Hallo,
ich benötige mal ein paar "Denkanstösse".
Wir wünschen uns in näherer Zukunft ein Kind. Bisher arbeiten wir beide Vollzeit und jeder zahlt zu den laufenden Kosten für Haus/Essen etc die Hälfte. Jeder von uns hat sein eigenes Konto und wir haben ein gemeinsames Konto für gemeinsame Ausgaben. So hat jeder seine Freiheit und ist dem anderen keine Rechenschaft schuldig. Das klappt bisher ganz hervorragend.
Wenn wir ein Kind bekommen werde ich ein Jahr Elternzeit nehmen und danach wieder arbeiten gehen. Ob Vollzeit oder Teilzeit entscheiden wir dann.
Während der Elternzeit "verdiene" ich dann ja deutlich weniger als bisher, und wenn ich das gleiche wie bisher zum Haushaltsgeld zahlen müsste würde mich das ja überproportional belasten. Finanziell ruinieren möchte ich mich ja auch nicht.
Wie habt Ihr das gelöst? Weniger Verdienst = weniger zum Haushaltsgeld gezahlt?
Wir haben das noch nicht abschließend diskutiert, aber ich möchte einfach mal wissen, wie andere nicht verheiratete Paare das machen.
Vielen Dank für Tipps!
Nicht verheiratet und Kind - wer bezahlt was??
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Beitrag von florida-sun - 04.06.07 - 16:44 Uhr
Beitrag von gh1954 - 04.06.07 - 16:58 Uhr
>>> Weniger Verdienst = weniger zum Haushaltsgeld gezahlt? <<<
Na klar, die Betreuung des Kindes kann ja nicht allein auf deine Kosten gehen.
Beitrag von muggles - 04.06.07 - 17:00 Uhr
Ich finde, wenn man eine Familie gruendet, sollte man zumindest 1 gemeinsames Konto haben, von dem alle Ausgaben bestritten werden.
Beitrag von meaculpa - 04.06.07 - 17:33 Uhr
...naja...aber selbst bei einem gemeinsamen Konto müssen die Einnahmen ja irgendwoher fließen
Beitrag von meaculpa - 04.06.07 - 17:37 Uhr
Hallo,
dasselbe "Problem" haben wir auch - nur mit dem Unterschied, daß ich bereits schwanger bin 
Wir werden jetzt erstmal sehen, daß wir zumindest von den Hausrechnungen je die Hälfte machen (dafür reicht mein Elterngeld ja
) und ich dann die Lebensmittel kaufe etc. und wir den Betrag dann auch durch zwei teilen. Also alles wie bisher
Mal sehen, wie weit wir dann kommen. Alles was mein Freund "überher" haben wird, werden wir zur Seite legen, weil wir noch so viele Anschaffungen zu tätigen haben
Ich schätze mal, für jeden von uns wird es so 50 bis 75 Euro "Taschengeld zur freien Verfügung" geben
Erstmal vorerst.
Nach ein, zwei Monaten werden wir ja sehen, ob und wie es läuft.
LG, Mea
Beitrag von siebzehn - 04.06.07 - 17:37 Uhr
Wir sind zwar verheiratet, aber ich antworte trotzdem mal...
Bislang hatten wir auch getrennte Konten und haben uns die Ausgaben geteilt - abgesehen von der Miete. Da mein Mann deutlich mehr verdient als ich, haben wir die Miete anteilsmäßig in Relation zum Gehalt gezahlt. Also beispielsweise hat er 60 % der Miete übernommen und ich 40 %, weil von unserem Gesamteinkommen meines "nur" 40 % ausgemacht hat. Vielleicht wär das eine Variante für Euch? Kann man ja auch auf andere Ausgaben anwenden...
Jetzt mit Kind allerdings haben wir unsere Konten und Finanzen komplett zusammengeschmissen. Daran muss ich mich auch erst mal gewöhnen 
LG
siebzehn
Beitrag von joy1975 - 04.06.07 - 20:51 Uhr
Genauso machen wir das auch.
Wir teilen prozentual nach Einkommen alle Kosten, das finde ich fair für beide Parteien, denn es kann ja nicht sein, daß einer am Ende des Monats noch 100€ übrig hat und der andere 1000€, nur weil beide sich zur Hälfte an den Kosten beteiligen sollten.
Ein gemeinsames Konto käme für mich NIE in Frage (meins bleibt meins, und deins bleibt deins), aber fair soll es schon sein.
Wir rechnen jetzt auch nicht jeden Cent auf, zumal wir so gut verdienen, daß wir nicht jeden Cent umdrehen, da läßt man schonmal gerne fünfe gerade sein.
Beitrag von florida-sun - 05.06.07 - 08:43 Uhr
Hallo,
danke das das jemand auch so sieht. "Meins bleibt meins" ist nämlich auch genau das, was wir denken. Bisher klappt das gut, da wir beide einen guten Verdienst haben. Leider vesteht das in unserem Umfeld kaum jemand, da dort alle gemeinsame Konten führen.
Ich denke, die prozentuale Methode ist mich auch die gerechteste Methode, mal sehen, was mein Schatz davon hält.
Danke und viele Grüße
Beitrag von siebzehn - 05.06.07 - 09:06 Uhr
Guten Morgen,
tja, bislang fand ich die getrennten Konten auch prima, aber mit Kind wird dann doch alles anders, da ich ja nun weniger Geld "verdiene". Wir haben lange darüber nachgedacht, aber die Regelung mit drei Konten (also ein gemeinsames für alle Einnahmen und Ausgaben und für jeden noch ein "Taschengeld-Konto" war uns in der Umsetzung dann doch zu umständlich (warum eigentlich bietet keine Bank Unterkonten an???).
Jetzt schauen wir mal, wie ich damit zurecht komme, nur noch ein Konto zu haben.
Wenn ich meine, mich für jedes Paar Schuhe rechtfertigen zu müssen (das wäre aber nur mein persönliches Gefühl, mein Mann käme gar nicht auf die Idee, das zu hinterfragen) oder das Gefühl habe, Geschenke für ihn quasi von "seinem Geld" zu bezahlen, werde ich mir doch wieder ein eigenes Konto zulegen.
LG
siebzehn
Beitrag von florida-sun - 05.06.07 - 09:19 Uhr
Hallo,
das sind genau auch meine/unsere Ängste. Das man sich halt rechtfertigen muss, wenn ich mit das 100ste Top oder er sich mal wieder PC Spiele kauft.
Mal sehen, ich glaube wir müssen das am Wochenende mal ausführlich besprechen. Noch ist das Kind ja nicht unterwegs da kann man ja noch "vernünftig" drüber sprechen.
Viele Grüße
Beitrag von siebzehn - 05.06.07 - 09:27 Uhr
Genau, früher hab ich mir einfach gekauft, wonach mir war (zum Glück müssen wir nicht jeden Pfennig umdrehen). Und nun ist der größere Geldbetrag auf dem Konto halt vom ihm...
Mein Mann hat zum Glück eine sehr entspannte Einstellung - jetzt, wo das Kind da ist, ist es nunmal unser gemeinsames Geld und wenn ich meine, mir noch eine Tasche kaufen zu müssen - so what. Er weiß ja, dass ich im Grunde eine vernünftige Einstellung habe und das Geld nicht mit beiden Händen zum Fenster rauswerfe (und keine Taschen oder Schuhe für 300 Euro kaufen würde...). Und wirkliclh größere Anschaffungen werden wir einfach vorher besprechen.
Beitrag von baby1997 - 04.06.07 - 21:23 Uhr
Hallo,
wir hatten diese Problem in dem Sinne nicht, da wir schon immer ein gemeinsames Konto hatten auch bevor die Kinder da waren.
Für mich käme jedoch auch nur eine prozentuale Verteilung in Frage, wie hier schon vorgeschlagen.
Eine Frage möchte ich jedoch noch in den Raum stellen: Wie soll es in der Zukunft laufen?
Ich meine das mit der Aufteilung der Kosten ist ja das eine, aber was nicht vergessen werden sollte, ist dass du auch weniger in deine Rente einbezahlst. Gerade wenn du auch nachher eventuell nur Teilzeit arbeitest. Das wäre für mich ebenfalls ein Thema das geklärt sein sollte.
Gruß Christiane
Beitrag von florida-sun - 05.06.07 - 08:54 Uhr
Hallo,
das Problem mit der Rente und evtl. Teilzeit blende ich im Moment mal bewusst aus. Wir müssen für uns erst mal eine kurzfristige Lösung finden wie wir das in der nächsten Zunkunft (1-3 Jahre) lösen.
Und wenn klar ist, dass ich dauerhaft für die Familie auf Einkommen verzichte muss mein Mann sowieso einen größeren Beitrag zu dem laufenden Kosten bringen.
Für die Rente: ich habe zwei Rentenversicherungen laufen, die mir (hoffentlich) wenn ich mal alt bin gute Erträge bringen.
Danke und viele Grüße
