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Beitrag von rosenduft84 - 09.02.12 - 15:34 Uhr

hab etwas gefunden als ich nach ovulationsblutung gesucht habe

Der Erfolg der geschlechtlichen Fortpflanzung - die Entstehung lebensfähiger Nachkommen - hängt vom Zusammenspiel vieler Faktoren ab. Dazu gehört die relativ kurze Lebenserwartung der Eizellen und Spermien selbst. Beim Menschen bleiben die Samenzellen gewöhnlich ungefähr 48 Stunden nach der Ausstoßung in die Scheide funktionstüchtig, dagegen behält ein Ei durchschnittlich nur 10 bis 15 Stunden seine Fruchtbarkeit bei.1. Befruchtung und Einnistung
Nachdem das Ei von einen der beiden Eierstöcke in die Bauchhöhle entlassen worden ist, gelangt es in den benachbarten Eileiter. Das Ei wird durch bewegliche haarartige Fortsätze, die sich an den fingerförmigen Fransen am Ende des Eileiters befinden, und durch die Kontraktionen glatter Muskulatur, die zur Zeit des Eisprungs in diesen Regionen einsetzen, in den Eileiter eingesaugt. Das Ei bewegt sich zunächst rasch innerhalb weniger Minuten im Eileiter abwärts, doch wird es bald langsamer, weil die Kontraktionen der glatten Muskulatur nachlassen. Es kann einige Tage dauern, bis das Ei die Gebärmutter erreicht, so dass die Befruchtung im Eileiter stattfinden muss, weil ja das unbefruchtete Ei eine sehr kurze Lebensdauer (10-15 h) hat. Das erste Spermium kann am Befruchtungs­ort im Eileiter 15 Minuten (!) nach dem Samenerguss im Scheidenkanal eintreffen.

Haben die Spermien einmal die Gebärmutter erreicht, dann werden sie hauptsächlich durch aufwärts verlaufende Kontraktionen der glatten Muskulatur der Gebärmutterwand und der Eileiterwand auf das Ei zubewegt. Die Bewegung des Spermiums mit Hilfe des peitschenförmigen Schwanzes wird dann wichtig, wenn sich das Spermium dem Ei nähert und in dieses eindringt. Nur etwa 100 bis 1000 der einigen Millionen Spermien erreichen den Eileiter. Diese Dezimierung der Spermien ist vor allem auf die phagozytierenden weißen Blutkörperchen im Gebärmutterhalskanal zurückzuführen, die auf jede fremde Substanz reagieren.
2. Verschmelzung von Ei und Spermium
Man hat bisher keine Beweise für das Vorhandensein von chemischen Lockstoffen, und es wird allgemein angenommen, dass das überlebende Spermium das Ei durch zufällige Bewegung erreicht. Viele der überlebenden Spermien erreichen das Ei, aber nur ein einziges ist erfolgreich und bewirkt eine Schwangerschaft, indem es in das Ei eindringt und dieses befruchtet. Das eingedrungene Spermium erreicht das Innere des Eies erst, nachdem es die umgebenden Hilfszellen passiert und an einer Stelle die Eimembran mit Hilfe seiner Enzyme im Akrosom aufgelöst hat. Beinahe unmittelbar nach Eindringen des Spermiums in das Ei bildet sich eine Befruchtungsmembran, wodurch das Eindringen anderer Spermien in das Ei verhindert wird.

Ist das Ei befruchtet worden, dann setzt es seine Wanderung vom Eileiter in die Gebärmutter hinein fort und unterliegt in dieser Zeit Entwicklungsveränderungen. Verbleibt das befruchtete Ei im Eileiter, was manchmal vorkommt, dann kann dort eine Einnistung (Implantation) stattfinden, jedoch ist eine Eileiterschwangerschaft nicht erfolgreich, weil für den wachsenden Embryo oder Fetus nicht genug Platz vorhanden ist. Ein chirurgischer Eingriff ist notwendig, wenn der wachsende Embryo den Eileiter einreißt und Blutungen eintreten, die tödliche Folgen haben können.

3. Einnistung
Etwa 30 Stunden nach ihrer Befruchtung beginnt die Eizelle sich zu teilen, wodurch zwei Zellen (Blastomeren) entstehen. Diese beiden Blastomeren teilen sich ihrerseits wieder, so dass über ein Vierzellstadium (40 Stunden), ein Achtzellstadium, ein Sechzehnzellstadium (3 Tage nach der Befruchtung) schließlich die sog. Furchungskugel (MORULA) entsteht, deren Bildung nach etwa 4 Tagen nach der Befruchtung abgeschlossen ist. Nachdem der Keim in Form der Morula die Gebärmutter erreicht hat, dringt Flüssigkeit in die Räume zwischen den Zellen der inneren Zellschicht ein. Diese Räume verbinden sich miteinander, so dass nach und nach eine Höhle entsteht, die sog. BLASTOZYSTENHÖHLE. Der Keim wird nun BLASTOZYSTE (Zellhohlkugel) genannt. Sie besteht aus mehr als 100 Zellen und hat einen Durchmesser von ca. 0,1 mm. Die Blastozyste schwimmt einige Tage in der Gebärmutterflüssigkeit und nimmt weiterhin durch Zellteilungen an Masse zu. Fünf, sechs oder sieben Tage nach der Befruchtung (19. - 21. Tag des Zyklus) beginnt der Embryo sich in der Gebärmutter einzunisten (Nidation, Implantation). Nicht alle befruchteten Eizellen kommen jedoch zu einer erfolgreichen Einnistung, man vermutet etwa nur die Hälfte.

so ich fand das sehr intresant#winke

Beitrag von alice-in-wonderland - 09.02.12 - 15:38 Uhr

#winke
Das hatte ich alles im Biologie Unterricht...
Klingt auch sehr nach Schulbuch hihi

Alles Gute

Alice