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schnecke86
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22.04.08, 18:05
Da sich bis nun keiner von Euch vorgestellt hat werd ich nun mal den Anfang machen wenn ich darf 
Ich bin Meike und lebe seit einiger Zeit in Südamerika.
Meine Tochter Tabea ist 4 und geht in die Vorschule, ich gehe Vollzeit arbeiten.
Von meinem Mann (KV) habe ich mich vor 6 Monaten friedlich getrennt da es das beste war.
Er hatte 5 Monate lang eine Affaire die ich ahnte er aber abstritt und sogar bei ihr wohnte.
Er konnte sich nicht entscheiden zwischen uns beiden und hat es einfach so weiterlaufen lassen, bis ich ihn dann gesagt habe es ist aus, ich möchte das er glücklich ist und mit uns hatte es keinen Zweck mehr.
Dadurch das ich einen riesen Wasserschaden hatte (unbewohnbar) und die beiden ebenfalls eine neue Wohnung gesucht haben hat es sich so ergeben das wir nun alle zusammen (mit der damaligen Affaire )auf einen Grundstück wohnen in zwei versch. Häusern 
Wir sehen uns also täglich, halten mal ein Schwätzchen zusammen, fahren zusammen einkaufen, Grillen, gehen feiern etc.
Die Kleine geht abends rüber bevor sie ins Bett geht und sagt Gute Nacht, nach der Schule wird Papa erzählt was los war etc. und wenn ich einen Babysitter brauche ist es auch praktisch solange er nichts anderes vor hat.
Unterhalt haben wir so geregelt das er Anschaffungen zahlt die anstehen (neue Kleidung, Schuhe, Möbel etc. ) und monatlich die Schulgebühren (Privatschule) samt Uniform.
Und wenn ich knapp bei Kasse bin kommt er auch schon mal an mit zig Einkaufstüten oder gibt mir Geld.
Ein neuer Partner? Ich hab die Schnauze gestrichen voll derzeit und brauche keinen Mann den letzten habe ich eben gerade erst abserviert nach 4 Monaten (nachzulesen in Partnerschaft )
So wenn ihr was wissen wollt einfach nachfragen und stellt euch doch mal vor.
Meike
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jules1971
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22.04.08, 18:52
Hallo,
eigentlich hätte ich als "Gastgeberin" den Anfang machen sollen ... Schön, dass mir meine Unhöflichkeit (und dabei lege ich so viel Wert auf Höflichkeit) per Zaunlatte um die Ohren gehauen wird
Also ...
Ich heiße Julia, bin 36 Jahre alt (oh Gott, oh Gott, oh Gott ... ) und lebe mit meiner Tochter Emma, die am 30. Mai ein Jahr alt wird, Doberfrau Paula und Kimi-Katze in Hannover.
Ein großes Frauenrudel ...
Ich war mit dem Kindsvater sieben Monate zusammen ... sieben Monate, die ich so langsam anfange, zu verarbeiten, dass ich nicht mehr ständig an die Demütigungen und emotionalen Misshandlungen denken und ich mich nicht stante pede übergeben muss, wenn ich auch nur an einen nackten Mann denke.
Diese Seite hat mir sehr dabei geholfen, endlich die Geschehnisse in Worte fassen zu können, da vieles für mich sehr schwammig war, da es unter dem Deckmantel der großen Liebe passierte:
http://www.re-empowerment.de/include.php?path=start.php&PHPKITSID=7ce688219225f7aa93be945e259b92d2
Das Thema Kinder hatte ich für mich eigentlich schon abgehakt, da ich durch meine Endometriose eine lange Leidensgeschichte hinter mir habe und die Prognose der Ärzte doch eher dahin gehend war, dass es ohne medizinische Hilfe nur schwer klappen wird.
Zum Ende dieser Beziehung bin ich dann doch überraschend schwanger geworden, wir hatten nicht verhütet und wollten eine Familie gründen (ich war so blind...).
Und schon allein der Verdacht, schwanger zu sein, hat mir geholfen, endgültig eine emotionale Distanz zu schaffen, da es ab dem Zeitpunkt nicht mehr nur um mich (ich war mir zu diesem Zeitpunkt schon egal), sondern um das Leben dieses ungeborenen Kindes ging.
Für mich war klar, dass das Kind auf keinen Fall in dieser ungesunden Umgebung aufwachsen darf. Ein Abbruch stand für mich NIE im Raum.
Zwei Tage vor dem positiven Schwangerschaftstest habe ich mich endgültig getrennt.
Seitdem habe ich den Kindsvater auch nur ein Mal wieder gesehen, allerdings war er da schon nicht mehr ernst zu nehmen, da er plötzlich das Opfer in dieser Beziehung war.
Einen Vaterschaftstest wollte er schon während der Schwangerschaft einfordern, da er sich sonst nicht um mich kümmern würde ... dass ich darauf eh keinen gesteigerten Wert gelegt habe, hat er gar nicht kapiert.
Die Vaterschaftsfeststellungsklage ist inzwischen durch und das Abstammungsgutachten fiel wie erwartet aus.
Er hat sich mir durch ändern seiner Handy-Nummer komplett entzogen. Ich denke, dass er auch seine Email-Adresse geändert hat. Außerdem ist er aus Hannover weggezogen.
Das war mir alles nur recht (auch wenn ich ihm manchmal gerne eine "Arschloch-SMS" geschrieben hätte, aber der Wunsch der Kontakt dieser Art und überhaupt ist schon sehr lange vorbei), da für mich klar ist, dass es möglichst nie wieder einen Kontakt geben wird und auch ein Umgang zu meiner Tochter steht außer Frage.
Zum Glück habe ich nicht nur eine gute Anwältin, sondern auch genug "Munition", um einen Umgang zu unterbinden.
Ich habe eine sehr schöne, beschwerdefreie Schwangerschaft erlebt, mich wunderschön gefühlt (und war ich natürlich auch ) und würde es glatt wieder tun.
Auch meine Geburt war kurz und unkompliziert, meine Mutter war an meiner Seite und wir waren ein Super-Team, und mein Kind ist bis heute pflegeleicht.
Womit habe ich das nur verdient
Als Emma sich angekündigt hat, habe ich mich gerade beruflich weitergebildet, so dass kein Chef nach Beendigung der Elternzeit mit einem Job auf mich wartet.
Ich hatte mir Januar 2009 als Zeitpunkt gesetzt, um wieder einzusteigen.
Zwischenzeitlich habe ich aber Jobanfragen über ein Business-Netzwerk erhalten (Ergebnisse stehen noch aus), so dass ich in dem mir eigenen Aktionismus ruck-zuck eine Kinderbetreuung organisiert habe und das große Glück hatte, eine Tagesmutter um die Ecke zu finden (in meinem Stadtteil sind Tagesmutter eher rar, hier arbeitet man eher mit Nanny und Au Pair oder die werten Damen müssen gar nicht arbeiten), die Emma ab September, zu Not auch schon ab Juli, nimmt.
Ich selber kann die Kinderbetreuung bis Ende des Jahres finanziell wuppen, wenn ich keinen Job habe, bekomme ich ja keine Zuschüsse.
Sollte ich bis Ende des Jahres nichts gefunden haben - Teilzeitstellen sind in meinem Business rar - qualifiziere ich mich noch mal in einem Bereich weiter, in dem es Teilzeitstellen gibt.
Diese Weiterbildung würde dann bis August 2009 gehen, so dass bis dahin die Tagesmutter finanziell sicher wäre, da ARGE und Jugendamt die Kosten tragen würden.
Ich bin guten Mutes, dass sich im Anschluß auf alle Fälle jobmäßig etwas ergibt, so dass Emma dann bis zum Eintritt in den Kindergarten bei der Tagesmutter bleiben kann.
Dann kann ich auch auf eine 3/4-Stelle gehen und das Fernziel ist natürlich eine Vollzeitstelle in meinem ursprünglichen Bereich ...
Ich habe das große Glück, einen Ansprechpartner beim JobCenter zu haben, der mit mir auf einer Wellenlänge liegt und wenn der mein Ansprechpartner bleibt, werden wir sicher noch einiges zusammen wuppen, was mein berufliches Weiterkommen anbelangt.
Ich kann wirklich sagen, dass Emma das Beste ist, was mir passiert ist und passieren konnte.
Ich bin noch mehr familiär in die Großfamilie eingebunden, habe einen stabilen, verlässlichen, herzlichen Freundeskreis und ein funktionierendes soziales Netzwerk.
Und auch der gesundheitliche Aspekt ist nicht zu verachten ... Vor der Schwangerschaft war es fraglich, ob ich überhaupt 50 werde, in der Schwangerschaft hatte ich schon einen Blutdruck, mit dem man 100 werden kann
Und neuer Partner ... No way!
Und das wird sicher auch erst einmal so bleiben.
In diesem Sinne,
Eure Jules
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wittchen21
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[3]
22.04.08, 19:07
Hallo Meike!
Na das nenn ich mal eine "glückliche" Situation!!!
Finde ich toll wie ihr das so sauber hinbekommt und deine Kleine profitiert bestimmt davon... super!
Mich würde noch interessieren, wie sich das Leben in Südamerika gestaltet und wie ihr dazu gekommen seid dort zu leben!?
Gut, dann mal kurz von mir!
Ich heiße Heike 
bin 21 Jahre alt und vor einem Monat Mutter geworden!
Also ist das alles noch recht neu für mich.
Ich bin seit der 12. SSW alleine!
Mein damaliger Freund und seine Familie waren gegen ein Baby und haben mich alle dazu gedrängt es abzutreiben...zuerst hab ich noch gekämpft und versucht den KV zu "überreden", denn ich wollte auf keinen Fall einen Abbruch! Naja, schlußendlich bin ich wieder nach Hause gezogen (bin erst ein paar Monate zuvor 700km von meiner Heimat zu ihm)
Da mein Ex wohl meinte ich sei ein ganz gemeines Biest, weil ich ihn nicht genug geliebt hab um mein Kind zu töten, hat er mir sogar den Anwald auf den Hals gehätzt als ich drum gebeten hab, mir seine Blutgruppe zu verraten (ich bin rhesusf. neg.)
Egal, monatlich hab ich neue Theorien von gemeinsamen Bekannten hören dürfen!
"Ich bin psychisch krank und war in psychologischer Betreuung und bräuchte das wohl wieder"
"ich habe ihn festnageln wollen und das wäre ja nur mit Kind gegangen"
Anscheinend der Adonis schlechthin! Naja...ich musste nie Angst haben, dass ihn mir jemand wegschnappt :-P,
Ganz ehrlich, das ganze tat mächtig weh...ixh fühlte mich schrecklich ungerecht behandelt, dabei wollte ich nur das wir so nicht auseinandergehen...zum Wohl meines Sohnes!
Nun gut! Der Erzeuger will also weder mit mir noch mit seinem Kind etwas zutun haben und ich bin froh darüber!
Er hat sich als egozentrisches, unreifes Muttersöhnchen heraußgestellt und das ist alles andere als ein gutes Vorbild für meinen Kleinen!
Ich fühl mich so wohl, ich komm alleine Bestens klar und vermisse es auch gar nicht einen Partner zu haben!
Das was ich mit meinem Kleinen erlebe, kann ich mit meiner Familie und meinen Freunden teilen, dazu brauche ich keinen Mann!
So, das war genug 
Ich freue mich schon mehr von euch anderen zu lesen!
Lg Heike
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schnecke86
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[4]
22.04.08, 19:09
Hallo Jules,
es tut mir leid das ich dir zuvor gekommen bin.
Wollte dir damit nichts böses, dachte nur es wird Zeit das wir uns mal vorstellen.
Nicht du bist unhöflich sondern ich, ich hätte warten müssen bis die Gastgeberin den Anfang macht
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jules1971
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[5]
22.04.08, 19:38
Nein, um Gottes Willen ... SOOO war das NICHT gemeint!
1. und 2. Gastgeber hätten ja auch selbst drauf kommen können!
Die Vorstellungsrunde ist ne richtig gute Idee und deswegen auch erst einmal ganz oben festgepinnt ... Der eine oder andere kennt sich ja schon näher und die anderen sollen sich besser kennen lernen. Dafür gründet man ja u.a. einen Club!
In diesem Sinne: Gut gemacht
Julia
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mentira
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[6]
22.04.08, 21:52
Hallo allerseits,
ich bin Jessica, 35. Ich war seinerzeit Nomadin, ein Umzieh-Junkie. Erst durch meine Eltern, später durch meinen Beruf - und auch einmal wegen einer Beziehung, meiner letzten - bin ich alle zwei Jahre in meinem Leben umgezogen.
Ich bin gebürtige und Re-Bremerin, habe aber fast die Hälfte meines Lebens in Hessen (aber auch Kempten, WHV, Hamburg), ganz in der Nähe von Frankfurt, gelebt. Dort fühle ich mich heimisch, dort hätte ich in meinen alten Job zurück gekonnt, dort leben alle meine Freunde, die ich vermisse wie die Hölle.
Mein Ex hat mich von Hessen nach Wilhelmshaven importiert - dort habe ich ein Jahr lang schwanger und mit Heiratsabsicht mit meinem Freund zusammengelebt, was zugegebenermassen meist sehr schön und harmonisch war. Nach der Schwangerschaft konnte ich meinen Freund und das Umfeld nicht mehr ertragen was eigentlich nicht zu erwarten war, weil ich den Mann mein halbes Leben lang geliebt habe - ich habe ihn kennengelernt, als ich 13 war, er war mein "Erster" (in jeder Beziehung) und ich wurde durch einen Umzug (welch Überraschung) meiner Eltern von ihm getrennt, als ich 16 war. Als ich 31 war, bin ich ihm per Zufall 550 km entfernt vom Ursprungsort beruflich über den Weg gelaufen und wir haben sofort unsere jeweiligen Partner verlassen, um zusammen zu sein, zu heiraten, eine Familie zu gründen.
Der Mann ist als Partner für mich letztendlich nix gewesen - jedoch ist er ein Bilderbuchpapa, der noch kein einzigen Umgangstermin hat sausen lassen in den letzten 2,5 Jahren, der zuverlässig ist, seine Tochter abgöttisch liebt, der uns ausser dem Unterhalt jeden Firlefanz finanziert, den die Kleine benötigt und der auch mal eben 100 km gefahren kommt, um mit seiner Tochter 2 Stunden Laterne zu laufen, damit sie nicht die einzige im Kindergarten ist, die ohne Papa dasteht. Und das trotz neuem Kind und neuer Frau, die übrigens auch dufte und eine extrem liebevolle Stiefmutter für unsere Tochter ist. Ich bin den beiden und ihrem Kind mehr als zugetan - ich "darf" das Kind auch sitten, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Es ist fast schon pervers harmonisch. Daher werde ich den Teufel tun, wieder in mein heissgeliebtes Hessen zurückzuziehen.
Montag fange ich meinen neuen Job an! ich habe leider acht Monate lang suchen müssen - ich bin Vertrieblerin mit Leib und Seele, früher IT und so idiotisch gut bezahlt, dass ich vor Lachen kaum in den Schlaf gekommen bin. So ein Job macht sich nicht gerade in Teilzeit.
Meine Tochter ist schon seit August in der KiTa und ich habe (endlich) einen Arbeitgeber gefunden, der mich erst mal als Vertriebsassitentin (Meilen unter meiner Qualifikation und meinem Gehaltsniveau - aber egal!) Vollzeit einstellt und sich dabei noch nach den KiTa-Zeiten meiner Tochter richtet. Einmal die Woche muss ich "nachsitzen", damit ich auf meine Stundenzahl komme. Ich habe das erste Mal richtig Angst vor einem Job - ich weiß noch nicht so richtig, wie ich erfolgreich sein soll, wenn ich keine Überstunden "dresche" oder dann sogar u.U. fernbleiben muss, weil meine Tochter krank ist. Aber ich kann ja erst einmal kleine Brötchen backen - wichtig ist erst einmal, dass ich von der "Stütze" wegkomme und unser Leben in Eigenregie finanziere und damit auch bestimmen kann, wie mir beliebt.
Meine Tochter Emilia - Mila - wird am Sommeranfang drei Jahre alt, ist das beste, was mir je passiert ist und ich hadere nicht eine einzige Minute mit unserem Status, unserem Leben, meinem AE-Dasein oder damit, dass ich keinen Partner habe. Im Gegenteil.
Die Schwangerschaft war - wie gesagt - harmonisch und "easy going", am Ende 15 Tage übertragen; endete leider im Notkaiserschnitt unter Vollnarkose. Mist!
Wir wohnen am Stadtrand in einem winzigen Häuschen mit kleinem idyllischen Garten, der Grossteil meiner Familie lebt in unmittelbarer Nähe, was mir am Anfang mit Baby allein viel Kraft und Hilfe gab. An "meinen" Wochenenden bin ich mit meiner Tochter und meiner Mutter in umliegenden Wäldern, Ausflugsorten, Seen oder innerhalb der Familie viel unterwegs. Wir sind "Rausgeher". Ich koche und backe mir gern den Wolf (sieht man auch langsam, ächz), wir pflanzen auch schon mal selbst 'ne Kartoffel oder stellen Marmelade selbst her. Ich bin teilweise so hoffnungslos spiessig, dass ich das einfach brauche weil ich immer denke, dass sowas zu einer tollen Kindheit dazugehört - und mir ja auch wahnsinnigen Spass macht.
An den freien Wochenenden (Mila ist alle 14 Tage bei Papa) gehe ich aus und lass' auch mal die Puppen tanzen, trink' mal einen, komme spät nach Hause. Und schlafe, bis ich von selbst aufwache, das ist doch der wahre Luxus einer Alleinerziehenden. Des weiteren bin ich die beste Kundin der Leihbücherei aber auch Film- und Serien-Junkie. Musik ist eine meiner größten Leidenschaften, habe auch eine klassische Ausbildung genossen - fahre aber eher auf Krach ab und maße mir an, andere Leute nach ihrem Musikgeschmack in Schubladen zu stecken.
Ich glaube, das war's. Ist noch jemand dran geblieben? 
so long und Salut
Jesse
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gh1954
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23.04.08, 00:48
Ja, ich bin dran geblieben.... 
Ich finds lustig, dass sich immer mehr Frauen dazu bekennen, "spießig" zu sein.
Das wäre vielleicht mal ein Thema: Was ist spießig?? Was ist spießig heute, was war vor zanzig Jahen spießig? Gibt es da einen Unterschied und wenn ja, welchen.
Das ist ja ein Vorstellthread.
So wirklich bin ich mir nicht sicher, ob ich hier richtig bin, jules hatte mich eingeladen und ich bin auch gerne gekommen.
Ich bin zwar auch alleinerziehend, aber hatte den ganzen Scheidungs- und Sorgerechtsstreit nie, denn ich bin verwitwet, als mein Sohn elf Jahre alt war...das ist jetzt gut vier Jahre her.
Lieben Gruß
geha
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jules1971
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[8]
23.04.08, 08:44
Liebe geha,
der Club wendet sich an (allein erziehende) "Frauen,die NICHT der "Laß Dich erst mal drücken"-Fraktion angehören,auch mal ein deutliches Wort schreiben und vertragen,Mädchen sind,ohne Memmen zu sein und sich über sich und das,was sie in ihrem Leben leisten,identifizieren..." und an TOLLE Frauen ... sehe ich alles erfüllt!
... Du bist schon sehr richtig hier
Alles Liebe,
Jules
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vw76
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[9]
23.04.08, 19:08
Hallo Meike!
Du hast völlig Recht! Es wäre natürlich an Julia und mir gewesen, an eine Vorstellrunde zu denken...
Also... ich Verena, bin 32 Jahre alt, lebe bei Hannover, meine Tochter Chiara wird am 06. Mai 1 Jahr alt und mit Hündin Cora ist 2 1/2.
Seit dem positiven Schwangerschaftstest bin ich allein. Eigentlich schon vorher und wenn es nach dem Erzeuger geht, waren wir ja nie wirklich zusammen... aber das ist ein anderes Thema und letztendlich ist aus dieser fast 2 Jahre andauernden Liaison meine Tochter entstanden. Was musste ich mir nicht alles anhören... "Du zerstörst mein Leben", "Du musst abtreiben", "Dann gib das Kind zur Adoption frei", usw.
Von Anfang an war mir klar, dass ich es auch ohne ihn schaffe und ich habe mich auch von Anfang an auf das Baby gefreut.
Wie ich schon in dem anderen Thread zu meinem Gerichtstermin schrieb, habe ich dennoch den ein oder anderen Versuch gestartet, dass er vielleicht doch ein Vater (KEIN Partner für mich) für meine Tochter ist oder vielleicht ein Freund für sie, den sie zumindest kennt. Tja, er will sie definitv nicht kennenlernen. Und wie sage ich so schön? Nicht ich verpasse etwas, sondern er, das bezaubernste Wesen, was es gibt (aus meiner Sicht natürlich )
Ansonsten bin ich sehr glücklich mit meinem momentanen Leben. Ich habe tolle Eltern, die mich unterstützen und viele gute Freunde, die immer zu mir stehen. Durch das Alleinerziehend sein, habe ich auch noch andere sehr wichtige und mittlerweile für mich unverzichtbare Menschen kennengelernt. Natürlich gibt und gab es auch schon das ein oder andere Tief, aber wie schon geschrieben, ich habe tolle Menschen an meiner Seite, die mich dann auffangen, stärken und einfach für mich da sind.
Natürlich hätte ich auch nichts dagegen wieder einen neuen Partner kennenzulernen. Aber dieses Thema hat lang nicht mehr so eine Priorität, wie vor der Geburt meiner Tochter.
Bin für jede Frage offen!
Verena
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suzanne
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[10]
24.04.08, 09:17
Na dann bin ich jetzt auch mal dran, mich vorzustellen. 
Ich heiße Susanne und bin hier, glaube ich, mit satten 44 Jahren die Oma in der Runde! 
Ich bin in zweiter Ehe verheiratet. Aus erster Ehe habe ich einen inzwischen 19jährigen Sohn und mit meinem jetzigen Mann, den ich allerdings erst vor knapp 1,5 Jahren geheiratet habe, habe ich eine 8jährige Tochter. Jaaa...wir haben lange "in Sünde" gelebt! Nachdem meine erste Ehe krachen gegangen ist, was ich nienienie gedacht hätte, habe ich mich ziemlich schwer getan, nochmal zu heiraten. Obwohl wir hier ja schon lange wie verheiratet zusammen gelebt haben. 
Also alleinerziehend bin ich nicht (mehr)aber ich bekam eine freundliche Einladung und bin jetzt gespannt, was mich hier erwartet. Außerdem hat mein Mann zu meinem Sohn schon immer eine eher kumpelhafte Beziehung, so dass ich mich manchmal mit Erziehungsfragen und -problemen rund um meinen Sohn etwas allein gelassen fühlte. Zumal mein Exmann sich irgendwann völlig zurück zog. Seine wesentliche jüngere "Neue" konnte ein Kind neben sich nicht ertragen. Naja...das ist aber eine andere Geschichte.
So - das solls erstmal gewesen sein!
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mentira
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[11]
24.04.08, 23:42
jut! vielen Dank für's dran-bleiben.
Dass das Bekenntnis, spiessig zu sein so im Trend liegt, ist mir entgangen. Muss ich mich jetzt (schon wieder) von meiner Aussage distanzieren, um nicht im Trend zu liegen? Ich meine - ich mach' ja einiges für "gegen den Strom schwimmen", meistens sogar ohne Prinzip.
Ich bin zwar eine aufmerksame Beobachterin, dafür aber noch nicht allzu lange bei Urbia dabei - mit diesen Nick erst 2 Jahre. Deswegen interessiert mich, wie Du Witwe geworden bist (könnte zwar sein, dass Du schon einmal darüber berichtet hast, wäre aber an mir vorbei gelaufen).
Was ist passiert und würdest Du Deinen AE-Status von unserem distanzieren, die sich weitgehend "freiwillig" getrennt haben?
fragt
Jesse
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juki
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[12]
10.05.08, 18:42
hi hi....
meine Name ist Judith und ich bin 27 Jahre alt.....meine Kleine heißt Kim und ist seit Montag 4.....
Ich bin schon seit dem beginn meiner Schwangerschaft allein (der Erzeuger wollte das ich abtreibe...und hat mich ziemlich in die Sch... geritten bei meinen Eltern,da hab cih ihn aus unserem Leben gestrichen)und mir geht es gut dabei......
Weiß nicht was ich noch so schreiben könnte....gibt vieles und doch auch wieder nichts.....
deswegen wenn ihr noch was wissen wollt fragt einfach....ich werde antworten...
VlG
http://kimsophie.de.tl
(hier kann man etwas über meine kleine erfahren)
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gh1954
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15.05.08, 01:52
Zitat von mentira:jut! vielen Dank für's dran-bleiben.
Dass das Bekenntnis, spiessig zu sein so im Trend liegt, ist mir entgangen. Muss ich mich jetzt (schon wieder) von meiner Aussage distanzieren, um nicht im Trend zu liegen? Ich meine - ich mach' ja einiges für "gegen den Strom schwimmen", meistens sogar ohne Prinzip.
Ich bin zwar eine aufmerksame Beobachterin, dafür aber noch nicht allzu lange bei Urbia dabei - mit diesen Nick erst 2 Jahre. Deswegen interessiert mich, wie Du Witwe geworden bist (könnte zwar sein, dass Du schon einmal darüber berichtet hast, wäre aber an mir vorbei gelaufen).
Was ist passiert und würdest Du Deinen AE-Status von unserem distanzieren, die sich weitgehend "freiwillig" getrennt haben?
fragt
Jesse
Au Mann, ich möchte auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass ich die "bessere" AE bin.
Ist schon so, dass einer Witwe alle Symphatien gehören, denn wenn ein Mann mit 52 Jahren seine Familie verlassen muss, weil er stirbt, nach 14monatiger Krankheit, dann ist das eben so, wir hatten uns das nicht so gedacht.
Von daher bin ich keine "normal" geschiedene Frau sondern das Schicksal hat uns getrennt .
Aber ich habe auch Probleme als AE... nicht zu knapp
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gh1954
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[14]
08.06.08, 23:42
Hallo mentira.
ist mir wirklich peinlich, dass ich erst jetzt antworte...
Sieh mir das nach, bitte.
>>>Was ist passiert <<<
Mein Mann hatte Krebs, ein 14-monatiger Alptraum!
Und der Alptraum geht weiter, weil ich jedem, aber auch wirklich jedem AG zu alt bin.
>>>und würdest Du Deinen AE-Status von unserem distanzieren, die sich weitgehend "freiwillig" getrennt haben?<<<
Das hört sich jetzt na AE erster und zweiter Klasse an...ich wäre was "Besseres", weil ich ne Witwe bin...
Nein, so meinte ich das ganz bestimmt nicht.
Ich meinte das eher so, dass ich keine Erfahrungen habe, was Trennung, Sorgerechtsprobleme und Probs mit dem Ex angeht.
Gruß
geha
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friendlyfire
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09.06.08, 14:30
Hallo Ihr,
ich bin Tina, 28, Studentin und seit Dez. 07 mit meiner Tochter Frida allein, die im August 3 Jahre alt wird.
Ihr Papa hat sich im Dez. (für mich sehr plötzlich) von uns getrennt, als Begründung nannte er, dass er ein neues Leben beginnen wollte. Ich war mitten im semester, musste 160 km von meinem Studienort zu meinen Eltern ziehen, weil das für Frida das beste war.
Die Zeit der Trennung war schrecklich, weil ich eben so ins kalte Wasser geworfen wurde, keine Möglichkeit hatte, mit ihm drüber zu sprechen und mitten in den Prüfungen meines letzten Fachsemesters steckte.
Fridas Papa hat sich für ein Leben 900 km weit weg an der Nordsee entschieden, weil das schon immer sein Traum war. Ich habe in der ersten Zeit mit Mediation und JA versucht ihn davon zu überzeugen, dass er in der Nähe bleibt, damit Frida auch einen Papa hat, aber er wollte das nicht. Ich habe ihm sogar angeboten, dass er Frida die Hälfte der Woche sehen kann und ich auf Betreuungsunterhalt verzichten würde, wenn er mit uns nach Bayreuth (wo er ein Jobangebot hatte -.-) ziehen würde.
Ich habe gekämpft um meiner Kleinen den Papa näher da zu behalten, aber da er sich neu verliebt hatte und seine Eltern auch dort leben, hab ich nichts machen können.
Das tat mir anfangs für Fridi sehr weh.
Dann hatten wir noch Riesenstreitereien wegen der Wohnung und wegen Geld, da ich ja noch im Studium bin. Das alles läuft jetzt über meine Anwältin, aber er zahlt wenigstens. Wegen der Wohnung gab es auch noch tierisch Probleme, wir haben Schulden bei meinen Eltern, aber das alles jetzt zu schildern sprengt den Rahmen.
Er besucht Fridi nur selten, alle 4-6 Wochen mal für 1 1/2 Tage, aber die Treffen sind für die beiden immer sehr schön und ich fördere die Bindung indem ich eben als "Telefonübersetzer" fungiere und auch Frida immer viel von Papa erzähle und wir uns Bilder anschauen um wenigstens ihn nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und ihr nicht das gefühl zu geben, es sei ein Tabuthema oder schlimm für mich.
Für mich ist das schon hart, denn einerseits bin ich ihm schon noch böse, weil er die Trennung so schnell und plötzlich wollte, und man nicht den Hauch eines Verantwortungsbewusstseins bei ihm erkennen kann und ich mich auch allein gelassen gefühlt habe, bzw. auch einige Nachteile was mein Studium betrifft hinnehmen musste.
Andererseits habe ich gemerkt, dass die Entscheidung DASS wir uns trennten gut war, nur das WIE war suboptimal.
Aber das wichtigste ist, dass Frida von all unseren Problemen nichts mitkriegt und ihre Papa-Zeit geniessen kann, denn er bleibt ihr Papa und er ist, auch wenn er aus welchen Gründen auch immer so weit weg von uns ging, mit seinen mitteln ein guter Papa für sie.
Mittlerweile bin ich auch neu verliebt, in einen Mann, der wie ich Germanistik studiert hat und geniesse die positiven Gefühle für mich, bin aber sehr zurückhaltend und lasse mir viel zeit.
Frida und ich sind mittlerweile ein eingespieltes Team, wir haben viel Spass und es ist alles halb so schlimm, wie ich es mir ausgemalt habe... Natürlich haben wir meine Eltern im Rücken und ich bin mit der Situation sehr viel glücklicher als vorher.
So, das wars von uns...
LG tina.
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