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25.05.08, 20:07
Hallo,
so eine "Betroffenengruppe" suchte ich verzweifelt vor einigen Wochen!
Ich bin 35 Jahre, rauchte früher viel, absolvierte den einen oder anderen Langstreckenflug, nahm die Pille (die ich nie vertrug)...
Meine 1. Ss endete alsbald, ich wurde ungeplant mit Spirale schwanger und hatte eine FG.
Meine 2. SS endete in der 43. Ssw. Meine Püppi wurde rund und propper zuhause geboren. Die Plazenta war riesig und natürlich auch schon verkalkt.
Meine 3. Ss endete in der 25. Ssw. Diese Minipüppi war ebenfalls propper wenn auch gefährlich zu früh.
Ich lag bereits 3 Wochen im KH mit strenger Bettruhe wegen GMH Verkürzung (6mm) und Fruchblasenvorfall. Sie wurde spontan geboren und endlich durfte ich aufstehen. 36h nach der Geburt hatte ich eine Lungenembolie und landete dann auch auf der Intensivstation.
Diagnostiziert wurde bei mir Faktor V Mutation, heterozygot.
Ich gehöre wohl zu den wenigen Menschen die erleichtert war, eine Diagnose zu erhalten und Risiken somit ganz bewußt minimieren zu können.
Ich mußte mehrere Monaten Heparin spritzen, weil ich noch Mutermilch für mein Frühchen abpumpte.
Später wurde ich auf Warfarin umgestellt.
Erst hatte ich wahnsinnige Angst eine erneute Lungenembolie zu bekommen und diese nicht mehr zu überleben.
Als ich Warfarin nahm, hatte ich Angst eine Hirnblutung zu erleiden.
War sehr wütend darüber, daß weder Gerinnungärztin noch meine Hausärztin diese Ängste Ernst nahmen.
Vor einigen Wochen war ich ungeplant zum 4. Mal schwanger.
ich spritzte von Beginn an Heparin, verlor den Embryo in der 9. Ssw.
Ich denke nicht, daß mein Gendefekt Ursache ist.
Obwohl ich Heparin spritzte wollte ich keine AS und entschied mich für die "kleine Geburt".
Ich suchte vor einigen Wochen betroffenen Frauen die auch ein thromboembolisches Ereignis hatten und nun schwanger waren/sind.
Bis dahin las ich "nur" von Frauen die ihre Gerinnungsstörung kannten ohne vorangegangenes Ereignis.
LG belala
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