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11.06.08, 12:13
ich weiß nicht mehr, was ich denken soll! vielleicht ist ja jemand unter euch, der ähnliches erlebt hat oder mittendrin steckt?!?
also: eigentlich bin ich allein erziehend. meine tochter ist 20 monate alt und das verhältnis zu ihrem papa ist ausgeglichen und gut.
in meinem leben gibt es seit 7 jahren einen mann (nicht der papa von felicitas), den ich abgöttisch liebe. diese liebe basiert auch auf gegenseitigkeit. er gesteht mir oft seine liebe, wünscht sich eine gemeinsame zukunft und familie mit mir.
allerdings macht uns seine schwere krankheit permanent einen strich durch die rechnung. stefan hat Multible Sklerose in verbindung mit starken Depressionen. oftmals geht es ihm psychisch sehr schlecht. dann zieht ersich total zurück von mir, meist über monate hinweg. ich kriege dann kein einziges lebenszeichen von ihm. und dann plötzlich, die sonne scheint, sein leben läuft wieder besser und dann liebt er mich wieder (ist ja ein sehr typisches krankheitsbild).
ich habe schon oft versucht, ihn "abzuhaken" und einen neuanfang zu beginnen (der vater meiner tochter war einer davon). ABER es geht nicht. ich schaffe es nicht. ich komme nicht von stefan weg. ich liebe diesen mann so sehr, als mann, als liebhaber, als besten freund... er ist meine große liebe und wird es wohl immer sein.
ich suche hier also nun eine frau, die ähnliche probleme und erfahrungen sammelt wie ich. wie geht ihr mit euren männern um? wie gestaltet ihr EUER GEMEINSAMES leben und auch das eigene. oder wie seid ihr weggekommen von einem solch schwer kranken menschen?
ist unsere zeit vorbei? hat unsere liebe keine chance?
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