Hallo zusammen!
Bei uns ist es z. B. so, dass ich im Umgang mit meiner Tochter (13Monate) auf Hilfe von meinen Eltern angewiesen bin.
Seit einem Monat bin ich wieder in der Teilzeit berufstätig und gebe die Kleine bei Oma und Opa ab, sie betreuen sie, solange ich arbeiten bin, das sind in der Regel ca. 7-8 Std. täglich.
Meine Eltern sind aber nicht jung (Mama 66 und Papa 63) und ich bin froh, dass sie Kleine nehmen, und den Alltag mit ihr schaffen, denn sie ist wirklich sehr sehr sehr anstrengend.....
Zur Zeit basteln wir aber an Nr. 2 und ich denke, wenn es dann geklappt hat und die Nr. 2 auf der Welt ist, ist meine Tochter 2 Jahre alt und wird bei Großeltern länger in der Betreuung bleiben, sogar über Nacht. Denn ich kann es mir mit einem Säugling und einem so kleinen und anstrengenden Kleinkind nicht vorstellen.
Was meint ihr dazu? Wie ist es bei euch?
LG
Tanja
Seid ihr auch auf Hilfe von Großeltern angewiesen?
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von tanjusha - 08.02.12 - 14:52 Uhr
Beitrag von wieseline - 08.02.12 - 14:57 Uhr
?????????? wieso möchtest du ein 2. kind, wenn es nicht mal mit dem ersten funktioniert.
ich gehe 35 stunden in der woche arbeiten im schichtsystem mit wochenendarbeit. pro strecke fahre ich nochmal 40 minuten. mein mann arbeitet 40 stunden in der woche. ist aber auch 45 stunden unterwegs.
wir haben keinerlei verwandtschaft oder freunde, die unseren kleinen betreuen könnten in der nähe (erst 150km entfernt).
er geht seit er 11 monate alt ist in die krippe für 9 stunden am tag.
irgendwie kann ich eure denkweise nicht ganz nach vollziehen.
auf hilfe angewiesen und dann noch ein 2. kind sonst nicht schaffbar????
lg wieseline mit luke 15 monate
Beitrag von tanjusha - 08.02.12 - 15:31 Uhr
Mach mal halblang, wieso sofort so unfreundlich und giftig? Ich hätte vllt. auch gerne einen Krippenplatz, habe ihn aber nicht bekommen!!! Hätte ich keine Eltern in der Nähe gehabt, wäre ich zu Hause beim Kind geblieben und wäre nicht arbeiten gegangen, ok?!
Du kennst die Situation doch gar nicht! Ich komme mit meinem Kind und Haushalt und allem drun und dram gut zurecht. Das eine schließt das andere nicht aus. Du gibst dein Kind in die Krippe und ich zu den Großeltern, wo ist denn da bitte schön ein Unterschied??
Beitrag von boesesbunny - 08.02.12 - 16:06 Uhr
Du willst dein Kind aber in Zukunft auch länger und über Nacht bei den Großeltern lassen. Sie gibt ihr Kind ja nicht über Nacht in die Krippe.
Das was du vor hast, hat nichts mit Betreuung zu tun sondern ist für mich abschieben.
Wir wollen auch ein 2. Kind, aber mir würde nicht im Traum einfallen mein erstes Kind dann tagelang bei den Großeltern abzustellen. Meine Eltern wohnen im gleichen Haus und es ist toll, dass sie mir ein bischen helfen, aber sie sind keine Betreuer bzw. Erzieher.
Wenn du mit 2 kleinen Kindern nicht klar kommst, dann warte mit dem 2. bis deine Tochter älter ist.
LG Yvonne
Beitrag von wieseline - 08.02.12 - 16:18 Uhr
ich fände es toll, wenn meine eltern da wären um uns zu unterstützen, aber ich glaube dir nicht, dass du zuhause super zurecht kommst mit allem, wenn du schreibst, dass du mit deinem kind überfordert bist bzw. wärest, wenn du noch eins bekommst.
selbst wenn meine eltern hier wohnen würden, würde ich meinen sohn nie und nimmer 8 stunden lang zur betreuung hingeben. sie haben ein eigenständiges leben. ab und an eine betreuung finde ich auch ok, aber nicht so!!!!!!!!!!
sorry, aber die vielen klicks bestätigen doch nur mein denken.
ich bin einfach nur entsetzt.
ps ich arbeite in einem kinderheim. kannst ja deine tochter gleich zu uns bringen, wenn du keine verwendung mehr für sie hast.
Beitrag von julisonne82 - 08.02.12 - 21:50 Uhr
ich muss wieseline recht geben.
warum möchtest du ein zweites kind? jedenfalls jetzt? grundsätzlich ist an der betreuung durch die großeltern nichts auszusetzten. ist ja egal ob kita oder oma+opa.
aber ich verstehe nicht, warum dein kind dann über nacht zu deinen eltern soll?! wenn es dir mit kleinkind und säugling zu viel wird, dann warte doch noch ein paar jahre. es läuft dir doch nichts davon.
ich glaube, dass wieseline es nicht böse gemeint hat. es ist nur schwer zu verstehen (deine gedanken für uns)
Beitrag von windsbraut69 - 08.02.12 - 16:27 Uhr
Hier ist der Unterschied:
ist meine Tochter 2 Jahre alt und wird bei Großeltern länger in der Betreuung bleiben, sogar über Nacht. Denn ich kann es mir mit einem Säugling und einem so kleinen und anstrengenden Kleinkind nicht vorstellen.
Die Userin gibt Ihr Kind sicher nicht "länger und über Nacht" in die Krippe, weil sie es sich mit 2 Kindern "nicht vorstellen" kann!
Beitrag von monab1978 - 09.02.12 - 06:12 Uhr
Hallo,
ich hab mor genau das gleiche gedacht. Aber dann hab ich deinen Post gelesen
"ich gehe 35 stunden in der woche arbeiten im schichtsystem mit wochenendarbeit. pro strecke fahre ich nochmal 40 minuten. mein mann arbeitet 40 stunden in der woche. ist aber auch 45 stunden unterwegs."
Und ehrlich gesagt klann man da auch sagen "Warum wolltet ihr überhaupt ein Kind, wenn es dann 9 Stunden täglich in die Krippe abgeschoben wird?!"
Beitrag von wieseline - 09.02.12 - 10:28 Uhr
weil ich mich im gegensatz zu der userin in meiner freizeit um mein kind kümmern möchte, egal wie anstrengend er auch ist.
bei der userin kommt es so rüber, als gäbe sie ihr kind ab, weil sie einfach zu anstrengend ist. und sowas geht einfach nicht! warum sonst, schläft die kleine auch bei ihren großeltern, obwohl sie zuhause ist????????
einmal dort schlafen, als besonderheit, ist ok, aber doch nicht, weil sie anstrengend ist. man, man, man, da kann man nur mit dem kopf schütteln.
und ich schiebe mein kind nicht in die krippe ab, ich gehe arbeiten um geld zu verdienen. ohne geld gehts nun mal nicht, soll vorkommen.
Beitrag von monab1978 - 09.02.12 - 18:41 Uhr
Naja, ich hab versucht das provokant zu schreiben, damit dir kjlar wird, dass du nicht drüber zu urteilen hast ob andere Leute Kinder bekommen sollten oder nicht.
Viele denken das gleiche über deine Sitruation und wundern sich, wieso man Kinder haben will wenn man finanziell so aufgestellt ist, dass man nicht mal ein Jahr zu Hause bleiben kann....
Beitrag von wieseline - 10.02.12 - 08:45 Uhr
ich kann ein jahr zuhause bleiben, aber ich möchte es nicht, weil ich gern arbeiten gehe und ja.... wenn man ein kind hat braucht man geld. kann mir nicht vorstellen, dass die mehrheit der familie nur vom einkommen des mannes leben kann.
und wenns danach ginge, könnte ich nie ein kind bekommen.
Beitrag von monab1978 - 10.02.12 - 19:13 Uhr
Ich muss echt schmunzeln wie wenig du verstehst auf was ich hinaus will.
Ich gehe auch arbeiten, aber keiner hat zu entscheiden wer wann ein kind wollen darf
Ich will darauf raus, dass es eben unterschiedliche lebenskonzepte gibt....
Beitrag von wieseline - 10.02.12 - 19:42 Uhr
ja genau, ein lebenskonzept, welches besagt, wenn ich mit einem kind nicht zurecht komme gebe ich es zu den großeltern, um nichts anderes ging es im anfangsthread der TE.
Beitrag von mopsi2008 - 08.02.12 - 14:58 Uhr
Bei uns werden die Großeltern bzw die Oma (meine Mutter) auch in die Betreuung eingespannt. Meine Mama nimmt die Kleine total gerne und Mia liebt ihre Oma. 1 Mal die Woche gehe ich arbeite und da ist sie meist über Nacht bei meinen Eltern. Auch am Wochenende schläft sie mal dort wenn wir was unternehmen. Ich finde es auch wichtig das die Kinder viel Kontakt zu den Großeltern, Tanten und Onkeln usw haben.
Aber was ich nicht machen würde ist wenn Nr. 2 da ist die Kleine dann so oft zu den Großeltern zu geben. Es ist für ein 2 jähriges Kind eh schon eine Umstellung wenn noch ein Geschwisterchen kommt und dann fühlt es sich vielleicht schnell abgeschoben und wird eifersüchtig.
Meine Tochter ist auch sehr aktiv und "anstrengend" und wir fangen im Sommer auch mit üben für Nr. 2 an. Wird sicher die erste Zeit nicht einfach mit nem Baby und einem Wirbelwind, aber das muss sich auch erst mal einspielen.
LG Steffi
Beitrag von hustinetten - 08.02.12 - 15:00 Uhr
Wenn mein Zug mal wieder ausfällt, bin ich sehr dankbar, dass es in der Familie eigentlich immer jemanden gibt, der meine Kinder aus dem Kindergarten abholen kann.
Auch haben wir vor der Geburt des Kleinen ausprobiert, ob die Große auch bei den Großeltern schläft, oder bei ihrer Tante, denn auch nachts hätte ich meinen Mann gerne bei der Geburt dabei gehabt (praktischerweise kam der Kleine nachmittags und die Große war nur tagsüber ein paar Stunden bei ihrer Tante).
Ich finde es auch überhaupt nicht verwerflich, wenn es einen Oma-Nachmittag oder was auch immer gibt, damit auch das ältere Kind mal ganz im Mittelpunkt steht und nicht immer zurückstecken muss.
Aber warum planst du jetzt schon, dass du dein Kind regelmäßig auch über Nacht abschieben willst? Dann warte noch 1-2 Jahre. Du kannst nicht anderen Leuten deine Kinder auf's Auge drücken, weil sie dir zu stressig sind aber zeitgleich an das nächste Kind denken.
lg
Beitrag von tanjusha - 08.02.12 - 15:50 Uhr
Nein, ich drücke sie niemandem aufs Auge. Ich hoffe, dass sie dieses Jahr im August einen KiTa Platz bekommt und dann ist die Betreuung geregelt. Wir planen ein zweites Kind, weil wir es schön finden, wenn die Kinder einen kleinen Altersunterschied haben, so wie ich und meine Schwester, wir konnten immer so herrlich miteinander spielen:)
Ich denke, solange meine Eltern uns zur Seite stehen, ist alles machbar. Warum soll es so schlecht sein? Die ältere Generation hilft der jüngeren. So war es und so wird es immer sein. Ich werde meiner Tochter doch auch zur Seite stehen, wenn sie irgendwann Mutter wird ;)
Beitrag von hustinetten - 08.02.12 - 16:00 Uhr
Du jammerst JETZT schon, dass es dir mit ZWEI Kindern zu stressig werden KÖNNTE und planst dein Kind abzuschieben, auch über Nacht, damit DU deine Ruhe hast, bist aber nichtmal schwanger. DAS ist falsch daran. Zeitgleich bemängelst du aber auch das Alter deiner Eltern. Und was machst du, wenn die beiden in einem Jahr sagen, dass es ihnen zu viel wird? Kommt die Große dann ins Kinderheim, bis das Kleine aus dem Baby/Kleinkindalter raus ist?
Meine beiden haben auch einen geringen Altersabstand, aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, meine Große deshalb bei den Schwiegereltern einzuquartieren. Mal einen Nachmittag zum spielen ok, aber doch nicht dauerhaft. Als Eltern ist man für seine Kinder verantwortlich und kann sich nicht drauf verlassen, dass die Großeltern immer einspringen werden.
Meine beiden gehen auch in die Kita, so ist das nicht, aber ich habe sie erst in die Kita gegeben, als ich nicht mehr zu Hause war. Ich hätte meine Große nicht mit 2 in die Kita gegeben, weil ich ja wegen dem Kleinen Babypause gemacht habe und ich hätte für sie einen Platz gehabt, den wir dann abgesagt haben.
So war es vielleicht mal, aber damals kümmerte man sich auch bis zum Tode um die im Haus lebenden Großeltern. Würdest du auch deine bettlägrige Schwiegermutter waschen, weil sie mal deine Tochter gewickelt hat?
Beitrag von kathrincat - 08.02.12 - 16:29 Uhr
wie sollen sie zusammen spielen oder sich kennen lernen, wenn du ein kind abschiebst?
Beitrag von angel2110 - 08.02.12 - 21:21 Uhr
Vielleicht kommen deine Eltern aber auch mal in einem Zustand indem sie DEINE Hilfe bräuchten und du für sie da sein musst und nicht umgekehrt!!!
Beitrag von hael - 08.02.12 - 21:46 Uhr
so wie du es schreibst, kling es ganz anderes als oben. Ich finde es auch schön, wenn man sich gegenseitig hilft und es auch gerne getan wird, aber zwischen ein Kleinkind und ein Säugling oder nur ein Kleinkind gibt es ja ein Unterschied.
Beitrag von evegirl - 08.02.12 - 15:04 Uhr
Ich würde mir Kind Nr. 2 überlegen wenn du es dir mit 2 Kindern nicht vorstellen kannst und dann dein erstes solange abgeben willst auch über Nacht. Meiner Schwester hat eine Tochter von 3 Jahren und einen Sohn von 4 Monaten und sie meistert das super und klar ist es mal anstrengend das gehört aber dazu. Vernächlässige bloß nicht das erste Kind wenn Kind Nr. 2 da ist.
Und ja ich bin momentan auch auf meine Eltern angewiesen. Allerdings nur 30 min täglich.
Mein Sohn geht in die Krippe ich Arbeite 30 Std. die Woche sprich um 14:30 hab ich Feierabend und um 14 Uhr macht die Krippe zu, dh. meine Eltern holen meinen Sohn täglich ab und ab 14:40 bin ich für meinen Sohn da. Ab September ist es wieder anders da geht er bis 15 Uhr in die Kita.
Ich bin immer dafür das Kind lieber in eine Krippe unter zu bringen als bei den Großeltern einfach darum weil die Kinder dort den Umgang mit anderen Kindern haben, und wenn ich sehe wieviel Spaß mein Kind hat macht es mich Glücklich.
Wir überlegen nun auch ob es Kind Nr. 2 geben soll, allerdings gehören zu den überegungen wie es dann aussieht ich will nämlich mein 1tes Kind nicht vernachlässigen, es sind dann beides meine Kinder und beide haben es verdient gleich geliebt zu werden und gleich behandelt zu werden.
Beitrag von tanjusha - 08.02.12 - 15:53 Uhr
Ich will keinesfalls meine Tochter vernachlässigen! Nie im Leben! Ich habe nur überlegt, dass wenn der Säugling in den ersten Tagen den Tag und die Nacht durcheinander wirft, ist es auch sicherlich fürs ältere Kind auch nicht schön, wenn andauernd die Nachtruhe gestört wird. Natürlich kann ich mir nicht vorstellen, wie es mit zewi Kindern sein wird, aber wenn das zweite Kind da ist, wird mir der Alltag schon den Weg aufzeigen, da bin ich mir sicher ;)
Beitrag von evegirl - 08.02.12 - 16:01 Uhr
Ich finde du solltest deine Tochte da mit teil haben. Klar ist es schwer vor allem Nachts aber ihr müsst euch alle daran gewöhnen auch deine Tochter.
Es ist wirklich nicht einfach die Anfangszeit. Aber möchtest du deine Tochter nicht zu einer Krippe geben? Geht gemeinsam was Unternehmen, Turnen, Tanzen oder so und das Baby kannst du dann auch immer mit nehmen (zb um den Bauch hängen) so machen es viele Mamis bei uns beim Turnen. Es ist immer wichtig für beide da zu sein.
Klar ist es ok das Kind mal bei den Großeltern zu lassen aber vorallem am Anfang finde ich persönlich es nicht gut.
Beitrag von kathrincat - 08.02.12 - 16:31 Uhr
und wie nennst du es sonst, du schiebst sie ab, weil du stress hast mit dem baby.
Beitrag von zweiunddreissig-32 - 08.02.12 - 15:07 Uhr
Wir haben gar keine Großeltern in der Nähe, sind alle weit weg. Die sehen wir einmal im Monat, und sie betreuen den Kleinen sehr gerne, obwohl sie über 70 sind.
Normalerweise wird der Kleine in der Krippe betreut. Wenn wir abends Termine haben, kommt er halt mit. Eine Krippe + Babysitter kann hier in Münchner Raum nicht jeder leisten.
Von Großeltern, die immer zur Verfügung stehen, träume ich oft
Das jungste Kind soll im September kommen, dann bin ich wieder daheim und der Große dann im Kiga.
Was meinst du, deine Kleine ist sehr anstrengend? Vielleicht langweilt sie sich ohne anderen Kindern oder macht gerade Entwicklungsschub?
