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14.06.08, 21:52
Hmm, ich berichte mal wie das bei uns war/ist.
Als wir uns kennenlernten (August 04) wurde ich knapp 2 Monate später krank und habe ihm gesagt das ich momentan nicht für die Sicherheit der Pille garantieren kann da ich ziemlich starke Medi´s bekam.
Seine Antwort war : "Wenn es nach mir geht kannst du sie auch absetzen" und waren dann beide der Meinung, wenn es passiert passiert´s.
Kurz danach wurde ich schwanger (Dez 04), leider haben wir das kleine in der 12. Woche verloren und danach waren wir uns einig das wir es nicht mehr nur "passieren" lassen wollen sondern es wollen und haben daran fleissig gearbeitet 
Nachdem er mir relativ am Anfang mal erklärt hat "Wenn wir schwanger werden, wird geheiratet" und ich eigentlich in dem Punkt eher altmodisch bin waren wir uns auch da einig.
Tja, am 1. April 05 war dann auch der Schwangerschaftstest positiv und für uns war klar, nachdem der Doc es bestätigt hat das geheiratet wird.
Da es uns eher um den gemeinsamen Namen und das "verheiratet sein" ging und nicht um die grosse Feier usw. haben wir im Juli 05 im kleinsten Familienkreis von 10 Personen im Standesamt geheiratet.
Wenn man weiß das ich bei der Hochzeit schwanger war sieht man ein kleines Bäuchlein auf den Fotos.
Irgendwann einmal kommt für "die grosse Familie" noch eine kirchliche, aber da will ich nicht schwanger sein *g* also hat das noch Zeit.
Heutzutage ist es zwar nicht mehr wichtig verheiratet zu sein aber ich habe das Problem gerade bei Freunden gesehen die gerade ihr erstes Kind bekamen, sie hat im Scherz gesagt das sie gern heiraten möchte und er hat nen blöden Scherz zurückgemacht (irgendwas wie "wofür Geld beim Fenster rauschmeissen, richten wir lieber die Wohnung schöner ein"). Sie (dank Hormone) war daraufhin ziemlich sauer und das Thema war für sie erledigt.
Als es darum ging welchen Nachnamen die kleine bekommt gab es Streit.
Keine Ahnung ob die das geklärt haben.
Denke nur, sollte (gott bewahre) der Mutter irgendwas passieren hat der Vater es schwer die kleine zu bekommen bzw. Besuche auf Intensivstationen, von Unterschriften ganz zu schweigen.
Weiß es, da meine Mutter einen anderen Nachnamen als ich hat und es in der Schule immer wieder Probleme gab (zb. Nachweis des Sorgerechts usw).
Ich bin glücklich so wie es bei mir ist und ich denke mal wenn es passt und beide glücklich sind ist es *piep*egal ob man so ein Stück Papier hat oder nicht.
Lg jeanny, die glücklich verheiratet ist
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