Hallo !
Ich stehe vor ein grosses Problem in meiner Ehe. Ich bin seit 20 Jahren verheiratet und wir hatten nur selten Streit und wenn dann nur Kleinigkeiten. Mein Sohn ist 19 und hat sich am 1. Januar gleich morgens bei uns als schwul geoutet!! Für meinen Mann und mich brach eine Welt ein!! Wir wussten nicht was tun. Ich liebe meinen Sohn wohl immer noch aber mein Mann hasst Schwule und hat auch wohl schon öfter Schwulenklatschen gemacht und in seiner Jugend viel gewalt gegen Schwule gemacht. Seit dem 1. Januar wird er oft laut und schreit mich und meinen Sohn grundlos an. Er ist ein neuer und schlechter Mensch geworden. Es geht soweit das ich Angst vor ihm bekomme und auch Angst das mein Sohn in Gefahr ist!! Mein Sohn will jetzt ausziehen aber dann wird unsere kleine Familie komplett zerstört denn er will mit uns beiden nicht mehr reden. Ich frage mich ist das nur eine Phase oder wird das wieder gut?? Wird mein Mann wieder wie vor dem 1. Januar zurück sein oder müssen wir uns trennen denn ich habe oft Angst wenn er nach Hause kommt??
Hilfe! Mein Sohn ist schwul und mein Mann ist gewaltätig?
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Beitrag von himbeere1 - 08.02.12 - 12:44 Uhr
Beitrag von coppeliaa - 08.02.12 - 12:49 Uhr
"Mein Sohn ist 19 und hat sich am 1. Januar gleich morgens bei uns als schwul geoutet!! Für meinen Mann und mich brach eine Welt ein!!"
warum? es kann euch doch völlig wurscht sein, mit wem euer sohn ins bett geht!
"aber mein Mann hasst Schwule"
vielleicht hat er ja selber bi veranlagungen und hasst homosexuelle deswegen so sehr, weil er das nicht ausleben darf.
"Mein Sohn will jetzt ausziehen aber dann wird unsere kleine Familie komplett zerstört denn er will mit uns beiden nicht mehr reden."
na, mit 19 ausziehen ist wohl normal. und bei euren seltsamen reaktionen wundert es mich nicht, wenn er nimmer mit euch reden will!
dein mann soll sich einkriegen. tut ers nicht dann wird wohl nur trennung bleiben.
Beitrag von wasserdrachen - 08.02.12 - 12:52 Uhr
Ist schon Freitag ?????
Beitrag von coppeliaa - 08.02.12 - 13:06 Uhr
und ich dachte montag sei der neue freitag, und jetzt steckst du mir, dass der neue freitag der mittwoch ist? 
Beitrag von unmöglich - 08.02.12 - 12:50 Uhr
Wenn ich das lese bekomme ich Plaque.
Für euch brach eine Welt zusammen als sich dein Sohn schwul outet?
Wie unmöglich ist das denn? Was für ein intollerantes Verhalten.
Eure kleine heile Familie wird zerstört sein wenn dein Sohn das einzig RICHTIGE tut?
Das ist keine Phase.
Lass dein Sohn ziehen und such du auch das weite.
Beitrag von unmöglich - 08.02.12 - 12:52 Uhr
Ach ja,
Frischling sagt ja alles
Beitrag von happy_mama2009 - 08.02.12 - 12:59 Uhr
Du, das würde ich pauschal jetzt nicht als Fake abtun.
Ich kann mir vorstellen das viele viele Menschen tatsächlich so Schwulenfeindlich eingestellt sind.
Beitrag von unmöglich - 08.02.12 - 13:01 Uhr
Klar, ich denke auch das es in vielen Familien so zugeht.
Doch dann schreibt man es anders, man schildert sein Problem nicht so auf ne plumpe Art und Weise.
Auch die Ausdrucksweise finde ich jetzt nicht passend.
Zumindest nicht für eine Frau die 20 Jahre verheiratet ist und einen 19 jährigen Sohn hat.
Ich kann mich auch irren
Beitrag von himbeere1 - 08.02.12 - 14:35 Uhr
Mein Leben ist durcheinander und ich brauche Hilfe und du schreibst mir sowas, das ist wirklich schrecklich!
Ein widerliches Benehmen!
Gegen Schwule habe ich auch nichts. Aber mein Sohn ist betroffen und das zerstört meine Ehe und meine Familie, das ist kein Spass!
Beitrag von unmöglich - 08.02.12 - 14:50 Uhr
Ja, dann wünsch ihm alles Glück der Welt und das er in seiner Partnerschaft glücklich wird.
Deine Ehe ist zerstört und das hat sicher nichts mit dem schwul sein deines Sohnes zu tun, sondern mit dem Charakter deines Mannes.
Wenn du deine Familie behalten magst ( DU+ SOHN ) dann steh hinter ihm und beginn ein neues Leben mit deinem Sohn.
Beitrag von cinderella2008 - 08.02.12 - 15:39 Uhr
Es ist eher umgekehrt.
Dein Sohn zerstört nicht Eure Ehe und die Familie.
Dein Mann und Du, ihr zerstört die Familie durch Eurer unmögliches Verhalten. Nicht Euer Sohn. Für diesen ist Eurer Verhalten kein Spaß.
Meine Konsequenz wäre übrigens, den Mann rauszuschmeißen und zu meinem Sohn zu halten.
Cinderella
Beitrag von gustav-g - 08.02.12 - 18:40 Uhr
ich teile deine Meinung
Beitrag von MRRRR - 08.02.12 - 16:25 Uhr
Das war auch mein erster Gedanke
Beitrag von Mutter in gleicher Lage - 08.02.12 - 12:55 Uhr
Hallo,
ihr braucht Hilfe von aussen. Ich habe genau das Gleiche durchgemacht: unsere Familie ist daran zerbrochen. Vater und Sohn haben sich seit Jahren nicht mehr gesehen, ich lebe getrennt von meinem Noch-Ehemann und habe auch seit langem keinen Kontakt mehr zu ihm. Sohn, vater, Schwester - alle haben unendlich gelitten. Ich hatte und habe auch Angst vor Gewalttätigkeiten gehabt.
Sucht euch schnellstmöglich eine Familienberatungsstelle. Mein Mann wollt das damals nicht - wir haben es aber nicht alleine geschafft.
Sucht euch als Eltern auch Hilfe bei www.Befah.de (Eltern von homosexuellen Kindern). Lass Dir Aufklärungsmaterial zuschicken, es hilft, zu verstehen und damit umzugehen.
Ich kann Dich auch gerne privat anschreiben, wenn Du möchtest. Sag in dem Fall kurz Bescheid.
Beitrag von luka22 - 08.02.12 - 13:13 Uhr
Ist das heutzutage wirklich noch so schlimm? Ich kann es gerade nicht fassen. Braucht man heutzutage Aufklärungsmaterial, wenn man ein homosexuelles Kind hat? Und das wegen der sexuellen Orientierung meines Kindes die ganze Familie auseinanderbricht...das kann ich mir nicht vorstellen. Mein Mann ist ein Mann der alten Schule. Er liebt Motorräder, Autos und seine Liebe zu Großbaustellenfahrzeugen hat er zum Beruf gemacht. Er wäre sicher auch im ersten Moment geschockt, wenn einer unserer Söhne eröffnen würde, das er homosexuell sei. Ich denke er würde schon einige Wochen brauchen, bis er das in sein Weltbild einsortieren könnte und auch ich bräuchte sicherlich ein wenig Zeit. Es ist halt nicht der "normale" Lebensentwurf, den man sich für sein Kind so zurechtgedacht hat, aber von diesem Gedanken muss man sich eh verabschieden. Aber dass man sich wegen der sexuellen Orientierung seines Kindes von ihm lossagt? Dass eine ganze Familie deswegen auseinanderbricht? Das kann und mag ich mir nicht vorstellen.
Grüße
Luka
Beitrag von Mutter in gleicher Lage - 08.02.12 - 14:03 Uhr
Ja, ist ist so schlimm. Es ist etwas vollkommen anderes, schwule Freund oder entferntere Verwandte zu haben. Wenn es der eigene Sohn ist, ändert das alles. Blöd, aber so ist es. Kannst Dich ja auch mal auf der von mir genannten Seite informieren oder auf einem CSD mit Betroffen ins Gespräch kommen: es ist tatsächlich in sehr vielen Familien auch heute noch so. Die meisten zerbrechen daran. Wie wir auch. Ich bin heute sehr froh, meinen Sohn zu haben, er ist der klügste, liebste, tollste und beste Mensch, den es gibt. Aber die Väter haben oft unüberwindbare Probleme damit.
Beitrag von kannichnichtsagen11 - 08.02.12 - 14:28 Uhr
Bei uns war es anders, als mein Bruder eröffnete dass er schwul ist, hatte das geringste Problem der Papa, im ersten Moment ist es komisch, aber bei uns stehen alle hinter meinem Bruder, er hat einen ganz lieben Mann gefunden, ist verheiratet (sogar mit kirchlicher Zeremonie), sie bauen noch dieses Jahr, auch die Familie von meinem Schwager steht komplett hinter ihm.
Es kann also auch anders sein, wenn man will.
Beitrag von Mutter in gleicher Lage - 08.02.12 - 14:47 Uhr
Hut ab vor euch als Familie!!! ich wünschte, bei uns wäre es auch so gewesen. Manchmal ist es aber nicht nur der mangelnde Wille, manche Menschen haben zu eingefahrene Vorstellungen und können nicht über ihren Schatten springen. Auch wenn sie das gerne möchten.
Beitrag von himbeere1 - 08.02.12 - 14:57 Uhr
Ich kann dir leider nicht schreiben, weil dein Name nicht anklickbar ist
Beitrag von kannichnichtsagen11 - 08.02.12 - 15:10 Uhr
Natürlich ist es nicht immer einfach, der Wunsch von meinem Bruder nach einem Kind ist da auch noch, aber gut das geht einfach nicht.
Ich hätte es mir auch anders für ihn gewünscht, es ist schwer in allen Bereichen, aber es geht und ich freue mich wenn er glücklich ist.
Beitrag von himbeere1 - 08.02.12 - 14:38 Uhr
Hallo,
danke für deine Antwort! Dein Schicksal liest sich aber nicht sehr aufmunternd zu meiner Situation! Bitte schreibe mir eine private Nachricht! Danke!
Beitrag von happy_mama2009 - 08.02.12 - 12:56 Uhr
"ber mein Mann hasst Schwule und hat auch wohl schon öfter Schwulenklatschen gemacht und in seiner Jugend viel gewalt gegen Schwule gemacht. "
Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selbst sitzt.Was nicht in uns selber ist, das regt uns auch nicht auf.
-Hermann Hesse-
Für deinen Mann.
Und zu dir, was geht dich die sexualität deines Sohnes an? Richtig! Nichts. Er ist deswegen weder schlechter noch besser oder hat sich irgendwie grundlegend geändert.
Er ist und bleibt dein Sohn.
Du solltest ein ernstes Gespräch mit deinem Mann führen, ihm sagen was du denkst- verhält er sich weiterhin so irrational würde ich mich trennen. Denn, wer mein Kind hasst, braucht mich nicht zu lieben. Und wer SEIN Kind selbst hasst- ist nicht fähig mich zu lieben.
Das ist aber nur meine Meinung.
Warum für dich eine Welt zusammengebrochen ist , erschliesst sich mir absolut nicht.
Beitrag von agostea - 08.02.12 - 13:00 Uhr
Sehr guter Spruch. Da ist was wahres dran.
Zum Thema hier: Ne, hab ich nichts zu sagen. Ist mir zu abgedroschen inzwischen.
Gruss
agostea
Beitrag von happy_mama2009 - 08.02.12 - 13:11 Uhr
Ja, der Spruch hat viel wahres.
Ich hab das Thema hier so oft noch gar nicht gelesen...
Beitrag von agostea - 08.02.12 - 13:24 Uhr
Noch nicht mal als Thema bei Urbia (punkto Häufigkeit), eher das Schwulenthema an sich. Geht mir auf die Nerven, diese ewig Gestrigen. Deshalb abgedroschen.
Ich finde das Thema Homosexualität abgedroschen. So, jetzt hab ichs.
