Wie wird man Hebamme?

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Beitrag von curlysue1 - 10.06.07 - 10:02 Uhr

Hallo,

mich würde mal interessieren wie man Hebamme wird, das war eigentlich schon immer mein Traumberuf #hicks

Aber meine Eltern meinten ich müsse eine Kfm-Ausbildung machen was ich auch getan habe, doch jetzt wo ich selber zwei kleine Kinder habe, regt sich wieder dieser Wunsch#schein

Ist so eine Ausbildung immer Vollzeit oder geht das auch anders?

#danke für Antworten.

LG
Curly

Beitrag von wind_sonne_wellen - 10.06.07 - 10:12 Uhr

Hallo!
Schau doch eigentlich mal bei Arbeitsagentur.de im Berufenet nach. Da findest du alle Berufe kurz beschrieben und auch was über die Ausbildung.
Schönen Sonntag
Petra

Beitrag von gh1954 - 10.06.07 - 10:43 Uhr

>>>Wie wird man Hebamme?<<<

>>>Aber meine Eltern meinten ich müsse eine Kfm-Ausbildung machen<<<

Wenn das wirklich dein Traumberuf wäre, könnte man davon ausgehen, dass du dich mal im Laufe der Jahre darum gekümmert hättest, wie man das wird.

Aber deine Eltern meinten...??? Tust du alles, was deine Eltern meinen??

Beitrag von curlysue1 - 10.06.07 - 10:47 Uhr

Nicht alles;-) aber bei uns galt immer das Prinzip "Solange Du die Beine unter meinen Tisch hast, machst Du auch das was ich sage".........

Naja lange Zeit waren für mich jetzt auch andere Dinge wichtig, aber jetzt verspüre ich wieder den Wunsch, doch finde ich blos immer eine drei jährige Ausbildung als Hebamme und das wäre auch noch Vollzeit, also wird es daraus eh nichts werden.

Leider kann man sich nicht alle Wünsche und Träume erfüllen#schmoll

Beitrag von klau_die - 10.06.07 - 16:24 Uhr

"aber jetzt verspüre ich wieder den Wunsch, doch finde ich blos immer eine drei jährige Ausbildung als Hebamme und das wäre auch noch Vollzeit, also wird es daraus eh nichts werden"

Sorry, aber das ist ja auch ein anderer "Job" als Nageldesignerin o.ä., da hängt schon bischen mehr Verantwortung dran. Wie stellst Du Dir das denn vor, willst Du das als Crashkurs an ner Abendschule lernen??? Davon abgesehen ist es nach der Ausbildung dann ja auch zeitaufwändig und erfordert vollen Einsatz und Flexibilität, Kinder werden ja nicht nur zwischen 9 und 15 Uhr geboren.

Beitrag von curlysue1 - 10.06.07 - 19:16 Uhr

Meine Hebi hat z.B. in Ihrem Haus die Hebammenpraxis mit drin (hat auch zwei Kinder) und mach dann zwei Tage die Woche Diens im KH, das würde wohl gehen.

Meister wird man ja auch durch Abendschulen#kratz

Beitrag von klau_die - 11.06.07 - 05:57 Uhr

Das versteh ich nicht ganz - sie macht wohl nur 2 x die Woche Dienst im KH aber zusätzlich zu den eh schon von ihr betreuten Müttern/Geburten, oder? Und die richten sich nicht nach nem Plan, Hebamme als Teilzeitjob kann ich mir schlecht vorstellen.

Meister ist auch kein eigenständiger Ausbildungsberuf, sondern nur ne Fortbildung. Davon abgesehen nützt Dir ja keine Ausbildung zu angenehmen Zeiten, wenn Du anschließend Nachts und zu den unmöglichsten Zeiten auf Abruf arbeiten mußt.

Beitrag von curlysue1 - 11.06.07 - 15:34 Uhr

Das ist ganz einfach, sie macht 1 max. 2x die Woche Nachtschicht (meistens Samstagnacht), dann hat sie ihre eigene Praxis im Haus da macht sie Akkupunktur jeweils 1 Std. 4x die Woche und dann noch 1 Std. GVK die Woche.

Zusätzlich macht sie Babyschwimmen und dann Rückbildungskurs aber immer hintereinander 10 Wochen das eine dann das andere jeweils 1 Stunde Samstagnachmittags.

Vorsorge macht sie weniger und dann halt noch Nachsorge da hat sie meistens einen Vormittag wo sie die Wöchnerinnen besucht.

Entbinden tut sie blos im KH und keine Hausgeburten (sie ist auch keine Beleghebammen sondern eine Diensthebamme)

Aber in erster Linie kommen meine Kinder und wenn die Ausbildung wirklich so Zeitintensiv ist, wird das eben nichts, es ist ja auch blos ein Traum.

Beitrag von die_schnute - 11.06.07 - 08:58 Uhr

zu den diensten kommen noch geburtsvorbereitungskurs, rückbildungskurs, geburten evtl ausser der reihe?!, stillberatung/betreuung, wochenbettbetreuung und dann - DANN will man ja nicht nur einen krümel davon haben sondern auch irgendwie davon leben können, denn auch eine hebammenausstattung kostet geld.

und die ausbildung in vollzeit ist auch nicht ungewöhnlich, wenn man die verantwortung udn das nötige wissen bedenkt was eine hebamme braucht. ist ja nicht nur mit kind auffangen getan ;-).
es gibts oviele probleme die beieiner geburt oder davor auftauchen können, die schwangeren wollen auch so ein wenig beratung in materieller hinsicht (also etwas in ämtersachen auskennen muss auch sein ) und letzten endes auch stillen, ernährung und sonstiges....

das geht nicht mit 2mal die woche 3 stunden am abend.

bei einer meisterschule istd as berufsergänzend zu sehen. hier hat man die ausbildung, das wissen und können, die erfahrung bereits und vertieft es bzw ergänzt es. DU müsstest alles komplett neu lernen und das ist zeitaufwändiger.

ich kann nur von mir sprechen, aber IR persönlich war selbst eine geburt im geburtshaus ohne anwesende ärzte zu unsicher. was wnen eine gerade frisch ausgelernte hebi nur dagewesen wäre? was wenn etwas passiert und sie steht ratlos da.....
erwies sich dann als bauchgefühl, denn das kind k eh 6wochen zu früh ;)


wenn es dein traum ist dann geh ihm nach und eine "normale" 8-17uhr ausbildung ist doch ok....viele mütter gehen vollzeit arbeiten.
wenn deine hebi 2 tage die woche im kkh ist kann sie auch nie pünktlich schluß machen, wenn eine geburt in gange ist


LG
schnuti

Beitrag von curlysue1 - 11.06.07 - 19:56 Uhr

Vollzeit arbeiten kommt für uns nicht in Frage das haben wir bevor ich ss wurde abgesprochen, man kann eben nicht alle Träume erfüllen.

Noch dazu müsste ich erst mal bei ein paar Geburten dabei gewesen sein um überhaupt abschätzen zu können was da genau auf mich zukommt.

LG
Curly

Beitrag von magnetomino - 10.06.07 - 15:31 Uhr

Ich finde deine Fragen an dieser Stell sehr unpassend und unfreundlich!
Gudrun

Beitrag von efendie83 - 10.06.07 - 11:51 Uhr

Hallo,

hatte mich auch mal dafür interressiert, es aber wieder fallen gelassen, nachdem ich die schlechten Chancen auf dem Arbeitsmarkt gesehen habe.

Es ist eine ganz normale Vollzeitausbildung.

LG
Dana

Beitrag von heyla - 10.06.07 - 11:54 Uhr

Hi,

ich finde den Beruf auch ziemlich interessant und spannend... Soviel ich weiss sind die Ausbildungsplätze sehr gefragt, ich weiss ja nicht wo Du genau wohnst aber hier ist es so. Man kann auch nur alle 3 Jahre einsteigen, d.h. alle 3 Jahre kommen die neuen Ausbildungsplätze wenn Du verstehst wie ich das meine ;-)

Man muss sich an Hebammenschulen wenden, ich würde einfach mal dort nachfragen.
Und soviel ich weiss kann man das nur in Vollzeit machen, man hat auch ganz normal Unterricht von morgens bis nachmittags um 16 Uhr.

Mit 2 kleinen Kindern ist das schon ein bisschen problematisch aber zu schaffen denke ich. Ist alles nur eine Frage der Organisation.

Ich habe auch eine Tochter von 2 Jahren und strebe auch nochmal eine neue Ausbildung zur Krankenschwester an.
Mein Mann ist ebenfalls voll berufstätig und somit bleibt "leider" nur der Vollzeit-KiGa für die Kleine... #gruebel Konnte mich zwar erst nicht so richtig damit anfreunden aber geht ja nun mal nicht anders.
Und schlecht haben tut sie das ja nicht im KiGa #schein

Naja, wünsche Dir viel Glück und pack es einfach mal an ;-)

LG Heyla #blume

Beitrag von magnetomino - 10.06.07 - 15:39 Uhr

Hallo!

Es geht mir so ähnlich. Mit 17 wollte ich Hebamme werden, war bei ner Geburt dabei und das fand ich nicht so toll... War einfach zu jung, unerfahren.... Aber jetzt fände ich es auch nochmal toll, Hebamme zu werden, da ich nun auch weiß, dass es mehr wie nur Geburtsbegleitung bedeutet. Aber es bleibt wohl bei einem Wunschgedanken, da ich auch selbst Kinder habe.
Dia Ausbildung ist in Blöcken aufgeteilt. Schule und Praxis. Während der Praxiszeit hat man auch Schichtdienst. Früh, spät und Nacht. Mit Fremdbetreuung ginge es vielleicht, aber dazu ist es mir dann doch nicht wichtig genug.

Dir viel Erfolg und alles liebe, Gudrun

Beitrag von sandryves - 10.06.07 - 20:05 Uhr

frag doch mal "hebigabi"


gruss sandryves

Sabrina+Yves Cedric (im August 3)+Zoe Alina (27 Wochen)
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