Kinderbetreung und ein großer Hund .....eure Meinungen und Erfahrungen

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Beitrag von wunschbaby2 - 09.02.12 - 13:53 Uhr

Hallo Muttis! Ich erkläre mal kurz worum es hier geht. Nach dem ich alle Kindergärten bei uns in der Umgebung abgeklapert habe, und mir keines davon gefallen hat, und die die toll waren schon total überfüllt waren, habe ich mich dazu entschlossen eine Tagesmutter in Betracht zu ziehen. Ich habe eine ganz liebe Frau gefunden, die nicht weit von mir wohnt, selber einen Sohn im Alter meiner Tochter, und noch 3 liebe Kinder dazu. Das Haus ist toll, der grosse Spielplatz, sie unternimmt mit den Kidis auch sehr viel, auch sehr viele Ausflüge ect. Dass sie einen großen Hund hat, wusste ich von Anfang an. Der ist bis jetzt immer lieb gewesen, und ich habe positiven Eindruck von ihm. Ich war ja zur Anfang immer mit meiner Tochter dabei. Die Tagesmutti hat auch gesagt dass sich noch nie Kindern gegenüber grob verhalten hat, oder jemanden angegriffen hat. Vor kurzem habe ich eine Sendung gesehn, wo der Familienhund plötzlich auf ein Kind losgegangen ist und ihm sein Gesicht zerfetzt hat. Und es lässt mir keine Ruhe. Ich habe solche Angst dass etwas schlimmes passieren könnte. Ich muss im Sommer wieder zurück in meinen alten Job zurück, und jetzt habe ich totale Zweifel, und eigentlich habe ich schon eine Entscheidung getroffen, dass meine Tochter nicht mehr hin geht. Ich möchte trotz dem noch andere Meinungen dazu lesen.

Beitrag von lexa8102 - 09.02.12 - 13:55 Uhr

Hallo,

meine Tamu hat auch einen Hund, der tagsüber immer eingesperrt war, wenn die Kinder da waren.

Es ist unverantwortlich, ihn mit den Kindern zusammen zu lassen (auch unter ihrer Aufsicht). So schnell kann ihm etwas zu blöd werden (z. B. ein Spielzeug vorm Gesicht) und er kann zuschnappen.

VG
Lexa

Beitrag von wunschbaby2 - 09.02.12 - 14:05 Uhr

hallo lexa, also meinst du ich kann mit der Tagesmutter einfach mal reden und sie fragen ob sie den Hund tagsüber einspert? Oder dass der wenigstens nicht in einem Zimmer mit den Kindern sich befindet? Meine Tochter soll für 8 Stunden dahin.... ob die Tagesmutter mir dann einen Vogel zeigt?

Beitrag von windsbraut69 - 09.02.12 - 14:14 Uhr

Ich hoffe doch, dass sie nicht auf Deinen Wunsch eingeht, den Hund wegzusperren!
Der Hund ist doch völlig unauffällig und Du hast vorher gewußt, dass er dort im Haus lebt.

Gruß,

W

Beitrag von jenny-79 - 09.02.12 - 15:21 Uhr

Niemals sollte die TM den Hund einsperren solange die kinder da sind. ich hoffe wirklich, dass Du erstens nicht auf eine solche Idee kommst und wenn dann doch, dass zweitens die TM ihren Hund nicht einsperrt, das wäre nämlich in meinen Augen Tierquälerei.

Wenn Du Dir so große Gedanken machst, dann gebe Deine Tochter dort nicht hin!

Beitrag von windsbraut69 - 09.02.12 - 15:38 Uhr

Es ist nicht nur Tierquälerei, sondern m. E. auch riskant.
Ein Hund, der wegen der Kinder stets weggesperrt wird, wird dadurch sicher nicht kinderfreundlicher und um so gefährlicher wird es, wenn mal jemand die Tür versehentlich nicht abschließt oder öffnet.

LG

Beitrag von zahnweh - 09.02.12 - 15:44 Uhr

#pro

Beitrag von jenny-79 - 09.02.12 - 16:51 Uhr

Ja, da hast Du recht.

LG

Beitrag von lexa8102 - 09.02.12 - 20:20 Uhr

Hallo,

wenn sie dir einen Vogel zeigen würde, würde sie quasi ihren Hund über das Wohl der Kinder stellen - und dann wäre es eh die falsche Tagesmutti.

Platzmangel hin oder her - man muss sich als Mutter schon sicher sein können, dass das Kind gut aufgehoben ist.

VG
Lexa

Beitrag von alexa81 - 09.02.12 - 22:48 Uhr

Hallo Lexa,

mal eine ganz ernstgemeinte Frage, die nicht provokant rüberkommen soll:

Du hast/hattest nie einen eigenen Hund und/oder null Ahnung von diesen Tieren, oder?

Wenn ich nicht will, dass mein Kind mit einem Hund zusammen ist, suche ich mir eine Tagesmutter, die keinen Hund hat. Eine Tagesmutter, die ihren Hund wegsperrt, wenn Kinder da sind, wäre mir sehr suspekt - da könnte sie noch so toll zu den Kindern sein, die käme niemals in Frage für mich.

Warum? Ganz einfach:

1. ist es Tierquälerei, einen Hund so lange einzusperren und damit auch von seinem "Rudel" zu trennen - das kann ganz übel nach hinten losgehen
2. Was ist, wenn der Hund mal raus muss? Wir reden hier davon, dass ein Kind 8 Stunden täglich betreut wird - es kann doch niemand ernsthaft erwarten und noch schlimmer praktizieren, dass ein Tier so lange eingesperrt wird, ohne mal vor die Tür zu kommen (unser Hund und viele andere auch können schon so lange einhalten - das ist aber nichts, was man täglich von ihnen verlangen sollte, außerdem kann auch ein Hund mal Durchfall haben)
3. Wenn man Pech hat, schürt man bei dem liebsten Hund mit solch´ einer Aktion erst so richtig die Eifersucht auf die Kinder - die möglichen Folgen kann man sich an fünf Fingern abzählen...
4. Mir würde sich der Verdacht aufdrängen, dass der Hund bereits ein Problem mit (Besuchs-)Kindern hat. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ein verantwortungsvoller, vernünftiger Tierhalter auf die abstruse Idee kommt, einen Hund über Stunden wegzusperren.

Viele Grüße, Alex

Beitrag von lexa8102 - 10.02.12 - 12:49 Uhr

Hallo,

nein, ich habe keinen Hund, nur Fische.

zu 1. was machen dann die berufstätigen? Genau aus dem Grund habe ich keinen Hund.

zu 2. siehe 1.

zu 3. der Cockerspaniel meiner Tamu ist ganz kinderlieb und gar nicht eifersüchtig. er ist das über jahre gewöhnt, sie hat selbst auch kinder

zu 4. siehe 3.

Ist wohl Ansichtssache. Ich hätte eher Angst um mein Kind, wenn da ein Hund wäre.

VG

Beitrag von jenny-79 - 09.02.12 - 13:58 Uhr

Hallo,

Deine Angst kann Dir niemand nehmen. Leider kann sowas passieren.

Meine Eltern haben auch einen großen Hund, der ist wirklich treu-doof und weiß gar nicht, was er für eine Kraft hat. Die Kinder spielen auch gerne mit ihm. Was ich aber wichtig finde, dass es Grenzen gibt! Der Hund darf nicht gehauen/ geärgert werden! Wenn der Hund schläft muß er in ruhe gelassen werden! Aber solche Regeln wird Eure TM bestimmt auch haben.

Aber wie schon geschrieben: passieren kann leider immer etwas, davor kannst Du Dich und Dein Kind nicht komplett schützen.

Ich persönlich finde es sogar sehr wichtig, dass Kinder den richitgen Umgang mit Tieren lernen. Und finde es toll, dass Eure TM einen großen Hund hat und auch ansonsten viel unternimmt und wie Du schreibst ja wirklich toll zu sein scheint. Das alles wäre mir wichtiger als die Angst davor, was alles passieren könnte...

LG
Jenny

Beitrag von sannimausi - 09.02.12 - 13:58 Uhr

Erfahrungen kannst Du sicher über 99% gute und unter 1% schlechte bekommen.

Meine Meinung:

Mir ist auch unter 1% ein zu großes Risiko. Auch wenn man meint, seinen Hund gut zu kennen, wäre ich nicht bereit, so ein Risiko einzugehen. Bei einem Yorki mag es ja noch angehen, da ist es mit ner Tetanus-Spritze getan, wenn er zubeißt, aber ein großer Hund? Nee. Nur unter meiner Aufsicht.

Auch wenn jetzt alle Hundbesitzer empört sind, ich hätte kein gutes Gefühl dabei.

Beitrag von windsbraut69 - 09.02.12 - 14:18 Uhr

Deine Einstellung ist ja auch völlig legitim.
Sie hat doch aber vorher gewußt, dass der Hund im Haushalt lebt und kann jetzt nicht verlangen, dass er "weggesperrt" wird, was ich übrigens für 1. nicht tiergerecht und 2. gefährlich halte.

LG

Beitrag von sannimausi - 09.02.12 - 14:27 Uhr

Nein, das hab ich ja auch nicht geschrieben. Ich bin und werde kein Hundebesitzer, aber ich bin durchaus Tierfreund genug, um mir zu wünschen, daß auch Haustiere so artgerecht, wie eben noch möglich gehalten werden. Und Hunde sind nun mal Rudeltiere.

Beitrag von windsbraut69 - 09.02.12 - 15:40 Uhr

Das wollte ich Dir auch nicht unterstellen, ist in der Diskussion aber mehrfach geschrieben worden.

Ich bin da ganz Deiner Meinung, zudem Hunde, die nicht artgerecht gehalten werden, viel eher eine Gefahr darstellen als vernünftig im Rudel gehaltene und gut sozialisierte Tiere.

LG

Beitrag von zitronenlolli - 09.02.12 - 16:05 Uhr

Hallo!

Okay, die Wunde vom großen Hund wäre natürlich gravierender, aber ist viel seltener, als die vom kleinen Hund. Kleine Hunde haben grundsätzlich Minderwertigkeitskomplexe, bellen mehr und beißen auch Durchschnittlich mehr. Ich spreche da leider aus Erfahrung. In meinen 33 Lebensjahren hatten meine Eltern drei Hunde. Der erste war ein kleiner Pudel, hat mich 3x ganz arg gebissen und war weder ein Spiel- noch Schmusehund. Der zweite war ein Bearded Collie - super-treu-doof und hat nie jemanden gebissen. Nun haben sie einen australischen Collie (von der Größe her wie Lassie). Ein totaler Aufpass- und Beschützhund (wie ein dt. Schäferhund), aber bis jetzt lieb zu unseren Kindern - er lässt sich knuddeln, streicheln und spielt auch mal mit ihnen (außer er ist mal wieder zu faul). Allerdings lassen wir die Kinder NIEMALS alleine mit ihm, obwohl mein Vater schon 50 Jahre Hundeerfahrung hat. Allerdings würde ich Kinder auch nicht unbedingt mit Katzen alleine lassen ...
Kinder müssen eben akzeptieren, das Hunde (Tiere) auch ihre Rechte/Privatsphäre haben.
Wenn die TM aber den Hund gut unter Kontrolle hat, warum das Kind nicht hingeben? Ich meine, wie viele "blöde" Hundehalter (schließlich ist der Halter verantwortlich) laufen draußen rum, wo was passieren kann? Vielleicht sollte man mal mit den Eltern der anderen Tageskindern sprechen, wie die das mit dem Hund sehen.

VG
Nadine

Beitrag von sannimausi - 09.02.12 - 16:58 Uhr

Tja, statistisch gesehen gibt es die meisten Bisswunden von Schäferhunden, nicht von Zwergpudeln.

Davon abgesehen wären mir all die Argumente relativ egal, wenn ich kein gutes Gefühl dabei habe - und das hätte ich eben nicht. Ich kann meine Kinder nur dahin geben, wo ich mich damit wohl fühle. Ob jemand anders die gleichen Kriterien hat, ist dabei ziemlich irrelevant. Und wie die anderen Eltern das sehen, ist doch wohl klar, wenn sie ihre Kinder da mit dem Hund betreuen lassen. Wozu fragen?

Beitrag von donaldine1 - 09.02.12 - 14:00 Uhr

Hallo,

ich habe überhaupt kein Problem mit Hunden.

Aber wenn man eins hat, und Du hast eins, bin ich der Meinung, man soll es lassen.

Wenn man allerdings so wie Du auch schon mit allen KiTas in der Umgebung unzufrieden war, dann weiß ich nicht, wie man es Dir recht machen soll. #kratz

Entweder Du mußt meines Eractens Deine Ansprüche gewaltig senken oder aber auf den Job verzichten und Dein Kind selber betreuen. Ist nicht böse gemeint, aber anders wird´s wohl nichts werden.

LG
donaldine1

Beitrag von wunschbaby2 - 09.02.12 - 14:08 Uhr

ja ich weiss...ich könnte heulen.... auf den Job bin ich angewiesen.... ich weiss eicht nicht weiter.

Beitrag von loonis - 09.02.12 - 14:10 Uhr

Ehrlich?
Das wäre mir persönl. zu riskant.
Meine Kleine ist 5 u. hat große Angst vor Hunden.Sie hat
aber noch nie neg. Erfahrungen gemacht.
Es ist einfach so.

Die Wahrscheinlichkeit,dass etwas passiert ist viell. nicht hoch,
aber das Risiko würde ich nicht eingehen.

LG Loonis

Beitrag von twins - 09.02.12 - 14:10 Uhr

Hi,

Ich bin da auch eher skeptisch.
Wir haben einen großen Super lieben Hund aber wenn wir Kinderbesuch bekommen, kommt er in ein anderes Zimmer oder er ist nur bei mir, wenn die Kids draußen sind.

Kein Hundebesitzer würde sagen....ich wusste, das mein Hund mal beissen wird....

Wenn die Tagesmutter verantwortlich mit dem Hund umgeht, haette ich keine Bedenken aber passieren kann dir überall etwas.

Grüße
Lisa

Beitrag von zahnweh - 09.02.12 - 14:12 Uhr

Hallo,

wie ist dein Bauchgefühl?
Wie reagiert dein Kind auf diesen Hund?
wie reagiert dieser Hund auf Kinder?
wie sind die Räumlichkeiten? - gibt es auch eine Hundefreizone bzw. eine Kinderfreie Zone?

Wir selbst haben keinen Hund. Ich weiß, dass ich nicht dazu in der Lage bin, mich um ein Tier zu kümmern. Ich bin ohne Tier aufgewachsen und habe weder die Zeit noch die Räumlichkeiten mich darüber zu informieren bzw. einem Tier art-gerecht zu werden ;-)

Viele Freunde haben Hunde und ich freue mich, dass mein Kind Kontakt bekommt. Die meisten haben auch Kinder und es klappt gut.
Wichtig sind, dass es bestimmte Regeln gibt, auf die das Kind selbst und die betreuende Person achten muss.

z.B. keine schnellen Bewegungen, nicht am Schwanz ziehen, Finger weg vom Futter usw.

Da Tiere auch Lebewesen sind, können auch sie ausrasten, wenn es ihnen zu viel wird. Wobei mir ehrlich gesagt mehr schlagende Eltern bekannt sind als Hunde, die Kinder angreifen.

Ob oder ob ich es nicht machen würde, kann ich so pauschal nicht sagen!
- ich höre auf mein Bauchgefühl, wenn mir ein Mensch begegnet
- ich müsste erleben, wie sie den Hund behandelt
- ich müsste erleben, wie mein Kind mit der Situation umgeht (Angst, zutrauen usw) wobei das nicht nur für den Hund, sondern auch für die betreuende Person gilt.

Beitrag von windsbraut69 - 09.02.12 - 14:13 Uhr

Es gibt auch Eltern, die die eigenen Kinder umbringen, fremde Gewaltverbrecher und einstürzende Häuser...

Gruß,

W

Beitrag von deserteur - 09.02.12 - 14:21 Uhr

Ich hätte nie im Leben eins meiner Kinder in einen Haushalt mit Hund gegeben. Hunde sind nicht zu 100% berechenbar, da bleibt immer ein Restrisiko.

Wenn das Gesichtchen dann zerfleischt ist, ist das Geheule groß.