Antibiotika und toter Zahn! Hilfe!!!

Hey :) Mein Freund hat seit dem 30.12 abends eine etwas geschwollene wange nachdem er ein Loch in einer wurzelfüllung festgestellt hat. 31.12 waren wir beim zahnarzt, Diagnose hat er keine gesagt bekommen nur ein Antibiotika. Ich geh von einer wurzelentzündung aus.. Jedenfalls verträgt er das Antibiotika gar nicht... Schon an Silvester gar er jedes mal ca 1-1.5 Stunden nachdem er es genommen hat sich übergeben bis die Tablette draußen war, danach ging's im gut. Er hat gegessen und alles normal.. Nach der nächsten Tablette das gleiche... Das war bis gestern und heute früh hat er sich geweigert die nächste tu nehmen.. Heute Abend gehen wir zum zahnarzt.. Ich wollte von euch wissen ob es eine Alternative zu Antibiotika gibt? Er hatte halt erst 3 Monate Probleme mit selbigen Magenschleimhautentzündungen und da ging's im wirklich mies... Und das ab schlägt ihn immer auf den magen... Er hat auch Null schmerze !!
Kann der Arzt da nichts anderes machen? Er würde den Zahn sogar entfernen lassen... Man nimmt ja das ab damit die Betäubung wirkt.. Aber der Zahn ist ja eh schon tot, da spürt er doch sowieso nichts mehr oder??

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Hallo,

wenn der Zahn tot ist, braucht man eigentlich keine Betäubung.

Ich habe gerade eine Wurzelbehandlung ohne hinter mir, ging problemlos.

Im Zahn selbst war eine massive Entzündung. Der Zahnarzt meinte, wenn das Immunsystem intakt ist, braucht man da kein AB.

Ich habe also kein AB genommen. Es musste nur dafür gesorgt werden, dass der Eiter problemlos abfließt.

GLG und gute Besserung für Deinen Freund #klee

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Danke ;)
Dann geb ich ihm das so weiter...
Hoffentlich läuft das bei ihm auch so problemlos... Weil ab will er echt nicht mehr nehmen...

Schönes neues Jahr noch :)

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Geht zum Zahnarzt und schildert das ihm davon schlecht wird. Dann bekommt er ein anderes AB.

Was soll nach der Gabe des AB geschehen? Also mit dem Zahn.

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Hat der zahnarzt auch nicht gesagt! Er hat auch keine Diagnose bekommen sondern nur das ab!

Er reagiert auf alle medis mit Magenbeschwerden eben weil er so ne empfindliche Schleimhaut hat..
Werden heut Abend nochmal zu nem anderen Notdienst habenden zahnarzt fahren... Der ist auch Kieferchirurg.. Villeicht hat der mehr zeit...

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Hallo,
ich arbeite beim Zahnarzt, aber so ganz verstehe ich dein Posting nicht. Loch in der Wurzelfüllung? Davon habe ich in meinem ganzen Leben noch nichts gehört.
Ich gehe davon aus, dass sich an der Wurzelspitze ein Abszess gebildet hat- daher auch das Antibiotika. Wenn er es nicht verträgt, muss auf ein anderes-verträgliches Penicillin umgestiegen werden, einfach so absetzten sollte er es nicht.
Ob der Zahn raus muss- keine Ahnung das kann nur ein Arzt mit einem Röntgenbild beurteilen.
Und JA man muss auch betäuben selbst wenn der Zahn "Tot" ist. Der Zahn steckt im Knochenfach und wird äusserlich noch mit den Nerven versorgt. Was denkst du, was Dein Freund die Decke hochgeht, wenn der Doc ohne Spritze die Zange oder den Hebel ansetzt....

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Gegen Penicillin ist er allergisch und er will definitiv kein weiteres ab nehmen!

Er hat auch Null schmerzen und die Schwellung geht zurück!

Der Arzt hat nicht geröngt!

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Also die Füllung ist wohl irgendwie ein Stück rausgebrochen..

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Man nimmt ja das ab damit die Betäubung wirkt..
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JEIN......man nimmt das AB, um die Entzündung zu bekämpfen. Diese verhindert, dass das lokale Anästhetikum wirkt.

Aber in erster Linie wird ein AB gegeben, um einer Sepsis vorzubeugen, wenn der Zahn extrahiert werden muss. Die dicke Wange deutet auf einen evtl. entzündlichem Prozess an der Wurzelspitze hin. Ohne Röntgenbild kann man natürlich nichts genaues sagen, ob der Zahn noch gerettet werden kann oder nicht. Aber ohne AB-Gabe wird der ZA vermutlich keinen akut entzündeten Zahn extrahieren.

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Alternative zum AB gibt es aber sicher auch... Er will echt nichts mehr nehmen...

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Alternative zum AB gibt es aber sicher auch... Er will echt nichts mehr nehmen...
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Keine Ahnung. Das wird ihm der ZA schon richtig erklären. Allerdings verstehe ich sowieso nicht, warum er nicht sofort gesagt hat, dass er gerade erst mit langwieriger Magenschleimhautentzündung o. ä. zu tun hatte. Dann hätte der ZA gleich schauen können, was er ihm sinniger Weise verschreibt. Es gibt m. W. auch Schutzmedis, die den empfindlichen Magen abpuffern sollen.

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