Hallo ihr Lieben,
ich stille meinen Kleinen (4 Monate) immer abends vor dem schlafen gehen... da ich ihn im Ehebett stille und dann wieder umlagere in sein Beistellbett, ist er meist immer noch ein klein wenig wach und schläft im günstigsten Fall mit dem Nuckel ein... Ich mache mir nun Sorgen, dass er nicht anders einschlafen kann, als durch das Ritual an der Brust zu trinken... Sollte ich es immer mal wieder so probieren, ohne Stillen?
Am Tag gehts eigentlich auch nur im Kiwa und durch stillen :-/
Wenn ich ihn so hinlege, brüllt er...
Zur Zeit wacht er auch wieder häufiger auf und will trinken ... könnte ein Schub sein, oder?
Ach ich weiß nicht, alles etwas wirr.
Bin mal gespannt auf eure Erfahrungen und wie ihr das seht mit dem Einschlafstillen...
LG
Ist das noch Einschlafstillen??
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von claudiw83 - 08.02.12 - 18:39 Uhr
Beitrag von corny123 - 08.02.12 - 18:59 Uhr
Mach Dir keine Sorgen über Probleme, die keine sind... Ich stille meine jüngste Tochter (2,5 Jahre) auch in den Schlaf und sehe da wirklich kein Problem. Wenn ich nicht da bin, schläft sie problemlos mit Schnuller/im Auto/in der Trage ein. Wenn ich da bin, stille ich in den Schlaf. Alles easy
Ich finds schön.
Beitrag von maria-33 - 08.02.12 - 19:06 Uhr
Unter einem halben Jahr würde ich mir da so oder so keine Gedanken machen. Ratgeberliteratur und Ärzte (klar Gegenmeinungen gibts auch) empfehlen doch das selber-einschlafen-lernen frühestens ab 6 Monaten.
Sei doch froh, dass es so leicht und friedlich bei euch funktioniert!
Beitrag von christiane-1983 - 08.02.12 - 19:45 Uhr
Hallo,
ich schliesse mich mal meinen Vorrederinnen an und sage auch, mach dir keine Sorgen.
Ich erzähl dir mal wie es bei uns war und derzeit auch ist.
Mein Spatz ist nun 5 Monate alt. Ich habe ihn immer in den Schlaf gestillt, bis er dann so mit 4 Monaten nicht mehr dabei eingeschlafen ist. Obwohl mein Kia mir davon abgeraten hat. Also das Einschlafstillen.
Dann haben wir den Schnuller probiert, den er bis dahin vehement verweigert hatte. Muss dazu sagen, ich bin kein grosser Schnullerfan, aber wenn er ihn nur zum Einschlafen braucht finde ich es ok.
Heute abend ist er sogar ohne Schnuller eingeschlafen. Habe mich neben ihn gelegt und gestillt, nachdem er wie nun üblich noch wach war, habe ich ihm den Schnuller angeboten, den hat er nach ein bisschen saugen wieder ausgespuckt, aber dann weder geweint noch gejammert.
Nun gut dacht ich mir. Schaun wir mal.
Und auf einmal fliegen ihm doch glatt die Augen zu und er pennt seelenruhig.
Also wie du siehst hat er sich das Einschlafstillen selber abgewöhnt.
Gib deinem Kind was es braucht und es wird dir danken.
Alles Gute für dich und dein Kind wünsch ich dir.
Christiane mit Maximilian (*27.08.2011)
Beitrag von motmot1410 - 08.02.12 - 20:22 Uhr
Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein so kleiner Säugling nur beim Stillen oder Tragen (wahlweise auch im Kinderwagen) einschlafen kann.
Mach Dich deshalb nicht verrückt!
Wenn es an der Zeit ist, kannst Du das Abendritual dem Alter entsprechend anpassen. Sei froh, dass Du Dein Kind so entspannt in den Schlaf begleiten kannst. Hauptdache, dass Kind schreit sich nicht in den Schlaf.
Beitrag von jasons-mama - 08.02.12 - 21:25 Uhr
wie die anderen schon geschrieben haben,mach dir keinen kopf.
sicherlich sprechen ärzte und fachleute davon das es mit dem "einschlafstillen" nicht gut ist,aber ist einer von denen die sogenannte "Mama" von deinem Kind?Nein
Also wenn es für dich und dein Baby das beste ist das einschlafen ruhig verlaufen zu lassen,dann behalte es doch einfach weiterhin so.
manche mütter sind am verzweifeln weil ihre kinder so nicht einschlafen und die kleinen mäuse nur mit brüllen in den schlaf finden,und du machst es halt so.
ich stille meinen süßen (morgen 16 wochen) auch fast sozusagen in den schlaf.er schlummert halb beim trinken an der brust ein,und wenn ich ins schlafzimmer gehe um ihn dort schlafen zu legen scheint er noch leicht wach zu sein.aber ich bin froh mein kind so schön in den schlaf begleiten zu können.
mir wäre es auch egal was mir mein kia dagegen sagt.ES IST MEIN KIND!und wenn mein kind das braucht dann gebe ich es ihm halt.irgendwann wird er es nicht mehr brauchen,also gebe ich ihm die zeit!!!
also keep cool
Beitrag von sim123 - 09.02.12 - 10:02 Uhr
Einschlafstillen kann ab ca. 3 Monaten zur Gewohnheit werden. Das heißt, dass die Kleinen über einen längeren und vorher nicht bestimmbaren (jedes Kind ist anders) Zeitraum das Einschlafstillen als einzige Einschlafvariante akzeptiert. Das können 2 Monate aber auch 2 Jahre sein. Außerdem fördert Einschlafstillen nicht die Selbstregulation des Babys, da es sehr von der Mutter abhängig ist. Schließlich kann Einschlafstillen die Schlafdauer negativ beeinflussen, d.h. nächtliches Dauerstillen kann sich unter Umständen über mehrere Monate hinziehen.
Wenn das für dich kein Problem ist, mache dir keine Gedanken über das Einschlafstillen.
Es gibt natürlich im Laufe der Zeit noch andere Ursachen die unruhigen Schlaf hervorrufen. Zahnen, Beikoststart, Schub, Mobilwerden, Übermüdung verursachen unruhige Nächte.
"Wenn ich ihn so hinlege, brüllt er..."
--> Bist schon mal beim Osteopahten gewesen? Das hat uns sehr geholfen.
Akzeptiert dein Sohn wirklich einen Schnuller? Das kannst du testen, wenn du ihm tagsüber in einer Nicht-Stress-Situation den Schnuller mal anbietest. Wenn nicht und du möchtest das gern ändern, dann dauert es ca. 1 Woche bis er sich daran gewöhnt hat (meine Erfahrung).
Bei Interesse kannst du auch hier mal lesen:
* http://www.urbia.de/forum/52-schlafen/3449914-ab-wann-muessen-babys-durchschlafen/22002865
* http://www.urbia.de/archiv/forum/th-3430001/Geschafft-Baby-schlaeft-ohne-Einschlafstillen-Brust-ein.html
* http://www.urbia.de/archiv/forum/th-3433595/Buchempfehlungen.html
