Huhu liebe Leute,
ich hab es ja schon lang geahnt, aber jetzt bin ich mir sicher: in Deutschland geht das Angstmonster um!
Wenn Ihr das gern überprüfen wollt, macht mal einen Streifzug durch Urbia-Foren.
"Ich und mein Mann sind 40 und wir haben kleine Kinder, was wenn in 10 Jareh einer von uns einen Schalganfall hat - dann müssen meine Kinder ins Heim!"
"Wie soll man mit seinem Kind bloß klarkommen, wenn es in der Pubertät kommt und man selbst nicht mehr jung ist - dann wird sich das Kind für mich schämen!"
"Ich bin hochschwanger und kann mein Kleinkind nicht bändigen. Was soll nur werden, wenn das Baby da ist?"
"Hilfe, ich bin schwanger, und habe aus Versehen ein Nasenspray benutzt, das für die Schwangerschaft nicht zulassen ist. Jetzt hab ich Angst!"
"Ich hätte höllische Angst vor Verarmung, wenn ich zwei Kinder im jungen Erwachsenenalter hätte und mein Partner würde in Rente gehen."
"Mein Sohn mag kein Gemüse - ich verzweifle, was wenn er nicht genug Vitamine isst"
Ich könnte die Liste endlos fortsetzen, und ich hab jetzt wirklich nur ein paar Dinge genommen, über die ich heute "gestolpert" bin.
Das finde ich sehr schade. Gerne würde ich irgendwie eine Initiative beginnen, den Leuten wieder Vertrauen ins Leben und in sich selbst zu geben! Habt Ihr ne Idee, wie?
Gut zureden versuche ich dauernd, mit quasi keinem Erfolg. Anscheinend WILL man sich fürchten...
Und woran liegt es? Geht es den Deutschen zu gut? Fehlt der Ersatz für das früher übliche Gottvertrauen (ich meine wirklich das Vertrauen in Gott)? Sind die Medien schuld, werden zu viele Dinge übertrieben dargestellt? Oder sind die Deutschen von ihrer Mentalität her solche Neurotiker?
LG georgiasleute (die sprichwörtlich und tatsächlich guter Hoffnung ist)
In Deutschland geht das Angstmonster um ;-)
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Beitrag von georgiasleute - 08.02.12 - 13:30 Uhr
Beitrag von felis02 - 08.02.12 - 14:22 Uhr
Wenn man sich über bestimmte Umstände Gedanken macht, muss das ja nicht gleich heißen, dass man ein Neurotiker ist. Die Leute haben sich auch früher Sorgen gemacht, damals gabs nur noch kein Urbia - also wusste niemand davon und jeder glaubte, er wäre mit seinen Ängsten und Sorgen allein. 
LG
Beitrag von mathildarosine - 08.02.12 - 19:39 Uhr
Hallo,
ja, das mit dem Gottvertrauen hat tatsächlich was damit zu tun, dass es den Menschen gut geht.
Schade.
Beitrag von lotta12 - 08.02.12 - 19:43 Uhr
So seh ich das auch.
Den Deutschen gehts zum Glück ganz gut, wie man liest.
Sie haben keine großen Probleme, also:
Hast du keins, dann schaff dir eins.
Lotta
Beitrag von seelenspiegel - 09.02.12 - 11:48 Uhr
Und das, über das Du dir Gedanken und Sorgen machst, finden wiederum andere lächerlich!?
Wer also entscheidet welche Sorge es Wert ist, sich wirklich Gedanken darum zu machen? Du? Ich? Jeder für sich? Niemand?
Insofern...alles Gute mit Deiner Schwangerschaft.....es wird doch damit alles gut gehen.....oder nicht?
(Man möge mir den letzten Satz verzeihen.....ich will niemanden beunruhigen.....oder doch? Nein ! Ach....Sorgen machen ist eben so eine Sache.............)
Beitrag von sayo - 09.02.12 - 13:02 Uhr
Und Dein Posting macht mir jetzt keine gute Laune......auch nich mehr drin, was drauf steht!
Beitrag von losjetzt - 10.02.12 - 14:19 Uhr
Naja, sorgen machen wegen etwas, was realistisch ist und Sorgen machen, weil die Bild-Zeitung überall von Mord und Totschlag kündet sind zwei unterschiedliche Dinge. Aber stimmt, wenn man sich mit den Leuten unterhält, sind solche Themen immer schneller bei der Hand als allgemeiner Optimismus.
