Kind in dem Alter. Und die Kinder lieben ihre Eltern trotzdem abgöttisch!!!
Ich muss aus finanziellen Gründen, im Oktober wieder arbeiten gehen. Ab späten Sommer hab ich mein Kind in Krabbelstuben angemeldet. Natürlich bestens ausgesucht^^ Ich bin in einer Stillgruppe..Was meinst du wie doof mich manche(sogar die Hebamme!) angeguckt haben, weil mein Kind in die Krabbelstube soll
Die Leute sollen sich die Einrichtungen heut zu Tage erstmal anschauen, bevor sie so hinterwäldlich reagieren. Wir haben halt leider keine Oma oder keinen Opa hier. Sonst würde es auch anders gehen. Naja, ich muss eh erstmal abwarten ob wir einen Platz bekommen...
Überleg du, was das beste für euch alle ist. Dann entscheide du dich!
lg pebbelz
Beitrag von dodo0405 - 08.02.12 - 10:00 Uhr
Ich kann dir nur meine Erfahrungen schildern
Ich bin 3 Wochen nach Geburt meiner Tochter wieder arbeiten gegangen und zwar dann auch ziemlich schnell nahezu vollzeit (selbständig).
Ich habe nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben. Auch meiner Tochter (5) hat nie wirklich etwas gefehlt. Was aber auch daran liegt dass ich mich in der Arbeit stets wohl gefühlt habe und meine Tochter das wohl gespürt hat
Bei 4 Stunden am Tag "versäumst" du nichts. Und dein Kind wird dich auch immer als Mama erkennen...
Beitrag von angiemaus80 - 08.02.12 - 10:31 Uhr
also ich kann dich gut verstehn. ich liebe meine tochter auch über alles, aber mir ist sowas von die deke auf den kopf gefallen. ich habe diese spielplatz-freundschaften so satt gehabt. man redet über nix anderes als kinder, weil man wirklich nix anderes mehr erlebt.
wenn ich immer lese, du verpasst das und das und das, kann ich echt nur mit dem kopf schütteln. du bist keine jahre weg, sondern nur 4 stunden. papa arbeitet auch und keiner sagt, ohje der verpasst alles und baut keine gute bindung zum kind auf.
als meine tochter sich z.b. das erste mal drehte, war ich nicht im zimmer, hab ich also auch verpasst. 
pauline ist jetzt fast 2 und ein sehr zufriedenes und glückliches kind. ich bin eine glückliche und zufriedene arbeitende mami. sie bringt so viel tolle sachen aus dem kiga mit und geht ausgesprochen gern dort hin.
hör auf deinen bauch!!! ![]()
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Beitrag von mausmitmaus - 08.02.12 - 10:44 Uhr
Hallo mini,
ich kann Deine Familie sehr gut verstehen.
Mit einem so kleinen Kind jeden Tag mehrere Stunden zu arbeiten finde ich zu viel!
Gibt es keine andere Lösung?
Kannst Du nicht nur einen Tag in der Woche z. B. gehen und jemand von Deiner Familie nimmt in dieser Zeit Dein Kind?
Ich kann ja Mütter verstehen, die nach drei Jahren wieder in Teilzeit arbeiten gehen. Aber das ein so kleines Kind so viel schon ohne Mutter auskommen soll finde ich unverantwortlich.
Wenn es jetzt wegen dem Geld wäre, aber das scheint es ja bei Dir nicht zu sein.
liebe Grüße
Gabi
Beitrag von minimaus87 - 08.02.12 - 11:23 Uhr
Danke für Eure Meinungen!
Ich habe gestern nochmal ausgiebieg mit meinem Schatz darüber gesprochen. Natürlich spielt das liebe Geld auch eine grosse Rolle, aber wir sind nun zu dem Entschluss gekommen, dass ich wie geplant erst zum Oktober / November wieder Anfange, wenn die Kleine ein Jahr wird. Der Chef, wo ich dann anfange versteht uns da auch und lässt mir diese Freiheit. Ich würde zu erste auch relativ wenig verdienen und so hätten wir nun Einbusse wenn ich anfangen würde. Ich habe mir nun ein Babyschwimmkurs rausgesucht.
Natürlich unternehme ich viel mit meinem kleinen Schatz und sie wird mir sicher nicht langweilig, aber trotzdem fühle ich mich nicht so gut dabei. Meine Familie wohnt etwas weiter weg von mir, so kann ich sie nicht einfach mal dahingeben, wenn ich arbeiten gehen würde. Von daher bräuchte sie einen Kitaplatz. Da ich selber eine Ausbildung im Sozialenbereich gemacht habe weiss ich,dass es für und wieder gibt. Trotzdem bin ich sehr sehr dankbar für Eure Meinungen und kann jede Einzelne davon nachvollziehen.
Finanziell werde ich nun sehen, dass ich evtl ein paar Stunden am Tag ein Tageskind aufnehmen werde. So hat die kleine zumindest ein Kind um sich und wir stehen finanziell ein wenig besser da und ich helfe auch noch.
Ich freue mich auf viele weitere interessante Gespräche.
Lieben Gruss
Mini
Beitrag von lacky06 - 08.02.12 - 11:57 Uhr
Hallo,
wenn es um das Finazielle geht, dann musst du wohl. Aber, wenn es nicht so ist, würde ich wenigstens 1 Jahr zu Hause bleiben. Mein Sohn ist 6 Jahre, damals war ich der Hautp- bzw. Alleinverdiener, da hat mein Mann 2 Jahre Babyurlaub genommen. Und Jetzt ist es genau umgedreht. Ich genieße die Zeit jetzt mit unsere Kleinen und mein Großer unterstützt mich und das ist noch schöner. Aber ich war damals etwas neidisch auf meinen Mann. Er hat alles mitbekommen und ich habe im 3 Schichtsystem gearbeitet. Jetzt gehts ihm genauso wie mir damals. Überlege. Wenns nicht sein muss, nein, ansonsten, geht halt nicht anderes.
Liebe grüße claudi mit Max 6 Jahre und Susan 7 Wochen und 5 Tage
Beitrag von marienkaefer1985 - 08.02.12 - 13:26 Uhr
Also ICH persönlich finde es auch viel zu früh. Aber das heißt ja nicht, dass es für EUCH nicht gut sein kann 
Ich bin nun gute 8 Monate zu Hause und meine Arbeit fehlt mir noch gar nicht. Und ich muss auch erst in 8 Monaten wieder anfangen zu arbeiten und wenn ich jetzt daran denke, würde ich es am liebsten noch weit wegschieben. Nicht, weil ich nicht gerne arbeiten gehen möchte, ich liebe meinen Job, aber ich liebe genauso mein Kind und ich finde es toll, jeden Tag neues mit ihm zu erleben.
Andererseits könnte ich mir auch nicht vorstellen, 3 Jahre zu Hause zu bleiben. Da würde mir wirklich langweilig werden.
Ich habe nun eine Tagesmutter ab August, Eingewöhnung ab Juli, dann ist er 11 Monate alt. Arbeiten werde ich erst ab Oktober wieder, trotzdem soll er ab August 2 Mal die Woche für je 4 Std. zur Tagesmutter gehen, einfach weil ICH dann auch mal wieder etwas Freiraum für mich habe.
Ich denke, das wird uns beiden gut tun.
