Tochter wird eingeschult und ICH habe Angst

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Beitrag von ftl - 08.02.12 - 19:05 Uhr

Hallo,

ich habe keine Angst vor der Shule sondern wie es dort ablaufen wird....

Ich beobachte meine Tochter und manchmal denke ich dass sie mehr kann/weis als sie sollte. Sie sollte das alles in der Schule lernen.

Meine Tochter wird zweisprachig erzogen. Als sie 4 war habe ich ihr beigebracht in meiner Muttersprache zu Lesen. Nach und nach hat sie auch schreiben gelernt (Druckbuchstaben). Aber das war alles ohne Zwang.

Ich habe aber nie mit ihr Deutsch gelernt, ich meine Buchstaben, Lesen oder Schreiben.
Weil das soll sie alles"richtig" in der Schule lernen.

Und nun kennt sie die Buchstaben, kann schon Lesen - noch nicht alles, sie hat noch Schwierigkeiten mit "ei" "eu" wie das halt beim Lesen ausgesprochen wird. Und wenn sie das nicht kann dann fragt sie wie es richtig wird. Und Schreiben in Druckbuchstaben kann sie auch schon (einzelne Wörter). Sie kann zählen bis 100. Rechnen +/- bis 15 kein Problem und seit kurzen hat sie mit multiplizieren angefangen.

Einerseits bin ich stolz auf sie dass ihr das nicht schwer felt, andererseit habe ich Angst dass ihr in der Schule dann lagweilig wird und sie i-wann die Interesse verliert.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Wie war es bei euch?

Danke

Beitrag von hustinetten - 08.02.12 - 19:39 Uhr

Dann such eine passende Schule für sie aus. Viele Schulen unterrichten jahrgangsübergreifend, sprich es sind nicht alle Erstklässler in einer Klasse sondern Kinder aus allen 4 Jahrgangsstufen.

Ich finde es verkehrt, Kindern das Lernen zu verwehren, aber vielleicht kannst du ihre Interessen geschickt in eine Richtung lenken, sodass sie dennoch weiterhin gefordert ist, sie aber nicht im Schulstoff weiter macht.

lg

Beitrag von bine3002 - 08.02.12 - 19:53 Uhr

Meine Tochter wird auch diesen Sommer eingeschult und kann schon schreiben, lesen und bis 100 rechnen. Multiplizieren geht auch schon.

Natürlich besteht eine gewisse Gefahr, dass die Kinder sich langweilen und dann irgendwann den Anschluss verpassen, wenn es "weiter geht". Aber ich denke, dass man in der Schule ja auch noch andere Dinge lernt. Die Kinder können sich dann z. B. mit Schönschrift beschäftigen.

Allerdings würde ich dir auch raten, dass Interesse in andere Bahnen zu lenken. Meine Tochter hat in den Ferien, wenn sonst alles wegfällt (Kindergarten, Sport etc.) wesentlich mehr Interesse an Buchstaben und Zahlen. Im normalen Alltag dagegen ist sie so beschäftigt, dass sie sich überwiegend mit malen und basteln beschäftigt. Ich denke also, dass man die Kinder einfach mehr fordern und auslasten muss, wenn sie schon "zu früh" mit dem Schulstoff beginnen.

Beitrag von bambolina - 08.02.12 - 19:59 Uhr

Hallo

irgenwie wiedersprichst du dir...

Erst schreibst du, ich habe ihr "beigebracht" in meiner Muttersprache zu lesen, aber Deutsch lesen und Buchstaben hast du ihr nicht gelehrt.

Sie lernt beim Lesen die Buchstaben kennen, egal in welcher Sprache. Weiterhin kann sie lesen dabei ist es doch völlig unrelevant in welcher Sprache.

Ich bin sicher nicht dafür, den Wissensdurst von Kindern zu bremsen, aber einem Kind schon Dinge beizubringen (nicht weil das Kind es will, sondern du), die es erst in der Schule lernen soll finde ich zuviel des Guten.

Es gibt ja Einschulungsuntersuchungen - es wäre die Möglichkeit zu überprüfen, ob sie mit ihrem Können die erste Klasse überspingen kann, ev. wäre eine Jahrgansübergreifende Klasse (wie meine Vorposterin schon erwähnt) auch noch zu überlegen.

lg bambolina

Beitrag von bine3002 - 08.02.12 - 20:16 Uhr

"Ich bin sicher nicht dafür, den Wissensdurst von Kindern zu bremsen, aber einem Kind schon Dinge beizubringen (nicht weil das Kind es will, sondern du), die es erst in der Schule lernen soll finde ich zuviel des Guten."

Und ich finde es zu viel des Guten der Mutter zu unterstellen, dass sie es dem Kind beigebracht hat, weil SIE es wollte.

Meine Tochter wollte auch lesen und schreiben lernen. Sie hat sich alles erfragt und ich habe gewantwortet, nicht mehr und nicht weniger. Erst wollte sie wissen, wie der und der Buchstabe heißt, gleichzeitig fing sie an, sie abzumalen. Dann schrieb sie von sich aus (und von heute auf morgen) ihren Namen, Mama, Papa, Oma und Opa. Und so kam sie dann ganz von alleine auf die Idee, dass man wohl zum Lesen die Laute aneinander hängen muss. Und bei Lauten, wo sie das nicht allein hinbekam, fragte sie eben, z. B. SCH oder EU. Wir haben einfach nur geantwortet und sie hat es sich gemerkt. Beim Rechnen war es ganz ähnlich, nur dass das später anfing. Man kann nicht viel dagegen tun, wenn ein Kind so früh damit anfängt.

Dafür hat meine Tochter dann aber eben Dinge, die sie nicht so gut kann, wie sauber ausmalen oder schneiden zum Beispiel. Und ich bringe ihr das auch nicht bei, weil es eben nicht in meinem Interesse liegt, ihr irgendetwas beizubringen, was sie gar nicht wissen oder können MÖCHTE.

Außerdem möchte ich noch anmerken, dass viele Kindergartenkinder sich schon für Themen interessieren, die eigentlich Schulstoff wären, z. B. Dinos, Astrononomie oder Magnetismus. Da sagt man doch dann auch nicht: "Das lernst Du in der 9. Klasse, ich erkläre dir das jetzt nicht."

Beitrag von natalia73 - 08.02.12 - 20:27 Uhr

Sie hat aber selber geschrieben: "Meine Tochter wird zweisprachig erzogen. Als sie 4 war habe ich ihr beigebracht in meiner Muttersprache zu Lesen. Nach und nach hat sie auch schreiben gelernt (Druckbuchstaben). Aber das war alles ohne Zwang."

Das hörte sich für mich nach einem gezielten Lernen und nicht nach einem Fragen und dann selber lernen des Kindes. Vielleicht irre ich aber mich.

Sonst bin ich mit dir einer Meinung:-)

Beitrag von bine3002 - 08.02.12 - 20:36 Uhr

Ich denke, das war einfach unglücklich ausgedrückt. Aber letztlich ist es auch egal, denn alles, was man mit seinen Kindern tut, macht sie fit für die Schule. Und selbst wenn man "nur" miteinander spielt, erlernt das Kind dabei irgendeine Fähigkeit, die es in der Schule braucht. Und als Eltern bringt man Kindern doch auch ständig etwas bei, z. B. Schuhe binden. Daran ist doch nichts Schlechtes. Wenn das Kind aber null Interesse hat am Schube binden, wird man mit seinen "Beibringversuchen" auf taube Ohren stoßen, insofern setzt jedes erfolgreiche "Beibringen" auch Interesse des Kind voraus.

Beitrag von natalia73 - 08.02.12 - 20:44 Uhr

Nur hätte ich klar werden sollen, das Lesen eben Lesen ist. Einmal mal den Dreh raus hat, ist die Sprache eher unwichtig.
So war es bei meinem Sohn auch. Er hat das Lesen in der Schule auf deutsch gelernt und dann konnte er auch auf Spanisch lesen.Klar,hier und da habe ich was erklärt, aber nicht großartig :-)

LG

Beitrag von bine3002 - 08.02.12 - 20:46 Uhr

Vielleicht ist sie ja Russin und schreibt kyrillisch oder sie ist Japanerin und schreibt Kanji.

Beitrag von natalia73 - 08.02.12 - 20:53 Uhr

Daran habe ich nicht gedacht :-) Punkt für dich!!!

Beitrag von bambolina - 08.02.12 - 20:36 Uhr

Dann hast du das Ausgangsposting nicht richtig gelesen...

>>>Als sie 4 war habe ICH ihr beigebracht in meiner Muttersprache zu Lesen<<<

Ich unterstelle hier niemandem etwas, aber das klingt für mich nicht so, dass ein (gerade mal 4-jähriges!!!) Kind von sich aus gekommen ist, lesen zu lernen.

Und selbst wenn das Kind das von sich aus wollte (wie schon geschrieben, sich das nicht so anhört) sollte man es logisch nicht ausbremsen, aber mitunter (wie schon meine Vorposterin geschrieben) :
"...das Interesse in andere Bahnen zu lenken..."

Zuerst sind die meist übereifrigen Mamas stolz auf das was ihre Kids alles können, posten mitunter hier noch über ihre (hoch)intelligenten Kinder und im Gegenzug verfallen sie in Panik wegen Unterforderung in der Schule

Beitrag von bine3002 - 08.02.12 - 20:45 Uhr

Es ist nur komisch, dass man das Interesse des Kind hier meist nur dann in andere Bahnen lenken sollte, wenn es um Lesen, Schreiben und Rechnen geht. Also um Lernstoff der 1. Klasse. Möchte das Kind dagegen alles über Dinos wissen, würde niemand das Interesse "in andere Bahnen lenken", obwohl doch die Dinos auch in der Schule behandelt werden... ich weiß nicht, vielleicht 4. Klasse oder so? Warum nicht?

Ich denke, das war unglücklich formuliert. Ich weiß nicht, wie sich manche Leute dieses "beibringen" vorstellen. Dass man als Mutter oder Vater an einer Schultafel im Kinderzimmer steht und Diktate schreiben lässt? Bei uns passiert so etwas einfach, z. B. beim Vorlesen. Meine Tochter fragt mich nach einer Lautkombination, z. B. "Mama, wie spricht man SCH nochmal aus?" was, ich antworte ihr, sie merkt es sich und schon habe ich ihr etwas beigebracht. Was soll ich sonst machen? Soll ich sagen: "Ach guck mal da draussen, da sitzt ein Vogel!" und darüber hinweg gehen?!?

Was ich mache: Ich gehe mit meinem Kind zum Sport, dann ist sie ausgelastet und fragt mich nicht mehr über Buchstaben und Zahlen aus. Aber weißt Du, was manche Leute dann sagen? "Immer dieser Freizeitstress!" Wie man es macht, man macht es falsch.

Beitrag von bambolina - 09.02.12 - 12:40 Uhr

Du vergleichst Birnen mit Äpfeln

Also ich finde es schon einen Unterschied, ob man Dinos erklärt, das im Schulunterricht ein paar Tage behandelt wird oder ob man mit lesen, schreiben und rechnen lernen fast ein ganzes Schuljahr vorgreift...

Das mit dem Sch erklären und mit dem Vogel ablenken ist ja ein doofes Beispiel.
Nein, du sollst nicht darüber hinweg gehen, aber vielleicht erklären, wie es ist, wenn man schon alles bzw. zuviel weiß? Dass doch bald die Schule kommt, wo man das mit anderen Kindern lernt.

Freizeitstress... das Wort kommt vielleicht auf, wenn bei Schulkindern vor lauter Vereine und Hausaufgaben keine Zeit mehr hat sich mit Freunden zu treffen - aber bei einem KiGa-Kind das einem Hobby nachgeht, sorry wer bitte redet da von Freizeitstress? Also bei mir niemand...

Beitrag von bine3002 - 09.02.12 - 13:02 Uhr

"Nein, du sollst nicht darüber hinweg gehen, aber vielleicht erklären, wie es ist, wenn man schon alles bzw. zuviel weiß? Dass doch bald die Schule kommt, wo man das mit anderen Kindern lernt."

"Bald..."?!? Meine Tochter fragte schon mit 4. Wie will man ein Kind denn bitte 2 Jahre lang mit "bald" vertrösten? Nein, das ist nicht meine Art. Wenn sie fragt, bekommt sie Antworten. Egal zu welchem Thema und egal, ob sie das später in der Schule, in der Ausbildung, dem Studium oder zum Doktortitel wissen muss.

Und wie ist es denn, wenn man schon alles weiß bzw. zu viel? KANN man überhaupt jemals alles wissen oder zu viel? Wird man da nicht nur schlauer? Wenn ich hier manche Beiträge so lese, denke ich manchmal, dass man da schon ein paar Jahre vorher mit dem Schreibenlernen hätte anfangen sollen. Bei dir jetzt nicht, Du berherrscht Groß- und Kleinschreibung und Grammatik usw. Aber schau dich doch mal um hier...

Und glaube mir, dass meine Tochter noch ausreichend zu tun haben wird, wenn sie in die Schule kommt. Nicht so sehr mit dem Schulstoff, sondern mit dem Einleben in die neue Situation. Und das dauert erfahrungsgemäß so lange, dass sie mirt ihrem kleinen Vorsprung in Sachen Deutsch und Mathe gerade so hinkommt.

Beitrag von bambolina - 10.02.12 - 12:11 Uhr

>>>Bald..."?!? Meine Tochter fragte schon mit 4.<<<
Dann lass das "bald" halt weg und erkläre es im allgemeinen...
Ich hab das auch nicht so gemeint, dass du gar nichts mehr erklären sollst, nur eben nicht zuviel

>>>Und wie ist es denn, wenn man schon alles weiß bzw. zu viel? KANN man überhaupt jemals alles wissen oder zu viel?<<<
Natürlich kann man nie zuviel wissen, aber es hat sich um das Thema "vorgreifen" gedreht. Und damit meine ich nur lesen, schreiben, rechnen und keine Studiumsfragen oder ähnliches. Das ist kein vorgreifen.

>>>Und glaube mir, dass meine Tochter noch ausreichend zu tun haben wird, wenn sie in die Schule kommt<<<
Weshalb machst du dir dann im Ausgangsthread Gedanken, dass sie sich in der Schule langweilen wird?
Du widersprichst dir in einer Tour...

Wenn du gegen alle Tipps hier dagegenfeuerst, dann hättest du dir den Thread auch sparen können. Zieh doch dein Ding durch, wie du es für richtig hältst und gut ist und wenn du der Meinung bist, dass du deiner Tochter alles für die Schule erklären musst, was sie wissen will, dann tu das auch (jeder muss für sich wissen was richtig ist) und nimm auch in Kauf, dass sie sich ev. mal langweilt.
Deine Entscheidung.

Beitrag von juniorette - 10.02.12 - 12:16 Uhr

"Weshalb machst du dir dann im Ausgangsthread Gedanken, dass sie sich in der Schule langweilen wird?
Du widersprichst dir in einer Tour...

Wenn du gegen alle Tipps hier dagegenfeuerst, dann hättest du dir den Thread auch sparen können."

bine3002 hat den Thread NICHT eröffnet ;-)

LG,
J.

Beitrag von bambolina - 10.02.12 - 13:08 Uhr

ups #hicks Danke

weshalb händel ich hier dann überhaupt rum #kratz

Beitrag von ratpanat75 - 09.02.12 - 08:19 Uhr

"Erst schreibst du, ich habe ihr "beigebracht" in meiner Muttersprache zu lesen, aber Deutsch lesen und Buchstaben hast du ihr nicht gelehrt.

Sie lernt beim Lesen die Buchstaben kennen, egal in welcher Sprache. Weiterhin kann sie lesen dabei ist es doch völlig unrelevant in welcher Sprache."

Vielleicht wird in ihrer Muttersprache nicht das lateinische Alphabet benutzt.

LG

Beitrag von bambolina - 09.02.12 - 12:45 Uhr

>>>Vielleicht wird in ihrer Muttersprache nicht das lateinische Alphabet benutzt<<<

Das habe ich nicht beachtet und du hast natürlich Recht :-) allerdings ist die TE nicht darauf eingegangen, also gehe ich mal davon aus, das dem nicht so ist.
Zumal sie in anderen Antworten von z.B "sch" schreibt.

lg bambolina

Beitrag von ratpanat75 - 09.02.12 - 14:08 Uhr

Da hast du natürlich Recht. Das war auch nur mein erster Gedanke dazu, ich habe das Ganze nicht weiter verfolgt :-).

LG

Beitrag von connie36 - 08.02.12 - 20:07 Uhr

Meine tochter wurde einsprachig erzogen;-) ich habe mich zu keiner zeit hingesetzt mit ihr, um ihr das lesen beizubringen, weder in meiner muttersprache, noch in einer anderen. Warum auch?! Lustigerweise brachte sie es sich mit ende 4 jahren, alleine bei. Wir haben es erst mitbekommen, als sie mal ein plakat vorgelesen hat#hicks
Sie konnte zu dem zeitpunkt bis 100 zaehlen und auch in diesem bereich - und + aufgaben loesen.
Schreiben konnte sie in druckvuchstaben. Wir haben trotzdem nix mit ihr gemacht.
Es stand dann die vrage im raum, sie mit fuenf einzuschulen, wogegen wir uns aber ihrer freundinnen wegen, entschieden haben. Sie kam dann regulaer mit 6 in die 1. Klasse, bekam, wenn sie frueher fertig war, zusatzaufgaben, die schwieriger waren. Damit klappte alles reibungslos. Sie ist nun in der 4. Klasse, hat einen super notendurchschnitt ( ist aber "nur" drittbeste in der klasse, somit war unsere entscheidung richtig) und kommt nun aufs gymi. Sie hat so gut wie nie gesagt, das es ihr langweilig waere. Ihr solltet eure tochter, bzw. du solltest deine tochter weniger foerdern.
Lg conny

Beitrag von tauchmaus01 - 08.02.12 - 22:08 Uhr

Ich seh da nirgendwo ein Problem.
Meine Tochter konnte all das auch schon bevor sie zur Schule kam, sie hat kleine Geschichten geschrieben und sogar schon einen kleinen Briefwechsel mit einer Lehrkraft gehabt.
Nun ist sie erste Klasse und es ist noch so viel mehr was in der Schule dazukommt, das ich froh bin dass sie es leichter hat als andere.
Sie langweilt sich schon immer wieder mal, weil sie eben schon weit vorraus ist, aber ich vermute mal dass das Ende der ersten Klasse alles wieder ein Gleichgewicht hat in der Klasse.

Das Interesse verlieren Kinder nur dann, wenn die Lehrer nicht in der Lage sind das Kind gesondert zu beschäfitgen, also extra Aufgaben geben wenn sie schon fertig ist, kniffligere Rechnungen ect.
Unsere Lehrerin ist dazu leider nicht in der Lage, aber dafür ist die Schule bisher einfach nur supereasy.

Mona

Beitrag von engelchen28 - 09.02.12 - 07:27 Uhr

hallo!
schule ist weit aus mehr als lesen, schreiben, rechnen. und wenn sie eine gute lehrerin bekommt, wird sie dort abgeholt, wo sie steht. war bei uns so, ich habe mir auch gedanken über langeweile gemacht - völlig unnütz.
lg

Beitrag von arwen.cool - 09.02.12 - 07:32 Uhr

Hallo,

also ich denke, dass kommt auf die Lehrerin an. Bei meiner großen ( jetzt 4. Klasse ) gab es Kinder die konnten lesen. Meine Tochter konnte ein paar Buchstaben, zählen bis 100 und das war es auch. Die Klassenlehrerin hat den Lesekindern Bücher zum lesen und den anderen Kindern Leseübungen gegeben. So waren alle Kinder beschäftigt und keines war unterfordert. Im zweiten Halbjahr der ersten Klasse bis jetzt merkt man keinen Unterschied mehr zwischen den KIGA-Lesern und denen, die es noch nicht konnten.

Ich denke, dass Du Dich vielleicht etwas ungünstig ausgedrückt hast. Viele Mütter hier im Forum, wie auch ich, sind es halt leid immer wieder von den hochintelligentesten Kindern hier zu lesen.

Es kommt halt immer auf das Kind an. Mein Jüngster kommt dieses Jahr in die Schule und hat sich auch das Rechnen bis 20 und Zählen bis 100 selbst beigebracht. Er singt auch das ABC bis auf 2 Buchstaben richtig. Er malt dafür überhaupt nicht gerne, genauso ist es auch beim basteln. Ich kenne aber viele Kinder, die das schon können, aber auch viele, die da noch nicht so viel Interesse daran haben. Diese zeichnen dafür um so schönere Bilder.

Ich kann nur von meiner Tochter reden, die sehr gut mit kommt in der Schule, dass keiner Angst haben muss, das sich sein Kind langweilt. Hier in Bayern ist der Druck in der vierten enorm groß. Gott sei dank, lernt sie sich leicht.

Also Kopf hoch, ich denke es wird sich nach ein paar Wochen geben, dann kommen auch Dinge dran, die sie noch nicht kann.

Viele Grüße
arwen.cool

Beitrag von ratpanat75 - 09.02.12 - 08:26 Uhr

Hallo,

erkundige dich, wie es in bei euch in der Grundschule läuft.
Bei uns sind die Lehrer darauf eingestellt, dass manche Kinder bei der Einschulung perfekt lesen und rechnen können und andere sich schwerer tun und es erst gegen Ende des 1. Schuljahres schaffen - das ist für die Lehrer völlig normal und sie wissen, wie sie damit umzugehen haben, denn im 1. Schuljahr geht es hauptsächlich darum, die Kinder da abzuholen, wo sie stehen.
Viele Grundschulen arbeiten heutzutage mit flexiblen Lehrmethoden, bei denen die Kinder weitgehend nach ihrem eigenen Rhytmus arbeiten können.
Entspann dich :-)!

LG