Welche Gehaltsvorstellung ist realistisch? Dringend!

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Beitrag von pilmena - 05.06.07 - 01:56 Uhr

Liebe Urbianer,

in den letzten 3 Jahren habe ich selbständig gearbeitet. Aus verschiedenen Gründen möchte ich nun doch eine feste Anstellung annehmen. Es geht um eine konkrete Stelle als Assistentin der Geschäftsleitung.

Das gesuchte Profil paßt perfekt auf mich. Wie meistens soll man seine Gehaltsvorstellung selbst angeben. Nun habe ich aber keine Ahnung, wieviel für eine Vollzeitstelle in dieser Position im Rhein Main Gebiet üblicherweise gezahlt wird. Am liebsten würde ich den Ball zurück spielen und mir deren Vorstellung nennen lassen - dann kann ich ja sagen, ob ich damit zufrieden wäre. Muss schließlich davon leben können! Ich bin Alleinverdiener für mich und meinen Sohn.

Da ich mich in den kommenden zwei Tagen berwerben möchte, bitte ich um schnelle Antworten. DANKE!

daniela

Beitrag von joy1975 - 05.06.07 - 08:44 Uhr

Also meine Erfahrung ist, daß es grundsätzlich die Chancen nicht mindert, wenn man im Bewerbungsschreiben keinen Gehaltswunsch angibt, auch wenn das in der Anzeige explizit steht. Ich habe mich zumindest bisher immer geweigert, das schriftlich darzulegen. ;-)

Also, was Du als Assistentin der GF verdienst, hängt sehr davon ab, worauf der Job ausgeschrieben ist.
Verlangen die einen akademischen Titel (BWL etc.) und Berufserfahrung, dann würde ich wenigstens 50T€ als Gehalt verlangen.
Wenn ihnen eine Ausbildung (Bürokauffrau, Fremdsprachenkorrespondetin etc.) 'reicht', dann würde ich so auf 40T€ gehen.

Aber wie gesagt, das sind jetzt ganz grobe Richtwerte. Es hängt viel ab von:
> der Größe der Firma (i.d.R. je größer, desto besser bezahlt),
> dem Aufgabengebiet (Kaffee kochen oder animierte Präsentationen erstellen),
> Deiner Berufserfahrung / Ausbildung.

Viel Glück
Joy

Beitrag von jamey - 05.06.07 - 08:51 Uhr

hö? das sind aber deutlich an der obergrenze (oder darüber) liegende werte??? selbst für westdeutsche verhältnisse.

40T€ mit ner ausbildung? na sag das mal denen die studiert haben und hier im osten arbeiten (in solchen positionen und ähnlichen) da kann man froh und glücklich über 24T€ sein!!!!

als assi der GF ist man unterm strich ne bessere chefsekretärin, so um die 30T€ sind schon ein echt gutes gebot.

klar muss man die unternehmensgröße und struktur beachten, branche ist auch nicht unwesentlich.....

Beitrag von joy1975 - 05.06.07 - 08:58 Uhr

In meinen Augen kommt es halt drauf an, was Ass. der GF sein soll, aber täusch Dich mal nicht, was gute Chefsekretärinnen verdienen...
Inzwischen bedeutet Ass. der GF aber auch so eine Art Traineeposten für Akademiker und da finde ich -gerade in FfM- 50T€ schon angemessen (wenn man schon Berufserfahrung hat).
Also ich sitze z.B. im Düsseldorfer Raum, bin Betr.wirt mit 7 Jahren Berufserfahrung und verdiene 70T€. Und Frankfurt ist meines Erachtens ähnlich gestellt.

Aber wie weiter unten auch geschrieben wurde. Wir können das so ohnehin nicht beurteilen, wenn wir die Stellenbeschreibung nicht genau kennen bzw. auch nicht, welche Ausbildung die Bewerberin hat.

Beitrag von jamey - 05.06.07 - 09:42 Uhr

na jut... FfM ist ein anderes pflaster ;-)

wenn ich vollzeit arbeiten würde (Betr.wirt, erster job, osten) bekäme ich knapp 35000, was für unsere verhältnisse hier nicht übel ist.....

meine ehem. kom. verdienen teilweise nen 1000er brutto pro monat weniger .

Beitrag von hartertobak - 05.06.07 - 08:52 Uhr

Hallo,

ohne Dein Alter, Deine Berufserfahrung und Deine genaue Qualifikation zu kennen wird das schwierig. Weiterhin werden für Bilinguale Stellen oft mehr bezahlt, als für Positionen, in denen zu 95% deutsch gefragt ist. Auch die Branche und die Unternehmsgröße spielt eine Rolle. In Rhein/Main ist das Gehaltsgefüge ja recht hoch, daher schätze ich mal wie folgt:

Brutto: mindestens 2.500,- EUR, maximal 3.300,- EUR.

Aber wie gesagt - ist nur eine grobe Schätzung...

Beitrag von pilmena - 05.06.07 - 23:52 Uhr

Vielen Dank, dass ihr euch Gedanken gemacht habt. Eine Blitzumfrage bei Bekannten und Freunden hat ähnliches ergeben wie Joys Rat. 40-45.000 Euro sind für die Position hier durchaus realistisch.

Es handelt sich um ein großes Unternehmen und Englisch in Wort und Schrift ist Voraussetzung, da ein Teil der Aufgaben in Englisch zu erledigen ist. Ich bin 41, Kommunikationswirtin und bringe jede Menge Erfahrung in allen geforderten Bereichen mit.

Da kann ja eigentlich nix mehr schief gehen.... Ich lass es euch wissen.

daniela