wie oben ja schon geschrieben steht. Meine Tochter hat momentan ein "alles ist Scheiße und niemand versteht mich Syndrom"! jeden Abend muss sie herzzereissend weinen, über die Dinge die ihrer Meinung nach schlecht sind.
Auch will sie nichts: nicht anziehen , nicht schlafen GEHEN, nicht zum Papa (obwohl es schön ist wenn sie dort ist) nicht in den Kindergarten,.. beschwert sich über sich selbst, dass wenn sie im Kindergarten nicht leise ist geschimpft wird. Hätte ihr das versucht zu erklären warum das so ist, aber gut hilft nix.
Keine Ahnung was sie hat, weil eigentlich ist alles die alte Situation und es hat sich nichts verändert. kennt jemand sowas.
vor allem sie fühlt sich ja als Kind das nichts hat.... weder Spielzeug oder sie darf NIE was unternehmen.... obwohl wir mehr als genug spielsachen haben und auch regelmäßig wenn auch nicht jeden Tag etwas unternehmen.
viellleicht kennt jemand dieses Phänomen und weiß ne gute Reaktion darauf
noch 5 jährige boykottiert alles!!!
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von sana789 - 09.02.12 - 07:01 Uhr
Beitrag von ich-habe-zwei-davon - 09.02.12 - 07:41 Uhr
guten morgen,
deine tochter ist ja nicht mehr klein, also kann man sich mit ihr (vermute ich einmal)gut unterhalten und auch erklären warum manche dinge eben sind wie sie sind und eben auch sein müssen.
wer bestimmt denn die sachen welche sie anziehen soll?
zeige ihr zwei hosen, eine davon kann sie sich aus suchen die sie dann anziehen wird. das gleiche gilt auch für die anderen bekleidungsstücke.
gehst du arbeiten?
erkläre ihr das du dort hin musst um geld zu verdienen, denn sonst könnt ihr nicht ins kino, kein eis essen gehen im sommer, nicht ins schwimmbad gehen könnt, usw.
wenn sie am abend ins bett gehen soll, gibt es bei euch ein ritual?
einen immer wieder kehrenden gleichen ablauf für sie, oder ist das innerhalb von minuten erledigt sofern sie nicht anfangen würde über dieses und jenes noch nach zu denken bis die tränen kommen!?
ich denke sie kommt nun in ein alter, in dem es ihr schwer fällt und sie sich schneller ungerecht behandelt fühlt. sie ist kein kleinkind mehr sondern wird ein schulkind,..das ist die nächste stufe für sie.
aber lass mal, du bist sicher nicht alleine und viele eltern könnten ihre kinder in solchen momenten gerne mal zum abreagieren um den block schicken 
vg
Beitrag von anyca - 09.02.12 - 08:40 Uhr
Kenne ich, solche Phasen hat meine Fünfjährige auch. Manchmal kommt sie schon morgens schmollend ins Elternbett gekrochen, weil irgendwas ja sooooo ungerecht ist ... ich sage ihr dann liebevoll Guten Morgen und lasse sie notfalls weiterschmollen, wenn sie unbedingt will.
Beitrag von locke1910 - 09.02.12 - 09:19 Uhr
Hi.
Gelassen bleiben und nicht zuviele Alternativen bieten...
Scheint zwischen 5 und 7 ein "typisches" Problem zu sein; weder Fisch noch Fleisch...
Weder kleines Kind noch großes Mädchen!
Wenn meine diese Phase hatten, habe ich ihnen halt die Entscheidungen abgenommen, bis sie "bereit" waren, selber zu entscheiden
Manchmal muß man eben einen Schritt zurück, um dann einen Satz nach vorne zu machen!
Und nicht nur meine hatten diese Phasen; auch meine Tageskinder und immer in diesem Alter, wo zb Schule ein Thema wurde.
"Nachforschungen" (also Elternbücher) ergaben zb bei Anna Wahlgreen, dass das scheinbar eine "normale" Zeit ist, der man halt entspannt begegnen soll - wenn man ihnen die Sicherheit bietet, pendelt es sich wieder ein, sowie sie dazu bereit sind.
Lg, Locke
