Hallo,
Meinem Mann geht es seit geraumer Zeit nicht gut. Nun war er heute morgen mal wieder schlecht drauf. Er musste eigentlich zum Arzt ubd das war dann zuviel (dort anrufen, fragen ib schon Befund da ist etc). Dann wurde er melancholisch, und äußerte wieder "am besten nen Strick nehmen".
Daraufhin konnte und wollte ich ihn nicht alleine lassen ubd hab gesagt, wir fahren zum Hausarzt und er bespricht es nun mal endluch mit dem. Ich war auch fertig und konnte nicht zur Arbeit, dort dann kurz vorher absagen (lassen). Wollte das Gespräch vermeiden...
Nun habe ich mich dort nich immer nicht persönlich gemeldet. Ich will nächste Woche auch nicht hin, da wir morgen ersrmal alles weitere (Gsng zur psychiatrischen Abteilung) vorhaben. Soll ich mich erst morgen da melden? Da hab ich frei.
Weiß nichts mehr :(
Danke schonmal
Nicht zur Arbeit, Mann heute morgen depressiv...
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von Nichtzurarbeit - 09.02.12 - 18:54 Uhr
Beitrag von mamutschka2011 - 09.02.12 - 19:03 Uhr
Hi,
wen du frei hast, musst du dich nicht melden..meine Meinung...aber wenn du nächste Woche auch frei haben musst, dann musst du anrufen... Mo morgen....
Entweder du sagst die Wahrheit..Notfall in der Familie, oder du musst dir was anderes einfallen lassen.
Gute Besserung an deinen Mann....
Grüße, Mamutsch
Beitrag von carrie23 - 09.02.12 - 19:08 Uhr
Du hättest heute arbeiten müssen?
Dann so schnell als möglich melden denn sonst kannst du auch gleich stempeln gehn und obs mit den Depressionen deines Mannes besser wird wenn ihr über kurz oder lang auf ALG angewiesen seid wage ich zu bezweifeln
Beitrag von Nichtzurarbeit - 09.02.12 - 19:25 Uhr
Hallo, mir ist es wichtiger, dass meinem Mann geholfen wird, als ein Job. Besser Mann als Job oder?
LG
Beitrag von carrie23 - 09.02.12 - 20:03 Uhr
Das hat doch gar nichts damit zu tun, einen Telefonhörer kann man trotzdem in die Hand nehmen oder schließt das aus dass deinem Mann geholfen wird?
Beitrag von golm1512 - 10.02.12 - 18:39 Uhr
Bist du wirklich so naiv? SOFORT anrufen (na, jetzt isses natürlich zu spät) und sagen, was los ist oder sich einfach akut krank melden.
Ich glaube nicht, dass dein Mann weniger depressiv ist, wenn du arbeitslos wirst und das Geld dann auch nicht mehr stimmt.
Okay, ich muss es ja nicht verstehen!
Beitrag von nick71 - 09.02.12 - 19:34 Uhr
"Ich war auch fertig und konnte nicht zur Arbeit, dort dann kurz vorher absagen (lassen). Wollte das Gespräch vermeiden..."
Dass es ziemlich arm ist, jemand anderen vorzuschicken, weißt du sicher selber.
"Ich will nächste Woche auch nicht hin, da wir morgen ersrmal alles weitere (Gsng zur psychiatrischen Abteilung) vorhaben."
Dann musst du halt fragen, ob du Urlaub bekommst. Wobei sich mir nicht recht erschließt, warum du nächste Woche nicht arbeiten kannst/willst, wenn dein Mann vorerst nur morgen einen Termin hat.
"Soll ich mich erst morgen da melden? Da hab ich frei."
Später solltest du dich auf keinen Fall melden, wenn dein Job dir auch nur einen Funken was wert ist.
Beitrag von Nichtzurarbeit - 09.02.12 - 19:39 Uhr
Hallo, ja das ist schon feige klar! Aber ich wusste auch nicht welchen Grund ich nun nenne.
Ich muss ihn ja dann nächste Woche auch alleine lassen, deshalb!
LG
Beitrag von bruchetta - 09.02.12 - 20:45 Uhr
Familiäre Gründe.
Geht es Deinem Mann im Laufe des Tages besser? Das wäre typisch depressiv, ich habe das auch!
Beitrag von Nichzurarbeit - 09.02.12 - 21:06 Uhr
Hey,
Ja es geht...es gibt halt solche und solche Phasen...
Und morgens abhauen wenn jemand ganz "daneben" ist, geht bei mir nicht!
Ihm geht es immer dann gut, wenn er z.B. einen Nervenzusammenbruch hatte. Ca drei in einem Jahr.
Wenn man dann sagt, geh zum Arzt und lass dir was verschreiben, dann geht's am nächsten Tag super.
Aber im generellen alltag ist er mäßig bis stark depressiv würd ich sagen
LG
Beitrag von leonie133 - 10.02.12 - 10:34 Uhr
"Ihm geht es immer dann gut, wenn er z.B. einen Nervenzusammenbruch hatte. Ca drei in einem Jahr."
Ich kann das gerade nicht glauben. Dein Mann ist ganz kurz davor, komplett zusammenzuklappen oder schlimmer. Und keiner hat bisher was unternommen, nur weil er gesagt hat dass alles wieder gut ist? 

Du hast wohl keine Ahnung von dieser Krankheit. Ab mit ihm in eine Akutklinik, alles andere ist fahrlässig!!!!
Beitrag von killermandarine - 09.02.12 - 19:48 Uhr
Wenn du unentschuldigt fehlst riskierst du deinen Arbeitsplatz. Vielleicht reicht es ja schon, wenn dringende familiäre Gründe für den kurzfristigen Urlaub angibst.
Beitrag von manavgat - 09.02.12 - 21:34 Uhr
Schnapp Dir Deinen Mann und fahr in die nächste psychiatrische Klinik zur Notaufnahme. Die sind rund um die Uhr besetzt. Wenn er freiwillig nicht geht, dann ruf den Notarzt.
Alternativ kannst Du warten, bis er seine Pläne in die Tat umsetzt.
Gruß und alles Gute
Manavgat
Beitrag von Nichtzurarbeit - 09.02.12 - 21:43 Uhr
Hey,
Ich lese gern von dir :). Das nur mal so...
Er ist jetzt gut drauf, aber das wird mich nicht davon abhalten, dass wir da morgen früh trotzdem hinfahren.
Er brauchte auch den halben Tag um sich damit anzufreunden und selbst zu sagen "man kann sich an den Gedanken gewöhnen, wieviele in unserem Alter drehen im Moment am Rad"
Wir haben jetzt gut drei Jahre mit dieser sch... Krankheit und man muss was tun. Aber derjenige muss zumindest etwas wollen...
Und glaub mir, unter Zwang, eingewiesen...würde er sich vom letzten Menschen der ihn hält abgewiesen fühlen und selbst dort einen (letzten) Weg finden!
LG und Danke
Beitrag von luana78 - 10.02.12 - 19:43 Uhr
hallo,
leider kenn ich das nur zu gut. mein vater war schwerst depressiv und liess sich nicht helfen. über jahre hinweg hat er immer wieder versucht sich das leben zu nehmen und das immer so, dass man ihn nie soweit hatte, dass man ihn hätte einweisen können. denn dazu war er viel zu redegewandt. wir waren zu letzt zu viert mit ihm in einer klinik und redeten mit den ärzten. doch er kam nach 5 minuten gespräch raus und wir gingen. eine woche später fand ich ihn dann.....
mein mann hat vor 5 jahren einen zusammenbruch erlitten und liess sich zu nächst auch nicht helfen. ich befasste mich intensiv mit der krankheit und fand langsam einen weg zu ihm durch zu dringen und dazu zu bringen sich helfen zu lassen. das war hart und ein langer weg, aber heute gehts ihm besser denn je.
ich wünsche dir viel kraft und stärke. dein mann ist auf dem richtigen weg. er sieht ein, dass er hilfe braucht, doch die umsetzung ist ein enormer kraftakt für ihn. alles gute euch beiden!
lg,
luana
Beitrag von vanisa - 09.02.12 - 22:33 Uhr
sach mal denkst du nach? es ist deine PFLICHT, deinen ag über ein fernbleiben zu informieren! andernfalls ist das arbeitsverweigerung und kann die fristlose kündigung nach sich ziehen. dann könnt ihr gemeinsam deprimiert sein!
da fällt mir nichts mehr ein.
Beitrag von Nichtzurarbeit - 10.02.12 - 03:30 Uhr
Hallo,
Sie wissen ja Bescheid, mein Gott. Und ja im Augenblick sch... ich auf den Job. Und nein, mich macht zu hause sitzen auch nicht unglücklich!
Und ich habe noch eine jobalternative!
LG
Beitrag von Busfahrerin123 - 10.02.12 - 08:34 Uhr
wie jetzt? du gehst schlusig mit deinem job um bzw. riskierst evtl. eine frislose kündigung oder abmahnung und hast dann noch eine andere jobaltanative?
echt bitter.
andere wollen arbeiten und finden absolut nichts und eine wie du, die leichtsinnig mit job umgeht oder sich offenbar nicht viel draus macht, hat gleich alternativen. muß man nicht verstehen.
Beitrag von lichtchen67 - 10.02.12 - 12:26 Uhr
Dann sei doch einfach so fair und kündige. Du bist auf den Job nicht angewiesen, Du möchtest Dich lieber um Deinen Mann kümmern. Das wird sicher dauern, also sei Deinem Arbeitgeber gegenüber einfach fair und lass ihn nicht hängen.. indem er mit Deiner Arbeitskraft rechnet und kalkuliert, du sie aber nicht lieferst.
Ich wünsche Deinem Mann gute Besserung.
Lichtchen
