frage an die Homöopathenmamas hier ;-)

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Beitrag von beth22 - 08.02.12 - 09:11 Uhr

Ben (4,5 J.) hat heute morgen erbrochen.

Er kam runter war ganz blass und meinte nur "Mama ich muß kotzern". Wir sind dann ins Bad gegangen und er hat sich dort übergeben
habe hier zu Hause nur Nux Vomica D12 gehabt und es auch gleich gegeben.

leider ke´nnt sich mein Kinderarzt nicht mit Homöopathie aus und einen Homöopathen haben wir nicht hier in der nähe (müßte fast 2 Stunden fahren)

Ich könnte noch was bestellen in der Apotheke, das wäre dann ca. 14 Uhr hier.

gebt ihr sonst noch was oder ist Nux Vomica schon das "richtige" Mittel?

bis jetzt hat er "nur" erbrochen und klagt über Bauchweh.
Er liegt auch jetzt im Bett und möchte nur seine Ruhe haben. hat keinen hunger und auch keinen Durst (steht aber alles bereit für ihn)

LG
Sandra mit Max (10 J.), Ben (4,5 J.) und Lea (2 J.)

Beitrag von meandco - 08.02.12 - 09:17 Uhr

#kratz

also nur bauchweh und brechen nehm ich normalerweise schwedenbitter. ein paar tropfen (3-4) auf nen würfelzucker und gut ist (entweder geht er sich sofort noch mal übergeben oder das wars).

ansonsten kannst du noch bryonnia versuchen - das hab ich meiner tochter mal auf anraten eines homöopathen gegeben als sie nur ncoh gebrochen hat und da hing wie ein ausgewrungener waschlappen wenn sie nicht grad überm wc hing ... hat prima geholfen #pro

lg

Beitrag von beth22 - 08.02.12 - 09:25 Uhr

Danke, werd ich gleich mal in der Apotheke anrufen, braucht man ja immer mal #schmoll , das geht jetzt bestimmt wieder durch die ganze Familie :-(

Vielen Dank nochmal

Beitrag von knipke - 08.02.12 - 09:23 Uhr

Hallo mit Nux Vomica hast du auf jedenfalls erstmal alles richtig gemacht und wenn es anschlägt würd ich es erstmal weiter geben. Lg

Beitrag von beth22 - 08.02.12 - 09:26 Uhr

Danke, werd ich machen, bis jetzt hat er auch nicht mehr erbrochen, er klagt jetzt über Bauchweh.

Beitrag von sloujetr - 08.02.12 - 11:02 Uhr

Hallo,

warum gehst Du nicht zum Arzt, wenn er weiterhin erbrechen sollte? Nux vomica ist eine Brechnuß, die FÜR Erbrechen eingesetzt werden. Wenn Du Dich verbrannt hast, nimmst Du dann heißes oder kaltes Wasser zum Abkühlen? Es ist wissenschaftlicher Unsinn, daß Mittel gegen die Symptome helfen, die sie sonst hervorrufen.
Gib Deinem Kind lieber Tee und Zwieback und geh zum Arzt, wenn er weiterhin erbricht.

LG
Sonja

Beitrag von beth22 - 08.02.12 - 11:08 Uhr

wenn du nichts ordentliches zu sagen hast laß es lieber :-[

Tee und Zwieback bekommt er schon und Nux vomica hat anscheinend geholfen, er hat nicht mehr erbrochen und läuft seit 10 Minuten hier schonwieder umher.

Beitrag von sloujetr - 08.02.12 - 11:53 Uhr

"wenn du nichts ordentliches zu sagen hast laß es lieber :-["

Doch, habe ich, nämlich daß der Ansatz der Homöpathie wissenschaftlich nicht erwiesen ist und falsch.
Auch ohne Nux vomica kann sich Erbrechen bei Kinder bessern.

Beitrag von beth22 - 08.02.12 - 12:41 Uhr

Ich habe nicht danach gefragt ob homöopathie erwiesen ist oder nicht!, sondern was anderes #augen

und wenn es deiner Meinung eh nix bringt, weshalb regst du dich so auf #augen

Ich mach nicht alles mit homöopathisch, aber einiges. und, wer heilt hat recht!

Lieber geb ich meinen Kindern ein paar Kügelchen als wie früher jeden Monat mindestens 1x Antibiotika.
Leider habe ich hier keinen Homöopathen in der Nähe (müßte 2 Stunden fahren), sonst würde ich dort hingehen.

auch für meine Kreuzschmerzen, wo ich früher immer gespritzt wurde von meinem Arzt nehme ich die entsprechenden Globuli und brauchte seither keine Spritzen mehr. meine Chefin und meine Patienten danken es mir, weil ich dadurch nicht mehr Ausfalle auf Arbeit (Krankenschwester)

Aber jedem das seine.

LG
Sandra

Beitrag von sloujetr - 08.02.12 - 15:19 Uhr

Ja, Gymnastik hilft auch. Bei Kreuzschmerzen sind nicht immer Spritzen vonnöten. Es kann an der falschen Haltung liegen, an falsche Bewegungsweisen usw.

LG
Sonja

Beitrag von beth22 - 08.02.12 - 15:41 Uhr

na da hat aber einer die Weisheit mit Löffeln gefressen #augen

Hätte, wäre,wenn,... is aber nicht #klatsch Ich weiß was mir hilft und dabei bleib ich. Wer heilt hat recht und das ist in manchen Fällen die Homöopathie (nicht alles, aber viel)

Und jetzt laß den quatsch hier so viel Unruhe reinzubringen, denn DAS war nicht meine Frage!!! :-[ Und jeder kann selbst entscheiden WIE er seine Krankheiten/Gebrechen "heilen" möchte.

LG
Sandra

Beitrag von beth22 - 08.02.12 - 13:02 Uhr

Und weil die Homöopathie so falsch ist und nix bringt nehmen es jetzt manche Krankenkassen wieder ins Programm mit auf #augen , genau so ist es richtig #pro , kostet ja eh alles schon so viel, dann nehmen wir sowas auch noch mit auf in unseren Leistungen #augen

Beitrag von sloujetr - 08.02.12 - 15:20 Uhr

Die Krankenkassen haben Konkurrenz, denn die Beiträge sind überall gleich, aber der Leistungskatalog nicht. Also versucht man Kunden mit mehr Leistung zu gewinnen.

Beitrag von nana141080 - 08.02.12 - 13:28 Uhr

"wenn du nichts ordentliches zu sagen hast laß es lieber :-["

Doch, habe ich, nämlich daß der Ansatz der Homöpathie wissenschaftlich nicht erwiesen ist und falsch.
Auch ohne Nux vomica kann sich Erbrechen bei Kinder bessern. "

Wieso machst du die TE so von der Seite an? Wenn DU nichts von der HP hälst, ok, aber dann tön doch nicht hier rum! Halt die Finger still wenn du nichts zu der Frage sagen kannst die die TE eigentlich hatte! Hauptsache erstmal irgendwas gegen die HP schreiben, ne!#augen

Ich geh im übrigen bei normalen erbrechen und durchfall bestimmt nciht zum Kinderarzt! Was soll ich da? Das gesundheitssystem noch mehr belasten für etwas was der Doc auch nicht anders machen kann als ich?

@TE: Nux Vomica ist gut wenn es anschlägt. Ansonsten schonen und viel trinken.
Alles Gute.

Beitrag von sloujetr - 08.02.12 - 15:22 Uhr

"Ich geh im übrigen bei normalen erbrechen und durchfall bestimmt nciht zum Kinderarzt! Was soll ich da? Das gesundheitssystem noch mehr belasten für etwas was der Doc auch nicht anders machen kann als ich?"

Brauchst Du auch nicht. Das Gesundheitsystem belasten? Also, lieber gehe ich mit einem kranken Kind, wo ich mir unsicher bin, einmal zu viel zum Arzt als zu wenig. Seit wann denken Eltern an die Belastung des Systems, wenn die Kinder krank sind?
Ich finde es grenzwertig, wenn Eltern stundenlang im Forum hocken und nachfragen, ob sie mit dem Kind zum Arzt gehen soll.

Beitrag von beth22 - 08.02.12 - 16:26 Uhr

Warum sprichst du mal so und so?

In einem anderen Beitrag hieß es "Ach komm, gräm Dich nicht. Du mußt selbst entscheiden, wie und was Du mit Deinem Kind machst und dazu stehen, so lange es dem Kind nicht schadet."

Is das bei je nach Stimmungslage? Oder mußt du heute grad irgendeinen Frust ablassen?

#klatsch#klatsch#klatsch#kratz#kratz#kratz

Beitrag von sloujetr - 09.02.12 - 13:11 Uhr

Ganz einfach: Wenn ein Kind krank ist, frage ich mich nicht als Mutter, ob ich das System belaste, sondern ob ich mit dem Kind zum Arzt gehe oder nicht.
Ich denke, wenn ich nicht falsch liege, daß der zitierte Satz von Dir auf einen anderen Sachverhalt bezieht, oder?

Beitrag von polarsternchen - 08.02.12 - 14:29 Uhr

Hallo,

schön, dass es ihm wieder besser geht! Ich würde Dir auch (wie schon in einer anderen Antwort erwähnt!) Okoubaka D3 Globuli und zusätzlich noch China D3 empfehlen, aber nur, wenn es ihm halt nicht besser gehen würde, was ja zum Glück nicht der Fall ist :-) !
Weiterhin gute Besserung!

polarsternchen

Beitrag von sonnenschein211104 - 08.02.12 - 11:50 Uhr

Genau das ist das Prinzip der Homöopathie!!!!!

Und bei Verbrennungen nimmst du bitte kein kaltes!!!! Wasser sonder lauwarmes!

Beitrag von sloujetr - 08.02.12 - 11:54 Uhr

"
Die Homöopathie wurde vor etwa 200 Jahren von Samuel Hahnemann eingeführt in dem Bemühen, die Nebenwirkungen der damals verwendeten Medikamente ("Drastika") zu beseitigen. Er erfand eine neue Lehre, die er auf seine Beobachtungen stützte. Seine Lehre beinhaltet zwei wesentliche Lehrsätze. Erstens: Krankheiten werden durch Medikamente geheilt, die ähnliche Symptome hervorrufen wie die Krankheit selbst. Und zweitens: Die Wirkung der Medikamente wird durch Verdünnen (Hahnemann nannte das "Potenzieren") verstärkt. In der Tat ist die Homöopathie nebenwirkungsfrei. Sie ist allerdings auch wirkungsfrei!

Das Prinzip der Ähnlichkeit ist bereits im Ansatz falsch. Zunächst muss man wissen, dass Ähnlichkeiten in unserem Kopf entstehen. Ähnlichkeit hat etwas mit Mustererkennung zu tun. Und Mustererkennung hat etwas mit unserem Kopf, mit unserer Fantasie, Erfahrung, Biographie etc. zu tun. Ein bekanntes Beispiel ist der "Rorschach-Test": Ein völlig irregulärer Tintenklecks wird von jeder Versuchsperson anders interpretiert. Jede Versuchsperson sieht Ähnlichkeiten mit ihr vertrauten Bildern. Diese Ähnlichkeiten sind aber nicht objektiv vorhanden, sie werden "hineininterpretiert".
Ähnlichkeiten sind außerdem davon abhängig, wie genau meine Beobachtung, meine Untersuchung ist. Und die Untersuchungsmethoden sind wiederum von meinen Kenntnissen abhängig. Auch hierfür ein Beispiel zur Verdeutlichung: schaue ich als Nicht-Pilot in eine Flugzeugkanzel, dann sehe ich eine Reihe von ähnlichen Instrumenten - alle rund, alle mit Zifferblatt, alle mit Zeiger. Ein Pilot sieht die Unterschiede: ein Instrument ist der Höhenmesser, das andere der Geschwindigkeitsmesser, wieder ein anderes der Kompass. Ähnlichkeiten zwischen verschiedenen Objekten bedeuten demnach erst einmal gar nichts. Und bei genauerer Beobachtung treten zunehmend Unterschiede auf. Sehe ich das Blut zweier Patienten nur mit meinem bloßen Auge, dann sehen beide Blutproben ähnlich aus: rot und dickflüssig. Schaue ich mit dem Mikroskop, dann stellt sich eventuell heraus, dass die erste Blutprobe von einem Gesunden, die zweite von einem Patienten mit Leukämie stammt. Die Ähnlichkeit ist plötzlich verschwunden.
Doch als Hahnemann lebte, gab es keine Elektronenmikroskope, keine Möglichkeit der chemischen Untersuchungen, kein EKG, kein EEG, keine Röntgenstrahlen, keine Computertomographie, Kernspintomographie, evozierte Potentiale usw. Alle Beobachtungen Hahnemanns wurden mit den bloßen Sinnesorganen gemacht. Die Homöopathie von heute macht das noch genauso. Hahnemanns Lehre wird von ihren Anhängern wie eine Bibel verehrt - nichts darf verändert werden. Die Homöopathie ist demnach unfähig zu lernen, sie steht auf demselben Stand wie vor 200 Jahren. Es werden zwar neue "Arzneimittelbilder" erstellt - aber eben mit alten, völlig überholten und völlig untauglichen Mitteln.

Ein weiteres Argument gegen das Ähnlichkeitsprinzip ist die Tatsache, dass der Reaktionsfähigkeit unseres Körpers auf Störungen von außen offenbar Grenzen gesetzt sind. Einer Nase ist es beispielsweise völlig egal, ob sie von einem Virus, einem Allergen, einem Bakterium, einem Operateur oder einem Witzbold mit einer Feder geärgert wird: sie reagiert immer mit Naselaufen, Schleimhautschwellung, Rötung, Niesen usw. Wenn ich nur auf die Reaktion schaue, dann kann ich sowohl mit Pfeffer oder Salz als auch mit Paprika und Curry ein Arzneimittelbild erstellen, das in diesem Punkt einer Erkältung gleicht. Wie ist es bei einer Allergie? Birkenpollen führen bei einem Birkenpollenallergiker zum Niesen, Katzenhaare bei einem Katzenhaarallergiker. Das Niesen ist immer gleich. Daraus kann man aber keineswegs schließen, dass Birkenpollen und Katzenhaare irgendetwas miteinander zu tun haben. Andersherum: Wäre der homöopathische Arzneimittelprüfer ein Birkenallergiker gewesen, dann hätte er "herausgefunden", dass Birken gegen Schnupfen helfen (weil Birken ja bei ihm Schnupfen "machen"); wäre er Katzenallergiker gewesen, hätte er "herausgefunden", dass Katzen gegen Schnupfen helfen. Dem Zufall ist also Tür und Tor geöffnet. Kein Wunder, dass Hahnemanns Ur-Experiment (das mit der Chinarinde) nicht ein einziges Mal reproduziert werden konnte. Hahnemanns gesamtes Theoriegebäude hat sein Fundament in einem "fundamentalen" Irrtum. Interessiert das irgendeinen Homöopathen? Nein.

Ähnlichkeiten zwischen Arzneimittelbildern (Vergiftungserscheinungen, die von den "Arzneimitteln" hervorgerufen werden) und Krankheitserscheinungen sind also von vielen Dingen abhängig: von der Genauigkeit der Beobachtung, vom Reaktionsspektrum der Organe und von der Interpretationskunst des Homöopathen, der das Arzneimittelbild beschreibt. Dabei wird dieser sicher auch von seinem Wunschdenken beeinflusst sein. Sucht er zum Beispiel ein Arzneimittel gegen Heuschnupfen, dann wird er andere Symptome für wichtig (oder unwichtig) halten, als wenn er auf der Suche nach einem Mittel gegen Darminfekte ist. Im Übrigen ist es wegen der enormen Vielzahl an Substanzen und der nicht minder großen Vielzahl an Krankheitssymptomen statistisch hoch wahrscheinlich (eigentlich sogar sicher), dass sich Korrelationen zwischen beiden Gruppen finden lassen. Und hier "hilft" uns Menschen wieder unser psychologischer Mechanismus, selbst im völligen Chaos noch Muster "erkennen" zu können. Aber was ist diese "Erkenntnis" denn eigentlich wert?1
Aus der Ähnlichkeit (die aus naturwissenschaftlicher Sicht also beliebig ist) auf eine ursächliche Wirkung gegen eine Erkrankung zu schließen, ist in hohem Maße naiv. Die Homöopathen erinnern an Ureinwohner einer Südseeinsel: "... während des Krieges haben sie gesehen, wie Flugzeuge mit jeder Menge guter Sachen landeten; nun möchten sie natürlich, dass das gleiche wieder passiert. Also haben sie so etwas Ähnliches wie Landebahnen angelegt und neben ihnen Signalfeuer angezündet; eine Hütte aus Holz haben sie auch gebaut, und in der sitzt ein Mann, der auf dem Kopf zwei so Dinger aus Holz hat, die wie ein Kopfhörer aussehen und von denen zwei Bambusstöcke wie Antennen abstehen - das ist der Flugkontrolleur. Und jetzt warten sie darauf, dass ein Flugzeug landet. Sie machen alles richtig. Der Form nach einwandfrei. Alles sieht genauso aus wie damals. Aber es haut nicht hin. Nicht ein Flugzeug landet."2 Der Autor dieser Zeilen, Richard P. Feynman, nennt solches Verhalten "Cargo-Kult-Wissenschaft".

Was ist mit dem Prinzip der Wirkungsverstärkung durch Verdünnen? Mit Verlaub: das ist grober Unfug! Eine Substanz, die aus einer Lösung entfernt worden ist, kann nicht mehr wirken. Bei Verdünnungen von C200 bedeutet das "C", dass jede Verdünnung im Verhältnis 1:100 durchgeführt und das ganze noch 200-mal wiederholt wird. Das Ergebnis ist eine Verdünnung im Verhältnis 1:10400 (also eine 1 mit 400 Nullen). Im ganzen Universum gibt es aber "nur" 1080 Atome (eine 1 mit 80 Nullen).3 Das bedeutet, dass man diese Verdünnung nicht einmal im gesamten Universum bewerkstelligen kann. Man benötigte dazu sage und schreibe 10320 Universen, und man könnte sich am Ende glücklich schätzen, wenn die Wirkung zumindest in unserem Universum geblieben ist. Nach Ansicht der Homöopathen soll das funktionieren. Sie glauben nämlich, dass sie es schaffen können, die "Information" aus dem Molekül von diesem zu trennen und dem Lösungsmittel zuzuführen. Gerne werden hierfür Vergleiche herangezogen: Wenn man eine unbespielte und eine bespielte Videokassette wiegt, erhält man das gleiche Ergebnis, aber dennoch ist auf der einen eine Information (ein Film) und auf der anderen nicht, sagen sie. Es ist zwar richtig, dass "Information" etwas Körperloses ist, aber sie ist, wenn man sie "zugänglich" machen will, "speichern", "verarbeiten" und wieder "lesen" will, an etwas Körperliches gebunden. Wenn die Arzneiinformation das Arzneimolekül braucht, dann braucht der Film die Magnetschicht der Videokassette. Entferne ich das Molekül aus der Lösung, dann ist das so, als kratze ich die Magnetschicht vom Trägermaterial.
Nun glauben die Homöopathen aber, die Information sei zuvor auf das Lösungsmittel übergegangen und deshalb immer noch vorhanden. Wenn aber die Information nach dem "Potenzieren" im Wasser ist, ist sie dann nicht mehr im Arzneimolekül? Kann dann das Arzneimolekül ohne seine spezifische Information überhaupt noch weiter existieren? Oder ist die Information dabei vervielfältigt (kopiert) worden? Und wie geht das - kopieren? Wie das im Computer funktioniert, wissen einige. Da gibt es mehrere Speicher, Datenbusse, Controller und einen zentralen Prozessor, der alles koordiniert. Die Information muss an festen "Adressen" abgelegt werden, um sie später wiederfinden zu können. Der Kopiervorgang benötigt Energie, wie auch das "Auslesen". All das soll beim "Potenzieren" quasi ganz von allein geschehen? Als Energiequelle soll es ausreichen, wenn man die homöopathische Lösung schüttelt und fest aufstößt. Warum nimmt man kein elektrisches Rührgerät? Das würde ebenfalls die Moleküle verteilen und Energie liefern. Der Grund scheint einfach: Zu Zeiten Hahnemanns gab es noch keine Rührgeräte.

Es stellt sich überdies die Frage, wie das Lösungsmittel die Information speichern soll. Beim Speichern von Information muss sich ja irgendetwas verändern. Das Lösungsmittel kann sich aber nicht ändern, denn alle Moleküle bleiben gleich. Leider muss man feststellen, dass Wasser oder Alkohol die Information gar nicht speichern können, denn die Moleküle des Lösungsmittels sind "ununterscheidbar", das heißt, man kann keine unterschiedliche Anordnung von Wassermolekülen erkennen, man kann keine zusammengehörende Gruppe von Wassermolekülen im Umgebungswasser ausmachen. Alles ist gleich wahrscheinlich, und damit ist die Information gleich Null.
So genannte "cluster", die angeblich aus Wassermolekülen bestehen und die Arzneiinformation speichern sollen, gibt es also nicht und kann es gar nicht geben. Wie will man denn das Molekül aus der Lösung "schütteln" und die Information ungestört in der Lösung belassen? Genauso unmöglich wäre es, einen Magneten aus einer Dose mit Eisenspänen zu schütteln und dabei das ursprüngliche Arrangement der Eisenspäne ungestört zu lassen.

Häufig werden angeblich unwiderlegbare Argumente zur Erklärung der homöopathischen Wirkung herangezogen, wie zum Beispiel der "Welle-Teilchen-Dualismus" oder die "Heisenberg'sche Unschärferelation". Oft muss die Quantenphysik herhalten, denn sie ist ohnehin schwer zu verstehen. In dem physikalischen Begriff "Unschärferelation" kommt ja wohl für jeden klar erkennbar zum Ausdruck, dass es noch etwas "Unscharfes", etwas "Nicht-Erklärbares" gibt, auf das sich die Homöopathie berufen kann, könnte man meinen. Die Quantenphysik hat unsere Welt allerdings vorhersehbarer und verständlicher gemacht. Sie hat uns zum Beispiel die Atomuhr beschert. Und der Welle-Teilchen-Dualismus sowie die Heisenberg'sche Unschärferelation erklären in keinster Weise, wie man Information in einer homogenen Lösung aus nicht voneinander zu unterscheidenden Molekülen speichern kann, so gerne uns Homöopathen das weismachen möchten.
Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik erklärt vielmehr, warum ein solcher Vorgang unmöglich ist. Bei jeder Temperatur über dem absoluten Nullpunkt wirbeln die einzelnen Moleküle chaotisch und nicht verfolgbar durcheinander. Die Unordnung (die Entropie) nimmt zu - und der Informationsgehalt ab. Wie lange würde sich die Information im Lösungsmittel halten (wenn es denn jemals gelingen würde, sie dort hineinzubekommen)? Millisekunden, Mikrosekunden, Picosekunden?

Das alles kümmert Homöopathen wenig. "Ein großer Teil experimenteller Wissenschaft besteht darin, Tests zu konstruieren, die sicherstellen, dass das Ergebnis eines Experiments nicht das Ergebnis eines menschlichen oder eines Interpretationsfehlers ist. Die ‚unendliche Verdünnung' ist ein solcher Test. Wenn der beobachtete Effekt nicht verschwindet, nachdem die Verdünnung Null erreicht hat, ist das ein klarer Beweis dafür, dass der Effekt nicht durch die getestete Substanz erzielt worden ist."4 - Wenn also zum Beispiel mein Auto weiterfährt, obwohl ich die ganze Seifenlösung aus dem Scheibenwaschtank herausverdünnt habe, ist das eben gerade kein Beweis dafür, dass Seifenlösung der stärkste Treibstoff der Welt ist, weil das Auto sogar noch ohne sie fährt. Das ist vielmehr ein Beweis dafür, dass die Seifenlösung nichts mit dem Treibstoff zu tun hat. Die Homöopathie erblickt aber gerade in solchen Gedankenspielen einen "Beweis" für die hohe Wirksamkeit der Arzneimittel, wenn diese, ohne anwesend zu sein, noch wirksam sind.

Der französische Homöopath Benveniste behauptet entdeckt zu haben, dass die Information im Wasser in Form von elektromagnetischen Wellen gespeichert wird, die man mit Hilfe einer Spule um das Wasser herum sichtbar machen könne. Gemäß Benveniste könnte man die Informationen in einem Computer abspeichern und ins Internet stellen, so dass sie überall auf der Welt Wasser aktivieren können. Aber wie soll man elektromagnetische Wellen abspeichern? Sie "fliegen" mit Lichtgeschwindigkeit davon und nehmen dabei auch noch Energie mit. Kühlt sich das Arzneimittel "von allein" ab? Man sollte meinen, jeder ernsthaft mit der Materie Befasste würde merken, wie hanebüchen solche Modelle sind. Homöopathen finden daran dennoch großen Gefallen.4
Aber einen Beweis für ihre abstrusen Behauptungen haben sie noch nicht erbracht. Es ist noch nicht einmal ein Denkansatz erkennbar, wie ein solcher Beweis aussehen könnte. Die Beweislast ist natürlich von sehr grundsätzlicher Natur, denn wie wollten Homöopathen zum Beispiel nachweisen, dass ein Medikament "echt" und nicht etwa von einem "ungläubigen" Apotheker "gefälscht" worden ist (indem er einfach das Arzneifläschchen am Wasserhahn auffüllte)? Ebenso schwer dürfte einem Naturwissenschaftler der Nachweis fallen, dass Weihwasser geweiht ist.

Man fragt sich, was dieser ganze "Umweg" über die Informationsbeladung des Lösungsmittels mit Informationen aus dem Arzneimittel soll. Warum wird statt des eigentlichen Arzneimittels Wasser verabreicht, das genau die gleiche Information enthalten soll wie das Arzneimittel selbst? Um Nebenwirkungen zu verhindern? Das kann nicht sein, denn die vermeintliche Information, die übertragen wird, ist ja identisch. So müssten folglich auch die Nebenwirkungen in der homöopathischen Lösung verpackt sein - es sei denn, sie sind bei der Informationsübertragung gelöscht worden. Wenn man fest daran glaubt, könnte das Schütteln und Stoßen hierzu führen: alles, was der Homöopath gut findet, kopiert sich beim Schütteln und Stoßen ins Wasser, und alles, was er schlecht findet, bleibt freiwillig draußen.

Physikalisch und chemisch gesehen ist übrigens völlig klar, dass wirkstofffreie Lösungen keine spezifischen Wirkungen haben können. Eine Wechselwirkung zwischen einer Arznei und dem Organismus des Patienten ist immer körperlicher Art. Wenn das Arzneimolekül entfernt ist, fällt jegliche Wechselwirkung zwischen Arzneimolekül und dem Körper des Patienten aus. Lediglich seelische Wirkungen können noch übrig bleiben - man spricht in diesem Zusammenhang vom Placeboeffekt. Der ist nicht an die Anwesenheit des Arzneimittels gebunden. Homöopathen mögen es aber nicht, dass die ihren Arzneimitteln zugeschriebenen Wirkungen als Placebo bezeichnet werden.
Die Homöopathie hat stattdessen eine eigene Fachsprache geschaffen - mit Begriffen, die in der naturwissenschaftlichen Welt nicht vorkommen oder dort völlig anders verstanden werden. Fragen Sie beispielsweise einen Mathematiker, was er unter "Potenzieren" versteht. Die Krankheitslehre der Homöopathie entfernt sich mit jedem neuen Tag ein Stückchen weiter von der naturwissenschaftlich fundierten Medizin. Sie hantiert mit Begriffen wie "Psora", "Miasma" und "Lebenskraft", die niemand so genau erklären kann. Besonders populär ist der Begriff "Ganzheitlichkeit". Er gibt vor, den Patienten als "Ganzes" anzusehen, statt sich nur auf dieses oder jenes Organ zu konzentrieren. Die "ganzheitliche Sichtweise" ist jedoch problematisch. Wenn jeder Mensch anders ist und der Arzt jeden individuell behandeln möchte, dann gäbe es eigentlich keinerlei Erfahrungen, aus denen Ärzte schöpfen könnten. Aber so streng sehen das Homöopathen nicht. Vor allem geht es ihnen darum, dass, wenn ein Patient ganzheitlich gesehen wird, er nicht mehrere Krankheiten gleichzeitig haben kann. "Seine" Krankheit ist als Einheit zu sehen, die mehrere Symptome auf sich vereint. Deshalb gibt es in der (klassischen) Homöopathie auch keine Medikamentenkombination, sondern nur ein Medikament, das exakt ausgewählt sein muss.
Freilich kann ein Homöopath nicht alle Symptome berücksichtigen. Niemand kann alle Informationen aus dem Körper eines Patienten kennen. Deshalb wird in wichtige und unwichtige Symptome unterschieden. Vollkommen willkürlich erscheint hierbei, dass die wichtigen Symptome allesamt mit den fünf Sinnen erfasst werden können. Der Grund hierfür erscheint wieder einfach: Zu Zeiten Hahnemanns war das Standard. In dieser "Methode" ist jedoch eine "Erfolgsgarantie" eingebaut. Wird der Patient nämlich nach der Therapie gesund (das passiert hin und wieder, zum Beispiel aufgrund einer Placebowirkung), dann erklärt das der Homöopath damit, exakt alle wichtigen Informationen gesammelt zu haben. Wird der Patient jedoch nicht gesund, dann interpretiert er, ihm seien wichtige Informationen vorenthalten worden. Im Falle eines Misserfolgs ist die Homöopathie damit immer aus dem Schneider. Ein Misserfolg ist höchstens der alleinige Beweis dafür, dass die Homöopathie falsch angewendet wurde.
Das System der Zusatzeinschränkungen passt ebenfalls gut hierzu. Dem Patienten werden alle möglichen sinnvollen und unsinnigen Einschränkungen auferlegt - nach dem Motte: je mehr, desto besser. Gegen irgendeine wird der Patient aber sicher einmal verstoßen, besonders bei einer langen Heilungsdauer, die in der Homöopathie als normal gilt. Wird der Patient gesund, trotz des Verstoßes gegen eine Einschränkung, ist das gut für die Homöopathie. Wird er nicht gesund, dann ist der Patient selbst schuld.

Und was passiert mit dem Patienten, wenn er ein homöopathisches Arzneimittel genommen hat? Es kann ihm besser gehen, dann wird die homöopathische Therapie als Erfolg gewertet. Die Erkrankung kann aber auch erst einmal eine Weile unverändert bleiben. Das wird immer noch als Erfolg der Homöopathie interpretiert, weil homöopathische Heilungen eigentlich sehr langsam ablaufen sollen, damit sie "nachhaltig" sind. Verzögerte Heilungen sind in der Homöopathie durchaus erwünscht und ein vermeintliches Zeichen ihrer Wirksamkeit. Die Krankheit kann sich aber auch verschlimmern. Dann ist in aller Regel von einer "Erstverschlimmerung" die Rede - freilich ebenfalls ein "sicheres" Zeichen, dass die Homöopathie wirkt und das richtige Arzneimittel ausgesucht wurde. Schließlich sollen das "Arzneimittelbild" und das Krankheitsbild ähnlich sein. Wenn beide sich überlagern, kann es also auch einmal schlimmer werden. Es ist also ziemlich egal, ob eine Krankheit nach einer homöopathischen Therapie besser wird, so bleibt oder sich verschlechtert. Der homöopathische Erfolg ist garantiert.

Es gibt aber auch verantwortungsbewusste Homöopathen. Sie überweisen ihre Patienten bei ernsten Krankheitsbildern an wissenschaftlich agierende Mediziner (die so genannte "Schulmedizin" - ich bestehe inzwischen auf "Hochschulmedizin", denn so viel Zeit zur Ausbildung sollte sein). Das ist äußerst lobenswert. Aber wo erscheinen die überwiesenen Patienten in den Erfolgsstatistiken der Homöopathen? Nirgends. Sie verschwinden aus der Statistik. Begründet wird das mit dem Hinwies, es habe sich herausgestellt, dass die Homöopathie für sie nicht "zuständig" war. Auf diese Weise werden die ohnehin zweifelhaften Statistiken von Homöopathen beschönigt, man könnte dieses Vorgehen auch verfälschen nennen.
Der Standard bei statistischen Untersuchungen innerhalb der Hochschulmedizin ist die "Intention-to-treat-Analyse". Würde die auch bei der Homöopathie angewendet, müssten auch die überwiesenen Patienten in der Statistik bleiben und als Misserfolg gewertet werden.5
Doch davon will die Homöopathie nichts wissen. Sie hat sich die Garanten für ihren vermeintlichen Erfolg sorgfältig geschmiedet. Vernachlässigt man die Selbstheilung und geht man bei einem Viertel aller Fälle von einer Heilung durch den Placeboeffekt aus, streicht man anschließend noch die Misserfolge wegen "Falschanwendung der Homöopathie" oder nachträglich bemerkter "Nicht-Zuständigkeit" der Homöopathie aus der Statistik, kommt man locker auf eine Erfolgsrate von 100 Prozent.5
Leider würde diese Erfolgsrate weit verfehlt, wenn man nach naturwissenschaftlichen Qualitätskriterien "prospektive, randomisierte Doppelblind-Intention-to-treat-Studien" durchführen würde. Es wundert deshalb nicht, dass Homöopathen davon die Finger lassen. Sie sagen, sie würden dem "Wesen der Homöopathie" nicht gerecht und pochen darauf, ihre Erfolgskriterien selbst festzulegen und nachzuweisen. Die Erfolge der Homöopathie seien nicht nur unbestreitbar, sondern auch unbeweisbar, behaupten sie allen Ernstes.

Daneben kolportieren sie gerne Berichte über angeblich Tausende und Zehntausende von Opfern der naturwissenschaftlich basierten Medizin. Doch diese Zahlen sind in aller Regel wertlos, weil sie absolut sind und die näheren Umstände nicht beleuchtet werden. Wo genau sind diese Opfer der Schulmedizin zu finden? Und in welchem Zeitraum wurden sie dokumentiert? Wie viele Patienten sind im gleichen Zeitraum überhaupt behandelt worden - was ist also die prozentuale Misserfolgsquote? Solche Informationen werden gerne vorenthalten. Zu bedenken ist hierbei auch, dass bei unheilbaren Krankheiten eine Heilung auch durch die wissenschaftliche Hochschulmedizin nicht möglich ist. Wenn ein sterbenskranker Schmerzpatient nach der Gabe eines Schmerzmittels gestorben ist, ist er noch lange nicht wegen des Schmerzmittels gestorben. Ebenso wenig kann man behaupten, Betten seien Todesfallen, nur weil 95 Prozent aller Menschen in der Horizontale das Zeitliche segnen.5

Manche Kritiker meinen, man solle sich in Toleranz üben und die Homöopathie einfach in Ruhe lassen. Freilich bleibt jedem Menschen in einer freien Gesellschaft das Recht, sich seinen Arzt selbst auszusuchen. Aber Informationen über die Praxis der Homöopathie scheinen dennoch dringend von Nöten, denn nur wenige Menschen kennen die Hintergründe und ihre abstrusen "Theorien". Außerdem pfuschen Homöopathen an der Gesundheit ihrer Patienten herum und kassieren auch noch Geld dafür. Die Homöopathie kostet die Gesellschaft schon heute sehr viel Geld, beispielsweise in Form von Kosten für ausufernde Arbeitsunfähigkeitszeiten, weil man sich für die "Therapie" harmloser Krankheiten Wochen und Monate Zeit nimmt, um eine "nachhaltige" Heilung zu erreichen. Am schlimmsten ist aber, dass Homöopathen zuweilen eine notwendige und wirksame medizinische Therapie verhindern."

Quelle: http://www.novo-magazin.de/67/novo6734.htm

Beitrag von nana13 - 08.02.12 - 12:10 Uhr

Hallo,

Sorry das kan ich nicht unterschreiben, ich habe nicht alles gelesen weil es mir jetzt gerade zuviel war.

aber ich kan dir sagen das auch die Homöopathie nebenwirkungen haben, konnte ich am eigenen leib erfahren.

zudem wen sie keine wirkung hat, wie konnte ich dan eine schwere blasenentzündung innert 3 tagen weg kriegen nur mit der Homöopathie? meine ärztin mich am liebsten ins spital schicken wollte, aber da ich kurz davor ein baby bekommen habe hat sie sich anders entischieden.

ich hatte jahrelange strake migrenen welech meist 2-3 tagen gingen, die ganze schulmedizin konnte mir keine abhilfe nehmen, von den mirgänen medis, habe ich starke nebenwirkungen gekriegt, ich durfte sie nicht mehr nehmen.

seit ich aber 4 kügelchen genommen habe bin ich über 4 jahren komplett beschwerden frei.
da soll jemand sagen das koste viel mehr. es ware 1 sitzung bei einem arzt, danach viel ich nicht mehr aus bei der arbeit wegen migräne. vorher regelmässig.

ich bin nicht jemand der nur homöopahtih sieht, ich nehme auch andere medis, je nach situation.

lg nana

Beitrag von sloujetr - 08.02.12 - 12:37 Uhr

Hallo!

Es gibt eine Studie zur Untersuchung der Homöopathie. Allerdings konnten die Probanden auch schulmedizinische Medikamente und Behandlungen in der Studie in Anspruch nehmen.

Zu Deinem Fall:

Ich wette, Du achtest jetzt mehr auf Dich wegen der Blasenentzündung: Wärme, genügend Flüssigkeit, eventuell Tees oder Säfte, die vorbeugend genommen werden. Nun die Frage: Homöopathie oder Deine Achtsamkeit?
Eine schwere Blasenentzündung bekommt man mit Homöopathie nicht weg. Es gibt aber Kräuter, die in genügend hohen Dosen antibakteriell wirken. Allerdings finde ich es von der Ärztin höchst fahrlässig, daß sie Dir keine Antibiotika während der Schwangerschaft gegeben hat, da die Bakterien in die Scheide und damit in die Gebärmutter gelangen können. Das kann sehr böse enden.

LG
Sonja

Beitrag von nana13 - 08.02.12 - 14:54 Uhr

Nein es war meine erste blasen entzündung, die atypisch verlief, darum habe ich sie sehr spät entdeckt.
heute achte ich nicht darauf das ich wärmer angezogen bin oder sonst was!

es war nicht meine frauenärztin zu der ich ging, sonder zu meiner hausärztin. und da war mein sohn 3 wochen alt, ich ging mit ihm zu ihr nur zur kontrolle.

dabei hat sie mich gefragt wie es mir geht, da habe ich ihr gesagt das ich mühe habe beim wasser lassen und sie hat dan gleich ragiert und siehe da eine blasenentzündung!

und ich nahm keine kräuter sonder bekam von ihr kügelchen! klar habe ich da mehr getrunken, aber das hätte ich auch mit antibiotika gemacht!

und was sagst du zu meiner verschwundener migräne? situationen die früher immer eine migräne ausgelöst haben, muss ich heute nicht mehr umgehen, kan wider unter menschen gehen welech auch starke parfümiert sind, was davor immer eine starke migräne ausgelöst hatte.

lg nana

Beitrag von sloujetr - 08.02.12 - 15:14 Uhr

Dafaür kenne ich Deine Krankengeschichte nicht. Für Kopfschmerzen gibt es so unterschiedliche Ursachen. Der Placeboeffekt ist eine Erklärung dafür.
Die Kügelchen bestehen aus Zucker und haben oft keine Wirkstoffe mehr, da die Verdünnungsstufen so hoch sind. Chemisch sind sie dann nicht mehr wirksam. Kannst Du mir erklären, wie das dann helfen soll?

Beitrag von nana13 - 08.02.12 - 16:26 Uhr

es waren starke migräne, und die medis brachten nicht sehr viel, ich litt merere jahre daran und kammen immer häufiger, die schulmedizin hatte mich austherapiert. ich müsse damit leben, habe sehr viel probiert auch altarnative sachen.

durch einen umzug suchte ich mir einen neuen hausarzt, und kam dabei zu unserer jetzigen hausärztin.sie ist algemein medizinerein welche auch die homöopathie anwendet.

ging nicht zu ihr wegen den kopfschmerzen sonder zum kennen lernen, das macht sie immer so. und da habe ich ihr natürlich meine geschichte erzählt auch die migränen.
darauf hin hat sie mir kügelchen gegeben und seit dem hatte ich nicht eine einzige migräne mehr.

ja placebo efekt gibt es, aber nicht wen man nicht glaubt das es was bringen wird.

lg nana