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knutchen
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09.06.08, 08:57
Hallo ihr Lieben,
ich hatte meine Frage gestern im SS Forum gestellt, aber nur eine Antwort bekommen. Wir möchten eigentlich eine FU machen lassen, nur bin ich etwas ins Grübeln gekommen ob das so ohne weiteres machbar ist, da ich ja seit ES Clexane spritze und bereits 1,5 Monate zuvor mit ASS 100 angefangen habe. Erhöht sich durch die Medikation das Risiko das etwas schief geht? Wie lange sollte man eigentlich ASS einnehmen? Die Gerinnungsklinik war der Meinung ich bräuchte das gar nicht nehmen und der FA hat damit gute Erfahrungen gemacht. Jetzt hat er aber zu mir gesagt ich sollte das in der Gerinnungsklinik klären. Ich habe das Faktor V Leiden. Aber die meinten ja von Anfang an das würde nichts bringen. Ich möchte aber auch ungern etwas riskieren, da ich ohne die Medikamente zwei FG und einen Frühabort hatte.
Danke und einen schönen Tag
knutchen mit 9.SSW
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belala
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[2]
09.06.08, 11:43
Hallo knutchen,
Clexane hat nur eine Halbwertzeit von min. 12h, das ASS dagegen von mehreren Tagen.
1 Tag mal kein Clexane zu spritzen ist gar nicht tragisch, da du kein thromboembolisches Ereignis kurz vorher hattest.
Das Ass ist, glaube ich, "nur" wichtig in den ersten SS Wochen und wenn die FU ist, wirst du bereits in etwa der 16. Ssw sein?
Meiner Meinung nach sollte sich der Gyn der die FU macht mit der Gerinnungsambulanz auseinandersetzen und nicht du. Das sollte er bestenfalls per Fax tun, damit du auch eine Kopie erhälst.
Alles Gute wünscht belala
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linchen672
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[3]
09.06.08, 11:47
Hallo,
ich denke Du solltest das nochmals ausführlich mit Deinem FA und der Gerinnungsklinik besprechen.
Heparin stellt kein Risiko für die Punktion dar wenn es das letzte mal mehr als 12 Stunden vor der FU gespritzt wird. ASS aber schon. ASS sollte 5-7 Tage vor dem Eingriff abgesetzt werden.
Du solltest Dich aus ausführlich damit befassen ob eine FU zwingend sein muß. Hast du Dir schon mal Gedanken darüber gemacht was Du tust wenn bei der FU meine Ergebnis rauskommt mit dem du nicht gerechnet hast? Was würdest Du dann tun? Leider wird das nur sehr selten von den FA´s erläutert.
Eine FU bei Gerinnungsstörungen birgt immer ein höheres FG-Risiko als bei "normalen" Schwangeren. Frage Dich ob Du bereit bist das höhere Risiko einzugehen.
Könntest Du evtl. damit Leben keine FU machen zu lassen und nur um die 20.SSW zur Feindiagnostik zu gehen?
Es ist keine leichte Entscheidung, das weiß ich sehr gut. Aber du hast ja noch Zeit um Dir Gedanken darüber zu machen und es ausführlich mit Deinem Mann zu besprechen.
Für mich zieht sich Dein FA aus der Entscheidung und schiebt es auf die Gerinnungsklinik. Es kommt immer wieder vor das Meinungen auseinander gehen. Ich an Deiner Stelle würde den FA fragen auf was er seine Meinung stützt das Du weiter ASS nehmen sollst. Kann er es nicht ausreichend begründen würde ich mich an die Empfehlungen der Gerinnungsklinik halten.
gibt es bei Dir Probleme mit den Thrombozyten die eine Einnahme von ASS erforderlich machen?
LG
Tanja
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knutchen
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[4]
09.06.08, 22:10
Hallo und Danke für Deine Antwort. Zum Glück habe ich morgen einen Termin in der Gerinnungsambulanz. Ich hoffe, die kennen sich damit aus.
Danke und liebe Grüße
knutchen
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knutchen
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[5]
09.06.08, 22:13
Hallo Tanja,
auch Dir nochmal lieben Dank für Deine ausführliche Antwort. Eigentlich steht für uns fest, dass wir die FU machen lassen wollen. Haben wir bei meinem Sohn auch gemacht. Aber da wußte ich noch nichts von der Gerinnungsstörung. Man ist das ein Schlamassel. Ist es nicht so, dass das Ergebnis der Feindiagnostik (Nackenfaltemessung, Blutwerte) je älter man ist umso fehlerhafter ist? Ich dachte das hätte ich mal gehört. Ich werde mich auf jeden Fall nochmal mit meinem Mann beraten. Morgen habe ich einen Termin in der Gerinnungsklinik. Hoffentlich bin ich dann ein bißchen schlauer.
LG
knutchen
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linchen672
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[6]
09.06.08, 22:35
Hallo,
also NT-Messung und Feindiagnostik ist nicht das gleiche. NT wird 12.-14.SSW gemacht und Feindiagnostik (auch Missbildungs-Ultraschall) ab der 20.SSW.
Die Blutwerte allein sagen nichts aus bei NT, es muß schon das kombinierte Risiko mit dem US-Befund zusammen gesehen werden. Natürlich hat Frau mit zunehmendem Alter ein höheres Risiko als wenn sie jünger ist. Aber ich denke man hat einen Anhaltspunkt ob ein offener Rücken droht oder nicht. Fehlerhaft sind die Werte auf keinen Fall es ist einfach so daß das Risiko einfach höher ist und dem muß man sich dann stellen.
Aber auch eine FU bringt da keine Sicherheit. Wir müssen einfach auf uns und die Baby´s vertrauen.
Manchmal bedeutet mehr Wissen auch mehr Angst haben. Den richtigen Weg muß da jeder für sich finden.
LG
Tanja
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