Gibt es denn in Deutschland überhaupt keinen Service mehr?!
Ich habe mich heute tierisch über meine Bank geärgert...
Also zum Anfang..
Habe Post von meiner Bank bekommen,dass mein Konto gesperrt wäre,weil das Finanzamt einen Pfändungsauftrag vorliegen hat. So,nachdem ich dann das Finanzamt angerufen habe um erstmal zu erfahren um was es überhaupt geht,
habe ich das Geld auf meiner Bank Bar eingezahlt. (Überweisungen kann ich ja aufgrund der Sperrung nicht durchführen).
Ich habe mehrmals darum gebeten dem Finanzamt doch bitte die Quittung über die Einzahlung zu faxen,damit das Konto schnell wieder frei ist. Das ist laut meiner Bank nicht möglich.
Das ganze ist jetzt mittlerweile 2 Wochen her und heute war Zahltag und ich wollte Geld abheben. "Konto ist ja ganz schnell wieder freigeschaltet" (Aussage meiner bank)
Sch**** wars!! Konto immernoch gesperrt und Karte eingezogen. Wieder beim Finanzamt angerufen... die haben mir jetzt erklärt,dass das noch en bissel dauern kann bis das freigeschaltet ist,weil sie das Geld ja erst zuordnen müssen usw. Würde ich einen Beleg über die Einzahlung schicken, wäre das Konto innerhalb von einem Tag wieder frei.
Also wieder zur Bank..."Nein,wie können das leider nicht faxen.. ausserdem beschleunigt das die Freischaltung auch nicht.."
Seitdem schieb ich einen tierischen Hass..geb den Wisch morgen selber beim Finanzamt ab...Aber jetzt mal ganz ehrlich: Ist es denn zuviel verlangt,wenn man als Kunde darum bittet den Beleg zu faxen,damit die Sache schneller geht?!
Das is doch echt nur ne Sache von ner Minute...ich könnt da echt kotzen...
Meine Bank...ein echtes Service "Paradies"!!!
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Beitrag von justagirl22 - 13.06.07 - 21:43 Uhr
Beitrag von sonnenstrahl1 - 13.06.07 - 21:52 Uhr
Hallo
Kann deinen Ärger schon verstehen aber du bist doch daran selber schuld, ein Konto wird doch nicht von heute auf morgen gesperrt.
LG
Jelena
Beitrag von alleinerziehend_bln - 14.06.07 - 00:32 Uhr
Ist mir durch ein blödes Mißverständnis, an dem ich keine Schuld hatte, mal passiert. Habe es auch nur durch Zufall mitbekommen als ich Geld abheben wollte und es nicht ging 
Der Typ bei der Bank hat mich dann von oben herab ganz wiederlich gemustert, als wär ich Abschaum oder so... Dabei gehts den ja wohl überhaupt nichts an *mecker*
War zum Glück alles schnell geklärt aber war trotzdem super ärgerlich, allein schon weil ich meine Miete so nicht überweisen konnte und auch so kein Geld mehr hatte
Beitrag von chiwa2002 - 13.06.07 - 21:56 Uhr
Außerdem ist es eine Frage des Prinzips! Wenn ich jedem Kunden sein Beleg wohin faxen würde, hätte ich den ganzen Tag nichts anderes zu tun!!!
Und die Kontoführungsgebühren (über die ja eh schon jeder meckert) würden noch höher werden.
Du hättest ja mit dem Beleg zur nächsten Post gehen können und es zum FA faxen können...
Gruß Tanja
Beitrag von __corazon__ - 13.06.07 - 22:03 Uhr
Also, ich versuche mal, es Dir aus der Sicht der Bank zu erklären,
Diese Pfändungsgeschichten verursachen einen ganz erheblichen Arbeitsaufwand, also eine Menge teurer Personalkosten, die DIR nicht in Rechnung gestellt werden, sondern letztlich aus den allgemeinen Erträgen abgedeckt werden müssen.
Wenn dann jemand kurz nachdem das Konto dicht ist, auch noch das Geld in bar einzahlt, hat das doch ein wenig den Anschein, als hättest dieser jemand es einfach mal drauf ankommen lassen. 
Und bevor es zur Pfändung kommt, geht eine Menge Schriftwechsel zwischen Gläubiger und Schuldner hin- und her, selbst beim Finanzamt.
Und es ist nun wirklich nicht die persönliche Verpflichtung von Bankern, die eh oft stark an der Belastungsgrenze arbeiten, auch noch dafür zu sorgen, dass Dein Konto wieder freigegeben wird. Mist gebaut hat schließlich nicht die Bank, sondern Du. Was hat das mit "Service" zu tun?
Bei Banken oft ein Verbot, Faxe in Kundennamen zu versenden. Einer der Gründe ist die Tatsache, dass manche Dienstleister (zB die Post oder Schreibwarengeschäfte) Faxe als entgeltliche Dienstleistung anbieten. Da müsstest Du bezahlen. Wenn die Bank das für Dich gratis erledigt, tritt sie also in Konkurrenz zu den Anbietern, womöglich sogar in Konkurrenz zu ihrer eigenen Kundschaft.
Ich hoffe, ich konnte vielleicht einiges klären.
Gruß
corazon
Beitrag von chiwa2002 - 13.06.07 - 22:07 Uhr
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Besser hätte ich es auch nicht formulieren können.
Aber wer so schreibt, den interessiert die Sicht der Banken leider nicht...
Kennst doch bestimmt auch solche Kunden!?
LG Tanja (derzeit im MuSchu, ansonsten Bankkauffrau an vorderster Front!)
Beitrag von justagirl22 - 13.06.07 - 22:07 Uhr
Naja gut...das mit dem Schriftwechsel zwischen mir und dem Gläubigern is so ne Sache. Der ganze Papierkram is an meine alte Adresse gegangen und ich habe davon nie etwas gesehn..kam also ganz schön überraschend. Aber das ist halt Pech..Geb den Wisch morgen ab und hoffe,dass es damit erledigt ist..
Beitrag von klau_die - 14.06.07 - 05:44 Uhr
Guten Morgen,
mir ist was ähnliches auch schon passiert, durch einen bzw. mehrere Fehler des Finanzamtes. Steuer war pünktlich bezahlt und ohne jeglichen Schriftwechsel in meine Richtung war das Konto dicht. Das war aber innerhalb eines Tages geklärt bei der Sparkasse, gar kein Problem und DIE haben sich dort noch für die Schlamperei des Finanzamtes (solche Geschichten sind uns seit unserem Umzug hierher mit dem FA jetzt schon mehrfach passiert) fast entschuldigt.
Hängt auch oft damit zusammen, wie man "in den Wald reinruft".
Davon abgesehen sind inzwischen ja einige Tage vergangen seit Deiner Einzahlung, warum hast Du denn den Zahlungsbeleg nicht selbst gefaxt oder irgendwie zum FA weitergeleitet? Wäre doch in Deinem eigenen Interesse und sinnvoller, als jeztzt über die Bank zu lamentieren.
Gruß,
Andrea
Beitrag von christinamarie - 14.06.07 - 10:44 Uhr
In deinem Fall ist es nicht fehlender Service seitens der Bank, sondern schlichtweg dein eigenes Verschulden und deine "Faulheit" selber aktiv zu werden. Wenn die Bank nicht faxen darf, hättest du entweder persönlich den Beleg zum Finanzamt bringen können oder ab in die Post und alles wäre geklärt gewesen.
Ich finde nicht deine Bank dreist, sondern dein Verhalten, deine Erwartungshaltung und die Anschuldigungen.
christina
Beitrag von nobility - 14.06.07 - 17:19 Uhr
Eines möchte ich noch hinzufügen, denn das meiste ist trefflich schon gesagt,
du nimmst deinen Originalzahlungsbeleg, deinen Personalausweis, die Mitteilung über die Pfändungs-und Einziehungsverfügung und fährst zu der Vollstreckungsabteilung des Finanzamtes hin.
Dort legt du all dieses vor und bittest um sofortige Schriftliche Bestätigung über die vollständige Aufhebung der Pfändungs-und Einziehungsverfügung.
Das Finanzamt soll dies gleichzeitig, noch besser dir im Umschlag mitgeben. Dieses bringst du zu deiner Bank und legst das dort vor.
Das alles kannst du in wenigen Stunden erledigen und dein Konto ist noch am selben Tag frei. Vielleicht kriegst du sogar dort gleich deine Geldkarte zurück.
Einen Nachteil hat die ganze Sache, du mußt dich dafür bewegen und zwar schnell!! Nicht warten und vom Sofa aus mal Telefonieren.
