Mutter-Kind-Kur (Mutter gesetzlich + Kind privatversichert)

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Beitrag von .antonia 28.06.12 - 06:23 Uhr

Hallo,

ich habe eine Frage an Eltern unter euch, bei denen die Mutter gesetzlich (das Kind aber privat) versichert ist.

Wer zahlt diese ? Übernimmst das ganze GKV, werden die Kosten für das Kind von PKV getragen oder musste man es selbst zahlen ?
wie lange habt ihr seitens der PKV auf die Bewilligung gewartet ?
Hättet ihr andere Tipps für mich, bevor ich mich an die KK wende ?

LG und einen schönen Tag#winke

Beitrag von lilalaus2000 28.06.12 - 08:28 Uhr

Hallo. Meines Wissens zählt die KK, dessen Versicherter betroffen ist.

Wenn ihr beide behandelt werden müßtet, teilt sich das auf denke ich. Aber ein kleiner Anruf beim Arzt hilft sicher auch um dich zu erkundigen :-)

LG

Beitrag von .antonia 28.06.12 - 10:02 Uhr

Hallo Lilalaus,

bei dem Arzt weniger aber ich habe die KK angerufen und es ist ein Stück verwirrend.

Ist eine Mutter-Kind-Kur eine kur in der die Mutter behandelt wird und das Kind fährt einfach mit ODER ist es eine Kur in der Mutter UND das Kind eine behandelt wird d.h. praktisch nicht nur die Kinderbetreuung aber tatsächlich auch Sachen, die die KK dann abrechnet ?

Dies weiss ich nicht, weil ich mich mit mutter-kind-Kuren nicht auskenne und da half mir der anruf selbst beim Betreiber nicht.

LG#winke

Beitrag von lilalaus2000 28.06.12 - 10:06 Uhr

Ok,
also was muss behandelt werden?

Bist du am Ende deiner Kraft oder hat dein Kind eine behandelnswerte Krankheit?

Beitrag von thalia72 28.06.12 - 10:41 Uhr

Hi,
meine Chefin war gerade in Mu-Ki-Kur, allerdings alle privat versichert. Ihr wurde geraten, ihre Kinder als gesunde Kinder mitzunehmen, damit sie nicht noch das Gedöns hat, ihre Behandlungen mit denen ihrer Kinder abzustimmen. Falls deine Kinder nicht krank sind und du somit den Status entscheiden kannst; irgendwas hamse ja immer, krankgeschrieben sind sie recht schnell. Vielleicht nützt dir die Info ja was.
Alles Gute!
Vlg tina

Beitrag von .antonia 28.06.12 - 11:32 Uhr

hallo Thalia,

danke , dass du antwortest. Das ist aber das Problem. Sie waren alle PKv, hier ist es bekloppt gemischt. Meine tochter ist zwar krank aber ich würde es am besten genauso sehen, nur behauptet die GKV, dass es in dem Falle einen Tagessatz für die Tochter gibt,die laut

a) einer internetseite die GKV trotzdem übernimmt, auch wenn die Kinder da nicht versichert sind
b) laut AOK die GKV nicht übernimmt und die private übernehmen soll. Ich habe aber mit der PKV gesprochen, die natürlich sagt - warum sollten wir die Kosten dafür zahlen, dass sie ihre Tochter mitnehmen, wenn diese gesund ist

Und am Ende kommt es zur Verwirrung.

und am Ende bin ich verwirrt. Darum ging es mir um Erfahrungen.

Ich versuche es erstmal mit wenig Aufwand, wie du sagst, mal schauen, was sie dazu sagen.

LG

Beitrag von mai75 28.06.12 - 12:42 Uhr

Hallo,

das kommt darauf an, wer die Behandlungen/Anwendungen bekommt. Wenn Du lediglich als Begleitperson mitfährst, dann sollte das die Kasse Deines Kindes zahlen (so ja auch, wenn Du z.B. als Begleitperson mit im KKH bist). Wenn jedoch auch Du Anwendungen dort beziehen wirst, dann wird m.E. jede KV den jeweiligen Teil zahlen.

Wie schnell Du eine Bewilligung der PKV erhälst, hängt von der Versicherungsgesellschaft ab. Bei meiner PKV warte ich bei solchen Anträgen i.d.R. ca. vier Wochen.

Alles Gute

mai75

Beitrag von .antonia 28.06.12 - 13:38 Uhr

Hallo,

schwierig ist es aber bei dem Fall. Mutter hat was (GKV), das Kind kommt mit - hat aber nichts. Von dem Kind entstehen auch Kosten. Die PKV argumentiert dann - warum sollen wir es zahlen, wenn das Kind nur als Begleitperson da ist. Die GKV stellst sich dann quer und sagt: es ist doch ihr Problem, dass sie das Kind mitnehmen müssen.

#winke

Ich stoß bis jetzt auf widersprüchliche Aussagen bzgl. dieser Regelung.

Beitrag von mai75 28.06.12 - 14:02 Uhr

Nun ja, da besteht ja auch ein Unterschied: Ein Kind benötigt bis zu einem gewissen Alter eine Begleitperson - ein Erwachsener jedoch nicht. Wenn das Kind also "nur" mitfährt, weil es durch die Mutter (die Behandlungen erhält) betreut werden soll, dann hat die PKV des Kindes auch keinen Grund Kosten zu übernehmen - für die Eltern natürlich finanziell unschön, neutral betrachtet aber nachvollziehbar.

Wenn die Mutter jedoch aus gesundheitlichen Gründen daheim ausfällt, dann finanziert die KV der Mutter doch eine Haushaltshilfe, oder? Vielleicht ist das ein Argument ggü. der KV der Mutter, dass diese die Kurkosten des Kindes übernimmt, da sie ja ansonsten eine Haushaltshilfe zahlen müsste, wenn das Kind nicht mitfahren würde?

Beitrag von .antonia 28.06.12 - 14:05 Uhr

Eine sehr gute Argumentation!!!!!!!! Dafür bedanke ich mich, daran habe ich nicht gedacht - ich dachte schon, sie wollen mich veräppeln!

Großes#herzlich von mir!

Beitrag von mai75 28.06.12 - 14:14 Uhr

Drücke Dir die Daumen !!!!