hallo zusammen!
habe vor 4 wochen geschrieben, dass ich ungeplant schwanger bin. mitlerweile bin ich in der 18. woche und ich weiß seit gestern, dass es ein mädchen wird.
mit meinem ex hat sich nix getan, er ist immer noch "sauer" und meldet sich nicht. war mir ja fast klar.
es tut einfach weh.
meine mama ist immer noch der meinung, dass ich das kind auf jeden fall behalten soll. wenn ich von adoption anfange, block sie ab und sagt, darüber möchte sie nix hören. ihr enkel soll bei ihr aufwachsen und nicht im heim oder bei einer fremden familie.
ich versteh sie ja auch und auf der einen seite möchte ich das kind ja auch behalten aber es macht mir immer noch so eine große angst.
ich wollte mal fragen, ob hier welche sind, die auch eine adoption gemacht haben und wie man damit klar kommt? gut oder schlecht? wie wird das so sein?
danke schon mal
Bin mir immer noch nicht sicher
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Beitrag von totaldurchdenwind - 08.02.12 - 16:25 Uhr
Beitrag von stefannette - 08.02.12 - 17:06 Uhr
Zuerst einmal finde ich es super,dass Du das Baby bekommen willst. Was wäre so schlimm daran,wenn Deine Mutter es aufziehen würde? Du wirst es sicher zusammen mit ihr auch gut schaffen. Deine Tochter wäre dann in Deinem Umfeld was ja schön ist.
Bei einer Adoption kommt das Kind ziemlich bald zu den Adoptiveltern. Freunde von mir bekamen ihren Sohn als er drei Tage alt war. Ob Du sie nach der Geburt sehen darfst weiß ich gar nicht genau. Das würde ich alles vorher mal klären.
Du hast das REcht innerhalb einer gewissen Zeit, 6 Wochen oder so, das Baby wiederzubekommen. Ich finde das ist echt eine krasse Zeit für die Adoptiveltern.
Da Du so unsicher bist, glaube ich,dass Dir dieser Schritt sehr schwer fallen wird.
Ich wünsche Dir alles Gute und eine Entscheidung mit der Du sehr gut leben kannst. 
WEnn Du meine persönliche Meinung hören willst: Also ich würde sicher ständig an das Kind denken müssen,wenn ich eins zur Adoption freigegeben hätte, wie es ihm geht etc. Das würde mich sicher verrückt machen. (Aber ich bin auch eher eine Gluckenmama
)
Ganz liebe Grüße
Annette
Beitrag von totaldurchdenwind - 08.02.12 - 17:12 Uhr
ich habe von der schwangerschaft erst in der 14. woche erfahren. ich hatte keine wahl, ob ich es bekomme oder nicht. daher ja die frage, ob ich eine adoption will oder nicht. weil ich mir eben von anfang an nicht sicher war, ob ich das baby möchte oder nicht. mir wurde quasi die entscheidung abgenommen, in dem ich halt scho über der 12. woche war.
ich bin noch so jung, mitte in der ausbildung, mein freund ist weg, ich hab einfach angst. :(
Beitrag von rosenduft84 - 08.02.12 - 17:17 Uhr
wen du eine super tolle Mama hast und ihr ein super verhältnis habt währe es doch gut wen deine mutter dir hilft es gross zu zihen damit du trozdem deine ausbildung machen kannst
meine schwester wahr vor knapp 8 jahren in der selben situation sie wahr 17 jahre jung mitten in der ausbildung sie hat die ausbildung troz kind beendet weil unsere mama ihr geholfen hatt.
ich finde du würdest es schaffen das du angst hast is völlig normal
aber glaub an dich
Beitrag von junge mutter - 08.02.12 - 17:37 Uhr
wenn du das Kind nur deshalb zur Adoption geben willst,weil du denkst,du schaffst das nicht alleine,kann ich dir sagen,du wirst es schaffen.Schon deshalb,weil du eine liebe Mama hast,die dich unterstützen wird.Zur Not könntest du Hilfsangebote vom Jugendamt annehmen.Wenn du dann immernoch nicht klar kommst,kannst du das Kind alle male zur Adoption geben.Ich denke,deine Mutti wäre sehr,sehr traurig,wenn du das Kind weg gibst.
Und hast du das Kind erst einmal zur Adoption frei gegeben,bekommst du es nie wieder.
Ich bin selber eine ziemlich junge Mutter.Ich habe es auch alleine mit meinem Kind geschafft.
Und Ängste haben selber erfahrene Mütter.
Setzt dich mit deiner Mutter zusammen und besprich mit ihr,wie sie dir am besten helfen kann.
Beitrag von anyca - 08.02.12 - 19:57 Uhr
Eine Cousine von mir hat fast das Gleiche erlebt - ungeplant schwanger vom Urlaubsflirt mit Anfang 20, wollte grade anfangen zu studieren, Schwangerschaft spät bemerkt. Sie hat das Kind zur Adoption freigegeben. Inzwischen ist sie über 40, hat studiert und hat einen guten Job, ist verheiratet und hat zwei Kinder mit ihrem Mann. Wäre sicher mit dem ersten Kind deutlich schwieriger geworden ... aber ob sie die Adoption je bereut hat, weiß ich nicht.
Unterschied ist allerdings, daß sie damals (so viel ich weiß) NICHT die Unterstützung ihrer Mutter hatte. Jedenfalls nicht in dem Maße wie Du.
Beitrag von marjatta - 08.02.12 - 20:39 Uhr
Wenn Du Dir so unsicher bist, geh mit Deiner Mutter - wenn es Dir hilft - zu einer Beratungsstelle und informiere Dich erst einmal gründlich.
Natürlich ist eine Adoption für Paare, die keine eigenen Kinder bekommen können, eine wunderbare Sache. Aber manchmal möchte man das Dann ist der Weg versperrt. Es gäbe vielleicht auch die Möglichkeit einer Pflegefamilie, die ich mir dann an Deiner Stelle aber sehr genau anschauen würde und u.U. nicht vom Jugendamt stellen lassen würde (nach der Geschichte in Hamburg möchte man gerade gar nichts mit dem Jugendamt da zu tun haben).
Du hast - anders als so manch andere junge Mutter - eine Mama, die zu Dir steht und Dich unterstützt. Natürlich ist es schwerer mit Kind die Ausbildung zu Ende zu machen, aber mit solch einer Unterstützung ist das immer machbar. Eine harte Zeit, die Du aber auf jeden Fall durchstehen wirst.
Du mußt für Dich herausfinden in den nächsten Monaten, wie Du zu dem Kind stehst. Es wird in Dir Gefühle auslösen. Und unabhängig davon ob sich der Ex meldet oder nicht, er kann sich nicht rauswinden und muß seinen Teil dazu beitragen - früher oder später, zumindest materiell, wenn es denn geht. Wichtig ist, wie sich Deine Gefühle entwickeln und allein danach solltest Du Deine Entscheidung fällen.
Einen Rat kann ich Dir nicht geben. Ich liebe meine beiden Jungs über alles und bin gerade selbst ziemlich überfordert, weil wir unseren Papa ganz wenig zuhause haben und ich - anders als Du - keine familiäre Unterstützung habe. Auch als gestandene Frau kann einen das ganz schön umhauen.
Deshalb wünsche ich Dir, dass Du in den nächsten Monaten Dir Zeit für Dich und Deine Gefühle nehmen kannst, Dich vielleicht auch auf dieses kleine Wesen einlassen kannst und für Dich und das Kind die beste Entscheidung triffst. Du wirst sicherlich eine gute Mutter sein, denn soviele Gedanken, wie Du Dir gerade machst, ist es eigentlich ein gutes Zeichen.
Liebe Grüße
marjatta
Beitrag von binnurich - 09.02.12 - 09:29 Uhr
wenn du so deine Mutter hinter dir hast und wenn sie dich so unterstützen würde, würde ich keinesfalls eine Adoption anstreben.
Vielleicht liebst du das Kind nicht sofort, vielleicht kannst du in den ersten Tagen, Wochen oder Monaten nicht für das Kind da sein.
Aber manchmal beginnt man den Menschen auch erst zu lieben, wenn man ihn kennen lernt.
Sind die Rahmenbedingungen bei deiner Mutter so schlecht, oder weshalb willst du diesen Weg nicht gehen?
Beitrag von lilja27 - 09.02.12 - 12:02 Uhr
Lass dich beraten,....es gibt ja auch die möglichkeit einer pflegefamilie,..und dann kannst du je nach vereinbarung kontakt mit deinem kind aufbauen verfestigen und wenn alles gut läuft und du das möchtest dir kleine wieder zu dir nehmen.
Meine(stief) nichte wurde zur adoption freigegeben,..bzw zuerst zur pflegefamilie,...die auch gern adoptieren wollten,...die eltern von ihr waren weiterhin nicht in der lage sich um sie zu kümmern und haben beschlossen sie dann als sie 4 war zur adoption frei zu geben,..und die pfegefamilie wo sie in der zeit lebte hat sie auch adoptiert.
Mittlerweile ist sie schon eine teenie und hat kontakt zu uns und auch schon immer zu ihren (leiblichen ) großeltern, und auch schon länger zu den jüngeren geschwister, die ein paar jahre später zur welt kamen
Es gibt nicht nur schwarz und weiß, es gibt verschiedene Möglichkeiten.
Auch wenn deine mama das kann und du das möchtest und bei ihr lebst, kann deine Mama richtig wie andere in elternzeit gehen für ihr enkelkind und bekommt dann das elterngeld,...und du könntest schule und/oder Ausbildung machen.
Mutter/kind heime gibts usw....
lass dich richtig beraten ,.erst wenn du alle möglichkeiten kennst, kannst du auch die richtige entscheidung für dich/euch treffen...
nicht das du in 2 jahren denkst hätte ich gewusst das es auch diese mögkichkeit gibt.....hätte ich mich anders entschieden
Alles gute
Beitrag von sunflower5 - 10.02.12 - 22:33 Uhr
Ich selbst habe kein Kind zur Adoption freigegeben.
Ich habe aber in der Bekanntschaft sogar 2 Familien, die je 1 Kind adoptiert haben, sie bekamen ihr Baby , als es 6 Wochen alt war, vorher war es zur adoptions-Pflege, falls die abgebenden Mütter es sichanders überlegt hätten.
Der eine Junge ist jetzt 17 J. jung undhat noch ein Brüderchen bekommen. Der andere ist schon Mitte 20. Beiden geht es gut.
Heutzutage gibt es auch die Möglichkeit einer offenen od halboffenen Adoption.
Da kannst du dich in Ruhe beim Jugamt oder Notar beraten lassen.
Jede Frau kommt unterschiedlich mit der Freigabe klar, denke ich.
Aber man hat seinem Kind seine Lebenschance gegeben und dafür gesorgt, dass es ihm (in den allermeisten Fällen) auch gut geht in seiner Wunschfamilie.
Überlege es dir gut, es ist nur deine Entscheidung.
Obwohl ich als Mutter auch traurig wäre, wenn meineTochter ihr Kind freigäbe. ABer bei einer offenen Ad. kann Kontakt gehalten werden, auch zur Oma.
Oder deine Mutter adoptiert dein Kind, wenn du das möchtest. Dann bist du nicht verantwortlich und deine Ma erzieht dein Kind.
Wünsche dir jedenfalls bei der Entscheidungsfindung alles Gute, lass dir Zeit damit.
Beitrag von sinimini1990 - 10.02.12 - 23:35 Uhr
Glaube mir du schaffst das allein deine Mama steht hinter dir und glaube mir nach der anstrengenden geburt die jede ist und dann dieses würmchen im arm wirst du diesen gedanken schnell vergessen. Glaub mir das leben ist hard aber man schafft alles wenn man es will und du willst es und das merkt man
