Guten Morgen ihr Lieben,
also irgendwie krieg ich bald eine Kriese.Meine Tochter ist 8 Jahre alt.So morgens muss es bei uns schnell gehen,da wir um 7 Uhr los zur Schule müssen.Jeden morgen herrscht hier das gleiche Theater.Mein Töchterchen braucht 1 Stunde um sich zu wasche,anzuziehen,Zähne zu putzen und zu kämmen.Dazu kommt das sie für einen kleinen Pudding auch eine Ewigkeit braucht.Jeden Morgen ist hier schon Theater vor programmiert.Ich frage mich warum das so ist?!Meine Tochter kann mir jedenfalls keine Antwort darauf geben,dabei weiss ich,dass es auch anders geht.Z.B. am Dienstag hatte sie zum ersten mal Schwimmen in der Schule.Sie war morgens so aufgeregt,dass sie mit allem ausser Frühstück in 10 Minuten fertig war.Ich frag mich wie soll das später werden wenn sie in die Pubertät kommt???????Wenn es los geht mit schminken Haare machen und das ganze??????
Sie geht zeitig ins Bett 19.30 und muss um 6.00 aufstehen.Was soll ich denn machen?Ich hab schon so oft mit ihr darüber gesprochen aber es klappt nicht.Ich kann sie doch nicht schon um 5 Uhr aus dem Bett schmeissen.
Hat irgendjemand das selbe Problem?????Dazu kommt noch das sie momentan eine sch............egaleinstellung zur Schule hat.Hausaufgabenwerden erst garnicht aus der Schule mitgebracht,Wenn sie diese dann mal mit hat arbeitet sie nicht konzentriert.Bei Mathe wird nur Rätselraten gespielt.Ich bin echt verzweifelt.Alles ist ihr egal und ich komm auch nicht an sie ran.Das erinnert mich alles daran wie ich Anfang meiner Pubertät war,und mit 8 fängt das ja wohl noch nicht an?????????????????
Liebe Grüße
SILOPO!!!!!!!!!!!!! Meine Tochter braucht ewig..........
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Beitrag von mille82 - 09.02.12 - 08:33 Uhr
Beitrag von woodgo - 09.02.12 - 08:48 Uhr
Es soll Menschen/ Kinder geben, die früh nunmal länger brauchen um in die Gänge zu kommen, ich bin auch so ein Mensch. Ich stehe also früher auf und habe dann die Zeit zum wach werden. Also, einfach eher wecken und Deinem Kind die Zeit lassen.
LG
Beitrag von mille82 - 09.02.12 - 08:54 Uhr
Aber sie muss ja schon um 6 Uhr aufstehen.Ich find das schon extrem früh.Ich kann sie ja nicht um 5 Uhr rausschmeissen,dann ist sie nachher so müde das in der Schule auch nichts mehr klappt
Beitrag von woodgo - 09.02.12 - 08:56 Uhr
Dann hilft nur, alles am Vor-Abend vorzubereiten und trotzdem schauen, daß Du früh keine Hektik verbreitest, das macht es nämlich nicht besser 
LG
Beitrag von binnurich - 09.02.12 - 09:03 Uhr
zwische 5 und 6 gibt es aber 60 Minuten.... probier es doch einfach mal mit 10 Minuten früher und schau was passiert - muss ja keine Stunde eher sein.
Und wenn 10 Min nicht reichen, dann vielleicht 15 oder 20
Beitrag von engelchen28 - 09.02.12 - 09:24 Uhr
ich finde, wenn man den morgen mit hektik und stress beginnt, dass dann der ganze tag versaut ist (sorry). ich ziehe es daher vor, einen tick früher aufzustehen, um dann morgens keinen stress zu haben.
Beitrag von anira - 09.02.12 - 09:34 Uhr
hihi das sind wahre worte
Beitrag von leahhh - 09.02.12 - 10:21 Uhr
Hallo,
bei Kinder, die gerne trödeln, nützt auch früheres Aufstehen nichts. Dann haben sie nur noch mehr Zeit zum spielen, trödeln etc.
Viele Grüße Leah
Beitrag von kleinjano - 09.02.12 - 08:49 Uhr
Hallo Millie
eins meiner Mädels ist auch so drauf... alles kann eeeeeeeewig dauern oder aber so schnell gehen, dass ich's kaum glauben kann.
Sie trödelt nicht wirklich mit Absicht, sondern verliert sich ständig im Spiel. Wenn ich zum Nachschauen komme wie weit sie ist erschrickt sie regelmäßig. Macht schnell weiter und 10 sec später die gleichen Spielereien (rein gar nicht provokativ).
Was hilft ist "Schnell-sein" als Spiel zu gestalten. Z.B. stell ich ihr eine Küchenuhr auf 1 Min und sie versucht, sich in der Zeit umzuziehen. Oder ich zähle langsam bis 10 während sie Jacke, Schuhe... anzieht.
Das klappt so gut, dass ich mich frage warum ich das immer wieder vergesse und doch wieder 1000x drängle und am Schluss stinkig bin....
LG kleinjano
Beitrag von mille82 - 09.02.12 - 08:56 Uhr
wir haben auch einen kleinen Wecker im Bad stehen.Ich sag immer das es toll wäre wenn sie bis 6.30 fertig wäre.Es klappt selten.Als Spiel haben wir das schon mal so versucht,dass wir das mit ihrem kleinen Bruder gemacht haben.Wer ist als erstes fertig.Aber das juckt sie nicht wirklich
Beitrag von engelchen28 - 09.02.12 - 09:26 Uhr
hallo!
wir sprechen aber doch nicht von einem 4jährigen kind, bei dem die eieruhr-spielerei ein mittel der wahl wäre. das kind ist 8 jahre alt und sollte doch nun wirklich die zeit im blick behalten, die sie a) noch hat und b) braucht, um alles in ruhe zu schaffen.
lg
Beitrag von kleinjano - 09.02.12 - 09:56 Uhr
Hallo,
Zugegeben - meine ist jünger, aber es gibt aber genug 8-9 jährige, die verträumt-verspielt sind und für die Zeit (noch) keine Rolle spielt, die keinerlei Zeitgefühl haben.
Da empfinde ich die spielerische Methode schon als eine Möglichkeit, sich an schnelles Agieren zu gewöhnen und zu realisieren, dass es stimmungsmäßig angenehmer ist rechtzeitig fertig zu sein.
Sogar Erwachsene gibt es die scheinbar nach dem Motto "komm ich heut' nicht, komm' ich morgen" leben.
Lg
Beitrag von engelchen28 - 09.02.12 - 10:02 Uhr
hallo!
also ich kenne keine 8-9jährigen, die keinerlei zeitgefühl haben oder die die uhr noch nicht lesen können. aber du hast schon recht, verträumte gibt es in jedem alter. bei erwachsenen ist es aber dann doch etwas anders, sie tragen die konsequenzen auch alleine. habe ich den auftrag heute nicht fertig, meckert der kunde. passiert das mehrmals, erhalte ich von ihm keinen auftrag mehr.
trotzdem würde ich nicht hinter allem und jedem herlaufen, wäre mein kind eins von der langsamen sorte. ich würde ihr sagen: "um 7.30 uhr fahren wir los" und "um 7 uhr gibt's frühstück". alles andere liegt in ihrer hand. dieses ewige "beeil dich" und "mach noch dies und das" nervt nicht nur das kind, sondern auch die mutter, bringt unruhe in die ganze familie rein. im kiga-forum gibt's öfter solche diskussionen. da heißt die antwort dann meist: dann liefere dein kind im schlafanzug im kiga ab mit einer tüte voller anziehsachen.
ich denke auch, dass ein so großes mädchen sich nicht mehr von eieruhr-spielchen verleiten lässt, irgendwann kommt der punkt, an dem man selbst schauen muss, dass man rechtzeitig fertig wird - gestylt oder nicht.
lg l& einen ruuuuhigen tag
!
Beitrag von kleinjano - 09.02.12 - 10:21 Uhr
Hallo
ich meinte auch nicht, dass sie die Uhr nicht lesen können, sondern, dass sie sich in der Zeit verlieren (am ehesten wenn sie eigentlich mehr Zeit zur Verfügung haben als sie benötigen). Und die Reihenfolge "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen" bereitet auch vielen Menschen lange Schwierigkeiten.
Mein 9 jähriger liebt "Spiele" unter Zeitdruck. (Keine Sorge - da mach ich nix mit der Eieruhr, das macht er selbst mit seinen Geschwistern
) Und der ist völlig normal entwickelt und kann ohne Probleme die Uhr lesen.
Auch für Erwachsene gibt's genug Jobs, wo sie die Konsequenzen nicht so schnell/direkt bzw. gar nicht spüren... Nicht jeder trägt viel Verantwortung.
Und ganz ehrlich: Bei unliebsamen Tätigkeiten (z.B. Aufräumen) brauch auch ich irgendwelche "Spielchen" um am Ball zu bleiben. Auch wenn ich ansonsten clever, zuverlässig, veranmtwortungsbewusst, pünktlich und eine normal entwickelte Erwachsene bin 
LG kleinjano
Beitrag von binnurich - 09.02.12 - 08:51 Uhr
meine Tochter ist auch so, wenn ich es zulasse. und je mehr druck ich mache um so nerviger wird das ganze, auch weil sie dann teilweise schlechte Laune bekommt bzw. sich gestreßt fühlt.
am besten hat bisher funktioniert:
- am Abend soviel wie möglich für den nächsten Tag vorbereiten (möglichst alles)
- noch etwas eher wecken, mit der Möglichkeit dann aber noch ein wenig im Bett zu bleiben und langsam munter zu werden (dadurch Druck rausnehmen) - das heißt Tür auf, ein wenig Licht an und ein Glas Milch ans Bett (könnte auch Wasser oder Tee sein, sie trinkt aber gern Milch). Dadurch kommt irgendwie der Körper in Gang
- dann erst mal die Dinge machen, die wirklich notwendig sind (anziehen, Haare etc). Essen zum Schluß - im Notfall entfällt das dann nämlich (oder sie nimmt was mit auf den Weg)- nicht optimal aber da sie schon die Milch hatte auch nicht dramatisch
- sie weiß, wann wir gehen müssen und dann geht es ohne wenn und aber los. Außerdem hat sie Zeiten wo sie zur Orientierung weiß, was fertig sein muß (also so eine Art Meilensteine)
DAs funktioniert bei uns recht gut und hat viel Streß rausgenommen
Beitrag von engelchen28 - 09.02.12 - 09:21 Uhr
hallo!
warum stellt sie sich ihren wecker nicht eine halbe stunde früher, dann kann sie sich ganz in ruhe fertig machen. du kannst ja bis 6 uhr schlafen, deine tochter braucht dich doch nicht zum anziehen, kämmen etc.!
sie ist 8 und noch länger nicht in der pubertät - entspann dich! und selbst wenn sie ewig braucht - dann muss sie eben früher aufstehen oder ungekämmt / ungeschminkt oder was weiß ich aus dem haus gehen. sie weiß ja, wann "abfahrt" ist. was sie bis dahin nicht geschafft hat, bleibt eben so.
ich könnte mir vorstellen, dass sie sich auch extra lange zeit lässt, eben weil du sie morgens so unter druck setzt. lass sie doch einfach mal alleine machen. sie wird lernen, sich ihre zeit selbst einzuteilen und die uhr wird sie ja nun schon lesen können.
gäb's hier pudding zum frühstück, würde meine große auch ewig essen, sie liebt solchen süßkram. da ich pudding aber nicht als gesundes, energiebringendes frühstück ansehe, gibt's hier andere (gesunde!) dinge.
hätte mein kind seine hausaufgaben in der schule vergessen, würde ich es ratz-fatz wieder zurück auf den weg schicken, zu fuß.
lg
Beitrag von anira - 09.02.12 - 09:33 Uhr
Hallo,
vieleicht fühlt sich deine Tochter auch nicht so wohl
und ja sie ist 8 jahre
aber hey
dann hilf ihr sich an zu ziehen
käm du ihr die Haare
Zähneputzen stell ne eier uhr und putz schnell nach
wie weckst du sie denn
kommt da nur der wecker mit MÖP MÖP MÖP MÖP aufstehen
oder reisst du die tür auf und sagst schatz aufstehen?
ich würde vorschlagen geh zu ihr bett streichel sie wach
ja vieleicht wäre es ne süsse idee mal ihr pudding im bett zu essen
ja vieleicht magst du sie ja auch füttern
verlass mal den teufelskreislauf
dreh einfach mal für einige zeit alles um
vergiss was sein MUSS
um so mehr wir doch selber gestresst sind um so mehr merken das die kinder
und um so mehr bauen die instiktiv die mauer auf
geht es erstmal entspannt an
Hausaufgaben könnt ihr auch ändern
sie hat doch bestimmt ein HA heft
das soll die lehrerin bitte unter schreiben
dann such dir ne mutter die euch hilft sprich du kannst die HA bei ihr abholen
so lernt deine tochter sie kommt um das thema HA einfach nicht rum
und wird sich irgend wann eingestehen ich mach lieber gleich richtig
denn z.b. wenn du die HAs erst holen musst kannst du mit ihr aber nicht eislaufen gehen
verstehst du:)
die Schule ist nunmal ihr job und wenn sie den nicht richtig macht gibt es halt leider auch keine vergünstigungen:)
zum machen der HA würde ich auch nur sagen
du sitzt nicht daneben sie sitzt vieleicht am besten in der küche am tisch oder so also nicht ihr zimmer
und bleibt da sitzen
wenn sie meint sie ist fertig
schaust du drüber
wenn du siehst mehre aufgaben sind falsch sag es ihr
ist es ihr egal lass es sie einpacken sie hat dann den stress mit den Lehrern
Beitrag von leahhh - 09.02.12 - 10:27 Uhr
Hallo,
ich habe auch so eine Kandidatin zu Hause. Meine Tochter hat auch genügend Zeit zum Aufstehen, fertig machen etc. Aber sie verliert sich ständig im Spiel. Antstatt die Haare zu kämmen, muss noch schnell getanzt werden etc.
Bei uns hat es vor einiger Zeit mal richtig gekracht, wir hatten sowieso jeden Morgen Ärger wegen ihrer Trödelei. Ich habe ihr jetzt auf einen großen Zettel geschrieben, was sie alles in der Früh machen muss. Aufstehen, waschen, anziehen, Haare kämmen, frühstücken, Zähne putzen etc. Ich fahre um eine bestimmte Uhrzeit, wenn sie nicht fertig ist, kann sie nicht mit.
Das klappt es super, sie hat den Zettel aufgehängt und erledigt jetzt alles nach Plan. Wenn sie dann noch Zeit hat, darf sie noch spielen. Es ist jetzt alles viel entspannter bei uns, das gefällt ihr auch besser.
Ach übrigens, ich war auch so eine Trödlerin, aber damals als Kind stand ich noch auf der anderen Seite. Meine Mutter war auch oft genervt.
Viele liebe Grüße Leah
Beitrag von galeia - 09.02.12 - 12:53 Uhr
Meine Tochter ist 7 Jahre alt. Wir müssen um 7.05 Uhr das Haus verlassen. Ich wecke sie um 6.20 Uhr, um 6.30 Uhr steht sie auf.
Die Klamotten suchen wir am Abend vorher zusammen raus. Sie geht also nach dem Aufstehen ins Bad, geht auf die Toilette, wäscht sich Hände und Gesicht. Dann geht sie in ihr Zimmer, zieht sich an und kämmt sich, ich mache ihr dann noch eine "Frisur". Das ganze dauert nicht länger als 10-15 Minuten, um 6.40/6.45 Uhr sitzen wir spätestens am Frühstückstisch. Sie isst morgens einen Toast, dabei quatschen wir ein bißchen und ich mache ihr das Schulfrühstück. Um 7 Uhr ist das Frühstück beendet, dann putzt sie die Zähne, wir ziehen uns an und los gehts.
Ich bin die ganze Zeit dabei, muss auch mal antreiben, insgesamt funzt es aber problemlos. Ich lasse ihr auch wenig Spielraum zum Trödeln. Wenn Frühstückszeit um ist, ist die Zeit um, dann kann sie nicht mehr weiter essen. Ich verlasse um 7.05 Uhr das Haus, sie muss dann fertig sein, sie weiß auch, dass ich tatsächlich schon raus gehe, dann kommt sie auch in die Puschen... Beim Aufstehen hilft ein wenig Spaß zu machen. Ich spiele dann auch mal die Rolle eines der vielen Kuscheltiere, das zum Beispiel auch keine Lust zum Aufstehen hat, oder friert oder mit in die Schule will ... Ich kann ihr das ganze noch nicht alleine überlassen, ich muss ihr schon helfen (und mach das auch gerne). Ich muss auch mal sagen, jetzt aber mal flott, schnell anziehen, wasch deine Hände...
FG H.
