Entzugserscheinungen bei Baby - wegen Rauchen i.d. SS???

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Beitrag von momo538 13.01.07 - 11:34 Uhr

Hallo Ihr lieben Mamis!!

Bitte nicht steinigen, aber ich hab ne Frage an Mütter die während der SS geraucht haben (nicht viel, nur 4-5 Zigis):

Habe vor der SS ziemlich viel geraucht und hab dann versucht es zu lassen - hab es aber nicht geschafft. Rauche also noch etwa 4-5 Zigaretten am Tag.

Kann mir von Euch jmd. sagen, wie es bei Euch war, als das Baby auf der Welt war - wegs Entzugserscheinungen??

Hab gehört, dass die Babys ganz arg drunter leiden und am ganzen Körper zittern (wielang??).

Denn wenn das so ist, dann ist es noch nicht ganz zu spät aufzuhören. Bin heute 31+6 und Entzugserscheinungen möcht ich dem kleinen Ding nicht antun.

Wär lieb, wenn Ihr mir berichten könntet.

Liebe Grüße
Momo


Beitrag von sabsetom 13.01.07 - 11:43 Uhr

Halo Momo.
in meiner ersten SS habe ich auch geraucht etwa 10 Zigaretten am Tag. Mein kleiner hatte keine Entzugserscheinungen.
ABER....
Wir müssen nicht darüber diskutieren, es ist nicht gut und es wäre besser wenn du gar nicht rauchst. Habs jetzt und in der SS auch gelassen und es geht ganz einfach. Denk an dein Baby.
Ich hatte nämlich bei der Geburt meines Sohnes so Angst es könnte doch was mit ihm sein, weil ich geraucht habe, also mir wars eine Lehre! Und wenn du nicht lügst machst du dir doch die selben Sorgen, oder ? Also hör auf und in 48 STD. sind du und dein Baby schon clean!
LG Sabrina

Beitrag von youngmother_more 13.01.07 - 11:56 Uhr

Hallo Momo,

Ich habe 3 Kinder und in allen 3 SS geraucht. Von 1 Schachtel auf 1-2 ziggis am Tag.

Meine Kinder hatten keine Zugerscheinungen.

Aber man kann nicht immer garantieren das es so verlaeuft.

Wuensche dir alles liebe und gute #klee

lg young #liebe

Beitrag von bibabutzefrau 13.01.07 - 12:02 Uhr

Auffallend ist dass Kinder deren Mütter geraucht haben mehr trinken (wie ein Erwachsener halt plötzlich seinen Ziggientzug durch Essen kompensiert)

Nicht jedes Kind hat Entzugserscheinungen die man sieht-aber einen Entzug machen sie auf jeden Fall.

Lass es sein-ich habe auch aufgehört.Es ist ca 3 tage scheisse-dann kommt ne 5 tägige Phase wo es komisch ist-und dann ist das schlimmste vorbei.Wer nur 5 Ziggios am tag raucht kann auch ganz aufhören.

Mit jeder Zigarette stachelst du deine Sucht wieder neu hoch!

LG Tina

Beitrag von hebamme29 13.01.07 - 12:42 Uhr

Ja, das gibt es schon, aber ich denke, dies ist das geringste Problem für Nikotinbabies.

Meist äußern diese sich nur darin, dass sie anfangs etwas mehr schreien, zittern etc.

LG Hebamme Nina

Beitrag von willow19 13.01.07 - 16:36 Uhr

Eine Freundin von mir hat auch in der SS geraucht. So ca. 4,5 Zigaretten, manchmal waren es auch 2,3 mehr.
Ich hab oft zu ihr gesagt, lass es sein. (Ich darf da schimpfen, da ich vor meiner 1. Schwangerschaft gut 2 Schachteln geraucht habe und dann damit aufgehört habe.)
Ihr Kind kam, genau so wie meine Maus in der 36+4 SSW. Ihre Maus wog 1600g und war 48 cm groß. (Unsere Tochter wog 2680g und war 49cm groß, also nur mal so zum Vergleich und sie war ja so schon nicht sehr schwer)
Auf alle Fälle hat das Kind nen heftigen Entzug zu überstehen. Die Kleine war heftigst am Zittern und hat nur gebrüllt.
Die Freundin meines besten Kumpels ist auch schwanger. Die qualmt auch ständig und ich hab zu ihm gesagt, sie brauchen so lange sie schwanger ist gar nicht zu mir kommen, weil ich das wirklich das Kotzen bekomme, wenn ich sehe, wie sie mit dicken Babybauch da sitzt und sich eine nach der anderen rein zieht. Verantwortungslos find ich das. Ich weiß selbst, dass das alles nicht so einfach ist, aber wenn man nicht mal großartig reduziert, bin ich nicht mehr zu bremsen. Mach hier also keinen einen Vorwurf, aber ärgerlich werd ich da schon, das geb ich zu.

LG

Beitrag von ally_mommy 13.01.07 - 16:41 Uhr

hallo momo,

körperlich abhängig wird der zwerg nicht vom mitrauchen im mutterleib, aber psychisch. sein belohnungszentrum ist schon vor der geburt voll ausgebildet und reagiert bereits, wie bei einem voll entwickelten menschen auf reize. durch das nikotin wird ja das belohnungszentrum ständig gereizt, aber ohne, dass es eigentlich eine positive erfahrung gibt, die auch belohnt werden sollte. wenn dieser reiz dann plötzlich wegfällt, empfindet das baby einen mangel, ohne das irgendwie verstehen zu können. so, als hättest du hunger und wüsstest nicht, dass du einfach nur etwas essen müsstest, damit der hunger verschwindet. raucherbabies sind daher oft unzufriedener, weinen mehr und lassen sich nicht so leicht beruhigen. das kann durchaus einige monate anhalten.
bei 4-5 zigaretten am tag dürfte der effekt aber noch relativ milde ausfallen. je früher du es ganz sein lässt, umso besser. so kommt nicht zu der ganzen umstellung, die die geburt ja eh schon mit sich bringt, ein nikotinentzug.

meine leibliche mutter hat während der schwangerschaft kette geraucht und getrunken (suchtkrank), ich kam zwei monate zu früh auf die welt und war wohl ein häufchen elend. trotzdem hab ich mich letztendlich gut entwickelt...

lg, ally

Beitrag von lydia25 13.01.07 - 17:31 Uhr

Hallo,
Ich finde es schön, dass ihr euch wenigstens Gedanken macht darüber ob es dem Kind schadet oder nicht. Ich kenne jemand die 1-2 Schachteln am Tag geraucht hat während der Schwangerschaft, dann das Baby gestillt hat und gleichzeitig geraucht hat. Das finde ich heftig. Sie meinte das würde dem Kind mehr schaden wenn sie zu Beginn oder kurz vor der Schwangerschaft aufhören würde.

Wir haben kurz nacheinander entbunden, und wir fahren bis heute (ist über 4 Jahre her) sehr selten zu denen, weil es halt so ist, dass sie immer noch pro Elternteil so viel rauchen. Und die Kinder sitzen daneben.

Also sehr gut das ihr euch jetzt Gedanken darüber macht, und ich denke es ist auf jeden Fall besser dass du ganz aufhörst zu rauchen. Sowohl fürs Kind, als auch für dich.

Gruß

Lydia

Beitrag von kirschmaus12345 13.01.07 - 18:06 Uhr

Wäre nicht schlecht wenn alle Raucherbabys Entzugserscheinunge hätten...#augen Vielleicht würden dann weniger Frauen in der SS rauchen...:-p

Beitrag von willow19 13.01.07 - 18:51 Uhr

Na, die Aussage ist aber nicht wirklich hilfreich. Du würdest den Baby's also so gesehen Qualen wünschen? Hättest Du gesagt, "hoffentlich wird jeder rauchenden Schwangeren bei jedem Zug sowas von kotzübel", wäre das sicherlich verständlich. Aber dass find ich jetzt ein bisschen blöd ausgedrückt.
Ich kanns auch nicht sehen, wenn Schwangere rauchen und mich machts auch wütend, weil viele auch gar nicht dran denken, dass das Spätfolgen, wie Asthma nach sich ziehen kann. Aber dann ists ja nicht mehr nachvollziehbar und kommt sicherlich nicht vom Rauchen. *Ironie*

Liebe Grüße

Beitrag von fruehchenomi 13.01.07 - 19:31 Uhr

Bitte momo hör auf ! Meine Tochter hat das Rauchen auch nicht ganz lassen können. Ich weiß es nicht sicher, aber unser Enkelchen ist ein Frühchen (Ende 29. Woche) und war seeehr zart 980 Gramm. Sie war wohl unterversorgt und kam plötzlich und spontan einfach auf die Welt. Ihr Papa ist auch Raucher.....ich will GANZ SICHER niemand verurteilen, aber ich hab mir halt auch so meine besorgten Gedanken gemacht....
Entzugserscheinungen hab ich bei unserer Leonie noch nicht beobachtet aber ich weiß es leider von einem anderen Kind. Auch Frühchen, beide Eltern Raucher - und das Kind schrie lange und hatte wie eine Art Bauchkrämpfe.....
war nicht toll und die Mama weinte viel.
TOI TOI TOI Du schaffst das !!!
LG von Moni

Beitrag von salem82 14.01.07 - 19:42 Uhr

Hoffe du liest s noch!
Als ich erfuhr das ich Schwanger bin habe ich trotzdem geraucht bis zum 3 Monat meine Hebi hat mir dann geraten Akupunktur zu machen, ich habe es nur belächelt und gesagt bringt eh nichts bei mir ich werde danach weiter Rauchen!
Habe vor der SS 20 Zigaretten geraucht,in der SS ca so bis 8 stück am tag! Und jetzt man glaubt es kaum keine einzige mehr! Es hat was gebracht!
Kaum aus der Praxis draussen und zuhause dachte ich mir machst dir mal eine an aber Pustekuchen es ging nicht hatte 2Std die Kippe in der hand und wollte sie anmachen ging nicht! Nächsten Tag habe ich es nochmal Probiert habe ein zug genommen und mir wurde Kotz ÜBEL!
Und ich bin ein Mensch ich glaube an sowas nicht das man durch irgendwas aufören kann zu Rauchen!
Und ich habe es geschafft!
Keine Entzugserscheinungen kein Schmacht!!!!!!!!!
Versuch es einfach! Wenn du es nicht für dich tust tu es für dein Kind

Beitrag von summ1summ2summ3 14.01.07 - 19:53 Uhr

Das ist eine ehrlich gemeinte Frage: Wie kann es sein, dass einer Mutter NICHT versucht, ihrem Kind einen bestmöglichen Start ins Leben zu bieten? Niemand kann mir erzählen, dass es unmöglich ist, von einem Tag auf den anderen mit dem Rauchen aufzuhören. WENN du bereits davon gehört hast, dass es schädlich ist, wie kannst du noch in den Spiegel schauen ??
Ich bin erschüttert..

Beitrag von summ1summ2summ3 14.01.07 - 19:57 Uhr

Du fragst, ob es jetzt noch etwas bringt, aufzuhören? ALSO GEHT ES DOCH?? Weißt du, an deiner Stelle würde ich mich schämen. Stell dir nur vor, dein Kind stirbt am plötzlichen Kindestod - wirst du dich da nicht fragen, ob es vielleicht nicht passiert wäre, wenn du nicht geraucht hättest? Ich habe KEIN Verständnis für dich.

Beitrag von bonsaibaum 14.01.07 - 20:16 Uhr

Oh sorry, Du willst nur aufhören, wenn Dein Baby Entzugserscheinungen davon bekommt????? Sowas macht mich echt traurig. Schon an den plötzlichen Kindstod gedacht und alle anderen Dinge, die dem Würmchen durch Deine Qualmerei passieren (später Konzentrationsschwäche, Unterversorgung)???

Ich habe selbst mal geraucht, noch lange vor der ersten SS aufgehört, heute habe ich bereits drei Kinder und rauche immer noch nicht wieder.

#heul@ alle rauchenden Mamis: Eure Kinder tun mir so leid!!!!!!!#heul

Beitrag von salem82 14.01.07 - 20:31 Uhr

Ihr habt ja vollkommen recht aber wirklich ich weiss wie es ist ohne hilfe auf zu hören zu rauchen *Scheisse* manche können es wirklich von ein Tag aufen anderen andere aber wiederrum nicht und da gehörte ich LEIDER auch mal zu!
Jetzt wo ich nicht mehr rauche frage ich mich jetzt was hast du von diesen Qualm gehabt NIX!!!!
Ich hasse Leute die neben mir stehen oder sitzen und mir ihren Qualm ins gesicht pusten!
Z.b Weihnachten mein Onkel ist Kettenraucher er weiss das ich Schwanger bin und raucht trotzdem neben mir! Und passiv rauchen soll glaube ich schlimmer sein als Aktiv (weiss es aber nicht so genau)
Aber trotzdem ich finde es schon gut das sie ne einsicht hat auf zu hören!
Zwar finde ich den satz auch nicht gerade toll "Ich höre nur auf wenn mein Baby Entzugserscheinungen bekommt" aber sie hat wenigstens eine kleine einsicht gehabt!!!!!!!
Und spätestens bei der Geburt werden die Hebammen was zu ihr sagen da man ja am Mutterkuchen sehen kann wieviel man Geraucht hat weil sie dann *Lecker Lecker* Schwarz aussieht!
Oder ihr Fruchtwasser GRÜN ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Beitrag von enceinte 14.01.07 - 20:25 Uhr

Hallo,

habe während den 2 ss 4-5 Zigaretten am Tag geraucht, konnte es einfach nicht lassen :-[.

Meine beiden Kinder sind nach dem ET gekommen (die erste ET+5, die zweite ET+2). Die erste hatte 48 cm, 3280 Gramm. Die zweite 51 cm, 3580 Gramm. Ich bin eher klein (war 48 cm klein und 2800 Gramm leicht als ich geboren wurde, meine Mutter hat nie geraucht).

Ich habe, nach der 2ten Entbindung, mit meiner Hebi darüber gesprochen. Sie sagte mir, man hätte beide Male nichts an der Plazenta oder dem Fruchtwasser bemerkt, war alles unauffällig.

ABER: das schlechte Gewissen bleibt: wenn eines meiner Kinder einen Schnupfen hat, eine MOE oder Husten, frage ich mich IMMER, ob es etwas damit zu tun hat, dass ich in der ss geraucht habe.

Wir rauchen aber NIE zuhause, weder mein Freund, noch ich. Die Kinder sind NIE dabei wenn wir rauchen.

Wenn du kannst, dann lass es sein! Dass Raucherinnen ihre Kinder nicht lieben ist absoluter Quatsch!

Ach ja: meine Kinder hatten nie Entzugserscheinungen. Sie waren als Baby immer sehr sehr pflegeleicht, beide. Haben fast nie geschrien, waren nie unruhig, immer sehr zufrieden. Als Kleinkind ist das dank Trotzphase etwas anderes;-).

lg,

enceinte

Beitrag von himbeere_11 14.01.07 - 21:45 Uhr

willst Du der Ausgangsposterin Mut machen, weiter zu rauchen oder warum schreibst Du das?? Oder willst Du Dir selber nochmal Mut machen, dass Deine Kinder ja keinen Schaden durch Deine Qualmerei davon getragen haben? Keine Ahnung warum Rauchern anderen Rauchern immer noch mitteilen müssen, dass rauchen ja eigentlich nicht schlimm ist. Ich würde meinen Kindern noch nicht mal zumuten, mit Rauchern im Restaurant oder Kneipe zu sitzen. Wie man schwanger rauchen kann, ist mir absolut schleierhaft. Ihr seid echt wahnsinnig. Wie kann man sich je wieder im Spiegel ansehen, wenn doch etwas passieren sollte (was ja nicht gerade unwahrscheinlich ist). Absoluter wahnsinn. und natürlich haben Raucherkinder Entzugserscheinungen. Sie bekommen ja 9 Monate den Nikotin ihrer Mutter ab. Das ist übrigens medizinisch noch nicht einmal umstritten.

Beitrag von sylpim 14.01.07 - 20:28 Uhr

Ja, verurteilen können alle.. doch denke ich, dass jeder seine Laster hat und jeder (aber auch wirklich jeder) vor seiner eigenen Tür kehren sollte. Als meine Schwester schwanger war und geraucht hat, bin ich ausgerastet... habe sie sehr böse beschimpft.. na ja.. und was war, als ich schwanger war??? Na klar.. die mit der größten Schnute sind ja bekanntlich die schlimmsten..

Ich habe fast während der gesamten Schwangerschaft geraucht (zwischendurch zwei Wochen aufgehört und wieder angefangen - ja, ich gehöre erschossen) doch der letzendliche Wille fehlte einfach. Total bescheuert, wenn man bedenkt, dass man einem kleinem Wesen das Leben schenken möchte.

5 Zigaretten waren es fast immer.. auch mal mehr. Das schlechte Gewissen hat mich umgebracht und die Sorge, dass er zu klein ist oder irgendwas nicht richtig funktioniert war grausam.

Selbst nach der Einleitung habe ich noch eine geraucht.. dies war die Letzte, denn dann war daran nicht mehr zu denken... Und als mein Sonnenschein da war, konnte ich nicht mehr. Denn wusste ich, wo vorher noch die Plazenta einen Teil abgefangen hat, geht es nun 1 zu 1 in die Muttermilch über.. und erst das hat mich dazu gebracht, dieses Laster aufzugeben. Der Anblick meines Sohnes hat mir Tränen in die Augen gebracht, weil ich wusste, wie leichtfertig ich mit seiner Gesundheit umgegangen bin. Ich weiss, es hätte vieles anders sein können.

Aber nun noch zu deiner Frage - er hatte keinerlei erkennbare Entzugserscheinungen, wog 4110 g und ist absolut kein Schreikind.. Ich denke nicht, dass noch irgendwas hätte anders sein können, wenn ich nicht geraucht hätte, doch wäre es eine angenehmere Schwangerschaft gewesen. Denn das schlechte Gewissen hat sich sicher auch nicht positiv auf meinen Sonnenschein während der SS ausgewirkt. Ich hatte nur Glück, dass er BISHER keine Folgeerscheinungen auf Grund des Rauchens hat.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du es vorher noch schaffst, denn wenn ich das ganze noch einmal durchleben könnte, mit der Erkenntnis von heute, hätte ich nie während dieser Zeit geraucht... Denn nun, wo er da ist, find ich es unerhört, wenn jemand in der Nähe eine Zigarette raucht und der Kleine den Qualm abgekommt.. doch ist das wohl nichts, im Vergleich zu dem, was ich ihm mitgegeben habe.

Liebe Grüße Sylvia

Beitrag von raleigh 14.01.07 - 22:24 Uhr

Und du meinst mit Hätschel, Tätschel und Geschichten, wo es trotz Rauchens ganz großartig verlief, hilfst du ihr?

Um aufzuhören benötigt man einige Dinge:
- entweder das Glück von Nikotin nicht wirklich abhängig zu werden
- einen enorm starken Willen

oder, wenn man beides nicht hat

- genügend Leidensdruck

Psychologisch betrachtet, ist das was du da schreibst, absolut schlecht für jemanden, der behauptet, er könne nicht aufhören. Dein verständnis und deine Positiv-Geschichte bieten nun genügend Rechtfertigung vor sich selber mit leichterem gewissen weiterzuquarzen.

Beitrag von sylpim 15.01.07 - 09:24 Uhr

"das glück von nikotin nicht wirklich abhängig zu werden"???? wie soll das denn gehen? ich denke nicht, dass jemand, der in der schwangerschaft raucht, NICHT nikotinsüchtig ist.. denn sonst würde das aufhören ja ganz leicht fallen.. und soweit ich weiss, wird der körper mit der ersten zigarette auf nikotin süchtig.. wenn in diesem stadium sicher noch nicht so ausgeprägt, dass es offensichtlich ist..

und nein, ich denke nicht, dass ich ihr helfe, wenn ich hätschel und tätschel... aber denke ich auch nicht, dass man jemanden hilft, wenn man ihn fertig macht und nur beschimpft.. denn fast jeder menschen ist nunmal so gestrickt, dass man dinge, die man im guten gesagt bekommt besser annimmt, als böse kritik...

ich wollte nur mitteilen, dass es auch anders sein kann.. habe dazu ja aber auch geschrieben, dass es wahnsinnig viel glück war und ich es niemals wieder so machen würde...

und ich denke nicht, dass es einen normalen weiblichen menschenverstand leichter fällt, nur weil man weiss, dass es auch gut gehen kann...

wenn sie aufhören will, dann schafft sie es auch oder gerade weil sie verschiedene erfahrungen hört/liest und nicht, weil jeder mit dem erhobenen zeigefinger auf sie zeigt..

lg sylvia

Beitrag von elfenprinzessin 14.01.07 - 20:39 Uhr

hallo

also mein großer hat nicht gezittert aber er war sehr viel am weinen , war auch kleiner als klein -- ich krieg nur kleine babys sagt mein fa *gg* aber jr. war echt klein. hat jetzt des öfteren mit erklätungen und co zu kämpfen.


beim zweiten kind hab ich´s geschaft aufzuhören . ich rate dir geb dir die müh und schaff die restlichen ziegs auch ab deinem zwerg zu liebe du glaubst nicht wie du "stinkst2 und wie schlimm das sein muß für son zwerg dann auf dem arm zu sein ehrlich auch wenn du nicht in anwesenheit des kindes rauchst du riechst total danach. ich bin so frot das ich meinem zweiten das nicht angetan hab und schäme mich unendlich das ichs beim großen nicht geschafft hab


lg und alles liebe für dich und deinen bauchzwerg

Beitrag von mama78 14.01.07 - 21:20 Uhr

Ich rauche selber nciht...
Ich habe mal für einige Wochen auf einer Neugeborenenstation im KH gearbeitet... Es ist schon heftig, wie einige der Kleinen gelitten haben, gezittert am ganzen Leib. Allerdings haben da die Mütter bis zum schluss sehr viel geraucht.

viel Glück, dass es dein Kleines gut übersteht

mama78 und #baby 9+3

Beitrag von tessi01sonne 15.01.07 - 09:07 Uhr

Liebe Momo!Ich habe in meiner ersten SS nicht geraucht und ein Frühchen bekommen.Meine zweite SS traf mich wie ein Blitz,da ich die Pille genommen habe und trotzdem schwanger wurde.Ich habe da auch geraucht.Und das nicht wenig.Allerdings hatte ich aufgrund eines Traumas von der ersten SS alles verdrängt.Die Ärzte haben mir nämlich in der 18. SSW gesagt,ich werde mein baby bald verlieren aufgrund einer gebärmutterhalsschwäche (war das nicht nett von denen?).Naja,meine Tochter kam dann 4 Tage über ET und alle waren überrascht,das es ihr so gut ging.Keine Erscheinungen und ein Gewicht von 3610 Gramm.Ich bin nicht stolz darauf,aber glücklich darüber das es ihr gut geht,dann laut der tollen Ärzte sollte es sie ja gar nicht geben.Liebe Grüße Regina

Beitrag von gori_mama 15.01.07 - 16:29 Uhr

Bei uns ist gott sei dank nichts der gleichen passiert. Aber das soll dich nicht animieren, weiter zu rauchen. Wenn du irgendwie kannst, dann lass es sein... Ich verstehe dich, wie schwer es ist, ganz damit aufzuhören...