na, na

mentira
[1] 21.04.08, 23:00

So ihr Lieben,

vielen Dank für die Einladung, ich halte es da ja eher wie Groucho Marx und bin per se misstrauisch.

Herzlichen Glückwunsch an Verena, weiter so, dufte!

Zum "Motto" eine Frage: "Allein unter Frauen"? klingt so emanzenmässig. Ich will weit weg sein von dem Emanzenklischee, ich muss mich nicht emanzipieren weil ich mich eigentlich auch noch nie benachteiligt gefühlt habe. Gut, ich war auch noch nie am verbluten aber gehe regelmäßig Blut spenden... wie erkläre ich es bloss?

Ich weiß, dass hier die eine oder andere schon schwer unter ihrem Ex gelitten hat - den meisten Userinnen hier ist es aber sicherlich auch nicht neu, dass ich da nicht "mithalten" kann - mein Ex ist ein guter Vater und wir sind noch immer ziemlich gut befreundet.

Ich glaube, dass ich eine der unbeschwertesten AEs bin, die im Forum am herumkritisieren sind #schein und hoffe, dass ich niemandem zu nahe trete, wenn ich meinem Ex (aufgrund seines Verhaltens unserer Tochter und auch mir gegenüber) die Stange halte.

so long
Jesse

jules1971
[2] 21.04.08, 23:16

So meine Liebe,

schön, dass Du da bist ... "Allein unter Frauen" klingt echt emanzenmäßig?
Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen. Mag aber auch daran liegen, dass ich irgendwie auch ganz weit weg bin, von diesem ganzen "Man muss heutzutage emanzipiert sein" etc.
Ich bin´s einfach und habe da noch nie weiter drüber nachgedacht.
Und benachteiligt fühlen ... ganz ehrlich, bis dato hatte ich als Frau dann doch den einen oder anderen Vorteil, manchmal sind DIE DA halt zu simpel gestrickt;-)
Anfang der Neunziger habe ich Jura studiert und die Frauenbeauftragte, also so ne studentische Hobby-Feministin, hat den Job hingeschmissen, da der eine Teil der Mädels die juristische Fakultät eh nur als Heiratsmarkt sehen würde, und der andere Teil alles so verbiesterte Karriereweiber wären ... sprich, wir haben so nen Quatsch einfach nicht gebraucht, weil wir uns eben nicht benachteiligt oder ähnliches gefühlt haben.

Weißt Du, und was die Probleme mit den Kindsvätern anbelangt ... Ich freue mich immer zu hören und zu sehen, wenn es anders läuft. Wenn da ein Mann ist, der sich seiner Verantwortung stellt, der einen engen und liebevollen Umgang zu seinen Kindern pflegt. Selbst das könnte ich dem Vater meiner Tochter gar nicht absprechen, habe ihn mit seinen beiden anderen Kindern erlebt, aber leider ist der Mann so persönlichkeitsgestört, dass wir das mit dem Umgang lieber lassen.
Schon allein die Tatsache, dass ich jetzt auch Anfang Mai einen Gerichtstermin habe (Beschluß zur Vaterschaftsfeststellung und Unterhalt), obwohl uns das Gericht die Schriftform angeboten hat. Er hat dem nicht zugestimmt, bzw er hat sich gar nicht gerührt, was dem gleich kommt.
Ich habe keine Ahnung, warum er das jetzt tut ... und das ängstigt mich schon, weil ich mich frage, was als nächstes kommt.

Aber abgesehen davon bin ich auch eine total unbeschwerte AE und genieße diesen Zustand sehr ... und Du hältst mal schön Deinem Ex die Stange, wenn wir uns über die Männer "ausheulen", die wir uns als Väter unserer Kinder ausgesucht haben ... es ist nämlich ganz gut zu wissen, dass es auch die guten Typen gibt. Vielleicht kommt ja einer von denen auch mal bei mir vorbei. Nicht in naher Zukunft, aber vielleicht ist irgendwann mal wieder einer in meinem Leben "erwünscht" ...

So, Töchterchen ruft nach mir ...
Bis dahin.
Lg,
Julia

vw76
[3] 22.04.08, 10:06

Hallo Jesse,

merci, merci...;-)

Keine Angst, ich bin auch keine verbitterte alte (naja, alt vielleicht schon...:-D), die alle Männer in einen Topf schmeißt.

Ich find's gut, wenn die Männer sich kümmern. Ich habe einige Zeit versucht, ihn dazu zu bewegen Chiara kennenzulernen. Habe ihm einen Brief in ihrem Namen geschickt mit Fotos und dann habe ich ihm noch einmal kommentarlos Fotos geschickt. Natürlich steckte da der Wunsch für meine Tochter drin, dass er doch noch Interesse an ihr zeigt.

Allerdings hat sich das Thema jetzt völlig erledigt, besonders nach der Drohung.

Uns geht es es als Einelternfamilie (ich find dieses Wort so geil... #huepf) wirklich super. Ich habe eine tolle Familie, die immer für mich da ist und auch einen sehr verlässlichen Freundeskreis.

Und wer weiß, vielleicht finde ich auch irgendwann wieder einen Partner, der eventuell auch ein Papa für meine Tochter ist.

Verena (die ihren Papa auch erst mit 2 Jahren gefunden hat, der davor war mein Erzeuger, der nichts besseres im Sinn hatte, als meine Mutter zu schlagen und sich letztendlich umzubringen)